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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum muss ich gerade hieran denken? :ugly:

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Ich verstehe in dieser Situation auch nicht den Nutzen des Helikoptergelds.
Die Teile der Wirtschft, die im Moment am meisten Unterstützung benötigen, hätten nichts von dem Geldregen, weil die Konsumenten dort das Geld nicht ausgeben können.
Man müsste das Geld den Menschen geben, wenn alles überstanden ist. Nur dann ist es für die meisten Unternehmen zu spät.
Das Geld hat auch keinen tieferen Sinn. Es ist Trump, da ist Sinn quasi ausgeschlossen.

Ihm steckt der Arsch halt meter tief im Grundeis, da er durch Corona die "Wirtschaft boomt" Schiene nicht mehr fahren kann. Und mit diesem Geschenk erhofft er sich einfach nur hohe Zustimmungswerte, weil jeder einen spürbaren Outcome hat. Mehr Sinn oder Nutzen muss das für ihn nicht haben.
 
Das Geld hat auch keinen tieferen Sinn. Es ist Trump, da ist Sinn quasi ausgeschlossen.

Ihm steckt der Arsch halt meter tief im Grundeis, da er durch Corona die "Wirtschaft boomt" Schiene nicht mehr fahren kann. Und mit diesem Geschenk erhofft er sich einfach nur hohe Zustimmungswerte, weil jeder einen spürbaren Outcome hat. Mehr Sinn oder Nutzen muss das für ihn nicht haben.
Und die Leute finden das gut. Gibt noch ne dritte Konsole zuhause zb. und noch ne Glock.
 
Du kannst unendlich viel Geld drucken, aber je mehr im Umlauf ist desto höher ist die Gefahr einer bevorstehenden Inflation und um so höher sich Staaten verschulden desto höher ist die Gefahr, dass sie die Kredite nicht zurückzahlen werden können.

Das gilt aber nur, wenn der Staat in aufwertender Fremdwährung verschuldet ist. Bist du in der eigenen Währung verschuldet kann dir gar nichts Besseres passieren als dass die Inflation ansteigt, solange sie nicht überdreht.
 
Das Geld hat auch keinen tieferen Sinn. Es ist Trump, da ist Sinn quasi ausgeschlossen.

Ihm steckt der Arsch halt meter tief im Grundeis, da er durch Corona die "Wirtschaft boomt" Schiene nicht mehr fahren kann. Und mit diesem Geschenk erhofft er sich einfach nur hohe Zustimmungswerte, weil jeder einen spürbaren Outcome hat. Mehr Sinn oder Nutzen muss das für ihn nicht haben.
Vor allem reichen diese Max. 3000$ für vielleicht ein Monat. Und dann?
 
Also ich hoff ja, dass das bald einigermaßen wieder wird in dem Sinne, dass Schulen und Kitas wieder aufgehen. Versammlungen/Veranstaltungen/Fußballstadions etc. werden aber auf lange Zeit weiter tabu sein.

Bin nur mal gespannt, wie dass mit der Arbeit und das Einkaufsverhalten wird. Gibt ja wichtigere Sachen als z.B. (Beispiel!) Autos, aber wenn die nicht mehr gekauft werden, hängen ja enorm viele Jobs dran. Da reden wir nicht nur von Existenzen von Selbständigen, sondern aller weltweit.


Interessant beim Kontaktverbot finde ich die Sache, dass man sich mit 1 Person treffen darf, welche nicht im Haushalt wohnt. Kannst heute Tinder-Match A treffen, morgen Match B...
 
Und bei sich zu Hause treffen?
Wer kontrolliert ob bei mir 3 fremde in der Wohnung sind oder die dort wohnen?
Wahrscheinlich mein gesunder Menschenverstand...

Gut, dann ist Gloomhaven gestorben...^^
 
Um mal auf andere Gedanken zu kommen also nur zu diskutieren, schreibt doch alle mal wie so euer tägliches Leben und Umgang mit dem Daheimbleiben aussieht. Wir haben hier so viele verschiedene Situationen, ist sicher interessant/amüsant das zu hören.

Also ich hoff ja, dass das bald einigermaßen wieder wird in dem Sinne, dass Schulen und Kitas wieder aufgehen. Versammlungen/Veranstaltungen/Fußballstadions etc. werden aber auf lange Zeit weiter tabu sein.

Bin nur mal gespannt, wie dass mit der Arbeit und das Einkaufsverhalten wird. Gibt ja wichtigere Sachen als z.B. (Beispiel!) Autos, aber wenn die nicht mehr gekauft werden, hängen ja enorm viele Jobs dran. Da reden wir nicht nur von Existenzen von Selbständigen, sondern aller weltweit.


Interessant beim Kontaktverbot finde ich die Sache, dass man sich mit 1 Person treffen darf, welche nicht im Haushalt wohnt. Kannst heute Tinder-Match A treffen, morgen Match B...
Notfalls ist es immer für die "Arbeit"
 
Um mal auf andere Gedanken zu kommen also nur zu diskutieren, schreibt doch alle mal wie so euer tägliches Leben und Umgang mit dem Daheimbleiben aussieht. Wir haben hier so viele verschiedene Situationen, ist sicher interessant/amüsant das zu hören.


Notfalls ist es immer für die "Arbeit"

Lustigerweise unterscheidet sich unser Wochenende fast garnicht von vorher.

