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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auf den Virus. Ich bin bereit, Opfer zu bringen, auch wirtschaftlich. Aber keine Aufgabe des Lebensstandards. Es gibt da keinen Weg zurück. Und bevor ich das akzeptiere nehme ich alle anderen Nebenwirkungen in Kauf.

Die Hypothese war, dass man ja - sollte die Welt in 3-5 Jahren erneut von solch einer Pandemie betroffen sein - nicht erneut solche Maßnahmen ergreifen kann, wegen der Wirtschaft. Was bedeuten würde, dass wir die Triage und das aussortieren von Menschen in Kauf für unseren Wohlstand nehmen.

Das Problem ist: Deine Opferbereitschaft in allen Ehren, will nicht jeder dieses Opfer (den Tod für das beibehalten des Wohlstands) eingehen.
Du nimmst also den Tod vieler in Kauf, damit (für dich) alles möglicht so bleiben kann wie es ist, wobei wir auch mit deutlich weniger zurecht kommen würden. Im Schlimmsten Fall auch nur mit dem Lebensnotwendigsten.
 
Wenn wir in nächster Zeit regelmäßig von Pandemien betroffen wären, hätten wir sowieso keine Wahl. Ohne Wirtschaft kein Staat und ohne Staat und ohne Wirtschaft keine Forschung. Wir wären also eh uns selbst überlassen. Dann könnten wir auch direkt auf die Wirtschaft setzen und hätten sogar bessere Chancen.
 
Wenn wir in nächster Zeit regelmäßig von Pandemien betroffen wären, hätten wir sowieso keine Wahl. Ohne Wirtschaft kein Staat und ohne Staat und ohne Wirtschaft keine Forschung. Wir wären also eh uns selbst überlassen. Dann könnten wir auch direkt auf die Wirtschaft setzen und hätten sogar bessere Chancen.

Woher kommt denn jetzt die Theorie, dass wir in regelmäßig von Pandemien betroffen wären? Und wenn das so wäre, wäre dann die Schlussfolgerung nicht eher, dass man zig Milliarden in Prävention stecken sollte?
 
Die hypothetische Ausgangslage weiter oben im Thread. So unrealistisch das auch sein mag.

Die Investitionen würden dann so oder so kommen. Wenn der Kapitalismus als allerletztes noch irgendwo funktioniert, dann im Pharmabereich.
 
Wenn wir in nächster Zeit regelmäßig von Pandemien betroffen wären, hätten wir sowieso keine Wahl. Ohne Wirtschaft kein Staat und ohne Staat und ohne Wirtschaft keine Forschung. Wir wären also eh uns selbst überlassen. Dann könnten wir auch direkt auf die Wirtschaft setzen und hätten sogar bessere Chancen.

Natürlich gäbe es in so einem Szenario zig Alternativen und eine Wahl.
Man könnte das kapitalistische Finanz- und Leistungssystem verlassen und völlig andere Wege gehen, wenn man es wollte.
 
Die Diskussion gehört vielleicht nicht hier her.
Find ich aber krass welche "Opfer" (*hust* über Leichen *hust*) manche gehen würden um IHREN Wohlstand zu sichern.
Und wie eng das gedankliche Korsett von einigen mal wieder ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn es darum geht, Investitionen in die Forschung zu stecken mit der Aussicht auf Profit. Ich habe nie gesagt dass das System ohne staatliche Kontrolle für die "Kunden" gut ist. Gerade weil es da fast schon kriminelle Profite gibt, eher das genaue Gegenteil.
Und wo genau ist das ein "funktionierender" Kapitalismus?
 
Ich würde auch eher auf Prävention, Wissenschaft und Technik setzen.
Kuppeln über Städte bauen, klinisch reine Athmosphäre schaffen in der Keime, Bakterien und Viren sofort erkannt werden können oder nicht überlebensfähig sind. Etc.
Bei verlassen oder betreten von speziellen Zugängen zur Kuppelstadt bodyscans und Tests durchführen. Kranke dort direkt schon aussortieren und Behandlungen zuführen, etc. So das auch nicht verschleppt werden kann.

Scifi halt mal Realität werden lassen. Mit genügend Geld geht das.
 
Ich würde auch eher auf Prävention, Wissenschaft und Technik setzen.
Kuppeln über Städte bauen, klinisch reine Athmosphäre schaffen in der Keime, Bakterien und Viren sofort erkannt werden können oder nicht überlebensfähig sind. Etc.
Bei verlassen oder betreten von speziellen Zugängen zur Kuppelstadt bodyscans und Tests durchführen. Kranke dort direkt schon aussortieren und Behandlungen zuführen, etc. So das auch nicht verschleppt werden kann.

Scifi halt mal Realität werden lassen. Mit genügend Geld geht das.


Auch wenn mir das zuviel Sci-Fi ist.
Man bräuchte für solche Mechanismen nur genügen Man-Power und gemeinschaftlichen Willen um sowas umzusetzen, nicht unbedingt Geld.
 
Und wo genau ist das ein "funktionierender" Kapitalismus?

Gerade du solltest doch sehen, dass das geradezu das perfekte Beispiel eines funktionierenden Kapitalismus ist, weil er alles enthält, was du verachtest. Und zwar ein Kapitalismus der sogar kurz vor dem totalen Zusammenbruch noch funktionieren würde. Auf rein sachlicher Ebene. Auf Wertungsebene ist das was ganz anderes. Diese reinste Form des Kapitalismus in so einem essentiellen Bereich geht sogar mir hart gegen den Strich.
 
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