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Coronavirus / Covid-19 (5 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin heute Morgen um 08:00 vor dem Einkaufen mal ne Viertelstunde mit dem Auto gefahren, um die Batterie etwas zu laden, weil das Ding seit über nem Monat nicht bewegt wurde. War aber etwas negativ überrascht, wie voll die Straßen waren. Wie an nem normalen Arbeitstag vor Corona. Wenn die wirklich alle irgendwo hin wollen außer zum Supermarkt, dann gute Nacht :D.
 
der Pöbel will weiter Brot und Spiele

Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?
 
Bin heute Morgen um 08:00 vor dem Einkaufen mal ne Viertelstunde mit dem Auto gefahren, um die Batterie etwas zu laden, weil das Ding seit über nem Monat nicht bewegt wurde. War aber etwas negativ überrascht, wie voll die Straßen waren. Wie an nem normalen Arbeitstag vor Corona. Wenn die wirklich alle irgendwo hin wollen außer zum Supermarkt, dann gute Nacht :D.
Mein Arbeitszimmer geht zur Strasse raus... da herrscht ganz normaler Betrieb. Man kann sagen 2 Autos pro Sekunde.
Ganz selten mal eine Lücke von 2 - 3 Sekunden. Nur in der allerersten Woche des Lockdowns war spürbar weniger los.
 
Mein Arbeitszimmer geht zur Strasse raus... da herrscht ganz normaler Betrieb. Man kann sagen 2 Autos pro Sekunde.
Ganz selten mal eine Lücke von 2 - 3 Sekunden. Nur in der allerersten Woche des Lockdowns war spürbar weniger los.

@okst666 so am Fenster:


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Auch wenn Mutti das ja angedroht hat, wird es das nicht geben. Eher wird Merkel abgesägt von ihrer Partei.

Ey, während überall die Maskenpflicht eingeführt wird fordert der Unions-Wirtschaftsflügel das baldige Ende der Restriktionen im Gastgewerbe...
Das wird keine partei entscheiden sondern der menschenverstand, der zustand welchen italien und spanien hat ist vorprogrammiert.
Hör mir auf dem Drosten. Außer tägliche Panikmache hat er eigentlich nix sinnvolles bis jetzt geleistet. Wenn er jetzt morgen sagen würde: Ok Leute, alles ist gut. Dann würden es vermutlich fast alle glauben. Unfassbar eigentlich
du hörst dir seinen podcast auch wirklich an? Ich glaube nicht tim.
 
Zum Thema Verkehr. In der ersten Woche des Lockdowns habe ich einen deutlichen Rückgang beim Verkehr und bei den Leuten auf der Straße gesehen. Seit dem ist alles stetig wieder gestiegen und seit letztem Wochenende sieht es hier aus wie immer.
 
Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?

Ein Leben wie vor Corona wird es lange Zeit nicht geben. Den selbst wenn der R-Wert auf die erforderlichen 0,2-0,3 sinkt, ist das Virus ja noch da. Also werden wir mit Abstands- und Hygieneregeln noch lange leben müssen. Sonst geht das ganze Spiel sehr schnell (!) von vorne los.

Um überhaupt mal bei diesen 0,2 bis 0,3 anzukommen sagen Experten, man hätte noch zwei, drei Wochen weiter machen müssen ohne Lockerungen. So ziemlich jeder geht davon aus (wahrscheinlich weil es logisch ist), dass jetzt die Fallzahlen (und Todeszahlen) wieder ansteigen werden. Bei R=0,9 waren wir gestern (was der Realität um Ostern entsprach), sobald wir über 1 kommen, weisst du ja, was eigentlich passieren müsste.

Wären wir schon bei 0,2 gewesen, hätte man mehr "Spielraum" gehabt, ohne dass es direkt wieder gefährlich geworden wäre.

Ich bin kein Lockdown-Hardliner, aber so hätte ich es nicht gemacht. Das ist, wie sich einen runterholen und kurz bevor man kommt einfach aufhören...
 
