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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Corona Kontrollen bei uns sind echt krass. Gehe mit der Tochter spazieren und ständig fährt oder geht Polizei bzw Ordnungsamt hier vorbei. Bin sicher dass die ganzen Ausgehverbote etwas bringen werden.
Wir bräuchten die nicht mal wenn der abstand eigenhalten wird. Zwangläufig werden wir uns bis ins neue jahr mit abstandsregeln und mundschutz gewöhnen müssen bis es keine bis kaum neuinfektionen gibt. Kann auch sein dass nur partiell dann orte betroffen sind mit ausreiseverbot.

ich glaube diese sommerferien darf man sich deutschland einen schönen fleck aussuchen, glaube nicht dass man groß wegfliegen wird können.
 
Wurde heute vom AG informiert, dass Home Office nun bis Mitte Juni bleiben wird. Danach kann freiwillig maximal 2 Tage pro Woche im Büro gearbeitet werden, mit Abstimmung und in Koordination durch Leitung.
Dieser Zustand wird mindestens bis Ende des Jahres gehalten. :|
Wtf, habe jetzt schon absolut keine Lust mehr darauf, 100% Job, Koch, Haushälter und Lehrer parallel zu machen. Die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit verschwinden immer mehr.
 
Wurde heute vom AG informiert, dass Home Office nun bis Mitte Juni bleiben wird. Danach kann freiwillig maximal 2 Tage pro Woche im Büro gearbeitet werden, mit Abstimmung und in Koordination durch Leitung.
Dieser Zustand wird mindestens bis Ende des Jahres gehalten. :|
Wtf, habe jetzt schon absolut keine Lust mehr darauf, 100% Job, Koch, Haushälter und Lehrer parallel zu machen. Die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit verschwinden immer mehr.

Bei uns hieß es auch schon, dass es bis Ende Juni so bleibt mit dem Homeoffice. Ich muss auch sagen, dass mir das permanente und ausschließliche von daheim arbeiten echt zu schaffen macht. Ich kann sehr schlecht abschalten und die räumliche Trennung ist in der Wohnung null gegeben. Bis die Family wach ist arbeite ich in der Küche und zieh dann ins Schlafzimmer um. Optimal ist wirklich anders. Die Leute mit großem Haus und noch größerem Garten lachen sich aktuell gut ins Fäustchen.
 
Ich find das Home Office nach wie vor super.
Ich halte meine ROutinen weitgehend aufrecht und "gehe" morgens zur Arbeit, mach Pause und hab Feierabend, danach wird weder Laptop noch Handy angerührt, ganz so wie immer.
Vorteil ist halt, dass ich im Dachgeschoss einen eigenen Raum hab und nicht im Wohnzimmer oder Küche sitzen muss. Das könnte ich auch nicht auf Dauer.

Aber es ist schon klasse, Laptop auszuschalten und direkt daheim zu sein. Oder mal zwischendurch (während einem langweiligen Call z.B.) ne Kleinigkeit im Haushalt zu machen. Gefühlt ist unser kompletter Familienalltag viel entspannter als vorher, weil mehr Zeit da ist und alls auch flexibler sein kann.
auch die Mittagspause gemütlich auf der Couch zu machen und dabei ne Folge Simpsons auf Disney+ zu schauen ist schon cool. Oder nen guten Espresso aus der eigenen Siebträgermaschine und nicht den Büro-Kaffee. Gut, wir haben dort auch nen guten Jura-Vollautomat, der wird aber halt mit Aldi-Bohnen gefüttert...

Ich denke und hoffe, dass auch danach die Heimarbeits-Regeln bei uns im Unternehmen lockerer genommen werden. Ich durfte ja schon vorher einen Tag in der Woche von zu Hause arbeiten, das würd ich gern dauerhaft auf 2-3 Tage ausweiten.
Meine Frau hat auch schon von ihrem Chef gesagt bekommen, dass man danach zumindest mal 3 oder 4 mal im Monat Home Office machen darf.
 
Find mein Home Office nicht so geil. Komme mir vor wie ein arbeitsloser Arbeitsloser. Gestern hab ich's mal geschafft mich zu rasieren.

Wandere aktuell täglich paar Kilometer, das scheint mir geistig bei der aktuellen Situation zu helfen

Wir rechnen aktuell damit dass wir Ende Mai wieder im Geschäft sind. Vielleicht nicht so stark wie erhofft, aber immerhin da. Bisher konnten wir alle wichtigen Mitarbeiter halten und auch fortlaufend bezahlen. Dank unserem starken Kreditinstitut und dessen Vertrauen in uns.

