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Der Politikthread

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Von mir aus kann man abseits der größeren (Verbindungs-)Straßen in der Stadt ruhig alles zu 30er-Zonen machen, zumindest die ganzen reinen Wohngebiete. Aber 30 generell ist mir auch zu langsam und imho auch unnötig, 50 ist da schon eine angemessene Geschwindigkeit.
 
Unabhängig von den strafen finde ich es bedauerlich, das man sich in seiner Mobilität beschränkt.

Natürlich gibt es gute Gründe für zum Beispiel 120 auf der Autobahn. Ich halte es aber auch für einen Gewinn, das wir in der Lage sind Entfernungen schneller zu überbrücken. Das Land und die Welt kleiner zu machen.

Ich für meinen Teil muss jetzt nicht generell 70 Innerorts haben. Aber 30 wäre mir schon deutlich zu wenig.

Das große Problem sind für mich der Mangel an Alternativen. Ein ÖPNV mit dem ich schnell und möglichst günstig überall hinkomme. Das klappt aber nicht solange der privatisiert ist und gewinne abwerfen soll.
Was dem Amerikaner die Waffe ist, ist dem Deutschen das Auto. :D
World_Speed_Limits_Weltweite_Tempolimits_Karte_Map-01_01.png

Quelle: https://mobile.katapult-magazin.de/?mpage=a&l=0&artID=337


Zum öffentlichen Nahverkehr stimme ich dir zu - hier muss es auch ein Umdenken geben. Aber besonders beim Menschen muss das anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr das 30 Schild übersteht fahrt ihr nicht mit der vorgegebenen Geschwindigkeit. Man muss nicht 50 innerorts fahren. Man darf aber wenn es die Situation erlaubt. Maßgeblich ist die jeweilige Situation am Ort des Geschehens. Wenn man dann wirklich ein 30 Schild übersieht fährt man nicht aufmerksam genug oder die Situation ist so verworren dass man eh zu schnell ist.

Diese Diskussion ist einem aufgeklärten Stast unwürdig. Ihr pocht doch immer drauf dichter und denker, besser als alle anderen zu sein. Made in Germany ole ole, super Schland. Dann verhaltet euch doch auch so als lebtet ihr in 2020. Krass was die Autolobby in die Hirne inceptet hat. Als würde Fatty McFatface auch nur einen meter zu Fuß gehen, wenn er nur noch dreißig fahren darf. Das ist auch genau die Person die genau null plan pon Physik hat und tempo 30 dramatisch unterschätzt.

*Mic drop*
 
70% der deutschen Autobahnen sind ohne Limit. Davon sind aber de facto durch Baustellen usw. weite Teile doch reguliert.

Wobei das ja auch in der Debatte nur die halbe Wahrheit darstellt. Wer fährt auf der Autobahn wirklich 100, wenn 100 erlaubt sind? Dann würde man ja ggfls. nur genauso schnell wie der LKW neben einem fahren... Wer fährt innerorts 50? Irgendwie beansprucht doch wirklich fast jeder für sich, dass man eben 10, 15km/h einfach schneller fährt. Auf der Autobahn im besten Falle dann 130, wenn man dann doch "Angst" davor hat, dass der Lappen weg wäre...

Und dieses permanente zu schnell fahren sorgt halt jetzt dazu, dass einige sich noch stärker gefährdet fühlen.
 
ne eben nicht.

das kann nicht beim Menschen anfangen. Das muss durch den ÖPNV anfangen, der muss attraktiv gemacht werden damit Menschen vom Auto wechseln, nicht umgekehrt.
Es muss gewollt werden, dann ändert sich leider erst was in unserer Gesellschaft. Denke das muss von beiden Seiten stückweit kommen.
Wenn aber 80% Prozent von sich aus aufs Auto verzichten und Druck machen?

Verstehe ja was du meinst.
Öpnv erstmal wieder verstaatlichen..
 
