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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zum Thema Kapazitäten in Deutschland, in einem ZDF-Beitrag von gestern wurde noch gesagt, dass derzeit knapp 1000 Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt sind. 6000 sind noch frei, 6000 weitere sind kurzfristig belegbar und die Kapazitäten scheinen stetig ausgebaut zu werden.

Zusätzlich fliegen wir mittlerweile Patienten von außerhalb ein. Das macht man bestimmt nicht wenn man kurz vor dem Kollaps steht, oder damit rechnet in einer Woche am Limit zu sein.

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Hier der Bericht, ab Minute 7...Interview danach ist auch interessant.​

Ihr vergesst alle immer dass die Betten im Endeffekt nicht der ausschlaggebende Punkt sein werden, auch nicht die Beamtungsgeräte.
Es werden die Mitarbeiter sein die diese bedienen müssen/können, denn die kann man nicht mal eben ausm Hut zaubern.
 
Ich denke die jeweiligen Krankenhäuser und Kliniken werden schon wissen, in welchen Kapazitäten sie noch effektiv arbeiten können, und daraufhin auch ihre Betten aufstocken. Man baut sich wie in dem Beitrag gesehen keine 40 zusätzlichen Beatmungsplätze auf, wenn das Personal von vorne herein nicht ausreicht. Es wird aktuell schlichtweg ein Puffer aufgebaut. Die grundlegend verfügbaren Kapazitäten sind schon hoch gewesen und das Personal dafür auch schon immer eingeplant.

Wir sind hierzulande schon sehr gut aufgestellt bzw. gerüstet, und das sollte man vielleicht auch einfach mal wertschätzen. Dass es im Peak doch noch drastisch werden kann ist natürlich nicht ausgeschlossen, aber die Sorge ist auf jeden Fall eine weitaus geringere als in andere Ländern. Die USA sind gerade mal ein paar Tage in ihrem Outbreak und schicken schon Lazarett-Schiffe vom Militär an ihre beiden Küsten, ringen nach Equipment und das medizinische Personal arbeitet wie im Kriegszustand.
 
Ich denke die jeweiligen Krankenhäuser und Kliniken werden schon wissen, in welchen Kapazitäten sie noch effektiv arbeiten können, und daraufhin auch ihre Betten aufstocken. Man baut sich wie in dem Beitrag gesehen keine 40 zusätzlichen Beatmungsplätze auf, wenn das Personal von vorne herein nicht ausreicht. Es wird aktuell schlichtweg ein Puffer aufgebaut. Die grundlegend verfügbaren Kapazitäten sind schon hoch gewesen und das Personal dafür auch schon immer eingeplant.

Wir sind hierzulande schon sehr gut aufgestellt bzw. gerüstet, und das sollte man vielleicht auch einfach mal wertschätzen. Dass es im Peak doch noch drastisch werden kann ist natürlich nicht ausgeschlossen, aber die Sorge ist auf jeden Fall eine weitaus geringere als in andere Ländern. Die USA sind gerade mal ein paar Tage in ihrem Outbreak, und schicken schon Lazarett-Schiffe vom Militär an ihre beiden Küsten, ringen nach Equipment und das medizinische Personal arbeitet wie im Kriegszustand.

Klar wissen privat geführte Kliniken das, deshalb waren ja die Mitarbeiter schon vor der Pandemie nicht überlastet und haben öffentlich einen Pflegenotstand angeprangert....oh wait..... :ugly:

Wenn du dich auch mal ein wenig einliest in die ganze Problematik wirst du auch sehen dass genau das von mir beschriebene Problem den Engpass darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das eine hat in dem Fall ja nichts mit dem anderen zu tun. Jede Klinik führt personalintensive Bereiche die aber nicht rentabel sind und die man sicherlich gerne kürzt um Kapazitäten umzulegen. Allen voran innere und geronto.
 
Ok, danke.

Da steht 27,5 in Italien, 22,4 EU weit tägliche Belastung

Der Wert bzgl Patienten hat ja nix mit dem Essen zu tun.

Aber interessant, dass die Tiere dort scheinbar mehr kriegen. (Allerdings werden die vermutlich auch viel aus Schweineland Deutschland importieren)

Und ja, Parmaschinken in Norditalien glaube ich dir, aber Schnitzel, Wurst, Frikadellen, Mortadella sind in Berlin, Gelsenkirchen und Pforzheim auch richtig große Nummern.

