Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was soll man noch zu solchen schwachsinnigen Argumenten noch sagen.
Da werden Parallelen vom Fleischesser zum IS Terroristen gezogen,
oder es kommen Aussagen wie "Ich werde jetzt nur noch Fleisch essen. Pflanzen wollen ja nur einen töten." :fp:

Eine gesunde Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung, so einfach ist das.
 
Darf ich dich mal über Hindus informieren? Die leben jetzt schon seit Jahrtausenden Vegan/Vegetarisch.
Alles gut, wäre nur mit diesem Argument etwas vorsichtig, da es viel Angriffspotential birgt. Indien hat weltweit die meisten unterernährten Menschen und rangiert auf dem Welt Hunger Index ganz hinten zwischen den afrikanischen Ländern aus denen immer die Fotos stammen für Spendenaufrufe. Es sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass der Index nicht immer einen unmittelbaren Bezug zur Wirtschaftskraft des Landes hat, die ja gerade in Indien sehr stark wächst. Auf den vordersten Plätzen tummeln sich auch viele Länder, die jetzt nicht gerade für ihren Reichtum bekannt sind, wohl aber für ihre fleischlastige Ernährung. Gesund vegan leben zu können mit genug Reserven als bewusste Entscheidung ist ein Luxus. Das sollte man nicht vergessen und mit der Argumentation dann lieber in ensprechenden Gefilden bleiben.
 
BTW ich frage mich warum viele Veganer ein Problem damit haben darüber zu reden, was supplementiert werden muss, wenn man das auch sein Leben lang oder jahrelang durchzieht. Warum das überhaupt als Angriffspunkt verstehen? Unsere Fleischfresser heute supplementieren doch genau den selben Scheiß, nur eben indirekt, weil es die Tiere bereits zugefüttert bekommen, aus denen sie es dann ziehen, da die Tiere wiederum nicht mehr natürlich genug gehalten werden um als Quelle dafür dienen zu können.
 
Bei dir klingt es so als würde pflanzliche Nahrung krank machen und ungesund sein.
Manche mehr, manche weniger, Pilze sind, sofern keine Giftigen sind, unbedenklich. Früchte sind gänzlich ungefährlich aufgrund des hohen Zuckergehalts aber auch nicht in Massen empfehlenswert, außerdem schlecht für die Zähne(die Bakterien freuen sich über alles mit Zucker und greifen den Zahnschmelz an, Säuren im Obst schwächen den Zahnschmelz weiter, am besten nach dem Obstverzehr den Mund direkt mit Wasser spülen). Natürlich ist das nörgeln auf hohem Niveau, in eine Gesellschaft in der man zwischendurch einen Zuckerpflanzenfettriegel als Snack einwirft und dazu noch auf nen energy drink zum runterspülen setzt.

Dann haben wir die Lektine(die sich in aller Mode befindlichen Gluten gehört zB. auch zu diesen) in vielen Pflanzen, speziell bei Nachtschattengewächsen, die Italiener schälen und entkernen die Tomaten instinktiv schon immer für die Saucen ihrer unzähligen Pastagerichte. Die Lektine stecken nämlich primär in der Schale und den Kernen.

Dann gibt's noch die Oxolate auch als Antinährstoffe bekannt, zu finden in den so als gesund gelobten Kreuzblütlern wie Kohl jeder Art. Diese binden sich an Vitamine und Mineralstoffe und erschweren in unserem Körper die Absorbtion. Viele Veganer haben deshalb auch Probleme mit Zink und einen starken Zinkmangel wünscht du nichtmal deinen ärgsten Feinden(am einfachsten an den Fingernägeln auszumachen, einfach Bilder googlen).

Natürlich wird man die meisten Pflanzenabwehrstoffe(Surprise, die wollen nicht gegessen werden und wehren sich auf diese Art gegen Fressfeinde, können ja nicht wegrennen) durch das Kochen oder zB. bei Bohnen einlegen in Wasser über viele Stunden auf eine unbedenkliche Menge reduzieren können, ganz los wird man sie aber nicht. Leider gehen beim Erhitzen die wasserlöslichen Vitamine wie C zu großen Teilen verloren. (wo wieder das auch roh genießbare Obst zum Teil übernehmen kann, hat leider weniger Vitamine und Mineralstoffe als Gemüse aber eben auch keinen drawback)

Dann gibt's noch den Irrglauben, Naturreis wäre wegen den Ballaststoffen gesünder als weißer, in kleinen Mengen mag das noch gut gehen aber die Asiaten, die einen Großteil ihrer Kalorien in Form von Reis konsumieren, entfernen die Hülle nicht zum Spaß, sondern schon immer instinktiv weil diese Lektine enthält.

