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Coronavirus / Covid-19 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn sie sich angesteckt haben dann sind sie in Quarantäne und dürfen nicht raus und alle die mit ihm Kontakt hatten auch nicht, richtig.

Mir ist schon klar, dass die in Quarantäne müssen und ggf. auch krank, bei leichten Symptomen, weiterarbeiten müssen.

Was für mich neu war ist, dass Altenpfleger dann beispielsweise nicht mehr nach Hause dürfen und in der Einrichtung bleiben müssen, egal ob gesund oder krank. Finde ich schon einen extremst heftigen Einschnitt ins Leben.

Das gilt aber nicht für alle Krankenhäuser. Freundin arbeitet als Ärztin in einer sehr großen Klinik und dort wird Personal auch bei Verdacht nicht getestet, damit sie eben weiter arbeiten können. Auf ihrer Station gab es z.B. schon mindestens zwei bestätigte Fälle unter den Ärzten und Pflegern und trotzdem geht der Betrieb normal weiter.

Ist mir schon klar. Aber dürfen die dann nach Feierabend nach Hause oder sind die dann im KH untergebracht? Darum geht es mir ja :)
 
Mir ist schon klar, dass die in Quarantäne müssen und ggf. auch krank, bei leichten Symptomen, weiterarbeiten müssen.

Was für mich neu war ist, dass Altenpfleger dann beispielsweise nicht mehr nach Hause dürfen und in der Einrichtung bleiben müssen, egal ob gesund oder krank. Finde ich schon einen extremst heftigen Einschnitt ins Leben.

Das gilt aber zumindest nicht für die Berliner Kliniken. Dort muss man natürlich nach Hause. Übrigens gibt es hier auch einen riesigen Kollateralschaden. Stationäre Patienten aus der Risikogruppe werden bei Möglichkeit nach Hause entlassen, damit sie sich nicht infizieren können, d.h. ältere Menschen mit z.B. psychischen Erkrankungen verbringen jetzt oftmals ihr Leben alleine zu Hause in Isolation, obwohl sie eigentlich stationär behandelt werden müssen.
 
Dort muss man natürlich nach Hause.
Genau, das ist, was mich so verwundert. Wenn jetzt das erste Altenheim seine Bewohner und Pfleger in Isolation steckt, indem die Pfleger in Kontainern vorm Gebäude untergebracht werden, dann will ich nicht wissen, wie sehr sich der Personalnotstand in den umliegenden Heimen verschärft, weil sich viele krankschreiben lassen aus Angst, auch auf der Arbeit "angekettet" zu werden und Wochenlang nicht nach Hause zu dürfen. Das kann doch keine Lösung sein.
 
Genau, das ist, was mich so verwundert. Wenn jetzt das erste Altenheim seine Bewohner und Pfleger in Isolation steckt, indem die Pfleger in Kontainern vorm Gebäude untergebracht werden, dann will ich nicht wissen, wie sehr sich der Personalnotstand in den umliegenden Heimen verschärft, weil sich viele krankschreiben lassen aus Angst, auch auf der Arbeit "angekettet" zu werden und Wochenlang nicht nach Hause zu dürfen. Das kann doch keine Lösung sein.

Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass das legal ist? Da es ja auch anders gehandhabt wird, kann keine Dringlichkeit bestehen und das wäre ja als Freiheitsentzug ein ziemlich extremer rechtlicher Schritt.
 
Was mich schon interessieren würde, bei einer Grppewelle wie 2017/18 mit vom RKI geschätzten 25100 Toten allein in Deutschland, sind die alle im Krankenhaus gestorben ? Und wenn nein warum nicht ? Die haben doch auch Fieber etc. bekommen und Überlebende muss es ja auch gegeben haben,
warum kam da nichts in den Medien, dass muss ja auch unglaublich belastend für den Gesundheitsapparat, abseits von den Arztpraxen gewesen sein ?
Uih ?! Das ist für mich derzeit ein großes Reizthema.

Ich antworte mal etwas provokant: Weil die älteren Menschen zuhause im Kreis ihrer Liebsten einfach "nur" sterben durften. Jetzt kommen alle ins KH, werden beatmet und sterben dort völlig allein, weil die Verwandten sie nicht besuchen können.

