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Coronavirus / Covid-19 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Medikamente gegen Viren gibt es quasi nicht. Deshalb ist das A und O und auch alle Buchstaben dazwischen eben doch der Impfstoff.
Falsch ! Wichtig in der Behandlung sämtlicher virusinduzierten schweren Krankheiten sind die sog. Virostatika ! Entweder gegen Viren, für die es keinen Impfstoff gibt, oder um dem Körper die Immunreaktion zu ermöglichen indem die Ausbreitung des Virus gehemmt wird.
 
Dazu gibt es schlicht und ergreifend keine Alternative - vorausgesetzt wir als Gesellschaft "entscheiden" uns dafür, dass es inakzeptabel ist, Zigtausend Menschen über die Klinge springen zu lassen.

Das ist eine wirklich interessante Frage.

Ich glaube, ein Gehalt, an dem Blut klebt, ist dann doch den meisten lieber als kein Gehalt. Ich glaube, 1.000 bis 2.000 Infizierte pro Tag, 100 bis 300 Tote pro Tag und eine hohe Anzahl an schwer Erkrankten ist ein Status Quo, den viele bereit sind zu akzeptieren, damit es "weiter" geht, Normalität einkehrt. Gut, wahrscheinlich auch nur so lange, wie man nicht selbst betroffen ist.

Um es zu betonen, ich habe auch kein Patentrezept und mir ist bewusst, dass wir die Wirtschaft brauchen. Jeder von uns. Dazu wird aber wohl gehören, dass es ohne Verluste nicht geht.
 
Naja, die Entscheidung, ob man Leben riskiert ist streng genommen eh gefallen, die Frage ist nur wann und wie umfassend sie ausfällt.
Denn wie schon gesagt: Wir können auch alle für immer in Isolation leben und das wird Menschenleben retten, die im Normalfall (höheren) Gefahren ausgesetzt werden.

Es ist kein ja/nein, sondern alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit, wie auch jede Beschränkung und Lockerung aktuell.

Und natürlich könnte rein theoretisch auch ein komplettes Schrotten der Wirtschaft und sozialen Gefüge mehr Leid erzeugen als die Seuche selbst.

Und nein, ich bin nicht gegen irgendwas, jammere nicht, mache keine Coronapartys. Mich interessieren nur Ansichten und Argumente.


(Hab jetzt gerade nicht mehr so viel Zeit, auf jeden Fall schon mal danke fürs eingehen auf meine Frage @Zimtzicke @Mingo @eape @Steffko )
 
Ich glaube, ein Gehalt, an dem Blut klebt, ist dann doch den meisten lieber als kein Gehalt. Ich glaube, 1.000 bis 2.000 Infizierte pro Tag, 100 bis 300 Tote pro Tag und eine hohe Anzahl an schwer Erkrankten ist ein Status Quo, den viele bereit sind zu akzeptieren, damit es "weiter" geht, Normalität einkehrt. Gut, wahrscheinlich auch nur so lange, wie man nicht selbst betroffen ist.

Inklusions-Aktivist warnt vor zu frühem Lockdown-Ende: “Gleiche Regeln für alle” (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

Mir stellen sich immer alle Nackenhaare auf wenn so eine zynische Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt wird.
Weil es aufzeigt, wen wir als Gesellschaft dazuzählen und wen nicht.
 
Meiner wurd automatisch aktualisiert. Und seitdem ist das Chrome Reloading Problem weg und ich hab durchgehend WUs auf CPU und GPU.
Hm, spannend. Seh ich irgendwo meine Versionsnummer? Ich konnt dazu leider nix finden...

Edit: nevermind, ist in der About section. Aktuell bin ich bei 7.5.1, also dahinter. Mal schauen ob ichs schaff das Ding ohne reinstall upzudaten^^
 
Die Thematik und Diskussion hat enorm viele Facetten. Zum Höhepunkt des Lockdowns waren zum Beispiel immer noch sehr viele ältere Personen aus der Risikogruppe unterwegs. Ohne irgendwelche Vorkehrungen und nicht nur zum einkaufen um die Ecke, sondern sie sind munter mit dem Bus zum trödeln in die Stadt gefahren.

