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Amerika, we have a problem (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Wie gesagt, den Krieg wollen andere führen.
    Die Gegenseite will einfach nur dass das aufhört.
     
    erklär das george floyd (und den anderen unterdrückten PoC), der trotz jahrzehntelangem zumeist friedlichem kampf gegen rassimus (und polizeigewalt) nicht atmen konnte....

    Es ist ja schon zynisch genug gewesen, dass es bei absolut friedlichen Protestaktionen, dann auch sofort immer die Unpatriotisch-Keule geschwungen wurde. Oder wenn Trump nun alle in einen Topf wirft friedlichen Protest von Robocops (Selbst die müssten doch merken, dass bei solchen Befehlen ein bisschen was falsch läuft mit dem Land, dem sie da angeblich dienen) niederknüppeln lässt, um in Ruhe eine Bibel hochzuhalten.

    Ich halte zwar schon relativ wenig von der Kirche, aber ihm müssten beim Berühren der Bibel eigentlich die Flossen verbrühen. Aber irgendwie kann er sich ja schließlich alles erlauben. Ich denke, vor gar nicht allzu langer Zeit, wäre einem US-Präsidenten, der Kim Jong-un als "großartigen Kerl" bezeichnet von der gesamten (!) Bevölkerung der Hahn abgedreht worden. Aber dieser leibhaftige Antichrist widerlichster Sorte lässt mich eher wundern, was all diese Hillbillies, die ihm nachlaufen überhaupt an Gott und Religion finden?! Nirgendwo in der Bibel steht was von Weißen oder Amerika, Jesus ist der Letzte, den man mit sowas in Verbindung brächte...

    Waffen? Okay. Dumm sein? Ja, gut. Sich abgehängt fühlen, aber der Präsident hat immerhin noch nen kleineren Wortschatz als man selbst, aber ist halt Milliardär und war sogar schon mal beim Wrestling dabei. Alles klar... Aber WTF hat der stupide Trumppöbel bloß mit dieser Religion am Hut. I don't get it.
     
    Dann können wir das Thema auch schliessen, denn dann hat hier niemand Ahnung und recht zu urteilen, weil keiner von uns betroffen ist und dort leben und mitten drin ist. Ich habe mich auch nicht hingestellt und gesagt, dass mein Weg der richtige ist und ich alles weiß und über alles erhaben bin. Ich habe nur gesagt, dass ich einige Szenen und Mittel einfach nicht gutheissen kann, weil ich da ein anderes moralisches empfinden habe.
    hier geht es aber nicht nur um das thema "gewalt gerechtfertigt oder nicht?" (denn das brauchen wir wirklich nicht zu diskutieren) oder habe ich hier zu viel in den thread reininterpretiert?
     
    Du kannst ja auch nicht einfach Menschen systematisch Ausschließen und Unterdrücken (nicht Teilhaben lassen), sie bis an den äußersten Rande der Gesellschaft drängen und dann erwarten, dass es sie ein gesunder funktionierender Teil der Gesellschaft werden. Da muss man sich auch einfach mit soziologischen Folgen und Kriminalitätsfaktoren beschäftigen, bevor man hier groß die Keule der Verurteilung schwingt. Kriminalität ist meist eine Antwort auf ein fundamental kaputtes System.

    Edit: Aber Amerika hat das noch nie verstanden, da wird lieber seit Jahrzehnten brutal an den Symptomen gekämpft statt die Ursachen zu bekämpfen.
    Aber das Land und ihr System da drüben ist ja eher ein Kriminalitäts-Chemie-Baukasten.
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    ich hab mich schon gefragt, wann die demokraten versuchen die aktuelle lage zu nutzen. bis jetzt war es ja relativ ruhig um sie.

    Der voraussichtliche US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will den strukturellen Rassismus im Land im Fall seiner Wahl vordringlich angehen. Mit dem Thema werde er sich gleich in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit befassen, sagte Biden vor Schwarzen in einer Kirche in Wilmington. Er plane ein Aufsichtsgremium für die Polizei und wolle bis Ende des Monats einen Wirtschaftsplan insbesondere für Minderheiten erstellen, der sich auf Bildung, Wohnen, den Zugang zu Kapital und Investitionen fokussiere.
    https://www.zeit.de/politik/ausland...ller-rassismus-polizeigewalt-bildung-schulung

    imo ist da auch nichts verwerfliches dran. im grunde hinterlässt das vakuum, welches trump derzeit hinterlässt (unterbrochen von irgendwelchen gewaltfantasien) durchaus raum für die demokraten, sich auch für die wahl zu positionieren. trump permanent anzugreifen und sein versagen deutlich zu machen. allerdings könnte es natürlich sein, dass ihn das noch mehr anstachelt und er dann erst recht die armee einsetzt.

    möglicherweise wäre der weg für die demokraten jetzt die einigung zu beschwören, die trump nicht hinbekommt und zu versuchen, das land zu heilen. ich denke dann haben sie gar keine schlechten aussichten bei den nächsten wahlen. sie müssen die PoC-bevölkerung an die urne bekommen, wenn sie das schaffen, dann können sie auch trump schlagen.
     
