Also eine Sache muss man wirklich sagen, die Zahlen in Deutschland sind schon kurios. Wir sind teilweise sogar unter dem Durchschnittswert der zu erwartenden Toten zu der Jahreszeit im 5 Jahres Schnitt:
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Jetzt kann man natürlich sagen das wir zeitig und massiv eingeschritten haben, richtig. Aber Länder wie Italien oder Spanien haben genau so zeitig und wesentlich massiver mit weit weniger Erfolg gehandelt. Die Frage inwiefern Einschränkung mit Prävention einher geht und welche Rolle also das gesundheitssystem spielt ist also schon durchaus gerechtfertigt und wird mit Sicherheit auch Forschungsgegenstand der nächsten Monate und Jahre werden. Schließlich war von Anfang an klar das sich die Quarantäne und
alles was damit zusammenhängt sich jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entzieht. Man hat halt einfach gehandelt und das war auch sicher erst mal gut so weil augenscheinlich ja erfolgreich. Welchen Anteil die Maßnahmen hatten kann aber noch keiner sagen.
Mir geht das überhebliche Getue von vetulus ja auch übertrieben auf die Eier, aber rein wissenschaftlich gesehen muss man tatsächlich abwarten was die Zahlen sagen.
Auch das schweden jetzt so schlecht da steht muss man immer in relation setzen. Bei den Overall numbers hatte Schweden sogar Phasen von untersterblichkeit im Land.
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Dort gibt es also einen regulären Verlauf wie er auch in anderen Ländern zu sehen ist aber ohne Maßnahmen. Tatsächlich gab es dort sogar 2018 schon einen Ausreißer Monat mit excess deaths.
Man muss dem ganzen einfach etwas Zeit geben. Ich denke man wird nach der Pandemie sehr sehr viel aufarbeiten müssen. Sich einige Fehler eingestehen aber sicherlich auch mehrheitlich gutes mitnehmen können.