Da muss man berechtigterweise auch fragen wozu die gesamte Gesellschaft auf Stillstand geschaltet wird, wenn ein beträchtlicher Teil der Risikogruppen sich nicht mal zusammenreißen kann.

Ich persönlich halte die Maßnahmen soweit für gerechtfertigt und unterstütze sie auch. Ich verstehe die Sorge um die Wirtschaft, aber mir ist das Leben meiner Mama tausendfach wichtiger. Vor allem weil es ja nicht so ist, als ob die gesamte Wirtschaft zum Stillstand gekommen ist. Viele Branchen konnten sich kurzfristig umstellen und die verbliebenen müssen nun mal staatliche Unterstützungen erhalten. Gerade die Gastronomie oder alles was am Flugverkehr hängt.

Nach der Krise wird man auch einige Erfahrungen gemacht haben, die der Wirtschaft hilft sich weiterzuentwickeln. Gerade in Hinblick auf die Digitalisierung.
 
Das ist eine wirklich interessante Frage.

Ich glaube, ein Gehalt, an dem Blut klebt, ist dann doch den meisten lieber als kein Gehalt. Ich glaube, 1.000 bis 2.000 Infizierte pro Tag, 100 bis 300 Tote pro Tag und eine hohe Anzahl an schwer Erkrankten ist ein Status Quo, den viele bereit sind zu akzeptieren, damit es "weiter" geht, Normalität einkehrt. Gut, wahrscheinlich auch nur so lange, wie man nicht selbst betroffen ist.

Um es zu betonen, ich habe auch kein Patentrezept und mir ist bewusst, dass wir die Wirtschaft brauchen. Jeder von uns. Dazu wird aber wohl gehören, dass es ohne Verluste nicht geht.

Ein Problem ist, dass das so überhaupt nicht funktioniert. Es gibt keinen Knopf, auf den wir drücken und dann haben wir 1000 bis 2000 Infizierte pro Tag. Den Punkt zu treffen, an dem die Zahl der Neuinfizierten weder steigt noch fällt (ein R von genau 1,0), ist de facto unmöglich. Es wird immer hoch oder runtergehen. Sobald es hoch geht, müssen wir die Maßnahmen - nach Möglichkeit schnell - verschärfen, weil es ansonsten nur eine Frage der Zeit ist, bis die Leichen sich auf den Straßen türmen (das mag etwas überdramatisiert klingen, ist aber letztlich aufgrund der exponentiellen Ausbreitung die logische Folge). Insofern macht es m.E. nur dann Sinn, die Maßnahmen sehr behutsam zu lockern, wenn wir bereits deutlich unter 1,0 sind (damit man nach der Lockerung höchstwahrscheinlich immernoch unter 1,0 liegt).
Auch aus wirtschaftlicher Sicht übrigens. Das schlimmste für die Wirtschaft wäre es, wenn jetzt für 2, 3, 4, 8 Wochen wieder alles normalisiert wird und dann plötzlich wieder der Dampfhammer in Form eines (nochmal härteren) Lockdowns rausgeholt werden müsste. Auch aus psychologischer Sicht halte ich es für wesentlich günstiger, einen zwar quälend langsamen, aber doch kontinuierlichen Weg der Lockerung zu gehen - im Vergleich zu schneller Lockerung, Rückschlag mit Lockdown, wieder Lockerung, Rückschlag mit Lockdown etc. etc.
 
Die Thematik und Diskussion hat enorm viele Facetten. Zum Höhepunkt des Lockdowns waren zum Beispiel immer noch sehr viele ältere Personen aus der Risikogruppe unterwegs. Ohne irgendwelche Vorkehrungen und nicht nur zum einkaufen um die Ecke, sondern sie sind munter mit dem Bus zum trödeln in die Stadt gefahren.

Das war und ist auch aktuell auch die Gruppe, die mEn am unvorsichtigsten mit der Situation umgeht, fast schon ignorierend. Wenn ALLE anderen sich dran halten, kann ja nix passieren... Aber ich sehe ja auch nur mein Umfeld.

