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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Geht das überhaupt mit dem Abstand im Klassenzimmer?
Nebeneinander sitzen kannst ja vergessen.
Dann müsste man die Klassen min. halbieren.

Zudem glaub ich ja, dass eure Kinder das verstehen mit den Hygienemaßnahmen. Aber ich denke, Kinder, vor allem wenn sie so jung sind, eher dazu neigen, das locker zu sehen oder einfach unbewusst was machen, obwohl sie es besser wissen sollten.

Schwer zu beschreiben, aber ich stell mir halt vor, du sagst deinem Kind dass es nichts anfassen und nicht ins Gesicht fassen soll usw. aber, dass das Kind es spätestens nach ner Stunde mal kurz wieder vergessen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich zweifel ganz sicher nicht deine Aussagen zu deiner Tochter an, aber ich persönlich denke da geht es noch um viel mehr.
- Wer garantiert dir das sich ALLE Mitschüler deiner Tochter auch so Verhalten ?
- Was ist mit dem Schulweg/Heimweg ? Ich kenne das so, das Grundschüler in der Regel in Gruppen bzw. zu mehreren gemeinsam den Schulweg und Heimweg bestreiten, oder ?
- Was ist in den Pausen, sitzen die Kinder da dann alle einfach nur im Abstand von 2 Metern nebeneinander und Essen ihr Pausenbrot ?
- Gibt es überhaupt in jedem Klassenzimmer die Möglichkeiten zum Händewaschen ?
- Was ist wenn ein Kind während dem Unterricht aufs Klo muss ? Geht/Muss es dann alleine gehen ? Wer kümmert sich nach dem Toilettengang um die Desinfektion der Toilette ?
Da gibt es sicher noch mehr, und ja, ich Übertreibe sicher in dem einen oder anderen Punkt, und ja, ich wäre mir auch sicher das sich meine Kinder an Absprachen gehalten hätten, aber was ist mit den Mitschülern/Mitschülerinnen ?
Auch bei Grundschülern kann es mmn zu einer Gruppendynamik kommen, aber wie schon gesagt, vielleicht Übertreibe ich einfach nur, aber ich weiss genau, wenn ich noch ein Kind im Grundschulalter hätte, ich würde es die nächsten 4 Wochen NICHT zur Schule schicken.
Ja klar, alles schwer. Und die Klassen 1-3 werden die nächsten 4 Wochen auch noch nicht in die Schule gehen, so wie ich das verstanden habe.
Das Ding ist nur: solange es keine Impfung gibt, spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Schulen (und Kitas!) jetzt in 4 Wochen oder erst in 3 Monaten wieder aufgehen. Die müssen sich überlegen, wie sie wieder einen Schul- und Kitabetrieb auf die Reihe kriegen, denn was nützt es denn, Geschäfte wieder aufzumachen, wenn die Eltern nicht dort arbeiten können, weil sie die Kinder zu Hause haben?
Hab gelesen, dass sie JETZT anfangen, ein Konzept für Kitas zu erarbeiten, in den letzten 5 Wochen gabs dafür anscheinend ja keine Zeit....

als Familie fühlt man sich eh leicht verarscht. In nen H&M darf ich wieder wieder gehen, aber mit meinen Kindern nicht auf den Spielplatz?
Und wie gesagt, über die Schulen machen sie sich ja wenigstens Gedanken, aber Kitas sollen wohl noch Monate zu sein? Wie soll denn das funktionieren? Wir leben nicht mehr in den 80ern, wo (zumindestens im Westen) die Mütter zuhause waren bis die Kinder 10 waren.
(Wir selbst kriegen das irgendwie auf die Reihe, aber ganz ganz viele nicht. Und das diskutierte „Corona-Elterngeld würde zwar den Verdienstausfall kompensieren, aber das ändert ja nix daran, dass man als Elternteil auf der Arbeit fehlt)
 
Bei dem von pil geteilten Bild sind ja auch mehrheitlich Leute mit Migrationshintergrund zu sehen. Wenn man so die weiteren Bilder sieht, die ungefragt durch die sozialen Netzwerke geistern Frage ich mich, ob damit wirklich die Situation kritisiert wird oder ob der Frust auf bestimmte Gruppen, seien es Ausländer, Rentner, Hipster Kids etc. Endlich ein Ventil bekommt.


q.e.d.

