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Coronavirus / Covid-19 (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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verstehe den Sinn auch nicht, guck mal, die sind doch eh schon alle allein oder zu zweit unterwegs wenn man genau hin schaut. What could possibly go wrong?

So sieht’s bei mir im Supermarkt und im Baumarkt auch immer aus ;)
 
Nein und Ja. Aktuell bin ich nur noch GF, aber nicht in meinem eigenen Unternehmen.

Bin also mit der Materie vertraut und weiß auch, dass man das nicht pauschal sagen kann. Aber wenn ich keine 2 Monate ohne Ausfälle übeleben kann (egal ob durch Krankheit oder Corona), dann sollte ich mir die Frage stellen, ob ich in einem Angestelltenverhältnis nicht vielleicht besser aufgehoben wäre.
dann sollte dir eigentlich klar sein, dass das fahren eines SUV jetzt nicht so den mega einfluss auf das unternehmen hat und dass man aus "nicht pauschal sagen" eher "rein gar nicht sagen" machen sollte.
 
Ja ich weiß, Lebenswichtig bla bla. Für die Ladenbesitzer ist der offene Laden halt Lebenswichtig.
Und wenn der Ladenbesitzer sich ansteckt und einen schweren Verlauf hat? Oder wenn er einen leichten Verlauf hat und gezwungenerweise weiterarbeitet weil er das Geld braucht und dabei Kunden ansteckt?
Ich bin auch selbstständig, zugemacht und noch immer meine Miete zu bezahlen. Heute auch irgendwie total schlecht geschlafen. Einierseits wegen finanzieller Sorgen, andererseit aus Angst davor die Krankheit zu bekommen und vielleicht in der Intensivstation zu landen. Dazu noch eine leichte Erkältung und Husten von dem ich hoffe dass es nur eine Erkältung ist.
 
Ich bin der Meinung, es hat keinen Zweck, wenn wir innerhalb der Krankenhäuser Leben retten, aber außerhalb der Krankenhäuser viele Leben zerstören.

Wir machen mit diesen ganzen Maßnahmen viel mehr kaputt und die Folgen werden uns überrollen.


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Was es bedeuten würde, wenn wir mit der Quarantäne aufhören würden:

- Das Virus würde sich ungehindert weiter expotentiell ausbreiten (100.000 Infizierte -> 1.000.000 Infizierte -> 10.000.000 Infizierte)
- Mortalitätsrate bei 0,7%-3,5% (bei funktionierender Gesundheitsversorgung und intensiver Behandlung der infizierten durch Beatmungsgeräte ect.)
- 10%-5% aller Infizierten entwickeln ernste bis kritische Symptome und müssen intensiv im Krankenhaus behandelt werden (Beatmung, ect.)
- Deutschland hat regulär 28.000 intensiv Betten (wurde jetzt versucht auf ~40.000 aufzustocken)
- Nicht auf jedes intensiv Bett kommt auch ein Beatmungsgerät.
- Einige infizierte müssen bis zu 2 Wochen am stück an einem Beatmungsgerät angeschlossen werden.

Jetzt kannst du dir ja mal ausrechnen ab wie vielen gleichzeitig infizierten wir Betroffene am Bett ohne Beatmungsgeräte reihenweise in den Tod schicken.
Oder wir sie zum sterben nicht mal mehr in die Krankenhäuser lassen (und dass betrifft nicht nur Corona Kranke, jeder der zum Notfall wird und ne Behandlung braucht wird zum sterben wieder nach hause geschickt. Der Krankenwagen kommt einfach nicht mehr.

Und jetzt stell dir mal vor, ob bei so einem Szenario Menschen noch freiwillig zur Arbeit gehen würden, wenn sie wüssten dass sie sich jeder Zeit mit Corona anstecken könnten (weil wir es nicht versucht haben einzudämmen und es mittlerweile Millionen Menschen infiziert sind) und sie im schlimmsten Fall einfach zum sterben nach hause geschickt werden. Keine Hilfe bekommen, kein Arzt der sich um dich kümmert, kein intensiv Bett, kein Beatmungsgerät.

