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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Mir geht es nur ab, wenn viele meinen, nach kurzer Google-Recherche gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge erfassen zu können...und das mit einer völligen Selbstverständlichkeit. Ja, das stört mich, ist aber in Google-Zeiten leider nicht ungewöhnlich.
Du glaubst halt immer die Weisheit hier für dich gebucht zu haben als chefvirologe und wirtschaftsminister. Wenn du dann von deinem Thron aus die Güte hast deine Weisheit mit uns zu teilen ist es bisher immer das gleiche Szenario gewesen.
Irgendwer sagt dir "hm ja, das kann man auch anders sehen"
worauf du grundsätzlich antwortest "wie kann der Pöbel es wagen meine unfehlbar Weisheit in frage zu stellen?"

Du erinnerst mich in deiner Art unweigerlich an Trump. Arrogante Antworten auf Gegenfragen und Kritik, selbstverliebt und dabei leider selber manchmal völlig planlos (nicht immer, will ich ja nicht mal so darstellen).

Wenn du glaubst mit der Diskussionskultur was zu erreichen dann nur weiter so. Es erweist sich halt leider nur völlig redundant mit dir zu reden weil du eh keine Antwort hören willst außer "ja mein Herr und Meister".
 
Selbst wenn es so wäre (was es nicht ist)...Preisfrage: Was ist schlimmer: Eine Deflation oder eine Inflation ?

Ihr seid mir echt ein paar Experten :lol:

Mit Verlaub... vor der großen Inflation wird seit über 10 Jahren gewarnt - nur will sie einfach nicht kommen. Und ob Deflation oder Inflation schlimmer ist, kommt u.a. auch aufs Ausmaß an. 2, 3% Inflation sind überhaupt kein Problem, 2, 3% Deflation dagegen ziemlich fatal.
 
es ist schon seltsam. Immer wieder hört man, dass es auf jeden Fall mehrere Wellen geben wird. Aber meiner Meinung nach wird diese Prognose von den entsprechenden Stellen nicht offensive genug vermittelt. Die Gesellschaft scheint mir größtenteils davon auszugehen, dass es das jetzt gewesen ist und auch die Kommentare im Thread (meine inkludiert) zeugen immer wieder davon, dass man es jetzt eigentlich fast überstanden hat, wenn es jetzt nicht ein paar zu viele Lockerungen gäbe.
 
Mit Verlaub... vor der großen Inflation wird seit über 10 Jahren gewarnt - nur will sie einfach nicht kommen. Und ob Deflation oder Inflation schlimmer ist, kommt u.a. auch aufs Ausmaß an. 2, 3% Inflation sind überhaupt kein Problem, 2, 3% Deflation dagegen ziemlich fatal.
Mit Verlaub....da hatten wir auch noch kein Covid-19. Und davor wurde das Thema stets künstlich „aufgeschoben“. Irgendwann platzt der Ballon nunmal - alles nur eine Frage der Zeit. Je mehr Luft dann drin ist, desto größer die Explosion.
Ich verstehe nicht so ganz, was da klar sein soll. Die Krise hat ja auch die Konsumenten in ihrer Kaufkraft geschwächt. Wenn jetzt Läden meinen sie müssten mehr verlangen, kommt da halt keiner mehr hin. Damit schneiden die sich doch letztlich noch mehr ins eigene Fleisch als eh schon? Vor allem bei sowas wie Restaurants wo ja wirklich absolut niemand drauf angewiesen ist.
Genau so eine Aussage läßt bei mir den Hut hoch gehen und genau das meine ich mit Selbstverständlichkeit.
Ich will nicht als der Oberlehrer rüberkommen, aber diese „Art“ Doppelmoral ärgert mich wahnsinnig. Du kannst Dich ja mal mit meinen Gastro-Mandanten über Deine obige Diskussionsultur unterhalten.
 
