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Coronavirus / Covid-19 (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin ja gespannt, ob ich im März wirklich auf Messe fahre nach Hannover oder das Ding noch abgesagt wird...
Die Deutsche Messe AG will ja auch sicher nicht als Ursprung einer schönen Verbreitung durch ganz Europa in den Medien stehen :D

Ich bin ja nach wie vor recht entspannt und sehe nicht den schwarzen TOd reloaded auf uns zu kommen. Aber irgendwie hätte ich momentan auch kein gutes Gefühl, drei Tage auf so ner VIrenbrutstätte wie einer Messe rumzustehen und ständig Hände schütteln zu müssen. Händedesinfektion gehört zwar immer dazu, aber trotzdem.

Und klar - bei Kindern und Eltern im Rentenalter (oder kurz davor) macht man sich schon irgendwie Gedanken. Aber das sind auch die Risikogruppen, die jedes Jahr durch eine Grippe sterben können. Da fang ich ja auch nicht an zu hyperventilieren.
Denn auch eine Grippeimpfung schützt nicht vor jedem Grippevirus, dazu gibt es zu viele Unterarten und Mutationen.

Ich verlier meine Entspannung wohl erst, falls der Virus nochmal mutiert und seine Virulenz steigert. Kann bei diesen VIrenarten mit hoher Mutationsrate jederzeit passieren.
 
Wir haben eines der unsichersten AKWs Europas vor der Haustür. Lebensmittelvorräte sind also eh immer im Haus. Getränke auch, im Zweifelsfall haben wir sogar einen Quell-Brunnen im Garten. :D

Allerdings haben wir für diesen (umgekehrten) Fall auch Koffer gepackt. Wenn Katwarn Alarm schlägt, sind wir ziemlich schnell startklar.
Gepackte Taschen sind auch nicht verkehrt. Aber bei einer Flucht muss man sich immer fragen "wohin". Zumal man dann auch nicht der einzige sein wird. Die Straßen sind dann ganz schnell dicht.
Und selbst wenn man ein hoffentlich sicheres Ziel hat, wer sagt dass es dort besser ist oder auch sicher bleibt? Glaube sich zu verschanzen ist einfacher als mit Vorräten unterwegs zu sein.
 
Gepackte Taschen sind auch nicht verkehrt. Aber bei einer Flucht muss man sich immer fragen "wohin". Zumal man dann auch nicht der einzige sein wird. Die Straßen sind dann ganz schnell dicht.
Und selbst wenn man ein hoffentlich sicheres Ziel hat, wer sagt dass es dort besser ist oder auch sicher bleibt? Glaube sich zu verschanzen ist einfacher als mit Vorräten unterwegs zu sein.
Wenn Cattenom hochgehen sollte, sind wir in der roten (toten) Zone. Verschanzen wäre wohl... suboptimal.

Ich hatte darüber mal lange mit einem Politiker gesprochen (Kunde), der Leiter des Katastrophenschutzes war. Da kann man schon ein paar wertvolle Tipps bekommen.
 
Wir haben eines der unsichersten AKWs Europas vor der Haustür. Lebensmittelvorräte sind also eh immer im Haus. Getränke auch, im Zweifelsfall haben wir sogar einen Quell-Brunnen im Garten. :D

Allerdings haben wir für diesen (umgekehrten) Fall auch Koffer gepackt. Wenn Katwarn Alarm schlägt, sind wir ziemlich schnell startklar.

gerade dann sollte man aber im Haus bleiben.... ich glaub quarks hatte da mal nen Artikel zu.
 
Aktuell sterben 3,3% der Infizierten am Coronavirus und 0,15% am Grippevirus. Natürlich ist hier die Risikogruppe deutlich größer, wenn es nach dem aktuellen Kenntnisstand geht.
Korrektur: Es sterben 3,3% der bekannten Fälle. Es wird eine riesige DUnkelziffer geben, die nur leichte Symptome hat und lieber einfach zu Hause bleibt.
Ganz ehrlich: wenn ich in China wohnen würde und einfach nur n bissl Fieber hab würd ich den Teufel tun und zum Arzt gehen... Denn zack - siehste deine Familie erst mal nicht wieder und bist dem repressiven Staat voll ausgeliefert. Da kann ich jeden verstehen, der auf Eindämmung kackt.