Wir machen unsere Arbeit im Haushalt, spielen mit den Kindern, gehen mit den Kindern raus (heute mit der Kleinen Fahrradfahren geübt), essen und ruhen mittags... eigentlich wie immer.

Als Familie mit Kindern hat man sicher eh oft andere Tagesabläufe und Gewohnheiten als als Single in einer Großstadt.

Unter der Woche hat sich für mich auch noch nicht viel geändert, ausser natürlich den Sicherheits-Regeln, die wir auch alle beachten. Meine Frau ist im Home Office. Der Grosse lernt seinen Lehrplan zu Hause.

Wenn das Wetter hält mach ich mir auch um die Kinder keine grossen Gedanken. Wir haben hier auf dem Land so viel Platz, dass die draussen spielen können.
 
Da draussen noch immer meine Arbeit zu verrichten stellt mich vor ein moralisches Dilemma. Einerseits hängt damit auch das Überleben unseres und anderen Betrieben zusammen, aber ich hadere seit Tagen damit, ob ich es vertreten kann, zu Gunsten dieser wirtschaftlichen Aspekte meine Familie im Stich zu lassen. Das macht mir hart zu schaffen. Und an dieser Stelle kommt der plötzliche Migräne-Anfall meines Chefs und sein Rückzug von der Front nicht so gut an. Ich fühle mich unwohl da draussen. Aber so lange die Jungs und Mädels, welche ebenfalls noch emsig arbeiten weiter machen, verstehe ich es unter Solidarität es ihnen gleich zu tun.

Man spricht zu Gesichtern und erkennt das Lächeln nicht, weil es durch eine Maske geschützt ist. Und blickt in Augen voller Angst. Überall. Wir können uns nicht schützen, weil wir so viel Ware in den Händen halten. Wissen nicht, was wir mit nach Hause nehmen. Was in unseren Haaren, unseren Kleidern ist. Wir nehmen diese Bilder mit nach Hause. Wir spielen zwar noch immer Tischtennis, weil die Platte länger als 2 Meter ist. Rufen uns die Gespräche zu, wenn wir auf der Terrasse in unseren Essen herum stochern. Die Kirschbäume tragen Blüten. Aber es mutet geradezu grotesk an, sich des blühenden Lebens zu erfreuen, wenn man dem Alltag beim Absterben zusehen kann.

Ich muss zugeben, dass mich die Situation, auch bezogen darauf, dass wir uns eben just in der exponentiell ansteigenden Kurve befinden, mental äusserst fordert.

Mir helfen die einsamen Jogging-Runden, bei welchen mich jeder Snare-Schlag vorwärts peitscht und ich all den Informations-Überfluss in den Waldboden rammen kann.

Und ja ... Die Kids dürfen jetzt auch mal eine Stunde länger fern sehen, Super Mario zocken, es gibt Kakao und Brettspiele und wir schleichen abseits der Masse einmal am Tag durch die Natur.

Bleibt gesund.
 
Kurios das ganze, für mich ändert es sich erstmal zum positiven, zumindest noch..

Wir haben zzt. mehr Arbeit als an den großen Festlichkeiten ansteht. Mehr zu tun als Weihnachten.. :O_o:
Daher morgen früh ganz normal zur Arbeit und schauen wie lang dieser Tag wieder wird. Bin ich zwar einerseits froh drum, andererseits den ganzen Tag Kontakt mit Kunden.
 
Am Freitag hatte ich die Tore bei uns in der Halle öffnen müssen.

Draussen knapp 20°, die Sonne scheint, der Wind weht durch die Bäume, erste Blumen blühen und die Vögle zwitscherten. Wie immer halt Ende März.

Und da wird einem bewusst... wir Menschen könnten alle aussterben, die Natur interessiert es nicht. Die "Erde" gewinnt immer...
 
Der Thread hier fliegt einem immer direkt ins Gesicht, wenn man dieses Sub anklickt. Bin hier eigentlich wegen den anderen Threads. Ich glaube ich setze den Thread mal auf ignore, sonst hab ich den ganzen Tag nichts anderes im Kopf (also immer, wenn ich auf KT bin) .
 
Für die Kinder ist es natürlich sehr schwer Nano und Nana (Grosseltern) nicht mehr sehen zu können. Aber es ist auch faszinierend zu beobachten, wie sie daran wachsen. Meine Tochter, 8 Jahre, verzichtet auf Anrufe, weil sie das O-Ton nur noch trauriger macht. Stattdessen werden Briefe (!!!) geschrieben. Die kindliche Reflexion mit dem verbundenen Pragmatismus ist beeindruckend.

Home-Schooling läuft so weit gut. Ein grosses Dankeschön an die involvierten Lehrpersonen, welche sich so Mühe geben, den Kindern aus der Ferne adäquate Aufgaben zur Verfügung zu stellen.

Letzten Freitag war um 12:30 (Schweiz) eine Aktion angesagt, welche wir von Italien und Spanien kennen. Es wurde applaudiert. Mir hat dieser Moment Tränen in die Augen getrieben als tatsächlich alle Balkone der Innenstadt geflutet wurden und ich weit weg von meiner Familie im Auto sass. Der Gedanke, dass meine Mädels und der Junge jetzt auch auf dem Balkon stehen und ein klein wenig auch für den Alten applaudieren, hat mir Kraft gegeben.

Stay strong!
 
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