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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber ein restaurant muss nun mal ihre preise so gestalten dass sie nicht insolvent werden, sie können es nicht alleine am eventuellen einkommen des bürgers ausmachen, die kalkulation muss ja passen. Bei dem ausserhausdienst fehlt der wichtigste part der kalkulation, das getränk.

Um wie viel günstiger sind denn eure bmws geworden jetzt wo keiner mehr einen kaufte? Rein aus interesse.
 
Aber ein restaurant muss nun mal ihre preise so gestalten dass sie nicht insolvent werden, sie können es nicht alleine am eventuellen einkommen des bürgers ausmachen, die kalkulation muss ja passen.

Um wie viel günstiger sind denn eure bmws geworden jetzt wo keiner mehr einen kaufte? Rein aus interesse.

Das ist ja auch alles vollkommen legitim, dass die Preise entsprechend angepasst werden. Ich kann halt nur einen gewissen Weg mitgehen und dann muss ich meine eigenen Konsequenzen ziehen. Wie weit der jeweilige Betreiber die Preise treiben kann, muss er halt selber am besten wissen.
 
Aber ein restaurant muss nun mal ihre preise so gestalten dass sie nicht insolvent werden, sie können es nicht alleine am eventuellen einkommen des bürgers ausmachen, die kalkulation muss ja passen.

Naja, aber das gilt ja fast für alle. Fast jeder musste ja Einbussen in irgendeiner Form hinnehmen.
Dann würde ja jetzt alles teurer werden. Kino, Fitness-Studio, etc pp. Viele mussten in Kurzarbeit.
Klar, wenn man was zum überleben braucht und es nicht anders geht muss man Preise anpassen - ob das aber dann auch angemessen ist und angenommen wird ist halt die andere Frage.
 
Aber ein restaurant muss nun mal ihre preise so gestalten dass sie nicht insolvent werden, sie können es nicht alleine am eventuellen einkommen des bürgers ausmachen, die kalkulation muss ja passen. Bei dem ausserhausdienst fehlt der wichtigste part der kalkulation, das getränk.

Um wie viel günstiger sind denn eure bmws geworden jetzt wo keiner mehr einen kaufte? Rein aus interesse.
Ich glaub die Auto Industrie als Beispiel zu nehmen ist da der völlig verkehrte Ansatz. :D
 
Naja, aber das gilt ja fast für alle. Fast jeder musste ja Einbussen in irgendeiner Form hinnehmen.
Dann würde ja jetzt alles teurer werden. Kino, Fitness-Studio, etc pp. Viele mussten in Kurzarbeit.
Klar, wenn man was zum überleben braucht und es nicht anders geht muss man Preise anpassen - ob das aber dann auch angemessen ist und angenommen wird ist halt die andere Frage.
Das steht ja noch in den sternen was passieren wird, darum geht es ja gerade auch, wird alles billiger oder teurer. Es darf ja kaum einer öffnen, klar wird wird der eine mehr verlangen und der andere weniger aber letzteres wird gar nicht viel bringen denn nicht das geld ist wirklich das problem sondern dass niemand gerne bummeln geht und man in Notzeiten das geld bei sich behält. Aber geld ist ja da da man nichts kauft gerade. Alleine der osterurlaub und pfingsturlaub dürfte familienkassen füllen. Sonmerurlaub ganz sich auch noch nicht verplant / bezahlt.
 
Aber ein restaurant muss nun mal ihre preise so gestalten dass sie nicht insolvent werden, sie können es nicht alleine am eventuellen einkommen des bürgers ausmachen, die kalkulation muss ja passen.

Um wie viel günstiger sind denn eure bmws geworden jetzt wo keiner mehr einen kaufte? Rein aus interesse.

Ich will die Kalkulation auch garnicht in Frage stellen.

Ich muss jetzt aufpassen, wie ich es formuliere. Es gibt in den Städten Gastronomie OHNE ENDE. Und sehr viele Gastronomen sind selbst in guten Zeiten froh, wenn der eigene Laden am Ende des Monates noch Gewinn abwirft.

Und wie ich es bereits sagte, ist Gastronomie Luxus. Man kann mit Luxus seinen Lebensunterhalt bestreiten, aber das birgt halt einfach auch Gefahren. Vor allem, wenn man auf das Geld angewiesen ist vom "kleinen Mann".

Und dein Beispiel der Autoindustrie passt aus vielerlei Hinsicht nur schwierig. Erstens, weil bei uns auch seit Mitte März garnichts mehr läuft, und dank der Entscheidung der Regierung wird auch mindestens bis Anfang Juni garnichts laufen. Und wenn, dann wird es bei uns wieder mit massiven Rabattschlachten reguliert, die die Händler ausbaden dürfen, nicht die Hersteller.
 