Dann das leidige Argument mit Eiweiß, ja man kann genug Eiweiß als Veganer bekommen, leider ist Eiweiß nicht Eiweiß, es gibt eine Vielzahl von Aminosäuren und wenig überraschend hat tierisches Eiweiß das richtige Verhältnis dieser Aminosauren, wir sind ja auch Tiere und keine Pflanzen. Aber aber, Pflanzenfresser bekommen auch Eiweiß im richtigen Verhältnis aus ihrer Nahrung, korrekt, die haben aber ganz andere Verdauungsapparate als wir und andere Bakterien die sich um die Spaltung der Pflanzenteile kümmern.

Tldr, ohne tierische Fette benötigt man viel mehr Pflanzenkost um seinen Kaloriebedarf zu decken und setzt sich somit einer höheren Konzentration von Oxolaten, Lektinen usw. aus. Pflanzliche Fetten fehlt großteils Cholesterin, das wiederum zur natürlichen Erzeugung von Vitamin D aus Sonnenlicht nötig ist. Klar, man könnte sich mit Kokosfett und Olivenöl eindecken, beides relativ unbedenklich bis gesund aber wer macht das schon.
 
Was soll man noch zu solchen schwachsinnigen Argumenten noch sagen.
Da werden Parallelen vom Fleischesser zum IS Terroristen gezogen,
oder es kommen Aussagen wie "Ich werde jetzt nur noch Fleisch essen. Pflanzen wollen ja nur einen töten." :fp:

Eine gesunde Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung, so einfach ist das.

Es werden keine Parallelen von Fleischesser zum Terroristen gezogen sonder von zwei Seiten einer Medallien und die Realität über Moral.

Alles gut, wäre nur mit diesem Argument etwas vorsichtig, da es viel Angriffspotential birgt. Indien hat weltweit die meisten unterernährten Menschen

Grad deshalb fand ich dieses Beispiel passend. Wenn es Hindus unter solchen Bedingungen schaffen, dann ist es für die westliche Welt ein leichtes.

BTW ich frage mich warum viele Veganer ein Problem damit haben darüber zu reden, was supplementiert werden muss, wenn man das auch sein Leben lang oder jahrelang durchzieht. Warum das überhaupt als Angriffspunkt verstehen? Unsere Fleischfresser heute supplementieren doch genau den selben Scheiß, nur eben indirekt, weil es die Tiere bereits zugefüttert bekommen, aus denen sie es dann ziehen, da die Tiere wiederum nicht mehr natürlich genug gehalten werden um als Quelle dafür dienen zu können.

B12, Eiweiß Shake
Dann kommt nur noch was einigen veganen Milchprodukten zugesetzt ist.
Jeder Veganer redet darüber, meist untereinander weil man sich austauscht.

Manche mehr, manche weniger, Pilze sind, sofern keine Giftigen sind, unbedenklich. Früchte sind gänzlich ungefährlich aufgrund des hohen Zuckergehalts aber auch nicht in Massen empfehlenswert, außerdem schlecht für die Zähne(die Bakterien freuen sich über alles mit Zucker und greifen den Zahnschmelz an, Säuren im Obst schwächen den Zahnschmelz weiter, am besten nach dem Obstverzehr den Mund direkt mit Wasser spülen). Natürlich ist das nörgeln auf hohem Niveau, in eine Gesellschaft in der man zwischendurch einen Zuckerpflanzenfettriegel als Snack einwirft und dazu noch auf nen energy drink zum runterspülen setzt.

Dann haben wir die Lektine(die sich in aller Mode befindlichen Gluten gehört zB. auch zu diesen) in vielen Pflanzen, speziell bei Nachtschattengewächsen, die Italiener schälen und entkernen die Tomaten instinktiv schon immer für die Saucen ihrer unzähligen Pastagerichte. Die Lektine stecken nämlich primär in der Schale und den Kernen.

Dann gibt's noch die Oxolate auch als Antinährstoffe bekannt, zu finden in den so als gesund gelobten Kreuzblütlern wie Kohl jeder Art. Diese binden sich an Vitamine und Mineralstoffe und erschweren in unserem Körper die Absorbtion. Viele Veganer haben deshalb auch Probleme mit Zink und einen starken Zinkmangel wünscht du nichtmal deinen ärgsten Feinden(am einfachsten an den Fingernägeln auszumachen, einfach Bilder googlen).

