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Der "gute Laune"-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke. Habe die beiden mitgroßgezogen seit sie gerade 1 und 2 waren. Also quasi von Anfang an. Sie sagen Papa zu mir und ich habe sie immer als meine eigenen Kinder empfunden.
Da will ich überhaupt keinen Cut machen. Eher schneide ich mir beide Arme ab, als die beiden nicht mehr sehen zu wollen, weil es mit der Mutter nicht mehr so funktioniert hat.
 
Aber das ist doch Semantik. Ich weiß gerade aus dem Kopf nicht, wann er mit ihr zusammengekommen ist und wie alt die Kinder da waren, aber nur weil es nicht leiblichen Kinder sind, heißt das ja nicht, dass da nicht eine ebenso starke Bindung zustande kommen kann.

Das mag gefühlstechnisch Semantik sein, wenn sie aber plötzlich sagt, sie will nicht mehr dass er sie sieht (und das geht gerade wenn sie nen Neuen hat oft schneller als man denkt) dann hat das nix mehr mit Semantik sondern harter Realität zu tun.
 
Danke. Habe die beiden mitgroßgezogen seit sie gerade 1 und 2 waren. Also quasi von Anfang an. Sie sagen Papa zu mir und ich habe sie immer als meine eigenen Kinder empfunden.
Da will ich überhaupt keinen Cut machen. Eher schneide ich mir beide Arme ab, als die beiden nicht mehr sehen zu wollen, weil es mit der Mutter nicht mehr so funktioniert hat.

Das rechne ich dir auch hoch an.
Ich denke dabei nur an dich.
DU hast einen harten Cut gerade hinter dir bzw. bist mitten drin und du hast absolut keine Ahnung wie lang du deine Kinder noch sehen darfst....
 
Er hat seine Kinder (oder seinen Sohn) doch mit großgezogen. Aus meiner Sicht sind das auch seine Kinder. Und anscheinend sieht er das auch so, und sein Sohn auch so und die Mutter auch so.

Das versteh ich alles aber ob die Mutter das zukünftig auch so sehen wird steht auf nem anderen Blatt und das Blatt sieht eher nicht so toll aus. Es mag immer die große Ausnahme geben aber man sollte sich eben auch keine Illusionen machen.
Er ist da komplett! von der Laune der Mutter abhängig.
 
Und wenn es in Zukunft dahingehend keine Probleme gibt, soll er trotzdem den Cut machen, nur so zur Sicherheit? Das ist doch Unsinn, du machst es dir da echt zu einfach. Natürlich versucht man weiterhin seine Vaterrolle zu erfüllen, solange wie es möglich ist.
 
Das mag gefühlstechnisch Semantik sein, wenn sie aber plötzlich sagt, sie will nicht mehr dass er sie sieht (und das geht gerade wenn sie nen Neuen hat oft schneller als man denkt) dann hat das nix mehr mit Semantik sondern harter Realität zu tun.

Aber ändert ja nichts daran, dass der harte Cut einfach nicht so einfach durchführbar ist, wie du es dir vorstellst. Mir geht es um nichts anderes.
 
Stellt sich die Frage, ob das für die Kinder auch das beste ist. Grundsätzlich vielleicht schon, aber ich gehe mal davon aus, dass die Situation, während sie noch zwischen den Partner besprochen wurde, nicht mit den Kindern kommuniziert wurde. D.h. die Erwachsenen hatten Zeit, sich damit emotional auseinanderzusetzen, während die Kinder das nicht tun konnten. Denen muss man zumindest in der Anfangsphase etwas Spiel einräumen, um diesen harten Einschnitt ins Leben emotional verdauen zu können. Die Entfremdung kam ja auch zwischen den Partnern und nicht zwischen Bautinho und den Kindern, das macht einen entsprechenden Cut noch umso schwerer.

Das ist natürlich die andere Seite.
Für die Kinder wäre ein harter Cut wahrscheinlich recht traumatisch. Aber es sieht ja auch nicht so aus als strebe @Bautinho einen geregelten Cut an.
 
Und wenn es in Zukunft dahingehend keine Probleme gibt, soll er trotzdem den Cut machen, nur so zur Sicherheit? Das ist doch Unsinn, du machst es dir da echt zu einfach. Natürlich versucht man weiterhin seine Vaterrolle zu erfüllen, solange wie es möglich ist.

Er kann ja auch tun was er will, ist ja sein Leben. Das wird ihn dann nur ein zweites Mal hart treffen. Ob dass die beste Lösung für ihn ist? Muss er selbst wissen.

Wie ich das mitbekommen habe, hat er nicht allzuviele Freunde, ich wollte da einfach nur mal warnend reingrätschen, weil es sonst sicher noch keiner gemacht hat.
Einfach mal eine andere Perspektive bieten, denn bisher hat er sicher nicht daran gedacht dass die Ex vllt. bald schon den Kontakt einfach unterbindet....
 
Ich sehe da ehrlich gesagt keine Alternative. Der Realität muss er sich stellen, wenn es denn jemals soweit kommen sollte. Aber warum sich dem aussetzen, wenn keine Notwendigkeit besteht?

Edit: Wenn ich mir vorstelle, dass ich meine Kinder freiwillig nicht treffe, obwohl ich es dürfte/könnte. Ne, das geht emotional einfach null bei mir.
 
Aber ändert ja nichts daran, dass der harte Cut einfach nicht so einfach durchführbar ist, wie du es dir vorstellst. Mir geht es um nichts anderes.

Kann ich nicht nachvollziehen da ich diese Situation nicht kenne.