Mit Verlaub....da hatten wir auch noch kein Covid-19. Und davor wurde das Thema stets künstlich „aufgeschoben“. Irgendwann platzt der Ballon nunmal - alles nur eine Frage der Zeit. Je mehr Luft dann drin ist, desto größer die Explosion

Und was soll nun bei Covid-19 anders sein? Warum soll Covid-19 zu einer Inflation führen, während bei der internationalen Finanzkrise eher ein deflationärer Druck vorhanden war und noch immer ist?

Dass der Ballon irgendwann platzt ist eine Binsenweisheit. Klar, wenn Du Jahr für Jahr die kommende Hyperinflation vorhersagst wirst Du irgendwann auch mal Recht haben.
 
Ich habe die Preise (noch) nicht angehoben. Müsste es aber. Da ich jetzt 15% mehr Lohn zahlen muss, damit die Angesterllten überhaupt arbeiten. Sehe ich als eine Art Gefahrenzulage. Glücklicherweise habe ich derzeit soviel Umsatz dass ich es ausgleichen kann, weil noch viele Lokale zu haben. Aber keine Ahnung wie lange das so bleibt. Der Stress wird mir aber auch schon zuviel.

Ist das so üblich oder machst du das von dir aus?

Was würden deine Mitarbeiter sonst machen? Und ist das zeitlich begrenzt und endet wieder, wenn Corona "vorbei" ist?

Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor.
 
Hört sich für mich auch ziemlich ungewöhnlich an.
Kenne sonst kein Restaurant oder Betrieb, der seinen Mitarbeitern nun mehr zahlen muß, damit die überhaupt arbeiten.
 
Ist das so üblich oder machst du das von dir aus?

Was würden deine Mitarbeiter sonst machen? Und ist das zeitlich begrenzt und endet wieder, wenn Corona "vorbei" ist?

Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor.
Ich habe das von mir aus gemacht aber ich denke dass ich sonst ernsthaft Probleme gehabt hätte die Leute wieder zur Rückkehr zu bewegen. Es wird auch nicht zeitlich begrenzt sein. Niemand lässt sich gern was wegnehmen.
 
Und was soll nun bei Covid-19 anders sein? Warum soll Covid-19 zu einer Inflation führen, während bei der internationalen Finanzkrise eher ein deflationärer Druck vorhanden war und noch immer ist?

Dass der Ballon irgendwann platzt ist eine Binsenweisheit. Klar, wenn Du Jahr für Jahr die kommende Hyperinflation vorhersagst wirst Du irgendwann auch mal Recht haben.

Dazu kommt ja - wenn du wissen willst, wie sich die Wirtschaft garantiert nicht entwickeln wird, frag nen VWLer :D. So jedenfalls ein beliebtes Vorurteil. Seit 2008 hat sich ein Großteil der Wirtschaftswissenschaftler in allem geirrt, was seit der Finanzkrise geschehen ist. Minuszinsen? Hat man früher als unmöglich verworfen. Inflation, Kollaps der Target Salden etc. alles seit einem Jahrzehnt vorhergesagt, ohne bisher auch nur einmal richtig zu liegen. Dafür hat man die Richtung, aus der die wirklichen Crashs kamen bis auf wenige Ausnahmen nicht kommen sehen. Das traurige ist halt, dass sie sich alle für im Bilde halten und fast schon verzweifelt ihren lang ersehnten Währungscrash herbeisehnen, damit sie endlich mal Recht haben. Vielleicht kommt er auch irgendwann, vermutlich dann, wenn ihn keiner mehr erwartet. Die meiste Zeit über haben sie jedenfalls genauso viel Ahnung von dem, was geschehen wird, wie jeder andere auch, nämlich überhaupt keine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die leute haben aber kein geld ausgegeben und viele arbeiten wie immer sonst auch, ebenso geben sie kein geld für aufwendigen urlaub aus. Seit wochen kann man kaum geld verschwenden.
Viele geschäfte wissen dass sie den Ausfall refinanzieren müssen, die werden jetzt sicherlich nicht erstmal günstiger werden. Und ich hab dafür auch verständnis.
Ja gut, macht dann halt die Industrie, nach deiner Argumentation auch. Also Autos teuer etc. Mehr Gehalt?
 
Dazu kommt ja - wenn du wissen willst, wie sich die Wirtschaft garantiert nicht entwickeln wird, frag nen VWLer :D. So jedenfalls ein beliebtes Vorurteil. Seit 2008 hat sich ein Großteil der Wirtschaftswissenschaftler in allem geirrt, was seit der Finanzkrise geschehen ist. Minuszinsen? Hat man früher als unmöglich verworfen. Inflation, Kollaps der Target Salden etc. alles seit einem Jahrzehnt vorhergesagt, ohne bisher auch nur einmal richtig zu liegen. Dafür hat man die Richtung, aus der die wirklichen Crashs kamen bis auf wenige Ausnahmen nicht kommen sehen. Das traurige ist halt, dass sie sich alle für im Bilde halten und fast schon verzweifelt ihren lang ersehnten Währungscrash herbeisehnen, damit sie endlich mal Recht haben. Vielleicht kommt er auch irgendwann, vermutlich dann, wenn ihn keiner mehr erwartet. Die meiste Zeit über haben sie jedenfalls genauso viel Ahnung von dem, was geschehen wird, wie jeder andere auch, nämlich überhaupt keine.

