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Coronavirus / Covid-19 (8 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn wir dann in 8 Tagen den Hammer auspacken müssen, wäre es wahrscheinlich effektiver gewesen, diesen schon viel früher auszupacken.
Man stelle sich nur vor, welche dramatischen Folgen die Absage des Karnevals gehabt hätte.
Kaum auszudenken...

Und Gott sei Dank gibt es mancherorts keine Veranstaltungen mehr mit oder über 1.000 Gästen und Zuschauern, sondern nur noch 999...
 
Bei mir im Nachbarort ist derzeit auch großer Jahrmarkt/Frühlingsfest (Mathaisemarkt in Schriesheim) mit mehreren 10.000 Besuchern. Letztes Wochenende fand der ganz normal statt und auch bislang gibts fürs kommende Wochenende vom Veranstalter keine Bewegung, da etwas dran zu ändern.
Stattdessen kommt die fadenscheinige Ausrede, dass ja für Freiluftveranstaltungen andere Bedingungen gelten.
Fadenscheinig deswegen, weil Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung für alles, was nach 17 Uhr stattfindet, ein großes Festzelt mit mehreren 1000 Personen und viel (viel) Alkohol ist.

Aber hauptsache Kohle gescheffelt...
 
Naja, ich glaube eher das ist den Veranstaltern im Grunde egal wieviel oder wenig Leute da den Virus haben.
Da geht es dann um Geld und evtl das wirtschaftliche Überleben oder den Status Quo behalten oder oder.
Wenn die Vorgabe halt 1000 ist und sonst kommen 1100 machen wir halt 999 draus und umgehen das - einfacher wirtschaftlicher Gedanke wie gesagt. Ich hoffe aber, dass zumindest die Leute dann intelligent genug sind solchen Veranstaltungen dann fernzubleiben.
 
Ich hoffe aber, dass zumindest die Leute dann intelligent genug sind solchen Veranstaltungen dann fernzubleiben.

Wobei das an Zynismus kaum zu überbieten wäre.

Gerade auf Messen, die die Anbieter erstmal aberwitzige Beträge kosten, käme dann das erwartete Kapital nicht rein, wenn keine Besucher kommen. Auf Konzerten ist das ganze Geld des Merchandisings ein nicht unerheblicher Faktor.

Eine Messe, auf die niemand kommt, kostet den Betreiber sicher mehr als wenn man sie abgesagt hätte. Denn die Kosten laufen dann zu 100% weiter.

Da werden einige sicher noch schwer daran zu knabbern haben.
 
Man wird es nicht anbieten/stattfinden lassen wenn es Geld verbrennt, dann wird man es mit dem Hintergrund absagen.

Dafür müsste man ja erstmal wissen, wieviele kommen.

Konkretes Beispiel: die Hall of Vape in Stuttgart. Gemietet sind die beiden grössten Messehallen, die Stände kosten je nach Anbieter ein Vermögen. Der Betreiber muss die Hallen bezahlen. Meine Karte kostet für Sa und So nur 15€, das komplette Geld wird mit dem Verkauf der Waren gemacht.

Stand gestern wird sie stattfinden. Aber was, wenn sich... sagen wir mal 30% bis 50% entscheiden, nicht hinzufahren?

edit: ich habe meine Tickets übrigens schon lange und freue mich auch sehr. Sollte sich die Lage aber bis Mai nicht grundlegend gebessert haben, so werde ich der Messe fern bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, wie soll ich das sagen? :D Ich bin dafür nicht zuständig oder kenne die Begebenheiten.
Das muß sich der Anbieter überlegen und grob überschlagen und damit spielen und kalkulieren.
Wie immer in der Wirtschaft halt. Und es gibt ja auch Fälle die sind durchaus sehr einfach, die rentieren sich schon durchs Eintrittsgeld, also lässt man sie stattfinden. Wieviel dann wirklich kommen ist denen egal.
 
Es ist auch das einzig Vernünftige.

Da draussen läuft eine höchstwahrscheinlich sehr hohe Dunkelziffer an Infizierten rum. Man sollte ganz sicher nicht in Panik oder Hysterie verfallen, aber man muss sich das Risiko nicht auch noch selbst suchen gehen.
 
Asterix in Italien von 2017! :gerri:
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Kann auch Mal jemand die Berliner Ubahn und den Ring sperren?

Das stößt mir auf: Zur Arbeit muss ich weiterhin. Wenn ich mich da anstecke, ist das Pech. Aber in meiner Freizeit soll ich Mal schön zu Hause bleiben. Das ist zu gefährlich.

Eine größere Verarsche gibt es meiner Meinung nach nicht. Was Spahn da macht, ist imo entweder inkonsequent oder Aktionismus. Und beides ist kacke!
 
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