Ich wollte auch eher darauf hinaus, dass er sich überlegen sollte, über kurz oder lang eben nen Cut zu ziehen bevor er es nicht mehr in der eigenen Hand hat, aber ist natürlich seine ganz eigene Sache.

Den 1.Cut hatte er schon nicht in der Hand und dann noch nen 2. harten Cut, das kann Leute schon ordentlich ausm Leben werfen.
 
Also ich kenne das so von allen getrennten Paaren, dass auch der Elternteil ohne das Sorgerecht die Kinder sehen kann. So menschlich sind die meisten dann schon. Im Zweifelsfall, wenn es vor Gericht gehen sollte, bin ich mir ziemlich sicher, dass @Bautinho auch weiterhin seinen Sohn sehen darf.

Ohne Sorgerecht wenn man der leibliche Vater ist vielleicht.
Und vor Gericht wird @Bautinho (Achtung Laienmeinung) absolut NULL Chancen haben.
 
Ich sehe da ehrlich gesagt keine Alternative. Der Realität muss er sich stellen, wenn es denn jemals soweit kommen sollte. Aber warum sich dem aussetzen, wenn keine Notwendigkeit besteht?

Edit: Wenn ich mir vorstelle, dass ich meine Kinder freiwillig nicht treffe, obwohl ich es dürfte/könnte. Ne, das geht emotional einfach null bei mir.

Deine Kinder kann dir erstmal auch niemand wegnehmen. Der Punkt wiegt hier ja anders.

Mir persönlich hätte die Ex da zuviel Kontrolle, er ist ihr ja komplett ausgeliefert. Inwiefern sie das ausnutzt oder ausnutzen wird, steht wieder auf nem anderen Blatt. Aber ich hab gerne die Kontrolle und die geht hier halt komplett flöten.
Mal ganz davon abgesehen dass es so sicher nicht leichter wird ne neue Frau zu finden mit der er ja durchaus noch Kinder haben kann.

Das ist eben JETZT seine Chance auf einen Neuanfang, er ist noch jung genug, er kann alles noch durchziehen.

Aber da können wir gerne in 10 jahren hier nochmal weiter reden. Vllt. hatte ich Recht, vllt. hattet ihr Recht. Das wird sich zeigen.

Ich wünsch ihm dass er glücklich wird.
Ich wollte einfach nur mal die Perspektive erweitern.
 
Ohne Sorgerecht wenn man der leibliche Vater ist vielleicht.
Und vor Gericht wird @Bautinho (Achtung Laienmeinung) absolut NULL Chancen haben.

Ja, nichts gegen deine altbewährte Laienmeinung, aber da sind wir gesellschaftlich und juristisch schon zig Jahre weiter zum Glück.

https://www.knauthe.com/de/familie-und-partnerschaft_/umgangsrecht-mit-einem-nicht-leiblichen-kind

Solange eine sozial-familiäre Beziehung zum Kind bestand und der Umgang mit dem Kind dem Kindeswohl dienen soll, besteht auch bei einem nicht-leiblichen Kind das Recht darauf, Zeit mit ihm zu verbringen. Übrigens spricht selbst das deutsche Gesetz von eigenen Kindern, auch wenn es keine leiblichen Kinder sind. Das ist sein Sohn.
 
Es geht um die emotionale Komponente, um nichts anderes. Was da perspektivisch in der Zukunft passieren könnte, ist aktuell einfach völlig unerheblich. Die Beziehung zu einem Kind ist einfach etwas völlig einzigartiges und einfach mal einen Cut machen, weil da etwas in der Zukunft am Horizont lauert, ich glaube, da machst du dir eine völlig falsche Vorstellung davon, wie einen so etwas fertig machen würde. Darum ging es mir in meinem Beispiel: Sehen dürfen, aber trotzdem nicht die Chance ergreifen. Und wenn Bautinho seit dem 1. und 2. Lebensjahr kennt, dann sind das seine Kinder und die emotionale Bindung immens stark.
 
Es geht um die emotionale Komponente, um nichts anderes. Was da perspektivisch in der Zukunft passieren könnte, ist aktuell einfach völlig unerheblich. Die Beziehung zu einem Kind ist einfach etwas völlig einzigartiges und einfach mal einen Cut machen, weil da etwas in der Zukunft am Horizont lauert, ich glaube, da machst du dir eine völlig falsche Vorstellung davon, wie einen so etwas fertig machen würde. Darum ging es mir in meinem Beispiel: Sehen dürfen, aber trotzdem nicht die Chance ergreifen. Und wenn Bautinho seit dem 1. und 2. Lebensjahr kennt, dann sind das seine Kinder und die emotionale Bindung immens stark.

Das mag sein, ich kenn es wie gesagt nicht.
 
Es ist toll wie Bautinho das ganze Hand habt und auch wie Er fühlt und natürlich wird ein "normaler" Mensch jetzt nicht freiwillig von sich aus einen harten Cut bevorzugen, trotzdem hat @Gerri nicht unrecht.

Ich persönlich habe da zum Glück keine Probleme, aber ich kenne zwei Fälle wo die Ex richtige Probleme macht und es leiden darunter die Kinder und die Väter (ob nun leiblich, oder nicht) und in Beiden Fällen ging das Theater los, seid dem ein neuer Mann an Start ist, oder wie bei dem Einem, Er nun eine neue Freundin hat und die es nicht versteht warum Er sich immer noch um sein nicht leibliches Kind so kümmert, hasst auch die Ex und so weiter. :fp:

Natürlich kann und das hoffe ich auch, alles gut gehen, aber man sollte das trotzdem im Hinterkopf behalten, um nicht später von den Gefühlen überrollt zu werden, obwohl das würde wohl trotzdem passieren. :(
 
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