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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

nichtmal der artikel liest sich so reißerisch, wie dein post.
Och, "reißerisch" wird es bzgl. des Themas erst werden, wenn die Presse kein Corona mehr hat. Dann werden wir wahrscheinlich vielfach Schlagzeilen lesen wie "Mama könnte heute vielleicht noch leben, wenn man Ihren Krebs zwei Monate früher operiert hätte" oder "Vater hinterläßt durch Selbstmord nach Jobverlust seine Frau und seine drei kleinen Kinder" oder "Warum haben wir die älteren Menschen einfach einsam sterben lassen ?" oder, oder, oder ..... Da entwickelt sich derzeit sehr viel Potential und denen wird schon das eine oder andere einfallen - Da bin ich mir sicher.

Sehr zynisch, aber ich befürchte, dass das nicht mehr sehr weit von der Realität entfernt ist bzw. sein wird.
 
Mh ok aber bevor ich 25 Schnelltests für 190€ kaufe die dann weggeworfen werfen, hol ich mir lieber nen luftreiniger für 400, von dem hab ich wenigstens noch was oder/und kann ihn verkaufen.
Ich hätte dir 3 abgekauft. :D Ich finde die idee gar nicht blöd wenn man zum beispiel seine 80 jährigen Eltern besucht dass man sich am tag davor selbst testet, so ein filter bringt ja nur bedingt was, besser wäre sich testen zu lassen.
 
In den Tagesthemen haben sie gerade zum Impfstoff gesagt: „Schwere Nebenwirkungen - bislang kaum“ :lol: Scheint ja wie eine Covid-19-Infektion zu sein...:ugly:

Ich hoffe mal ganz stark, dass das ein Versprecher war.

EDIT:
https://www.welt.de/wirtschaft/arti...-wird-zur-Billionen-Last-fuer-die-Jungen.html
Noch ein Fundstück in Sachen Kollateralschaden. Und wer mir jetzt noch damit kommen will, dass das ja nur Geld ist, der hat den Schuss nicht gehört.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vielleicht muss man langsam einfach mal aufhären zwischen Schäden und Kolleteralschäden zu unterscheiden. Das macht auch überhaupt keinen Sinn. Wir leben in einer Pandemie, die verschiedenste Auswirkungen auf uns als Gesellschaft hat. Da sind zum einen die, die an der Krankheit selbst erkranken oder gar sterben, die, die wirtschaftliche Schäden davontragen, aber auch jene, die davon profitieren. All diese Gesichtspunkte spielen da mit rein. Eine Auftrennung all dieser Auswirkungen, ist doch überhaupt nicht nötig.
 
Wir werden das ja bald sehen.

Gestern hatten wir einen neuen Höchststand auf Intensivstationen, noch höher als im Frühjahr am 18. April. Jeden Tag teils deutlich mehr als 100 Tote. Patienten werden umverlegt, weil in manchen Krankenhäusern schon keine Kapazitäten mehr frei sind. Tendenz weiterhin stark steigend.

Dafür, dass es auch hier im KT Leute gibt, die laut gemutmasst haben, dass das Virus über den Sommer weniger gefährlich wurde, ist das Bild momentan ganz anders. Denn anders als von vielen vermutet handelt es sich bei den Covid-Patienten nicht um Menschen, die mal einfach so auf Intensiv liegen und damit ein Bett blockieren für den, der wirklich krank ist...

Jedes Arschloch, was am Samstag in Sachsen marschiert ist, sollte sich mal Gedanken machen was passiert, wenn dieser Trend noch ein, zwei Wochen weiter geht. Hier geht es für viele Menschen um ihr Leben und nicht darum, ob man eine fuckin Maske anziehen will oder nicht.
 
Man müsste bei so Veranstaltungen mit Bilder der Patienten rumlaufen, damit die wissen, wo manche mit ihrem Verhalten hinkommen werden. Aber kannste ja nicht bringen.
 
Stimmt. Da hätte man zu Jahresbeginn vielleicht erstmal eine Langzeitstudie in Auftrag geben sollen.
Diverse Einschätzungen zu den Kollateralschäden waren jedenfalls im Vorfeld genauer als alles was in diesem Zusammenhang Covid-19 betrifft, oder was willst Du mit Deinem „Beitrag“ genau sagen ? :kaffee: Ich würde behaupten, das ist sogar immer noch so.

Erste OPs werden verschoben. Deutschland kämpft gegen Intensivbetten-Kollaps
https://www.n-tv.de/mediathek/video...n-Intensivbetten-Kollaps-article22157947.html

Und jetzt stehen wir wieder kurz vor einer Triage-ähnlichen Situation, weil bald irgendjemand die Entscheidung treffen muss, welcher Krebspatient jetzt für den 85-jährigen am Beatmungsgerät auf seine OP warten muss. Ja, das ist ein echt unangenehmer Gedanke.
 
Man müsste bei so Veranstaltungen mit Bilder der Patienten rumlaufen, damit die wissen, wo manche mit ihrem Verhalten hinkommen werden. Aber kannste ja nicht bringen.

Ich finde auch, dass man relativ wenig echtes, direktes Material über das Leiden und Elend der Krankheit zu Gesicht bekommen hat im freien Flug durch die Medien.

Vielleicht brauchen einige das mehr offen ins Gesicht, vielleicht hätte es nix geändert, vielleicht ...keine Ahnung. Aber den Gedanken hatte ich auch schon.
 
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