Bei so einem Fall würde die Mortalitätsrate zur Decke gehen.
Dieses Szenario würde die Welt ganz anders ficken, als dass was wir gerade ALLE durch diese Quarantäne durch machen müssen.
 
Als Kleinunternehmer sollte man aber auch so stabil aufgestellt sein, um die 3-4 Monate überleben zu können. Wenn dem nicht so ist, dann hat Corona das unvermeidbare einfach beschleunigt.

Egal ob privat oder geschäftlich, sollte man immer einen guten Polster für schlechte Zeiten haben. Aber wenn ich mir viele Kleinunternehmer ansehe, deren Priorität es ist, fette BMW SUVs zu fahren, wundert es mich teilweise echt nicht.

Klingt hart, ist aber leider so.

Klingt eher als würde es dir in deinem Elfenbeinturm zu gut gehen. :P So einfach wie du das siehst, ist es nicht, viele Bereiche werfen zu wenig Geld ab, werden aber trotzdem von der Gesellschaft benötigt. Und wenn z.b. ich den Laden zu machen müsste, wäre ich aufgrund meiner psychischen Probleme gar nicht imstande angestellt zu sein und wäre somit ein Langzeitarbeitsloser. Da ist es doch besser wenn ich so über die Runden komme und der Gesellschaft nicht permanent auf der Tasche liege.
Ein generelles Problem sind aber auch die seit Jahren unrealistischen Mieten. Die Kaufkraft ist vielerorts stark zurückgegangen aber trotzdem wird an horrenden Mieten festgehalten. Hier im Center stehen locker 10 Lokale leer und das seit Jahren weil die verfickten Eigentümer nicht mit den Mieten runter gehen und das Center so immer weiter an Attraktivität einbüßt.

Apotheke ist offen, der H&M muss aber zu sein.

Vollkommen unverständlich, lasst uns die Apotheken schließen und H&M wieder öffnen. Sonst müssen die Leute noch nackig auf die nächste Großveranstaltung.
 
dann sollte dir eigentlich klar sein, dass das fahren eines SUV jetzt nicht so den mega einfluss auf das unternehmen hat und dass man aus "nicht pauschal sagen" eher "rein gar nicht sagen" machen sollte.
Das kommt aber sehrwohl auf die Größe des Unternehmens an; denn bei Leasingraten von 1-2k, kann man die auch schon durchaus für ein finanzielles Polster verwenden; da kommt schon was zusammen aufs Jahr gerechnet. Außerdem war das mit den SUVs nur ein Beispiel von Vielen.
 
Das kommt aber sehrwohl auf die Größe des Unternehmens an; denn bei Leasingraten von 1-2k, kann man die auch schon durchaus für ein finanzielles Polster verwenden; da kommt schon was zusammen aufs Jahr gerechnet. Außerdem war das mit den SUVs nur ein Beispiel von Vielen.
natürlich kommt es auf die größe des unternehmens an. aber wie zerfikka da oben schon schrieb ist das eine ziemliche vereinfachung des sachverhaltes die du da betreibst. und zerfikka weiß als kelinunternehmer schon ganz gut, wovon er da redet und ich habe selbst noch weitere beispiele im bekanntenkreis.
 