Natürlich wird man die meisten Pflanzenabwehrstoffe(Surprise, die wollen nicht gegessen werden und wehren sich auf diese Art gegen Fressfeinde, können ja nicht wegrennen) durch das Kochen oder zB. bei Bohnen einlegen in Wasser über viele Stunden auf eine unbedenkliche Menge reduzieren können, ganz los wird man sie aber nicht. Leider gehen beim Erhitzen die wasserlöslichen Vitamine wie C zu großen Teilen verloren. (wo wieder das auch roh genießbare Obst zum Teil übernehmen kann, hat leider weniger Vitamine und Mineralstoffe als Gemüse aber eben auch keinen drawback)

Dann gibt's noch den Irrglauben, Naturreis wäre wegen den Ballaststoffen gesünder als weißer, in kleinen Mengen mag das noch gut gehen aber die Asiaten, die einen Großteil ihrer Kalorien in Form von Reis konsumieren, entfernen die Hülle nicht zum Spaß, sondern schon immer instinktiv weil diese Lektine enthält.

Dann das leidige Argument mit Eiweiß, ja man kann genug Eiweiß als Veganer bekommen, leider ist Eiweiß nicht Eiweiß, es gibt eine Vielzahl von Aminosäuren und wenig überraschend hat tierisches Eiweiß das richtige Verhältnis dieser Aminosauren, wir sind ja auch Tiere und keine Pflanzen. Aber aber, Pflanzenfresser bekommen auch Eiweiß im richtigen Verhältnis aus ihrer Nahrung, korrekt, die haben aber ganz andere Verdauungsapparate als wir und andere Bakterien die sich um die Spaltung der Pflanzenteile kümmern.

Tldr, ohne tierische Fette benötigt man viel mehr Pflanzenkost um seinen Kaloriebedarf zu decken und setzt sich somit einer höheren Konzentration von Oxolaten, Lektinen usw. aus. Pflanzliche Fetten fehlt großteils Cholesterin, das wiederum zur natürlichen Erzeugung von Vitamin D aus Sonnenlicht nötig ist. Klar, man könnte sich mit Kokosfett und Olivenöl eindecken, beides relativ unbedenklich bis gesund aber wer macht das schon.

Genau darum geht's aber auch. Sich bewusst zu sein was man isst, was alles in deiner Nahrung ist und sie sich eben auch so zusammenstellen.
Das gilt übrigens auch für omnivore.

Nichts davon ist wenn man es richtig macht ernsthaft eine Gesundheitsgefährdung. Das was du als Veganer mehr zu dir nehmen musst um deinen Kalorienbedarf zu decken, hat das Steak schon lange verputzt.

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist für jeden von uns wichtig. Und beim Fleischkonsum sind wir da weit drüber. Je nach Körperbau sind 300g die Woche (und hier sind wir sogar großzügig) mehr als genug. Hat der Durchschnittliche deutsche schon in 2 Tagen geschafft diese Menge.

Screenshot_20191023_123202.jpg



https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/#

Und wir sollten hier nicht vergessen, die DGE ist bei den tierischen Produkten noch echt großzügig weil man eben nicht alles was pflanzlich ist und diese Dinge mitbringt, mit bedenkt. Ist aber auch komplizierter da die Eiweißaufnahme von pflanzlichen Produkten anders ist als bei tierischen.
 
Was soll man noch zu solchen schwachsinnigen Argumenten noch sagen.
Da werden Parallelen vom Fleischesser zum IS Terroristen gezogen,
oder es kommen Aussagen wie "Ich werde jetzt nur noch Fleisch essen. Pflanzen wollen ja nur einen töten." :fp:

Eine gesunde Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung, so einfach ist das.
Hey Mann! Meine Aussage war zu 100% ernst gemeint!!!1!111!!!!1
 
Nein. Du denkst Tiere zu töten ist in Ordnung. IS Kämpfer denken Christen zu töten ist in Ordnung.
Beide kann man auf ihre Art verstehen, moralisch ist beides trotzdem falsch.
Da kann man jetzt aber philosophisch ausholen, ich habe letztens wieder ne Heuschrecke in der Wohnung gehabt und diese vorsichtig in die Freiheit entlassen, statt sie zu zerquetschen, das handhabe ich auch mit Käfern so, auch mit Spinnen, Mücken hingegen werden ehrlich gesagt vernichtet, das nehme ich mir einfach heraus.