Und jetzt ducke ich mich schnell weg, weil mich sonst die Hysteriker hier auffressen :D
 
ich find das auch sehr seltsam und unnötig hart...
Bei positivem Test direkt nach Hause und alle Familienmitglieder in häusliche Isolation. So wie das auch afaik meistens gemacht wird. Da jemanden in Containerburgen festzuhalten find ich schon hart...
Man hat ja auch Familie, Kinder, andere Verpflichtungen... Das wird doch auch unter Garantie nirgends einfach so durchgängig gemacht, oder?
 
Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass das legal ist? Da es ja auch anders gehandhabt wird, kann keine Dringlichkeit bestehen und das wäre ja als Freiheitsentzug ein ziemlich extremer rechtlicher Schritt.
Da jemanden in Containerburgen festzuhalten find ich schon hart...
Jo, genau das hab ich mir nämlich auch gedacht?!

Wie schon gesagt, bei uns in der Stadt steht das gerade zur Debatte und meine Freundin, die im Nachbarort ebenfalls als Altenpflegerin arbeitet, macht sich gerade tierisch verrückt. Die ist richtig nervös. Auf der Arbeit malen sich alle Kollegen wohl schon Horrorszenarien aus...
 
Sollte die Zahl der Corona-Infizierten weiter steigen, könnte der Kreis eine Isolation des Seniorenheimes anordnen. Das würde auch bedeuten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zeit der Isolation nicht mehr nach Hause dürften.

„Für diesen Fall haben wir als Stadt unsere Hilfe angeboten“, erklärte der Bürgermeister der Zeitung. So kläre man vorsorglich, ob Wohncontainer verfügbar wären. Hier kämen der Stadt die Erfahrungen und Kontakte aus der Flüchtlings-Krise 2015/2016 zugute. Ein mögliches „Containerdorf“ für die Mitarbeiter des Stifts könnte auf dem Rathausplatz aufgebaut werden.

@Bart Wux hast du da ne Einschätzung zu?
 
Hat man mit Corona einen "schweren" Verlauf und kommt in ein Krankenhaus, gehört man doch laut dem RKI genau zu der Risikogruppe bei dem
diese Multiresistente Keime lebensbedrohlich werden können, zB. durch das auslösen einer Lungenentzündung.


Allerdings brauchst DU bei schweren Verlauf Sauerstoff Zufuhr und zwar sehr viel. Also bevor Du an den Keimen stirbst erstickst Du. Also nimmt man die mögliche Infektion als späteres Übel in Kauf. Aber wo zu wenig Atemgeräte zur Verfügung stehen werden die Alten eh nicht mehr behandelt. Also stellt sich die Frage dann eh nicht.

https://www.derstandard.at/story/20...lsass-leider-muessen-wir-medizin-wie-im-krieg

N.N.: Es ist sehr traurig, was ich Ihnen jetzt sagen werde: In der Covid-19-Abteilung, in der ich arbeite, gibt es sehr viele ältere Menschen mit Vorerkrankungen, die wir nicht mehr intubieren. Einerseits, weil sie ohnehin schlechte Überlebenschancen haben, aber auch, weil wir nicht genug Intensivbetten haben. Vielfach machen wir nur noch Sterbebegleitung.


STANDARD: Wie entscheiden Sie, welche Patienten noch intubiert werden und welche nicht?


N.N.: Das entscheiden wir immer im Team. Wir schauen uns das Alter des Patienten an, die Vorerkrankungen. Wir sprechen auch mit den Familien und versuchen, sie psychologisch vorzubereiten. Wenn wir zwischen einem 90-Jährigen mit kardiovaskulären Problemen und einem ansonsten gesunden 30-Jährigen auswählen müssen, dann ist die Wahl klar.
 
Uih ?! Das ist für mich derzeit ein großes Reizthema.

Ich antworte mal etwas provokant: Weil die älteren Menschen zuhause im Kreis ihrer Liebsten einfach "nur" sterben durften. Jetzt kommen alle ins KH, werden beatmet und sterben dort völlig allein, weil die Verwandten sie nicht besuchen können.

Und jetzt ducke ich mich schnell weg, weil mich sonst die Hysteriker hier auffressen :D
Keine Ahnung was daran witzig sein soll wenn ganze Altersheime infiziert wurden? Ab welchem Alter zählt denn das romantische 'nur' sterben dürfen. Ab wann sehnt man sich denn danach? Ab 80? 75? 70?
 
Heftig heftig, mein Kopf weiß das ist richtig und mein Herz hasst es trotzdem. Will da gar nicht rational sagen wieso das okay ist, einfach weil ich bei meinem Opa aufgewachsen bin er über 80 ist und ich alles aktuell für ihn erledige.

