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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natürlich reicht das schon in den meisten Fällen. Wenn ich Angst vor einer „Spuckattacke“ haben muss, läuft m. E. irgendwas nicht nur mit der Kommunikation der anderen grundsätzlich falsch. Aber da bin ich wohl anders gestrickt oder lebe anscheinend in einem völlig anderen Deutschland.


Wenn Du der Typ bist, der es bei der Abstandsfrage auf einen heftigen Streit ankommen läßt, dann nehme ich das natürlich zur Kenntnis und bewerte Dein Restrisiko einer Spuckattacke natürlich anders, ansonsten hast Du die Wahrscheinlichkeit mit Deinen bisherigen Handlungen doch selbst relativiert. Du brauchst definitiv keine Angst zu haben...
Mag sein dass es damit zu tun hat, dass ich Asiate bin. Aber ich sehe die Gefahr durchaus gegeben. Ich wurde aber auch schon vor der Coronakrise im Supermarkt mit Sprüchen wie: 'Geh zurück von wo Du her kommst' konfrontiert. Da habe ich mich natürlich verbal gewehrt. Würde ich aber jetzt definitiv sein lassen.
 
Das-Schweineblatt-und-seine-Komplizen.jpg
 
An der Virologen-Kriegsfront wagt sich nun auch Streeck aus der Deckung und verteilt Seitenhiebe. :boese:

Virologe Streeck zur Drosten-Studie: “Die Kritik kommt nicht von ungefähr”

Streeck vermisste nach eigenen Angaben seinerzeit eine ähnliche Unterstützung von Kollegen und Öffentlichkeit, wie sie derzeit der Berliner Virologe Drosten erlebt. “Es ist eine Frage, die mich wirklich beschäftigt: Warum es auf der einen Seite trotz berechtigter Kritik viel Unterstützung von Medien und auch sonst gibt, während einem auf der anderen Seite niemand zur Seite springt. Die inhaltliche Kritik an unserer Studie – und um die geht es ja am Ende – hat jedenfalls nicht standgehalten.”
 
@Deflationsexperten
https://www.tagesspiegel.de/politik...d-die-pizza-noch-nicht-billiger/25868656.html
Hä? Aber ihr habt doch gesagt es gibt eine Deflation?
:? Da geht es es doch um die Senkung des Umsatzsteuersatzes ?!

Da deutet sich übrigens schon der Mist an, den ich schon mal angesprochen habe, wenn Herr Schmidt nämlich von Giovanni zukünftig eine günstigere Pizza haben möchte. Dem ist nämlich völlig egal, ob der 3 oder 4 oder 6 Monate finanziell bluten musste.
 
Ich sehe weniger ein Problem darin, dass Herr Schmidt jetzt von Giovanni die Pizza günstiger haben möchte.

Ich sehe das Problem darin (und momentan spricht da vieles dafür), dass Herr Schmidt von Giovanni garkeine Pizza haben möchte.
 
Sehe ich nicht unbedingt so.
Pizza ist ja eh schon häufig etwas, was man sich nach Hause liefern lässt.
Anders als zB das Steak - ein Steakhaus wirds da schwerer haben.
Wobei das auch anders sein kann, die Lockerungen sind da, die Leute gehen gelassener mit der Situation um, viele sehen ein Licht am Ende des Tunnels.
Ich sehe auch schon wieder viele Plätze besetzt. Ein jugoslawisches Lokal bei uns kommt sogar ganz gut mit der Situation zurecht, der sagt der hat sehr viele telefonische Bestellungen, der macht seinen Laden jetzt erstmal gar nicht auf weil das viel Arbeit ist mit desinfizieren und mit der Abstandsregelung passen bei ihm auch nur wenig Leute rein, der ist mit der Bestellsituation aber ziemlich im Soll.
Hab ja auch mit einem anderen Restaurantbetreiber hier vor Ort gesprochen, der sprach selbst von ca. 5% Umsatz was er mit seiner Umstellung auf Lieferung nur machen würde.
Kann also sehr unterschiedlich sein die Situation.
 
https://www.merkur.de/wirtschaft/co...oeffnung-lockerung-insolvenz-zr-13778380.html

Ich lese da mal raus, dass die Hygiene- und Abstandsbeschränkungen nur zu einem Teil des Umsatzrückgangs verantwortlich sind. Und wirtschaftlich ist es so gut wie nie.

