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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was ja teils komisch niedrige zahlen waren im gegensatz zu den anderen urlaubsländer, die frage hier ist wie oft überhaupt getestet wurde.

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Das ist auf einem Niveau mit Deutschland.

Dass die Werte über den Sommer so gut waren könnte daran liegen, wie auch in Deutschland, dass sich viele Menschen draussen aufgehalten haben.

Allgemein geht es ja in Europa ungefähr im Gleichtakt jetzt wieder hoch.
 
Weil sich ein Virus eben wie ein Virus verhält und verbreitet.
Immernoch verstehe ich das runreiten auf einzelne infizierte nicht. Gut, außer das es die einzigen Zahlen sind, die einem hoch vorkommen.
Wenn man nur schwere Verläufe und Todesfälle kommuniziert, könnte man ja meinen, es läuft gut.(mortalitiät ca 0,1 bis 0,3).
 
Weil sich ein Virus eben wie ein Virus verhält und verbreitet.
Immernoch verstehe ich das runreiten auf einzelne infizierte nicht. Gut, außer das es die einzigen Zahlen sind, die einem hoch vorkommen.
Wenn man nur schwere Verläufe und Todesfälle kommuniziert, könnte man ja meinen, es läuft gut.(mortalitiät ca 0,1 bis 0,3).

  • Den Berechnungen zufolge starben bei der Grippewelle 2018 bis 2019 in den USA rund 0,05 Prozent der Infizierten, also fünf von 10.000.

  • Bei Covid-19 wäre der Anteil, wenn sich die Krankheit über alle Altersgruppen gleichmäßig verteilt, den Berechnungen zufolge bei 0,8 Prozent, also 80 von 10.000.

Um noch mal die Grippe als Vergleich zu nehmen.

https://www.spiegel.de/gesundheit/d...heidet-a-a41a28f2-0f4e-40ce-b093-3cf168e5f7c5
 
Vor allem gehen die Zahlen der intensivbehandelten Patienten und der zu beatmenden Patienten auch hoch. Noch unkritisch, aber stetig.

Wenn man sieht, wie schnell die Zahlen der Neuinfizierungen jetzt sprunghaft hochgegangen sind, dann muss man zumindest in Betracht ziehen, dass es bei den anderen Feldern bald auch losgehen kann.

Aber gut, ich denke, wer nicht überzeugt werden will, den werden auch solche Dinge nicht überzeugen.
 
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

zumindest ist man nach einer neuen Cambrige Studie weit weg von der zu Beginn vorher gesagten Fatality Rate. Der Median liegt der Metaanlyse nach bei einer FR von 0.24% wo man zu Beginn ja noch bei horrenden 4.0% rangierte. Die Tode stammen auch zum wesentlichen Teil aus der älteren Bevölkerung, in erster Linie aus Pflegeheimen. Die Studie führt dies auf die teils sehr unklugen Entscheidungen der Regionen zurück (z.B. positiv Patienten zurück in Pflegeheime zu schicken, unnötige künstliche Beatmung etc.). Die somit teils stark schwankenden Fatality Rates, auch bezüglich des Alters, könnten sich also eher durch das Management der Situation als durch das Virus selbst erklären.
 
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Das ist auf einem Niveau mit Deutschland.

Dass die Werte über den Sommer so gut waren könnte daran liegen, wie auch in Deutschland, dass sich viele Menschen draussen aufgehalten haben.

Allgemein geht es ja in Europa ungefähr im Gleichtakt jetzt wieder hoch.
Das galt aber auch für spanien wobei man ja hier sagen muss, clubs waren in spanien noch erlaubt. Spanien hatte im sommer ja schnell erhöhte zahlen wo frankreich schon die grenze schließen wolle während in italien quasi nichts war.
 
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

zumindest ist man nach einer neuen Cambrige Studie weit weg von der zu Beginn vorher gesagten Fatality Rate. Der Median liegt der Metaanlyse nach bei einer FR von 0.24% wo man zu Beginn ja noch bei horrenden 4.0% rangierte. Die Tode stammen auch zum wesentlichen Teil aus der älteren Bevölkerung, in erster Linie aus Pflegeheimen. Die Studie führt dies auf die teils sehr unklugen Entscheidungen der Regionen zurück (z.B. positiv Patienten zurück in Pflegeheime zu schicken, unnötige künstliche Beatmung etc.). Die somit teils stark schwankenden Fatality Rates, auch bezüglich des Alters, könnten sich also eher durch das Management der Situation als durch das Virus selbst erklären.