Kann sein, dass ich mich irre, aber bei der Grippe-Todesquote werden nicht nur die labortechnisch nachgewiesenen Fälle gezählt (die ja gering sind im Vergleich zu den Diagnosen auf Basis der Anamnese), sondern die hochgerechneten Gesamtgrippefälle inkl. Dunkelziffer. Das würde dann ja natürlich die Erkrankungen in die Höhe treiben und den Quotienten verkleinern.

Zudem hat man hier das schon beschriebene Problem, dass Grippe fast nie in der Todesursachenstatistik auftaucht, weil Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung oder Enzephalitits die tatsächliche TOdesursache waren. Die aber ohne die Inflenza voher (wahrscheinlich) nicht passiert wären. Das ist diese "Übersterblichkeit", die jedes Jahr statistisch berechnet wird. Unda da kommt man z.B. laut Wikipedia für das Jahr 2013 auf 29.000 Todesfälle in Deutschland.
 
gerade dann sollte man aber im Haus bleiben....
Nope. Wenn ein Strahlungsunfall im AKW passiert ist eine Umkreisevakuierung so ziemlich das erste, was danach im Katastrophenschutz passiert und allgemein das beste, wenn man sich so schnell wie möglich aus dem Gefahrenradius entfernt.
Denn Strahlung ist hauptsächlich durch die Dauer der Bestrahlung gefährlich. Je schneller man aus dem Bereich mit gefährlicher Strahlung raus ist, desto besser.
 
Nope. Wenn ein Strahlungsunfall im AKW passiert ist eine Umkreisevakuierung so ziemlich das erste, was danach im Katastrophenschutz passiert und allgemein das beste, wenn man sich so schnell wie möglich aus dem Gefahrenradius entfernt.
Denn Strahlung ist hauptsächlich durch die Dauer der Bestrahlung gefährlich. Je schneller man aus dem Bereich mit gefährlicher Strahlung raus ist, desto besser.

ich schau ma ob ich den Artikel wieder finde, ich glaub da ging es um die giftige Luft die in so einem Fall erstmal unterwegs ist.

edit:

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/was-tun-im-fall-eines-atomunfalls/amp/
 
ich schau ma ob ich den Artikel wieder finde, ich glaub da ging es um die giftige Luft die in so einem Fall erstmal unterwegs ist.
KOmmt ganz auf den Strahlungsunfall an und was genau passiert ist. Du meinst wahrscheinlich den Fall, dass eine kontaminierte Dampfwolke unterwegs ist. Aber auch da würde ich sagen: get the hell out of dodge.
Natürlich ohne lange draußen zu bleiben. Aber vom Haus ins Auto und Vollgas (vorher Umluft in der Klimaanlage aktivieren, bis man so 50km entfernt is). Sehe keinen Grund, wieso das nicht immer das beste sein sollte. Denn selbst wenn man kurz in der kontaminierten Luft steht wird das im Gegensatz zu akkumulierten Gammastrahlung (gegen die dich auch dein Haus nicht schützen kann) ein kleines Problem sein.

Zumindest würde ich das denken :D
 
@BitByter Na ja, wenn man gerne in seiner Region bleiben möchte, wird es hier schwierig.

Wir sind ~15km Luftlinie von Cattenom entfernt. Aber selbst Trier ist nur 48km entfernt. Klar, offiziell ist man damit in Zone 3 und in keiner unmittelbaren Gefahr bei Windstille, aber wann herrscht diese? Bei dieser Entfernung zu einem havarierten AKW würde ich selbst da noch das Weite suchen.
 
KOmmt ganz auf den Strahlungsunfall an und was genau passiert ist. Du meinst wahrscheinlich den Fall, dass eine kontaminierte Dampfwolke unterwegs ist. Aber auch da würde ich sagen: get the hell out of dodge.
Natürlich ohne lange draußen zu bleiben. Aber vom Haus ins Auto und Vollgas (vorher Umluft in der Klimaanlage aktivieren, bis man so 50km entfernt is). Sehe keinen Grund, wieso das nicht immer das beste sein sollte. Denn selbst wenn man kurz in der kontaminierten Luft steht wird das im Gegensatz zu akkumulierten Gammastrahlung (gegen die dich auch dein Haus nicht schützen kann) ein kleines Problem sein.

Zumindest würde ich das denken :D

siehe den Edit, da ist der Artikel :)
 
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