Das A und O ist doch ein Medikament zur Behandlung der schweren Verläufe und die verfügbaren Krankenhauskapazitäten - Einen Impfstoff brauchen wir m. E. nicht mit erster Priorität. Zudem wird auch bezweifelt, ob man sich trotzdem in einem Jahr trotz Impfung oder angeblicher Immunität nicht wieder damit anstecken kann, wie auch bei Influenza.

Nebenbei:

https://www.n-tv.de/wissen/Hilft-Nikotin-bei-Corona-Infektion-article21733502.html

Philip Morris hat jetzt die Schnauze voll, dass sich nur Amazon und Netflix die Taschen voll machen :D
 
Kauft doch einfach woanders als bei IKEA? Ah ne, da kostet es ja mehr...Typisch. Hauptsache billig!!!
Das was ich will ist hier vor Ort überall ausverkauft, selbst bei amazon. Außerdem, was macht es für einen Unterschied ob ich zu Ikea oder Segmüller oder irgendeinen anderen Möbelladen gehe? Laden ist Laden.

Billig ist es bei Ikea auch schon lange nicht mehr, das nur am Rande.
 
Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.
Ich zähle mich selbst zum Pöbel, und ich würde auch gerne wieder ins Gym und am WE mal ein Bierchen trinken gehen....
Für mich sind so dinge wie das anstehen vor dem Ikea aber auch schwer zu verstehen, aber ich gehe ja noch ganz normal Arbeiten, also keine Kurzarbeit oder Home-Office. Kann natürlich sehr gut sein das der Lockdown nochmal deutlich mehr auf die Psyche geht wenn man nur noch zuhause hockt.
 
Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?

Es ist wie es die Gesundheitsorganisationen und mittlerweile auch die Politik kommunizieren. Es geht darum, sich Zeit zu verschaffen, um das Virus besser kennenzulernen, also die Krankheit besser behandeln zu können, die Verbreitung einzudämmen, um gleichzeitig Ressourcen freizumachen für infizierte (und natürlich anderweitig kranke) Menschen, die aktuell nicht ausreichend behandelt werden können, und natürlich auch einen Impfstoff zu entwickeln, um die Infektionen langfristig zu stoppen.
Irgendwann und hoffentlich bald kann man die ganze Situation besser einschätzen und besser darauf reagieren, aber bis man die Pandemie unter Kontrolle hat, sollte man lieber zwei Schritte zu weit gehen als einen zu wenig. (Dass wir nicht von Anfang an vorsichtiger waren, ist der Grund, warum es jetzt so eskaliert und jeder vernünftige Mensch sollte spätestens jetzt vorsichtig sein, damit sich die Situation nicht noch einmal großartig verschlechtert.)

Lockdown-Hardliner bin ich selbst aber nicht. Ich bin der Meinung, dass man das alles schon etwas mit der Wirtschaft in Balance bringen muss. Es stehen viele Existenzen auf dem Spiel und man muss Menschenleben abwägen, auch wenn das niemand hören will. Das was wir tun, schützt in erster Linie die alte bis sehr alte Gesellschaft auf Kosten jüngerer Generationen.

Aber gut, die aktuellen Maßnahmen sind auch fragwürdig. Es bringt nichts, und ich meine wirklich absolut gar nichts, wenn einige Orte isoliert werden und andere nicht. Wir können keine Shoppingzentren aufmachen (und das teilweise ohne Maskenpflicht) und gleichzeitig den Leuten verbieten zu viert im Park zu sitzen. Das ist völliger Humbug. Das ist als würde man statt zehn Tropfen nur noch einen Tropfen Tinte in einen Eimer Wasser tun und hoffen, es würde sich nicht verfärben. Was jetzt in einigen Bundesländern gemacht wird, dient allenfalls dem Aktionismus und wird Menschen schikanieren ohne die Ausbreitung einzudämmen.


