Gedanken, die man vor der Geburt eines Kindes hat, Nummer 354:
Man hat ja eh schon viel zu viele Gedanken bei so einem Lebensereignis, durch Corona wird das jetzt nicht weniger. Ich bin froh, bei der Geburt dabei sein zu dürfen (errechneter Entbindungstermin ist heute, mal gucken wann es losgeht). Nach der Geburt geht's für mich nach Hause, es gibt ein Besuchsverbot in unserem KH. Meine Frau will daher auch nicht länger als nötig im KH bleiben.
Die große Frage ist nun, was macht man danach? Es geht primär um meine und ihre Eltern. Die vernünftige, besorgte Stimme in mir sagt das wir uns jetzt 3 Wochen komplett abschotten. Dann gibt's aber auch noch das Herz (und die Stimme meiner Frau ^^) die zumindest den Großeltern irgendwie ermöglichen möchte, das kleine Baby sehen zu können, und das nicht nur per Foto oder Video.
Mit viel Unbehagen wäre mein Kompromiss jetzt ein Besuch der Personen mit Mund/Nasenschutz.
Wie würdet ihr handeln? Kann man das als nicht betroffene Person überhaupt ansatzweise beurteilen? Mich nervt es tierisch, überhaupt über sowas entscheiden zu müssen.