Wobei deine Ausführungen irgendwie auch nur die Hälfte der Wahrheit abbilden.

Die Finanzkrise 2008/2009 kam ja nicht wirklich unerwartet. Jedenfalls nicht für alle Ökonomen. Sowie auch jetzt wieder bekannt ist, dass am Finanzmarkt der nächste Kollaps droht. Immobilienblase ebenfalls. Börse ebenfalls. Siehe USA, wo die Börse gegen jegliche Logik nicht weiter schwächelt, sondern sich erholt hat. Weil Anleger einfach darauf vertrauen, dass das schon wird, weil der Staat einfach alles dafür tut...

So haben sich einige Mechanismen komplett von ihren bekannten Logiken entkoppelt. Wem nutzt ein bommender Kapitalmarkt? Vermeintlich allen. Wem schadet ein kollabierender Kapitalmarkt. Vermutlich allen. Also schaut man zuerst bei den ganzen Schweinereien zu, und sollte es schief gehen, stützt schon irgendjemand die Betroffenen...

Ein Volkswirt kann das Verhalten der Politik mit in seine Berechnungen einfliessen lassen, aber wirklich sinnig ist das unter seinen gelernten Gesichtspunkten nicht.
 
Die Finanzkrise 2008/2009 kam ja nicht wirklich unerwartet. Jedenfalls nicht für alle Ökonomen.

Bei 270 Mio. Ökonomen wird zu jedem Zeitpunkt ein gewisser Anteil an eine Krise in x Monaten glauben.

Wenn es eine Materie wäre, die man einfach lernt, dann beherrscht und letztendlich fehlerfrei anwenden kann, wäre jeder einzelne von all den genialen VWLern Millionär.
 
Nouriel Roubini aka Dr. Doom und eine Hand voll andere sind ja auch nur deswegen so bekannt geworden, weil sie einige der ganze wenigen waren, die den Crash 2008 angekündigt haben. Die Mehrheit der Ökonomen hat ihn nicht kommen sehen, schon gar nicht vom Hypothekenmarkt. Wobei Roubini mittlerweile auch voll einen an der Klatsche hat und in der Freizeit nichts Besseres zu tun hat als ne Vendetta gegen Bitcoin zu führen.
 
Und was soll nun bei Covid-19 anders sein? Warum soll Covid-19 zu einer Inflation führen, während bei der internationalen Finanzkrise eher ein deflationärer Druck vorhanden war und noch immer ist?

Dass der Ballon irgendwann platzt ist eine Binsenweisheit. Klar, wenn Du Jahr für Jahr die kommende Hyperinflation vorhersagst wirst Du irgendwann auch mal Recht haben.
Die Corona-Krise verschärft das Thema der (Hyper)inflation enorm, alleine durch die erhebliche Erhöhung der Geldmenge auf Grund von Transferzahlungen (z. B. KUG, Soforthilfe, USt-Senkung) in außergewöhnlichem Umfang. Die weiteren (kommenden) Marktmechanismen sind bspw. isoliert kompensatorische Preissteigerungen (die vielzitierten Friseure oder Restaurants) bei sinkender Kaufkraft, die wiederum in eine Spirale münden, wenn das Geld nicht wieder abgesaugt wird, was nicht mit allen Mitteln durchgeführt werden kann. Die sinkende Kaufkraft wird sich durch die nicht zu vermeidende erhöhte Arbeitslosigkeit (weil nicht nur die von Euch gemiedenen Restaurants pleite gehen) noch verschlechtern, was wiederum Transferzahlungen auf den Plan ruft. Den Effekt der Geldmenge kann man übrigens im übertragenden Sinn auf das Gesetz von Angebot und Nachfrage abbilden, wenn man sich damit etwas näher gedanklich beschäftigen möchte.

Sorry für meine Überheblichkeit gestern Abend, aber mich hat die Diskussion über Preiserhöhungen beim Friseur und in Restaurants sichtlich aufgeregt, weil ich hier nicht bequem von zuhause auf über 600 Seiten über die Corona-Einschränkungen diskutieren kann und auf der anderen Seite 2 EUR sparen will, obwohl ich es mir leisten könnte. Der kleine Dienstleister muss dringend in den nächsten Monaten seine Kasse pimpen, weil sonst seine Mitarbeiter auf der Strasse stehen.

Und NEIN, Restaurants verkaufen keinen Luxus - Restaurants verkaufen nach meiner Meinung vor allem Zeit. Zeit mit Deiner Frau alleine, Zeit mit der Familie, Zeit mit Freunden und Zeit zum Netzwerken und für Geschäfte. Und diese Zeit ist eine andere, als die zuhause. Das mag für viele ein Luxus sein, ist es aber nicht im engeren Sinne.
 
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