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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin auf meiner Arbeitsstelle die einzige Frau und werde da regelmäßig von bestimmten Kollegen „Kleine, Püppchen, Prinzessin“ etc. genannt. Weiß nicht ob das schon unter Catcalls fällt, aber ist für mich immer sehr unangenehm.
Spreche die Kollegen auch immer darauf an mich doch bitte bei meinem Namen zu nennen, aber es gibt da echt Experten die das irgendwie noch als eine Herausforderung ansehen :roll:

Dann must du die auch mal Kleiner , Kurzer oder Bierkönig ect. nennen...
Dann raffen die es vielleicht eher ...
 
Ich war ja lange Zeit Verneiner der neuen, gendergerechten Sprachregelungen. Mittlerweile akzeptiere ich sie weitestgehend, nutze sie zumindest manchmal.

Was in der Schrift noch funktionieren mag, wird im Radio allerdings wirklich anstrengend. Einige Journalisten machen zwischen Sportler und Innen eine kurze Pause, so dass man es zumindest erahnen kann. Einige Journalisten sprechen es allerdings ohne Pause aus, so dass Sportlerinnen daraus wird.

Weiss jetzt nicht, ob das im gesprochenen Wort wirklich sinnvoll ist.
 
Die Tage hat Anne Will in ihrer Talkshow Peter Altmaier schön erwischt. Er spricht von "Ärzten und Krankenschwestern", und sie wirft ein: "Interessant, dass es bei Ihnen nur Ärzte und nur Krankenschwestern sind." Altmaier quasselt einfach weiter, der hat das glaube ich gar nicht gerafft.
 
Wir brauchen dann einfach eine neue Form.

Immer "Bürger und Bürgerinnen", "Bürger/innen", "Bürger*innen" ist einfach nicht so geil und unpraktisch. Vor allem ist das dann ja oft wieder nur auf die zwei Geschlechter begrenzt.

Was haltet ihr von dem Suffix -os für den Fall, dass man alle gleichzeitig ansprechen will?

Studentos, Schülos, Ärztos, Soldatos, Bäckeros, Friseuros, Anwältos, Richtos, Mietos, Spielos, ...


ist jetzt nicht mal völlig als Witz gemeint
 
Natürlich ist es sinnvoll, welcher Logik würde das ganze denn folgen, wenn sie nicht für das gesprochene Wort gelten würde?
Die sprachliche Diskriminierung im Verbalen ist nicht so schlimm wie im Geschriebenen, weil Papier geuduldiger ist?

Habe ich das behauptet? :?

Ich habe ein Problem geschildert, was man zumindest angehen muss, wenn man klar artikulieren möchte. Und selbst mit einer kurzen Pause ist es durchaus schwierig es als das zu verstehen, was man verstehen soll. Beim Lesen eines Textes gestaltet sich dieses Problem nicht so.
 
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