Unglaublich. Ich hab echt 5 Monate nix gemacht wenn wir Ende Mai wieder da sind. :ulgy:
 
Ein Volk von Cookie-Akzeptierern, Instagram-Postern und Werbetracking-Zustimmern, 50 Millionen Bürger, die widerspruchslos und freiwillig intimste Daten über ihr gesamtes Sozial-, Arbeits-, Reise- und Beziehungsverhalten an internationale Datenkonzerne senden, geraten in Überwachungsstaat-Panik angesichts der Frage, ob man gegen eine hochinfektiöse tödliche Lungenkrankheit möglicherweise eine (freiwillige!) Tracking-App einsetzen soll. Diese Menschen kaufen pro Jahr 25 Millionen Smartphones und Navigationsgeräte, für deren Nutzung durchweg Ortungsdienste aktiviert werden, und klicken bedenkenlos «Ja» bei jeder ungelesenen Kenntnisnahmeerklärung unter AGB und Datenschutz-Disclaimern.
https://www.nzz.ch/meinung/coronavirus-in-deutschland-notstand-erzeugt-einen-eigenen-sog-ld.1550099
 
Home office beschde... vom Bett auf den Bürostuh -> am klo vorbei rollen mit genug schwung bis in die Küche.... Käffchen holen -> Computer an.. tipp tippp -> Feierabend, vom Bürostuhl auf die Couch wechseln console an -> zocken -> ab ins Bett.
Next day -> rinse, repeat.
 
Ich habe so das Gefühl, das wenn die Krise nur lange genug andauert, werden sich völlig neue Strukturen etablieren. Es geht zwar gerade viel kaputt aber es erschließen sich gerade neue Ökonomieformen, die sich aus der Not geboren, immer mehr manifestieren. Man sieht ja gerade auch auf FB wie viele Einzelhändler, die vor dem Aus stehen würden, komplett auf Online-Handel umstellen und dabei fast täglich immer professioneller zu werden scheinen. Und wenn ich als Unternehmer feststelle, das 3/4 meiner MA ihre Arbeit auch im Home-Office erledigen können, dann benötige ich auch kein Bürogebäude mehr, wo ich 30, 40 oder gar hunderte von Mitarbeitern einquartieren müsste und für Fixkosten wie Miete, Strom und Instandhaltungskosten aufkommen müsste. Ich kann mir auch gut vorstellen, das die Rückkehr zu vorherigen Strukturen schlicht und einfach nicht mehr möglich sein wird. Die Geschäfte und Supermärkte, die zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung dienen werden wohl weitgehend bleiben auch viele Teile der Gastronomie, aber die vielen Menschen, die ihre Mittel des täglichen Bedarfs jetzt online bestellen und merken wie bequem und Zeitsparend das ist, werden diese Praxis wohl beibehalten. Ich bin mal gespannt, wie es nach der Krise weitergeht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Krass und ich hatte seid Jahresanfang noch keinen zusätzlichen Tag frei! :waah:

Doch nicht falsch verstehen, ich bin froh das wir voll durch arbeiten können, aber so als Zocker hätte ich gegen den ein oder anderen Tag nichts einzuwenden gehabt. :ugly:
Das schlimme daran ist dass es super schnell langweilig wird. Ich zocke zB absichtlich nur ca 2 Std am Tag und suche mir für den Rest des Tages andere Beschäftigungen. Verbringe super viel Zeit mit meinen Kindern und Eltern, was irgendwie schön ist angesichts der horrenden Situation.

Wandern, Natur und komplette Stille ist so mein Safe place momentan seitdem das Wetter so gut ist.
 
Ob das letztendlich eher gut oder doch schlecht sein wird, wird sich auch noch zeigen. Noch mehr Einzelhandel-Sterben und noch mehr Lieferdienste brauche ich eigentlich nicht. Und ob Home-Office in voller Breite so eine gute Idee ist, muß sich auch noch beweisen.
Also ich würde auch nicht bewerten wollen ob es gut oder schlecht sein wird - aber ich bin mir sicher, dass sich jetzt Strukturen bilden und ausgebaut werden, wo die Geschäftstreibenden nicht mehr zu alten Mustern zurückkehren werden, wenn es läuft und es wird sich einfach eine Dynamik daraus entwickeln, die wir gar nicht mehr oder kaum beeinflussen können.
 
Kinder und Eltern? Mehr als drei Personen!

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Also ich würde auch nicht bewerten wollen ob es gut oder schlecht sein wird - aber ich bin mir sicher, dass sich jetzt Strukturen bilden und ausgebaut werden, wo die Geschäftstreibenden nicht mehr zu alten Mustern zurückkehren werden, wenn es läuft und es wird sich einfach eine Dynamik daraus entwickeln, die wir gar nicht mehr oder kaum beeinflussen können.

Sehe ich auch so, und nicht unbedingt positiv. Vor allem, was weg ist, ist es weg und kommt auch nicht wieder. Amazon hat da schon viel Schaden angerichtet und das wird jetzt gerade potentiert. Ich gehe immer noch gerne durch die wenigen Buchhandlungen und lasse mich inspirieren, Klamotten kaufe ich auch nie online. Da ist es jetzt schon schwierig, gute Händler zu finden, wenn man nicht zu den Billig-Ketten gehen will. Von anderen kleinen Fachhändlern mal ganz zu schweigen. Keine gute Entwicklung, imho.
 
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