@Steffko

Sehe ich genauso. Sehen ja auch viele Ökonomen und Wirtschaftsverbände so, irrsinnigerweise.

Wie gesagt, zwei, drei Wochen länger, und wir wären wahrscheinlich bei R=0,2/0,3 gewesen und es wäre viel leichter gewesen. Und man hätte reagieren können, ohne dass es direkt gefährlich wird.

Ich bin mir aber trotzdem sicher, dass es keinen zweiten Lockdown geben wird. Mindestens der jetzige Status Quo wird beibehalten werden.
 
Die Leute wollen doch eingesperrt werden..
Polizei vertreibt rund Hundert Jugendliche von Spielplatz
12.28 Uhr: Trotz der Kontaktbeschränkungen haben sich in Hannover rund Hundert Jugendliche und junge Erwachsene auf einem Spielplatz getroffen. Zahlreiche Einsatzkräfte seien gegen die Ansammlung vorgegangen, teilte die Polizeidirektion Hannover mit. Ereignet hatte sich das Treffen bereits am Mittwochabend. Anwohner hatten die Beamten alarmiert, als sie die Ansammlung bemerkten. Die Polizei forderte die Heranwachsenden mit Lautsprecherdurchsagen auf, den Platz zu verlassen. Das Treffen löste sich daraufhin auf.
Quelle Spiegel.de
 
Das macht die Aussage von mingo ja nicht falsch. Ein viruststatikum verlangsamt lediglich seine Vermehrung. Daher ja auch das quasi in seinem Satz.
Natürlich war das falsch ! Das IST ein Medikament gegen die schweren Verläufe von Viruserkranungen :kaffee:
...und m. E. vor einem Impfstoff zu priorisieren, da voraussichtlich effektiver und ungefährlicher.
 
Seit Wochen erkläre ich meinem Sohn, dass wir wegen des Viruses nicht auf Spielplätze gehen können und er trägt das wirklich mit Fassung. Gestern dann an zwei verschiedenen Spielplätzen vorbeigekommen. Auf einem spielen Erwachsene schön fröhlich Tischtennis und auf dem anderen eine Familie mit Kind, der Mann hat da sogar noch Schmiere gestanden, ob nicht vielleicht jemand kommt. So ein Scheiß macht mich unfassbar wütend.
 
Die Leute wollen doch eingesperrt werden..

Quelle Spiegel.de
Das ist eben die nun logische Konsequenz der fehlenden Konsequenz.
Es ist schlicht und ergreifend unlogisch, warum ich mich nicht mit 10 Freund*innen als erkennbare Gruppe in der Öffentlichkeit aufhalten darf, wir nicht zusammen im Garten sitzen können usw., wenn ich gleichzeitig die selben Personen ohne Probleme im Shoppingcenter treffen kann - den bis zur Unwirksamkeit interpretierbaren Mindestabstand vorausgesetzt.
 
Das A und O, bzw. oberste Priorität haben mMn übrigens weder Medikamente, noch eine mögliche Impfung. Das ist Monate in der Zukunft.

Oberste Priorität bis dahin muss sein, dass sich jeder an die Regeln hält und seine Kontakte so gut es geht reduziert behält.

Wer sich nicht infiziert, braucht auch keine Medikamente.
 
Das A und O, bzw. oberste Priorität haben mMn übrigens weder Medikamente, noch eine mögliche Impfung. Das ist Monate in der Zukunft.

Oberste Priorität bis dahin muss sein, dass sich jeder an die Regeln hält und seine Kontakte so gut es geht reduziert behält.

Wer sich nicht infiziert, braucht auch keine Medikamente.

klappt ja nicht weil die Leute das ganze auf die leichte Schippe nehmen und sich Ausnahmen suchen wo sie die Regeln in ihren Augen legal umgehen.
Es erwartet doch jeder das Anfang Mai weiter gelockert wird. Mit dem derzeitigen Verhalten wäre das aber Grob fahrlässig.
 
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