Das würde mich auseinanderreißen in dem moment wenn ich der Angehörige bin.

Hab mich aber eben gefragt wie das jetzt mit den älteren Mitbürgern ist wenn da jemand z.b Privat Versichert ist, denke das ändert auch nichts wenn jemand für seine Chefarzt Behandlung extra zahlt gelle?
 
ich find das auch sehr seltsam und unnötig hart...
Bei positivem Test direkt nach Hause und alle Familienmitglieder in häusliche Isolation. So wie das auch afaik meistens gemacht wird. Da jemanden in Containerburgen festzuhalten find ich schon hart...
Weil das "Kind" jetzt einen anderen Namen hat: COVID-19 - furchterregend, erschreckend und todbringend. Viele ältere Menschen ängstigen sich sprichwörtlich zu Tode, weil der durch die Angst erhöhte Cortisolspiegel das ohnehin nicht mehr optimale Immunsystem zusätzlich schwächt, mit dem Ergebnis, dass dann viele dieser Menschen völlig alleine im KH sterben müssen. Wenn diese Menschen erstmal liegen, dann bleiben die meisten auch liegen, weil sie sich dann bereits mit dem Tod arrangieren. Spätestens, wenn sie sich dann noch einen Krankenhaus-Keim einfangen, stehen die nicht mehr auf. Und auch in der Statistik liegt Italien "in gesunden Zeiten" übrigens ganz weit vorne.

Zur letzten Influenza-Pandemie: Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir keine Grippeimpfungen hätten ?! Die hat aber in 17/18 auch nicht vollumfänglich geholfen, aber ohne Impfung hätten wir vielleicht 40.000 oder gar 50.000 Tote gehabt. Hätten wir dann eine "Eindämmungsstrategie" nötig gehabt geschweige denn durchgeführt ? :? Ich bin mir da nicht so sicher... Man konnte seinen kranken Vater oder die Oma oder den Opa noch am Sterbebett begleiten. Kein Arzt wollte die sofort auf die Intensivstation packen - da wurde bereits zuhause oder im Heim "triagiert" und das war auch gut so !
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Weil das "Kind" jetzt einen anderen Namen hat: COVID-19 - furchterregend, erschreckend und todbringend. Viele ältere Menschen ängstigen sich sprichwörtlich zu Tode, weil der durch die Angst erhöhte Cortisolspiegel das ohnehin nicht mehr optimale Immunsystem zusätzlich schwächt, mit dem Ergebnis, dass dann viele dieser Menschen völlig alleine im KH sterben müssen. Wenn diese Menschen erstmal liegen, dann bleiben die meisten auch liegen, weil sie sich dann bereits mit dem Tod arrangieren. Spätestens, wenn sie sich dann noch einen Krankenhaus-Keim einfangen, stehen die nicht mehr auf. Und auch in der Statistik liegt Italien "in gesunden Zeiten" übrigens ganz weit vorne.
Diejenigen die Angst haben können sich noch gegen eine Infektion wehren. Meine Eltern sind jenseits der 70 und seit 3 Wochen in Quarantäne. Viele denken halt es ist nur eine Grippe und werden sich eben infizieren. Und dann kommt eben so ein Szenario wie Du es beschrieben hat. Weil man CoVid-19 nicht ernst genommen hat. Es erwischt auch demente Menschen, die keinen erhöhten Cortisolspiegel haben. Die sind dann auch so gut wie tot. Aber die hättest Du er aus lauter Erbarmen zuhause bei ihren Liebsten sterben lassen, damit sie die auch anstecken können.

Noch immer der Grippevergleich? Im Unterschied zu dem gibt es eben KEINEN Impfstoff. Für kein Geld der Welt.
 
Was soll das denn jetzt bitte?

Sowohl die interviewte Person (https://correctiv.org/faktencheck/h...ng-wodarg-wenig-mit-wissenschaft-zu-tun-haben) als auch die Quelle (https://netzpolitik.org/2014/medienkompetenz-fuer-einsteiger-deutsche-wirtschafts-nachrichten/) sind absolut unseriös.

Hier einfach so einen Link reinzuballern ohne jegliche Einordnung ist schon ... mutig. :roll::roll::roll:
Vor allem ist der fast 3 Wochen alt. Er sagt er Deutschland hat 3 Todesopfer. Jetzt sind es 650. Mittlerweile müssen so alte Artikel als Quelle herhalten.
 
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