Klingt eher als würde es dir in deinem Elfenbeinturm zu gut gehen. :p So einfach wie du das siehst, ist es nicht, viele Bereiche werfen zu wenig Geld ab, werden aber trotzdem von der Gesellschaft benötigt. Und wenn z.b. ich den Laden zu machen müsste, wäre ich aufgrund meiner psychischen Probleme gar nicht imstande angestellt zu sein und wäre somit ein Langzeitarbeitsloser. Da ist es doch besser wenn ich so über die Runden komme und der Gesellschaft nicht permanent auf der Tasche liege.
Ein generelles Problem sind aber auch die seit Jahren unrealistischen Mieten. Die Kaufkraft ist vielerorts stark zurückgegangen aber trotzdem wird an horrenden Mieten festgehalten. Hier im Center stehen locker 10 Lokale leer und das seit Jahren weil die verfickten Eigentümer nicht mit den Mieten runter gehen und das Center so immer weiter an Attraktivität einbüßt.



Vollkommen unverständlich, lasst uns die Apotheken schließen und H&M wieder öffnen. Sonst müssen die Leute noch nackig auf die nächste Großveranstaltung.
Da hast Du sicher nicht ganz unrecht, dass ich ein verwöhnter, auf die Butterseite gefallener bzw. priviligierter Motherfucker bin. Glaub mir, das ist mir bewusst und das weiß ich auch zu schätzen.

Und klar, Du bist ein Arbeitstier und keiner der dem Staat auf de Tasche liegen will; das ehrt Dich auch sehr. Aber Dein Business ist ein gutes Beispiel dafür, wie beschränkt die Menschheit ist. Ich habe zB gute Schuhe (jetzt nicht super teuer, aber in guter Qualität) und bringe diese regelmäßig zu einem Schuster. Aber wer macht das denn bitte heute noch? Wer gibt denn noch 50-70€ für die Reparatur von Schuhen aus, wenn man Sie gleich ums Eck (oder online) um die Hälfte neu bekommt (zwar in minderer Qualität, aber das juckt den Großteil doch nicht)? DAS ist das Problem in vielen Bereichen und Geschäftszweigen und da leiden nun mal Spezialisten wie Du darunter.

natürlich kommt es auf die größe des unternehmens an. aber wie zerfikka da oben schon schrieb ist das eine ziemliche vereinfachung des sachverhaltes die du da betreibst. und zerfikka weiß als kelinunternehmer schon ganz gut, wovon er da redet und ich habe selbst noch weitere beispiele im bekanntenkreis.
Fikka hat auch völlig recht mit dem was er sagt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich das Business unterm Strich oft gar nicht auszahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns gibt es jetzt ab 1. April 3 Kurzarbeitertage pro Woche statt nur einem.
Ich habe zwar weniger Arbeit als normal, aber das alles in 2 Tagen pro Woche zu schaffen, wird sportlich.
Ich bin Mal gespannt, ob und wann sie auch noch die letzten beiden Tage streichen.
 
Da hast Du sicher nicht ganz unrecht, dass ich ein verwöhnter, auf die Butterseite gefallene Motherfucker bin. Glaub mir, das ist mir bewusst und das weiß ich auch zu schätzen.

Und klar, Du bist ein Arbeitstier und keiner der dem Staat auf de Tasche liegen will; das ehrt Dich auch sehr. Aber Dein Business ist ein gutes Beispiel dafür, wie beschränkt die Menschheit ist. Ich habe zB gute Schuhe (jetzt nicht super teuer, aber in guter Qualität) und bringe diese regelmäßig zu einem Schuster. Aber wer macht das denn bitte heute noch? Wer gibt denn noch 50-70€ für die Reparatur von Schuhen aus, wenn man Sie gleich ums Eck (oder online) um die Hälfte neu bekommt (zwar in minderer Qualität, aber das juckt den Großteil doch nicht)? DAS ist das Problem in vielen Bereichen und Geschäftszweigen und da leiden nun mal Spezialisten wie Du darunter.


Fikka hat auch völlig recht mit dem was er sagt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich das Business unterm Strich oft gar nicht auszahlt.