Anderes Thema. Weil alle hier Dunkelziffern lieben. Man sollte sich bewusst machen, wie viele Menschen aktuell passiv unter dem Virus leiden. Psychische Erkrankungen haben ein neues Hoch, viele Menschen werden aus Krankenhäusern entlassen, weil die Kapazitäten fehlen oder das Risiko zu groß ist, infiziert zu werden, nicht-akute Probleme können gar nicht behandelt werden. Das ist alles viel mehr als "nicht-infiziert, infiziert, genesen und tot".


Und noch etwas Persönliches. Die Bahnsituation in Berlin ist aktuell die reinste Katastrophe. Ich arbeite ja im Schichtdienst und muss oft nachts nach Hause oder zur Arbeit. Diese Uhrzeit ist im Berliner Nahverkehr eh schon nicht die angenehmste, aber aktuell hat man quasi ausschließlich in den Bahnen Betrunkene, Junkies, psychisch kranke Menschen, Kriminelle und halt hauptsächlich Obdachlose, die oft in eine der anderen Kategorien fallen. Ein Kollege hat sich jetzt deswegen ein Auto gekauft und ich bin auch kurz davor, mir eins zu leihen. Einer Freundin wurde auch das Handy einfach in der Bahn abgezogen. Es ist aktuell ein immenser Stress sich spätabends oder nachts von A nach B in der Bahn zu bewegen.
Gestern hatte ich im Zug zwei betrunkene, halb-schlafende Obdachlose, die immer wieder angefangen haben zu schreien und einen Typen, der unregelmäßig ausgerastet ist und gegen die Scheibe geschlagen hat und lauthals Selbstgespräche wegen irgendeiner "Fotze" geführt hat. Dann wechsel ich den Wagon und dort ist eine Gruppe halbstarker junger Männer, die sich über den halben Wagon ausgebreitet haben. Das war schon der Höhepunkt, aber ausnahmslos jeden Tag bin ich alleine im Wagon mit ein oder zwei Betrunkenen, die zumindest aggressiv den Zug auf und ab laufen. Völlig verrückte und beängstigende Situation.
 
Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?

Ich finde dazu hat Mingo was gutes geschrieben:

I

Echt, könnte schon wieder die Wand hochlaufen.
Da hat man eine fucking Pandemie in einem Ausmaß, wie es sie seit 100 Jahren (!) nicht gegeben hat und nicht wenige Leute fahren nach einem Monat den Film aBeR lAnGsAm MuSs DoCh AuCh mAl WiEdEr GuT sEiN uNd DaS LeBeN wIeDeR N~O~R~M~A~L werden. Angeführt von den Menschenfeinden bei Springer, neoliberalen Ökonomen und skrupellosen Poltiker*innen.
What a time to be alive.
(Noch.)

Kann das rumgeheule auch nicht mehr hören.
 
Hör mir auf dem Drosten. Außer tägliche Panikmache hat er eigentlich nix sinnvolles bis jetzt geleistet. Wenn er jetzt morgen sagen würde: Ok Leute, alles ist gut. Dann würden es vermutlich fast alle glauben. Unfassbar eigentlich
Lol ey das ist so unfassbar absurd, Drosten ist nicht nur ein weltweit angesehener Virologe, er ist auch noch SPEZIALISIERT AUF CORONA-VIREN (und gehört in dem Gebit zu den meistzitierten Wissenschaftlern weltweit).
Wie weit kann Wissenschaftsverachtung gehen wenn in einem popeligen Videspielforum so jemandem vorgeworfen wird er hätte "nix sinnvolles geleistet".
Also wirklich, das ist mit das Dümmste was ich bis jetzt in diesem Thread gelesen habe. Unfassbar eigentlich.

Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?