Eindeutig krass rassistischer Twitter-Account, dafür reicht eine 30-sekündige Recherche.
Es wäre angebracht den Beitrag zu löschen um so jemandem bitte nicht zu weiterer Reichweite zu verhelfen bzw. das von Mantis angesprochene Narrativ weiter zu bedienen @Darko .
 
Ja klar, alles schwer. Und die Klassen 1-3 werden die nächsten 4 Wochen auch noch nicht in die Schule gehen, so wie ich das verstanden habe.
Das Ding ist nur: solange es keine Impfung gibt, spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Schulen (und Kitas!) jetzt in 4 Wochen oder erst in 3 Monaten wieder aufgehen. Die müssen sich überlegen, wie sie wieder einen Schul- und Kitabetrieb auf die Reihe kriegen, denn was nützt es denn, Geschäfte wieder aufzumachen, wenn die Eltern nicht dort arbeiten können, weil sie die Kinder zu Hause haben?
Hab gelesen, dass sie JETZT anfangen, ein Konzept für Kitas zu erarbeiten, in den letzten 5 Wochen gabs dafür anscheinend ja keine Zeit....

als Familie fühlt man sich eh leicht verarscht. In nen H&M darf ich wieder wieder gehen, aber mit meinen Kindern nicht auf den Spielplatz?
Und wie gesagt, über die Schulen machen sie sich ja wenigstens Gedanken, aber Kitas sollen wohl noch Monate zu sein? Wie soll denn das funktionieren? Wir leben nicht mehr in den 80ern, wo (zumindestens im Westen) die Mütter zuhause waren bis die Kinder 10 waren.
(Wir selbst kriegen das irgendwie auf die Reihe, aber ganz ganz viele nicht. Und das diskutierte „Corona-Elterngeld würde zwar den Verdienstausfall kompensieren, aber das ändert ja nix daran, dass man als Elternteil auf der Arbeit fehlt)
Jop, ich bekomm solangsam als Vater von zwei Kita- und Kindergartenkinder auch nen leichten Hass...
Einfach weil die Lockerungen der Regeln einfach nur komplett auf die Wirtschaft und die Leistungsgesellschaft ausgerichtet sind. Andere - auch berechtigte - Bedenken wie die Betreuung der Kinder fallen runter.
Aber es geht ja nicht nur um die Betreuung der Kinder, wenn bei manchen der Chef wieder anklopfen wird, wann man denn wieder ins Büro komme und 8 Stunden durcharbeiten kann.
Kita und Kindergarten sind ja keine Abstellplätze für die Kleinen, sondern wichtiger und wertvoller Ort, soziale Kontakte zu knüpfen, sich mit Mitteln weiterzuentwickeln, die man zu Hause so nicht bieten kann und einem enorm beim Start ins Leben weiterhelfen. Wir kriegen das auch ganz gut geregelt, aber es ist anstrengend und wir haben auch den Luxus eines eigenen Gartens und zwei Kinder in geringem Altersabstand, die sich super zusammen beschäftigen können. Aber auch Geschwister sind was anderes als die Kontakte in der Kita und im Kindergarten. Und Dinge wie ein kleines Forscherlabor, riesiger Spielplatz mit etlichen Spielsachen, Singkreis mit echten Instrumenten etc. und eine fundierte frühpädagogische Ausbildung können wir auch nicht bieten.
Auch das sind absolut relevante Aspekte des gesellschaftlichen Lebens, aber man hört von diesem Thema hierzulande nichts.
Noch abstruser wirds dann wirklich wie von dir angesprochen, dass ich ab heute wieder ins Einkaufszentrum fahren kann und shoppen, aber Spielplätze weiter tabu sind.

Aber was will man erwarten, wenn alte weiße Männer entscheiden, die vom Leben mit kleinen Kindern weit entfernt sind und stattdessen lieber mit CEOs und Wirtschaftsbossen reden...
 
So, ab heute dürfen in NRW wieder die großen Möbelhäuser öffnen. Wir sprechen über die Fallzahlen in 2-3 Wochen wieder. Ich habe Angst zur Arbeit zu gehen, da jetzt sicher viele Leute kommen werden. War ja nun fast 5 Wochen geschlossen.
 