Möchte wir den Kontext finden und sagen, egal welche Fatality Rate jetzt global berechnet wird, wenn die lokalen Krankenhäuser voll sind hast du da relativ wenig von?
 
Möchte wir den Kontext finden und sagen, egal welche Fatality Rate jetzt global berechnet wird, wenn die lokalen Krankenhäuser voll sind hast du da relativ wenig von?
Öhm, möchten wir vielleicht auch mal in den Raum werfen das Intensivstationen in Deutschland im Schnitt immer zu gut 70-80% ausgelastet sind? Zumindest wenn man der Statista Durchschnittsstatistik zur Auslastung von 2015 glauben darf. Dazu sind grad in ganz Deutschland 688 Covid Fälle auf Intensivstationen davon 341 Fälle in Beatmung bei einer deutschlandweiten Maximalkapazität von über 12.000 Intensivbetten. Wenn man dann zusätzlich noch der Cambridge Studie glauben darf das viele Todesfälle auf zu früh durchgeführte, also unnötig präventive Beatmung zurück zu führen sind...

Ich will damit nicht sagen Juchei, alles gut, Covid ist nur ein Schnupfen. Aber vielleicht sollte es erlaubt sein auch mal positive Dinge im Pandemiegeschehen heraus zu stellen.

Ach Edit: Bevor Fragen kommen: Zahlen des Intensivregisters: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister?tab=laendertabelle
 
Öhm, möchten wir vielleicht auch mal in den Raum werfen das Intensivstationen in Deutschland im Schnitt immer zu gut 70-80% ausgelastet sind? Zumindest wenn man der Statista Durchschnittsstatistik zur Auslastung von 2015 glauben darf. Dazu sind grad in ganz Deutschland 688 Covid Fälle auf Intensivstationen davon 341 Fälle in Beatmung bei einer deutschlandweiten Maximalkapazität von über 12.000 Intensivbetten. Wenn man dann zusätzlich noch der Cambridge Studie glauben darf das viele Todesfälle auf zu früh durchgeführte, also unnötig präventive Beatmung zurück zu führen sind...

Ich will damit nicht sagen Juchei, alles gut, Covid ist nur ein Schnupfen. Aber vielleicht sollte es erlaubt sein auch mal positive Dinge im Pandemiegeschehen heraus zu stellen.

Ach Edit: Bevor Fragen kommen: Zahlen des Intensivregisters: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister?tab=laendertabelle

Öhm das habe ich breits vorher Zitiert das die Auslastung (bei den Intensivbetten) bereits ohne Corona entsprechend hoch ist. [nicht aktuell aber irgendwo im Thread]

Insgesamt beawortet dein Text nicht wirlich meine Fragestellung. Gerade in Verbindung damit das eben Krankenhäuser bereits jetzt (vgl. posting weiter oben) schon an belastungsgrenzen kommen.
 
Die Lage ist doch bekannt.

Spahn "bettelt" doch nicht ohne Grund darum, dass die Leute sich gegen Influenza impfen lassen sollen. Zwar kann man von einer eher schwachen Influenza-Saison ausgehen (Corona sei "Dank"), aber selbst dann kommen einige Kranke in den KHs dazu.

Ich finde es einfach irrsinnig, immer den jetzigen Stand zu betrachten und zu meinen "passt scho". Wie schnell das gehen kann, sieht man überall. Unser Ziel kann es doch nur sein, diese Grenzen erst garnicht auszuloten und es drauf ankommen zu lassen.
 