    Der Biden ist mir leider so unsymphatisch, ich hoffe er baut um sich ein diveres Team auf, dessen Gesichter auch mehr Präsenz und Einfluss bekommen.
    So nach dem Motto: "Wählt ihr mich, wählt ihr auch mein Team."
     
    Traditionell haben die Demokraten doch die PoC und Latinos eh mehrheitlich auf ihrer Seite.

    Im amerikanischen "ihr gegen uns"-System bin ich mir nicht sicher, ob es da zu einer Heilung käme. Wenn man nicht geheilt werden will...?
     
    Ich finde die Bilder und das was dort offensichtlich passiert einfach nur erschreckend. Wobei ich überhaupt nicht greifen kann, wie sehr das Land in Aufruhr ist bzw. wieviel solcher Demonstrationen mit Übergriffen nun tatsächlich stattfinden. Man bekommt das jetzt ja alles doch recht konzentriert verabreicht. Wenn man das so sieht, meint man ja, dass die USA in den nächsten Tagen im Bürgerkrieg sind.
     
    Wobei es auch sehr "schöne" Szenen gibt.
    Polizisten, die sich öffentlich entschuldigen und Szenen der Solidarität.
    Viele Menschen, die gemeinsam für eine Sache protestieren und ein Zeichen setzen.
    Es ist ja nicht alles nur Bürgerkrieg. Aber ja, ich denke das sind auch die 2 Gesichter eines sehr zerissenen Landes.
     
    Der Biden ist mir leider so unsymphatisch, ich hoffe er baut um sich ein diveres Team auf, dessen Gesichter auch mehr Präsenz und Einfluss bekommen.
    So nach dem Motto: "Wählt ihr mich, wählt ihr auch mein Team."
    Das sollte bei der Wahl aber für keinen Wahlberechtigten ein Kriterium sein.
    Wenn ich US-Bürger wäre und die Demokraten würden einen seelenlosen Stahlbolzen als Kandidaten aufstellen, würd ich den wählen. Ohne eine Sekunde nachzudenken
     
    Ich finde die Bilder und das was dort offensichtlich passiert einfach nur erschreckend. Wobei ich überhaupt nicht greifen kann, wie sehr das Land in Aufruhr ist bzw. wieviel solcher Demonstrationen mit Übergriffen nun tatsächlich stattfinden. Man bekommt das jetzt ja alles doch recht konzentriert verabreicht. Wenn man das so sieht, meint man ja, dass die USA in den nächsten Tagen im Bürgerkrieg sind.
    Nicht wenige KOmmentatoren sprechen auch schon von erschreckend bürgerkriegsnahen Zuständen. Vor allem, was die Rhetorik von Trump angeht.
    Wenn der jetzt seiner Drohung Taten folgen lässt und das Militär eingreift... Dann halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass es wirklich zu einer Form Bürgerkrieg kommt.
     
    Hier war ja auch Mal das Thema allgemeinen bzgl Tötungen durch Polizei Einsätze usw. verglichen mit Deutschland.

    Der Vergleich ist einfach nicht zielführend, wenn man sieht, das in den USA das hier anscheinend normal ist.

    Schwer bewaffnete Männer, ohne staatlichen Auftrag, noch nichtmal eine private Sicherheitsfirma oder sonst was.
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    Wäre ganz geil, wenn ein Lkw in die Polizeimenge da reinfahren würde. Hauen da wehrlosen Leuten mit Ihren Knüppel auf den Kopf. Elende Ratten. So lange die Ihre Uniform anhaben, sind Sie ganz stark, aber ohne, da sieht die Welt ganz anders aus.
    Auch wenn ich verstehen kann das der Blutdruck bei dem ein oder anderen Aufgrund der Meldungen und Berichte steigt und man emotional eventuell überreagiert, möchte ich doch bitten von solchen Wünschen abzusehen und das Thema ruhig und sachlich zu diskutieren. Danke.
     
    Nicht wenige KOmmentatoren sprechen auch schon von erschreckend bürgerkriegsnahen Zuständen. Vor allem, was die Rhetorik von Trump angeht.
    Wenn der jetzt seiner Drohung Taten folgen lässt und das Militär eingreift... Dann halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass es wirklich zu einer Form Bürgerkrieg kommt.

    Vielleicht muss es dazu kommen? Vielleicht liegt darin sogar eine Chance?

    Ich weiss nicht, ob man das so sagen darf?
     
    Vielleicht muss es dazu kommen? Vielleicht liegt darin sogar eine Chance?

    Ich weiss nicht, ob man das so sagen darf?
    Du, ich bin der Ansicht, dass die USA als Nation dermaßen kaputt sind - auch, aber nicht nur wegen des Rassismus - dass ich da auch keinerlei Chance auf nachhaltige und substantielle Verbesserung ohne den ganz großen Knall sehe.
    Ansonsten gibt das höchstens ein Endloses hin-und-her zwischen den beiden Parteien, die sich - wenn man ehrlich ist - auch nicht so viel geben.

    Daher sehe ich auch die Möglichkeit, dass ein zweiter Bürgerkrieg wegen der Ungleichstellung von PoC der einzige Ausweg ist.
     
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