RKI gibt gleich um 10 Uhr wieder ein Presse-Statement ab, obwohl sie sich eigentlich "zurückziehen" und den Ländern die News überlassen wollten.

Man darf gespannt sein...
 
Verstehe dein Problem nicht. Habe offen und als Frage formuliert meine Meinung dargestellt. Wenn dir da schon der arsch platzt, dann lassen wir es besser einfach.

Verstehe auch nicht, wo das Doppelmoral ist. Es ist ne simple Frage. Ich persönlich handhabe es halt auch ganz einfach. Gibt es Dienstleistungen/Produkte, die ich nicht zwingend benötige und die die Preise anheben, werden diese einfach nicht in Anspruch genommen oder gekauft.
 
es ist schon seltsam. Immer wieder hört man, dass es auf jeden Fall mehrere Wellen geben wird. Aber meiner Meinung nach wird diese Prognose von den entsprechenden Stellen nicht offensive genug vermittelt. Die Gesellschaft scheint mir größtenteils davon auszugehen, dass es das jetzt gewesen ist und auch die Kommentare im Thread (meine inkludiert) zeugen immer wieder davon, dass man es jetzt eigentlich fast überstanden hat, wenn es jetzt nicht ein paar zu viele Lockerungen gäbe.
Was ist denn eigentlich mit spanien los, plötzlich wieder 3000 neue infektionen, wann hatten die denn gelockert gehabt?
 
Ja, das würde ich so sagen.
Essen gehen ist bei sinkender Kaufkraft auf jeden Fall ein inferiores Gut.
Wenn das dann dazu auch noch teurer wird, dann wird es eben durch Essen selber machen ersetzt.
Ich kann natürlich jeden Restaurantbesitzer verstehen, der die Verluste schnell wettmachen will oder es überhaupt braucht um wirtschaftlich zu überleben. Andererseits gibts auch nur bestimmte Grenzen für Verständnis und Preise, hat ja Seo schon selbst gesagt und festgestellt.
 
Ich bin ja auch kein wirtschaftlicher, aber wenn die Kaufkraft sinkt, müssten doch auch die Preise sinken? Oder nicht?
Die leute haben aber kein geld ausgegeben und viele arbeiten wie immer sonst auch, ebenso geben sie kein geld für aufwendigen urlaub aus. Seit wochen kann man kaum geld verschwenden.
Viele geschäfte wissen dass sie den Ausfall refinanzieren müssen, die werden jetzt sicherlich nicht erstmal günstiger werden. Und ich hab dafür auch verständnis.
 
Gastronomen verdienen ihr Geld mit "Luxus". Niemand MUSS auswärts essen gehen. Verständlicherweise kalkuliert das ein Gastronom wahrscheinlich nur selten ein, aber es ist so. Auch meinen Kaffee kann ich mir von zu Hause aus mitnehmen, ein Eis kann ich mir im Rewe kaufen.

Ich habe an Muttertag für 6 Personen "Essen to go" im regionalen Restaurant geholt. Unterstützung und so. 100€ weg. Kann sich jeder denken, wie oft ich das jetzt erstmal noch mache...
 
100€ für 6 Personen im Restaurant find' ich sogar noch ziemlich günstig. Ausser es ist Schnitzel und Pommes.
Aber 20% Aufpreis wie bei Seo und das ohne vorherige Ansage würd ich jetzt auch nicht so geil finden.

Den Aufschlag hast du ja trotzdem mit drin, wenn auch nur indirekt. Die reine Speise ist ja nur ein Punkt in der gesamten Kostenkalkulation eines Gastronomen. Es ist auch nur ein Punkt von vielen, die ich als Kunde in Anspruch nehme.

Ich will mich auch garnicht über die Preise beschweren. Aber in den aktuell verunsicherten Zeiten erscheint es mir verständlich, dass Menschen halt auf diesen Luxus am ehesten verzichten, oder halt den "Rotstift" ansetzen.
 
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