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Coronavirus / Covid-19 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Versteh das Argument eh nicht, Obi und Co müssten offen sein, falls es z.B. zu einem Wasserrohrbruch kommt.
Da ruft man ja nen Fachmann, und ich kenne nicht einen Handwerksbetrieb, der sein Zeug tatsächlich in nem Obi oder Hornbach kauft.

Ich verstehe viele Dinge nicht. Gerade was die Beschränkungen in der Wirtschaft angeht. Handwerker dürfen von Baustelle zu Baustelle fahren und da in Gruppen kosmetische Arbeiten durchführen, aber ich darf mir nicht einen einzigen Freund aussuchen, den ich vielleicht besuchen kann.
 
Ich verstehe viele Dinge nicht. Gerade was die Beschränkungen in der Wirtschaft angeht. Handwerker dürfen von Baustelle zu Baustelle fahren und da in Gruppen kosmetische Arbeiten durchführen, aber ich darf mir nicht einen einzigen Freund aussuchen, den ich vielleicht besuchen kann.

Sag ich ja die ganze Zeit.
Blumenladen ist zu Aber der Supermarkt darf Blumen verkaufen.
Ich darf nicht zu dritt spazieren gehen aber in der Arbeit zu 10 auf einem Fleck hocken.
 
In Heinsberg sind übrigens schon mind. 15% (konservativ) immun - die Letalität liegt dort jetzt bei 0,37% (inkl. der MIT Covid-19 Verstorbenen). Einige Fälle hatte Streeck ja bereits kommentiert. Das Ergebnis ist repräsentativ.

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Das bedeutet im Umkehrschluss übrigens auch, dass wir mindestens beim Zehnfachen der tatsächlichen Infektionen liegen.
Das wäre die Dunkelziffer in Deutschland. Ein bisschen Dreisatz und man kann erahnen wie es in anderen Ländern aussieht
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Onkel ist seiner Corona-Erkrankung erlegen mit 70. Hatten jedoch seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr ganz klassisch wg. Erbstreitigkeiten und nur über drei Ecken davon Wind bekommen.
 
In Heinsberg sind übrigens schon mind. 15% (konservativ) immun - die Letalität liegt dort jetzt bei 0,37% (inkl. der MIT Covid-19 Verstorbenen). Einige Fälle hatte Streeck ja bereits kommentiert. Das Ergebnis ist repräsentativ.

Das bedeutet im Umkehrschluss übrigens auch, dass wir mindestens beim Zehnfachen der tatsächlichen Infektionen liegen.

es hieß explizit, dass man von heinsberg nicht auf alle regionen schließen kann.
 
Ich habe das so gerechnet:

Es gab da bisher 48 (??) Verstorbene, geteilt durch die von Streeck mitgeteilte repräsentative Letalität auf Grund des Antikörpertests von 0,37% macht das 13.000 Infizierte. Die Infizierten lt. Statistik liegen dort m. E. irgendwo bei ca. 1.500 für den gesamten Kreis Heinsberg. Wenn die Gesamtbeurteilung lt. Streeck noch konservativ ist und die Fälle der mit Covid-19 Vertorbenen berücksichtigt wird, die es ja lt. Streeck dort gegeben hat, komme ich locker auf die schon von Prof. Wieler erwähnte Dunkelziffer von mindestens dem Zehnfachen, was er selbst für realistisch hält.

es hieß explizit, dass man von heinsberg nicht auf alle regionen schließen kann.
Ja, und hätte der Hund geschissen, hätte er den Hasen gefangen :roll:
Das ist schon klar, aber die Schätzung von 15% soll konservativ und die Studie auf Grund der Anzahl der Stichproben repräsentativ sein.

Was sollen wir denn auch anderes erwarten, wenn das Virus nachweislich bereits spätestens um den 19. Januar herum in Bayern aufgetaucht ist ? Dass sich das ohne Eindämmungsmaßnahmen bis Anfang März erstmal zur Ruhe setzt ? :? Die tatsächliche Zahl der Infizierten MUSS eine exponentielle Überlagerung der jetzigen Statistik sein - das war doch aber auch schon immer klar, alleine deswegen, weil der verwendete Test Scheiße ist.
 
Das ist schon klar, aber die Schätzung von 15% soll konservativ und die Studie auf Grund der Anzahl der Stichproben repräsentativ sein.
Also mich würde stark wundern, wenn die Studie tatsächlich repräsentativ für ganz Deutschland sein sollte.
Ich würde eher vermuten, dass die Studie repräsentativ für das Risikogebiet Heinsberg ist.

Eine Infektion mit dem Coronavirus konnte im Rahmen einer ersten Auswertung von etwa 500 Studienteilnehmern bei 15 Prozent der untersuchten Bürger nachgewiesen werden. Laut Hendrik Streeck, Chefvirologe der Uniklinik Bonn und Studienleiter, handle es sich um eine eher konservative Berechnung. Damit sei die Studie zwar repräsentativ, könne aber laut dem Wissenschaftler wegen der "Sondersituation" im Landkreis Heinsberg nicht allgemein auf andere Gebiete umgelegt werden. Gemäß der berechneten Infektionsrate hätten jedoch auch 15 Prozent der Bürger in Gangelt eine Immunität gegen das Coronavirus entwickelt.
https://www.br.de/nachrichten/deuts...dienergebnisse-in-nordrhein-westfalen,RveZr2z

Alles andere wäre auch absurd gewesen.
 
Also mich würde stark wundern, wenn die Studie tatsächlich repräsentativ für ganz Deutschland sein sollte.
Ich würde eher vermuten, dass die Studie repräsentativ für das Risikogebiet Heinsberg ist.
Mag sein, aber es passt sehr gut zu den (vorsichtig geäußerten) Annahmen des RKI.

Die Sterbewahrscheinlichkeit, bezogen auf die Gesamtanzahl der infizierten Bürger, liege im Ort bei 0,37 Prozent. Das gesamtdeutsche Pendant der Rate, die von der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität berechnet wird, betrage laut Streeck derzeit 1,98 Prozent und sei somit um ein Fünffaches höher. Die niedrige Sterblichkeitsrate im Ort begründen die Wissenschaftler damit, dass die Anzahl an Corona-Tests im Ort sehr hoch sei und somit auch bei vielen Bürgern mit mäßigen und unentdeckten Symptomen eine Infektion nachgewiesen werden konnte.

Dann hättest Du das aus dem gleichen Artikel auch gerade zitieren können. Das fett gedruckte nennt sich übrigens woanders immer noch Dunkelziffer :cool: Und das liegt nicht an der schwarzen Schrift.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann hättest Du das aus dem gleichen Artikel auch gerade zitieren können. Das fett gedruckte nennt sich übrigens woanders immer noch Dunkelziffer :cool: Und das liegt nicht an der schwarzen Schrift.

Sorry, ich verstehe deinen Umkehrschluss trotzdem noch nicht:
Das bedeutet im Umkehrschluss übrigens auch, dass wir mindestens beim Zehnfachen der tatsächlichen Infektionen liegen.
 
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