Ich glaube, dass du hier von einem "Luxus" ausgehst, den nicht viele Unternehmen haben, egal wie gut es ihnen geht. Wir sind jetzt noch halbwegs "ok" aufstellt, aber beobachten die Lage auch sehr nervös. Und ja, wir kommen 2-3 Monate hin, aber was, wenn das noch weiter geht? Dann wird das auch schwierig und wir haben noch Glück, dass wir ein Digital-Unternehmen sind und das nicht ganz brach liegt.

ABER was du hier vollkommen außen vor lässt, dass ich es vermessen finde einem Unternehmen zu unterstellen, dass es "schlecht aufgestellt" ist, wenn es 2-3 Monate nicht überbrücken kann. Man muss bedenken, dass wir hier mit einer EXTREMSITUATION zu tun haben, die so einfach nicht absehbar war. Ich glaube, es ist ein Unterschied, ob sich ein Unternehmen für 2-3 Monate schlechte Zeiten einstellt oder für 2-3 Monate KOMPLETTAUSFALL. Ich glaube kaum jemand hat und konnte damit kalkulieren, dass so was passieren wird.
Das möchte ich keinem Unternehmen dieser Welt ankreiden und finde es vermessen dies zu tun!
 
Höre ich immer wieder, auch im Freundes- u. Bekanntenkreis, dass die Leute einen kausalen Zusammenhang zwischen einer Influenza-Impfung und dem dann folgenden Ausbruch einer Grippe (aufgrund der Impfung) sehen. Das ist natürlich Quatsch. Eine Impfung führt nicht zur Grippe.

Hab jetzt nicht gegoogelt um hier auf besserwisser zu machen m, aber da ist doch eine aktiv Impfung da besteht doch ne Chance? Weil ich hab es vor kurzem noch geschrieben, ich hatte eine Impfung vor paar Jahren und lag zwei Wochen platt. Anderen Usern wie @Cybernet1000 ging es ja auch so.

Ist das quasi dann eine hardcore Abwehrreaktion oder ne schwere Erkältung, was kann man sich vorstellen was man dann da hat?
 
Als Kleinunternehmer sollte man aber auch so stabil aufgestellt sein, um die 3-4 Monate überleben zu können. Wenn dem nicht so ist, dann hat Corona das unvermeidbare einfach beschleunigt.

Egal ob privat oder geschäftlich, sollte man immer einen guten Polster für schlechte Zeiten haben. Aber wenn ich mir viele Kleinunternehmer ansehe, deren Priorität es ist, fette BMW SUVs zu fahren, wundert es mich teilweise echt nicht.

Klingt hart, ist aber leider so.

So einfach ist das nicht. Das ist ja die alte Diskussion. Wenn nicht viel da ist zum sparen, dann kannst du auch nicht viel für schlechte Zeiten vorhalten. Außerdem sind hier jetzt durch die Betriebsschließungen unvorhersehbare Dinge passiert. Im Steuerberaterkreis hatten wir vor kurzen auch die Diskussion, wie lange der Kanzleibetrieb aufrecht erhalten könnte, wenn die Mandanten plötzlich nicht mehr zahlen. Da war bei den meisten auch nach 2-3 Monaten Schluss. Es sind ja bei Selbständigen schon oft auch doppelte Belastungen zu schultern. Da sind ja nicht nur die fortlaufenden Betriebskosten zu decken, sondern eben auch die privaten Kosten die weiter laufen. Das dürfte schon bei den Meisten schnell zu verständlichen Liquditätsproblemen führen.
 
Kollege kommt gerade an, stellt sich direkt neben mich und klopft mir erstmal auf die Schulter... WTF?

Hab versucht noch einigermaßen höflich zu bleiben und ihn um Abstand zu bitten. Heute morgen wollte er mir auch schon wieder seinen Telefonhörer in die Hand drücken um ein Gespräch zu übernehmen. Da habe ich letzte Woche schon drum gebeten, Gespräche wenn überhaupt nur noch weiterzuleiten.

Davon ab sind das alles Dinge, die ich auch ohne so einen Virus aktuell nicht unbedingt brauche :ugly:
 
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