Südkorea sieht Kampf gegen Virusausbreitung an kritischem Punkt
12.15 Uhr: Nach einer Häufung von Corona-Infektionen unter Klubgängern in
Seoul sehen die südkoreanischen Gesundheitsbehörden den Kampf gegen eine neue Ansteckungswelle an einem kritischen Punkt. Behördenvertreter warnten erneut vor dem Risiko, dass die Situation außer Kontrolle geraten und zu einem ähnlichen sprunghaften Anstieg der Fallzahlen wie im Februar führen könnte. "Es ist für uns jetzt ein sehr kritischer Moment", sagte Kwon Joon-wook von der Zentrale für das Katastrophenmanagement.
Die Zahl der Infektionsfälle, die in Verbindung mit Besuchern in Nachtklubs und Bars im beliebten Seouler Vergnügungsviertel Itaewon stehen, stieg den Angaben zufolge auf 136.
Insgesamt seien am Mittwoch 29 Neuansteckungen im ganzen Land erfasst worden. Davon stünden 20 mit dem Nachtleben in Itaewon im Zusammenhang. Es handele sich um Klubgäste und Kontaktpersonen. In der Millionenmetropole wurden zunächst mehrere Infektionen auf einen infizierten Mann zurückgeführt, der in der Nacht zum 2. Mai fünf Klubs in Itaewon besucht hatte.