Ich habe Angst zur Arbeit zu gehen, da jetzt sicher viele Leute kommen werden. War ja nun fast 5 Wochen geschlossen.
Oder um es mit den Worten unseres lokalen Schmierblatts zu formulieren:
"Seit Wochen haben Millionen Menschen sehnlichst darauf gewartet, wieder shoppen zu gehen: Von diesem Montag an ist es endlich wieder so weit!"
Sehnlichst. SEHNLICHST!
 
Wir haben jetzt auch im Büro nebenan einen bestätigten Fall.
Tangiert mich natürlich erst mal weniger aber bei drei Fällen aus ca. 1k Mitarbeitern auf mehrere Standorte verteilt schon <fast> ne Punktlandung. Mit der Kollegin gehen wir sonst immer in die Kantine, welches jetzt aber eh geschlossen hat. Nee, fühl mich grad wohl hier in meinem Home Office.
Darf gerne noch ne Zeit so bleiben.

Schlimm wird die Situation, wenn es mal zwei Wochen durchregnet.
So kommen wir doch jeden Tag raus und vor allem die Kids bekommen Bewegung.
 
Gedanken, die man vor der Geburt eines Kindes hat, Nummer 354:

Man hat ja eh schon viel zu viele Gedanken bei so einem Lebensereignis, durch Corona wird das jetzt nicht weniger. Ich bin froh, bei der Geburt dabei sein zu dürfen (errechneter Entbindungstermin ist heute, mal gucken wann es losgeht). Nach der Geburt geht's für mich nach Hause, es gibt ein Besuchsverbot in unserem KH. Meine Frau will daher auch nicht länger als nötig im KH bleiben.

Die große Frage ist nun, was macht man danach? Es geht primär um meine und ihre Eltern. Die vernünftige, besorgte Stimme in mir sagt das wir uns jetzt 3 Wochen komplett abschotten. Dann gibt's aber auch noch das Herz (und die Stimme meiner Frau ^^) die zumindest den Großeltern irgendwie ermöglichen möchte, das kleine Baby sehen zu können, und das nicht nur per Foto oder Video.

Mit viel Unbehagen wäre mein Kompromiss jetzt ein Besuch der Personen mit Mund/Nasenschutz.

Wie würdet ihr handeln? Kann man das als nicht betroffene Person überhaupt ansatzweise beurteilen? Mich nervt es tierisch, überhaupt über sowas entscheiden zu müssen.
 
Die Frage ist, was kann Corona einem Säugling anhaben ? Irgend ein Risiko dann no way. Würde ich null Risiko eingehen. Wenn es für den Säugling unbedenklich ist (und das ist dieser Virus vermutlich für niemanden) dann könnte man darüber nachdenken, die Großeltern selbst entscheiden zu lassen.
Wie wäre es mit einer kompletten Quarantäne vorher ? Das man wirklich nahezu jedes Risiko ausschließen kann ? Das heißt halt auch kein Plausch am Gartenzaun mit den Nachbarn......
 
Meines Wissens gibt es keine dokumentierten schweren Verläufe bei Neugeborenen.

Ansonsten würde ich die Großeltern entshceiden lassen. Das ist ein einmaliger Moment und in meinen Augen steigert es das persönliche Risiko für euch oder die Großeltern auch nicht sonderlich. Einfach auf Basis-Hygiene achten, Hände waschen und desinfizieren und fertig.

Einfach dran denken: Seit heute darf man auch wieder shoppen gehen, da sollten doch Großeltern ihre kleinen Enkel sehen dürfen...
 
Gedanken, die man vor der Geburt eines Kindes hat, Nummer 354:

Man hat ja eh schon viel zu viele Gedanken bei so einem Lebensereignis, durch Corona wird das jetzt nicht weniger. Ich bin froh, bei der Geburt dabei sein zu dürfen (errechneter Entbindungstermin ist heute, mal gucken wann es losgeht). Nach der Geburt geht's für mich nach Hause, es gibt ein Besuchsverbot in unserem KH. Meine Frau will daher auch nicht länger als nötig im KH bleiben.