Ich denke man muss da immer relativieren, für Veganer sind nur größere Tiere von Bedeutung, dass auch bei ihrer Nahrungsproduktion unzählige Insekten oder Ratten, Feldmäuse, Kaninchen usw drauf gehen wird gerne ignoriert.

Auch muss man sagen dass auch Pflanzen leben und gerne weiterleben möchten, natürlich kann man sie nicht fragen, aber wenn man sich zB. die Venus Fliegenfalle ansieht, verschwimmen die Grenzen zwischen Tier und Pflanze doch sehr stark...

Tldr: Um zu leben müssen wir töten, ob indirekt oder direkt, der Tod gehört zum Kreislauf des Lebens dazu, das muss jeder für sich vereinen können. Was die Humanität der Tötung angeht: In der Natur geht es wesentlich brutaler zu wenn ein Löwe die Gazelle reißt als bei einem Farmer, der das Bolzenschussgerät ansetzt.
 
Der Löwe frisst die Gazelle aber auch wirklich um zu überleben. Der rührt keine weiteren Viecher an wenn er satt ist und schafft sich nicht einen extravaganten Überschuss an. Desweiteren sind diese Vergleiche mit dem Tierreich einfach hanebüchen. Der Mensch ist doch immer so toll und intelligent und kann es zumindest besser wissen. Wer weiß wie Löwen wären wenn sie einen ausgeprägten Intellekt hätten. Vielleicht genauso wie wir, vielleicht bessere Menschen. Aber aktuell kein Vergleich.
 
Da kann man jetzt aber philosophisch ausholen, ich habe letztens wieder ne Heuschrecke in der Wohnung gehabt und diese vorsichtig in die Freiheit entlassen, statt sie zu zerquetschen, das handhabe ich auch mit Käfern so, auch mit Spinnen, Mücken hingegen werden ehrlich gesagt vernichtet, das nehme ich mir einfach heraus.

Ich denke man muss da immer relativieren, für Veganer sind nur größere Tiere von Bedeutung, dass auch bei ihrer Nahrungsproduktion unzählige Insekten oder Ratten, Feldmäuse, Kaninchen usw drauf gehen wird gerne ignoriert.

Auch muss man sagen dass auch Pflanzen leben und gerne weiterleben möchten, natürlich kann man sie nicht fragen, aber wenn man sich zB. die Venus Fliegenfalle ansieht, verschwimmen die Grenzen zwischen Tier und Pflanze doch sehr stark...

Tldr: Um zu leben müssen wir töten, ob indirekt oder direkt, der Tod gehört zum Kreislauf des Lebens dazu, das muss jeder für sich vereinen können. Was die Humanität der Tötung angeht: In der Natur geht es wesentlich brutaler zu wenn ein Löwe die Gazelle reißt als bei einem Farmer, der das Bolzenschussgerät ansetzt.
giphy.gif
 
Lange nicht mehr so einen Unsinn gelesen, völlig absurde Vergleiche. :vogel:
Dein "Verständnis" für IS Kämpfer die Christen töten, ist auch bedenklich.

Wenn du verstehn möchtest was du willst ist es klar.
Der IS Kämpfer ist davon überzeugt das richtige zu tun. Genau wie du davon überzeugt bist es ist in Ordnung Tiere zu töten.

Vom richtigen Blickwinkel und dem richtigen Background kann man durchaus das Verhalten verstehen. Das ändert nichts daran ob es moralisch richtig ist oder das eigene empfinden eine Legitimation dafür bietet aus falsch plötzlich richtig zu machen.

Wenn man Grausamkeiten am Menschen aufgrund von Religion, Rasse, Geschlecht für falsch hält, kann man das andere einfach nicht mehr ethisch vertreten.

Wir können anstatt des IS Kämpfers auch gerne jeden anderen Menschen nehmen, der versucht Mord für einen höheren Zweck zu legitimieren. Die Kirche hat da ein ganz tolles Repertoire.

Der Kern der Aussage ist:
Egal wie sehr du versuchst etwas falsches zu etwas richtigem zu machen, egal wie sehr du die Lage verstehen kannst, egal wie viel Sinn es macht. Am Ende bleibt etwas falsches, etwas falsches. Und da spielt dein persönliches empfinden für ehtik keine Rolle, es ändert nichts an der erbarmungslosen und einzigen Realität.
 
Zurück
Oben