Öhm das habe ich breits vorher Zitiert das die Auslastung (bei den Intensivbetten) bereits ohne Corona entsprechend hoch ist. [nicht aktuell aber irgendwo im Thread]

Insgesamt beawortet dein Text nicht wirlich meine Fragestellung. Gerade in Verbindung damit das eben Krankenhäuser bereits jetzt (vgl. posting weiter oben) schon an belastungsgrenzen kommen.
Ich verstehe halt ehrlich gesagt nicht worauf deine Frage abzielt. Eine lokale Intensivstation kann wegen unzähliger Dinge voll sein. Man kann aber nicht gegen alle Eventualitäten etwas unternehmen. Es ging mir letztlich nur Datum aufzuzeigen das corona sich, zumindest stand der Studie, einer Sterblichkeit annähert, mit der man gut arbeiten kann. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Ich verstehe halt ehrlich gesagt nicht worauf deine Frage abzielt. Eine lokale Intensivstation kann wegen unzähliger Dinge voll sein. Man kann aber nicht gegen alle Eventualitäten etwas unternehmen. Es ging mir letztlich nur Datum aufzuzeigen das corona sich, zumindest stand der Studie, einer Sterblichkeit annähert, mit der man gut arbeiten kann. Nicht mehr und nicht weniger.

saw hat dazu zurecht kommentiert, dass diese Sterblichkeitsrate nicht viel bringt, wenn lokal Krankenhäuser überlastet sind - weil diese Sterblichkeitsrate dann zwangsläufig (vermutlich erheblich) steigt. Man kann also mit dieser Sterblichkeit "arbeiten" so lange die Neuinfiziertenzahlen nicht exponentiell steigen.

Beispiel: New Jersey, ca. 9 Millionen Einwohner, ca. 16.000 Tote. Um damit auf 0,24% zu kommen, müsste dreiviertel von New Jersey schon infiziert gewesen sein. Zugegebenermaßen nicht unmöglich, aber erscheint angesichts der vielen Tests, die immernoch positiv ausfallen doch eher unwahrscheinlich.
 
Die Frage ist dann, und darum geht es am Ende in der Studie ja u. A., warum manche Regionen so massiv betroffen sind. Da es sich in den Regionen oft um viele tote hohen Alters handelt die in pflegeeinrichtungen sterben, ist die Frage ja nicht in erster Linie "wie beschütze ich ganz Deutschland vor corona" sondern wie macht man pflegezentren sicherer. Da hilft dann halt auch kein lockdown.
 
Vor allem ist die Zahl der Infizierungen dann ja auch ein entscheidender Faktor. 0,24% von 5.000 Infizierten pro Tag sind sicher besser als 0,24% von 20.000 pro Tag.

Zumal ja nicht jeder stirbt, der im KH liegt. Da steigt quasi mit jedem Infizierten das Risiko, dass das nächste Bett benötigt wird.

Deswegen ist die Zahl der Neuinfizierungen alleine nicht entscheidend, aber immer ein wichtiger Indikator.

In Köln, Frankfurt, Berlin gab es gestern schon unter 20% freie Betten.
 
Die Frage ist dann, und darum geht es am Ende in der Studie ja u. A., warum manche Regionen so massiv betroffen sind. Da es sich in den Regionen oft um viele tote hohen Alters handelt die in pflegeeinrichtungen sterben, ist die Frage ja nicht in erster Linie "wie beschütze ich ganz Deutschland vor corona" sondern wie macht man pflegezentren sicherer. Da hilft dann halt auch kein lockdown.

Imo geht es um beides:

1.) Wie schütze ich Risikogruppen.

2.) Wie verhindere ich, dass das ganze System überlastet wird. Selbst wenn nur 0-50-jährige infiziert würden, ist bei irgend einer Zahl X (10.000, 50.000, 100.000 oder wie viele pro Tag auch immer) an Neuinfizierten der Punkt erreicht, an dem das Gesundheitssystem das nicht mehr schafft.
 
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

zumindest ist man nach einer neuen Cambrige Studie weit weg von der zu Beginn vorher gesagten Fatality Rate. Der Median liegt der Metaanlyse nach bei einer FR von 0.24% wo man zu Beginn ja noch bei horrenden 4.0% rangierte. Die Tode stammen auch zum wesentlichen Teil aus der älteren Bevölkerung, in erster Linie aus Pflegeheimen. Die Studie führt dies auf die teils sehr unklugen Entscheidungen der Regionen zurück (z.B. positiv Patienten zurück in Pflegeheime zu schicken, unnötige künstliche Beatmung etc.). Die somit teils stark schwankenden Fatality Rates, auch bezüglich des Alters, könnten sich also eher durch das Management der Situation als durch das Virus selbst erklären.
0,05% bei Menschen jünger als 70
 
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