Das würde ich daraus aber mal gar nicht lesen.
Die Restuarants können ja wegen den Abstandsregelungen nicht die vollen Sitzplätze zur Verfügung stellen.
Plus Mehraufwand und Merkosten durch die Hygieneauflagen.
Dazu kommen eben die Fixkosten, die gar nicht Einnahmen der 2-3 Monate berücksicht ergibt das eben ein ziemliches Delta was man so schnell nicht auffangen kann. Aber eben nicht, weil jetzt keine Leute Essen gehen wollen sondern aus den 3 Punkten Abstand (weniger Leute im Lokal), Hygiene (Mehr Aufwand und mehr Kosten) und die verpassten Monate der Schliessung bei voller Fixkostenbelastung.
 
Wir werden es sehen. Die Lokale und Restaurants bei uns in der Gegend sind, soweit ich das überblicken kann, auch nicht zu 50% besetzt.

Gastronomen mit ausgepräger Aussengastronomie dürften jetzt eh klar im Vorteil sein die nächsten Monate.
 
Unser Landkreis ist offiziell corona-frei :D

zum Thema Preis noch: Meine Frau war gestern bei der Fußpflege, und die nehmen jetzt einen“Hygieneaufschlag“ von 5€ (entspricht 16% Aufschlag).
Verstehen kann ich das überhaupt nicht. Die betreut eh immer nur einen Kunden, die hat immer schon Handschuhe und Maske getragen, und die musste ja auch schon vor Corona nach der Behandlung die Tücher wechseln und waschen.
Sprich, die hatte schon vor Corona ein Hygienekonzept (hoffentlich), die musste nichts neu etablieren und haut trotzdem 16% drauf.
Geht nicht ums Geld, 35€ sind immer noch ok, aber dreist find ich das schon.
 
Unser Landkreis ist offiziell corona-frei :D

zum Thema Preis noch: Meine Frau war gestern bei der Fußpflege, und die nehmen jetzt einen“Hygieneaufschlag“ von 5€ (entspricht 16% Aufschlag).
Verstehen kann ich das überhaupt nicht. Die betreut eh immer nur einen Kunden, die hat immer schon Handschuhe und Maske getragen, und die musste ja auch schon vor Corona nach der Behandlung die Tücher wechseln und waschen.
Sprich, die hatte schon vor Corona ein Hygienekonzept (hoffentlich), die musste nichts neu etablieren und haut trotzdem 16% drauf.
Geht nicht ums Geld, 35€ sind immer noch ok, aber dreist find ich das schon.
Ich habe mehrere Podologen*innen in der Mandantschaft, die in den letzten Monaten enorm gelitten haben. Da finde ich es nicht dreist, wenn etwas Umsatz durch einen „Hygieneaufschlag“ aufgeholt wird. In der Regel können die derzeit auf Grund der Kontaktregeln auch weniger Patienten als vorher behandeln. Wenn es also nicht um das Geld geht, sollte Deine Frau das als Solidaritätsbeitrag betrachten, damit sie dort auch zukünftig behandelt wird und der Laden nicht pleite geht. Das sind eh keine Millionäre.

Hygieneaufschlag = Solidaritätsbeitrag - Dann kommt das vielleicht in den Köpfen auch besser an. Das betrifft übrigens auch die Friseure*innen, die derzeit eine weitaus längere Durchlaufzeit der Kundschaft haben. Das durfte ich letzten Fr. persönlich erfahren und habe dann auch mal zusätzliche EUR 5 (nach Waschen und Aufschlag) freiwillig da gelassen. Das sind alles Effekte, die man auch mal betriebswirtschaftlich reflektieren muss, bevor man sich über den Preis beschwert.
 
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