Es muss gewollt werden, dann ändert sich leider erst was in unserer Gesellschaft. Denke das muss von beiden Seiten stückweit kommen.
Wenn aber 80% Prozent von sich aus aufs Auto verzichten und Druck machen?

Verstehe ja was du meinst.
Öpnv erstmal wieder verstaatlichen..

wie soll das denn funktionieren? ne absolut nicht, das kann NUR durch die Attraktivität und Ersparnis für den Nutzer gegenüber dem Auto kommen und sonst garnichts.
 
Die Motivation, sich zum Wohl aller zum Horst zu machen und Nachteile in Kauf zu nehmen ist verständlicherweise bei den meisten Menschen eher gering ausgeprägt. Wenn man Veränderung will, dann muss es den Leuten an irgendeiner Stelle einen Nutzen bringen. Sei es praktisch, gesundheitlich oder finanziell.Wobei gesundheitlich schon wieder ein Wackelkandidat ist.
 
Die Motivation, sich zum Wohl aller zum Horst zu machen und Nachteile in Kauf zu nehmen ist verständlicherweise bei den meisten Menschen eher gering ausgeprägt. Wenn man Veränderung will, dann muss es den Leuten an irgendeiner Stelle einen Nutzen bringen. Sei es praktisch, gesundheitlich oder finanziell.Wobei gesundheitlich schon wieder ein Wackelkandidat ist.

Oder ich mache die andere Sache einfach unattraktiv(er).

Wären wir in Deutschland gewillt (und in der Lage) wären, wirklich ein neues Verkehrskonzept auf die Beine zu stellen UND umzusetzen, dann würde man den ÖPNV gezielt stärken und ausbauen und gleichzeitig das Autofahren unattraktiver machen. In einem ersten Schritt könnte man auch damit anfangen, das Autofahren unattraktiver zu machen (da, wo es Sinn macht), denn der ÖPNV ist auch nicht überall kacke.
 
Genau die falsche Reihenfolge, sowas bringt nur Frust und Widerstand. Wenn so was funktionieren soll, müssen es die Leute wollen, nicht zähneknirschend hinnehmen. Ansonsten ist es schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, aber in gewissen Kreisen ist die Verbieteritis immer noch das Mittel der Wahl. Und dann wundern sie sich, daß es nicht funktioniert...
 
Genau die falsche Reihenfolge, sowas bringt nur Frust und Widerstand. Wenn so was funktionieren soll, müssen es die Leute wollen, nicht zähneknirschend hinnehmen. Ansonsten ist es schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, aber in gewissen Kreisen ist die Verbieteritis immer noch das Mittel der Wahl. Und dann wundern sie sich, daß es nicht funktioniert...

Na ja.

Ich nehme gerne das Beispiel Trier. Jedes (!) Wochenende ist die Stadt brechend voll mit Autos, man steht ewig lange in Schlangen, bevor man überhaupt erst in der Innenstadt ankommt. Ist man dort, wartet man wieder ewig lang auf einen seltenen freien Parkplatz.

Wirklich schön oder ruhig ist es in der City dann auch nicht mehr.

Das kann ja nicht das gewollte Ziel sein und hat sich in den letzten Jahren immer mehr verschärft. Freiwillig steigen die Menschen aber nicht auf den in Trier wirklich gut ausgebauten ÖPNV um, der sogar bei P+R kostenlos ist.

Warum also nicht die Parkgebühren am WE drastisch anheben? Das ist kein Verbot, würde aber vielleicht einige schon zum Umdenken anregen. Alternativ eine City-Maut halt.

Ich kann nämlich kaum erkennen, wie man teilweise ÖPNV noch besser/attraktiver machen soll als Verbindungen alle 7 bis 10 Minuten und das teils noch kostenlos.
 
Insofern könnte man unsere gesamte Steuer- und Abgaben-Belastung auch als sehr effektive Form sehen, jeglichen Konsum und Unternehmertum "unattraktiv" zu machen :D. Funktioniert, kommt aber nicht sonderlich gut an und schlägt irgendwann wie ein Pendel zurück.
 
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