Ich will auch ein Leben, wie ich es kenne und mag. Aber da ist halt gerade eine Pandemie in einem Ausmaß wie seit über 100 Jahren nicht mehr! Und dazu führen wir mitlerweile einen Lebensstil, der sich halt noch weniger mit einer Pandemie verträgt wie noch vor 100 Jahren. Ja, ziemlich dumm gelaufen, aber was will man machen!?
Ich packs einfach nicht, dass nach nur knapp einem Monat mittlerweile eine Stimmung ist ala "So, jetzt muss aber auch mal gut sein". So nach dem Motto als hätte man es selbst in der Hand das Tempo der Pandemie vorzugeben und nicht das fucking Virus.

Und um konkret auf deine Frage einzugehen: nein, ein harter Lockdown bis zur Impfung ist illusorisch. Aber was man braucht um Lockerungen umzusetzen ist ein gewisser SPIELRAUM, um entsprechend anzupassen wenn man einen erneuten Anstieg registiert.
Wenn man aber Lockerungen umsetzen will, obwohl wir gerade mal so das Ding unter Kontrolle haben, dann bemerken wir den erneuten Anstieg erst wenn der Ausbruch in hohem Maße unkontrollierbar ist.
Und dann sehen wir einen neuen Lockdown, in einer ganz anderen Härte. Ende Mai, Anfang Juni werden wir dann wieder alle in unserer Bude hocken und schön das Sommerwetter von drinnen genießen. Ich freu mich schon!

Das A und O ist doch ein Medikament zur Behandlung der schweren Verläufe und die verfügbaren Krankenhauskapazitäten - Einen Impfstoff brauchen wir m. E. nicht mit erster Priorität. Zudem wird auch bezweifelt, ob man sich trotzdem in einem Jahr trotz Impfung oder angeblicher Immunität nicht wieder damit anstecken kann, wie auch bei Influenza.

Nebenbei:

https://www.n-tv.de/wissen/Hilft-Nikotin-bei-Corona-Infektion-article21733502.html

Philip Morris hat jetzt die Schnauze voll, dass sich nur Amazon und Netflix die Taschen voll machen :D

Medikamente gegen Viren gibt es quasi nicht. Deshalb ist das A und O und auch alle Buchstaben dazwischen eben doch der Impfstoff.
 
@Darko Wird der Folding@home Client eigentlich von selbst am neusten Stand gehalten oder muss man da irgendwas tun? Dachte das Chrome Reloading Problem sei gelöst und man bekommt öfters WUs... beides bei mir nicht wirklich der Fall.
Meiner wurd automatisch aktualisiert. Und seitdem ist das Chrome Reloading Problem weg und ich hab durchgehend WUs auf CPU und GPU.
 
Naja, die meisten wollen halt wieder ein Leben leben, wie sie es kennen, mögen und in gewissem Maße auch brauchen. Da muss man gar nicht so drauf herabschauen, finde ich.

Darum nochmal:
Sind diejenigen, die ich jetzt mal Lockdown-Hardliner nenne (fühlt sich da jemand hier angesprochen? Mich würde ne Ansicht echt interessieren), wirklich der Meinung wir machen das so wie aktuell, bis wir alle geimpft sind? Oder wie würde man sich das aus der Warte wünschen?

Ich halte mich nicht für einen Lockdown-Hardliner, aber dennoch hier meine Antwort:

Solange es eine größere Zahl an Infizierten gibt und dazu keinen Impfstoff oder eine wirksame Medikation müssen wir zwangsläufig mit Einschränkungen leben.
Dazu gibt es schlicht und ergreifend keine Alternative - vorausgesetzt wir als Gesellschaft "entscheiden" uns dafür, dass es inakzeptabel ist, Zigtausend Menschen über die Klinge springen zu lassen.

Edit: Ich denke im Endeffekt auch, dass man mit den Lockerungen noch hätte warten sollen, bis der R Wert hoffentlich noch weiter sinkt. Bei 0,9 sind wir m.E. viel zu nah an dem Punkt, an dem die Verbreitung Tag für Tag wieder schneller wird.
 
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