Die große Frage ist nun, was macht man danach? Es geht primär um meine und ihre Eltern. Die vernünftige, besorgte Stimme in mir sagt das wir uns jetzt 3 Wochen komplett abschotten. Dann gibt's aber auch noch das Herz (und die Stimme meiner Frau ^^) die zumindest den Großeltern irgendwie ermöglichen möchte, das kleine Baby sehen zu können, und das nicht nur per Foto oder Video.

Mit viel Unbehagen wäre mein Kompromiss jetzt ein Besuch der Personen mit Mund/Nasenschutz.

Wie würdet ihr handeln? Kann man das als nicht betroffene Person überhaupt ansatzweise beurteilen? Mich nervt es tierisch, überhaupt über sowas entscheiden zu müssen.
No Risk! Die haben im Zweifel noch 30, 40 Jahre Zeit für den Nachwuchs. Da werden die noch 3 Wochen aushalten. Auf ne Beerdigung im kleinen Kreis dürfte auch niemand stehen.
 
Die Frage ist, was kann Corona einem Säugling anhaben ?

Es gab irgendwo schon 1-2 Berichte über tote Babys... die Gefahr ist wohl sehr sehr selten, aber genauso vorhanden wie für mich, meine Frau oder sonst wen.

Wie wäre es mit einer kompletten Quarantäne vorher ?

Du meinst nach der Geburt 2 Wochen Quarantäne und dann? Müssten die Großeltern ja dann auch einhalten. Mal gucken wer für uns alle einkaufen geht dann ;) Ist ja aber gar nicht komplett möglich, Baby muss mMn in der Zeit auch zu einer U-Untersuchung?!

Das ist ein einmaliger Moment

Das ist halt der einzige Punkt, der mich zweifeln lässt. Nüchtern betracht würde ich auch einfach sagen: No Way! Aber ein frisch geborenes Baby ist halt nochmal was komplett anderes als wenn es jetzt schon 3-4 Wochen alt ist. So doof es klingt. Sind auch wirklich nur die frisch gebackenen Großeltern, über die wir nachdenken. Keine Freunde oder so.

Wir selbst haben uns jetzt so gut es geht die letzten Wochen isoliert. Ich musste halt arbeiten gehen. Meine Frau hat den Einkauf gemacht. Das wars, sonst keine Kontakte. Und nun auf einmal sollen andere Menschen in unsere Wohnung? Mir verursacht es Bauchschmerzen. Genauso verursacht es mir aber auch Bauschmerzen, vielleicht eher Herzschmerzen, wenn die Großeltern ihr neu geborenes Enkelkind nicht sehen können. Sie haben unseren 2,5 Jahre alten Sohn nun schon über 4 Wochen nicht sehen können.

Und es geht mir um das Risiko für alle, nicht nur für das Neugeborene. Es geht um mich, meine Frau, meinen Sohn, meine Eltern, meine Schwiegereltern.
 
Ich bin da inzwischen glaub ich relativ abgestumpft. Meine Mom, ein herzlicher Mensch, sieht es gleich. Sie sagt wir fehlen ihr sehr aber ist halt nun mal so wie es ist. Meine Schwiegereltern sind da sehr schwermütig. Neulich zum Geburtstag gratuliert. Sind extra hin um auf Abstand (im Treppenhaus) zu gratulieren. Ja viele Tränen halt.
Hmmmm ja ich verstehe es ja.
Manchmal nervt es mich aber auch,
muss ich auch sagen. Jeden 2. Tag FaceTime. Ich sende viel Videos, man trifft sich und plauscht (wir auf dem Balkon Hochparterre und sie halt davor)
Ja was willst jetzt machen ? Ist halt jetzt so. Augen zu und durch.
 
In Österreich gibt es ja schon länger eine Masken pflicht, funktioniert das soweit gut?
Bekommt man wie geplant vor dem Einkaufen vom Supermarkt eine Maske kostenlos gestellt?
 
"Bayern führt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Es ist das dritte Bundesland nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. (mehr im Newsblog unten)."

@Bart Wux Was ist denn jetzt mit dem Grundgesetz? Begehen die 3 Bundesländer jetzt also Rechtsbruch weil du hast das ja mal geschrieben dass das gegen das Grundgesetz verstößt.
 
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