Naja, wie auch immer.
Der AB Verbrauch da muss natürlich runter und wird in keiner Weise helfen.

Ka wie ich drauf komme bzw schon wegen der Antibiotika Diskussion, aber wäre ja mal interessant wie die Belastung der Tiere ist was Antibiotika angeht und welcher Wert da bei uns aufm Teller ankommt. Oder gibts da schon längst werte die halt nicht auf der Verpackung stehen, bzw nur Durchschnittswerte sind?

Wäre ja irgendwann mal interessant wenn man im Supermarkt was kauft das dort ein Wert drauf stehen würde. Was wohl ein Mammut Projekt wäre, verhält sich ja nicht unbedingt wie Fett/Eiweiß/Kohlenhydrate die quasi gleich bleiben.

Also mich würde das oft abhalten wenn da was steht von wegen 22% der Monatsbelastung. Oder umgekehrt kann man dann sagen bei einer Erkältung „iss mal 3 Schnitzel“ :lol:
 
So, hab jetzt eine.
IMG_20200329_163609.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Junge ich arbeite selbst in der Pflege. Das ist jetzt keine große Neuigkeit. Aber unsere und andere Kliniken schließen in Vorbereitung entbehrlich Stationen bzw. Fahren Stationen auf ein nötige minimum im Personalaufwand runter um Kapazitäten zu schaffen. Das es einen pflegenotstand gibt hab weder ich noch sonst jemand angezweifelt. Es werden aber keine Vorbereitungen getroffen nur um dann nachher festzustellen "huch! Dafür fehlen uns ja die Leute. Das kommt jetzt aber unerwartet". Sei dir gewiss das man sich darüber ausreichend Gedanken macht.
 
Manches muss und kann man nicht verstehen.....

Bis zu 200 Menschen am Staden: Polizei in Saarbrücken muss Versammlungen auflösen

https://www.sol.de/news/update/News...rbruecken-muss-Versammlungen-aufloesen,459536

und zur Deeskalation wurden keine Strafen verhängt....:fp: wie inkonsequent kann man sein..... hat dann sicher mächtig Eindruck gemacht und sie werden sich in Zukunft daran halten :ugly:
Laut Artikel wussten die meisten davon nicht, dass es verboten ist und warum. Ich mein, dass so junge Leute konsequent Radio, Internet und Fernsehen boykottieren, ok. Dass die drei Wochen lang nur untereinander reden, geschenkt. Aber dass nicht merken, dass außer Lidl kein Geschäft mehr offen hat?
 
Junge ich arbeite selbst in der Pflege. Das ist jetzt keine große Neuigkeit. Aber unsere und andere Kliniken schließen in Vorbereitung entbehrlich Stationen bzw. Fahren Stationen auf ein nötige minimum im Personalaufwand runter um Kapazitäten zu schaffen. Das es einen pflegenotstand gibt hab weder ich noch sonst jemand angezweifelt. Es werden aber keine Vorbereitungen getroffen nur um dann nachher festzustellen "huch! Dafür fehlen uns ja die Leute. Das kommt jetzt aber unerwartet". Sei dir gewiss das man sich darüber ausreichend Gedanken macht.
Ärzte und Pfleger können aber leider auch krank werden, besonders wenn die Schutzkleidung knapp wird.
Ich hoffe, es wird hier nicht so weit kommen.

Vor gut 2 Wochen kamen die ersten Berichte aus Italien, dass die schon in manchen Gegenden total im Limit sind. Mich wundert es, dass wir hier in Deutschland noch recht weit von diesem Punkt entfernt sind. Wenn die Maßnahmen richtig greifen, kommen wir hoffentlich nie in diese Lage.
 
Ärzte und Pfleger können aber leider auch krank werden, besonders wenn die Schutzkleidung knapp wird.
Ich hoffe, es wird hier nicht so weit kommen.
Auch das ist bedacht, die Psychiatrie passen sich aktuell auch an und sind bereit Personal abzugeben oder Patienten aufzunehmen, ja sogar zu beatmen sofern es die personallage zulässt.

Ich will jetzt nicht sagen das nix passieren kann und alles gut wird, aber etwas weniger Panik und sich vor Augen halten das alle Beteiligten Bereiche mitdenken ist denke ich ganz gesund.
 
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