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VOTE Ende der Zeitumstellung - Welche Zeit will der KT?

Welche Variante bevorzugt ihr?


  • Umfrageteilnehmer
    82

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin mit der Zeitumstellung inmer gut zurecht gekommen und habe auch nicht das Gefühl, dass mein Körper nen Monat braucht, um das zu verarbeiten. Finds blöd, dass dss gekippt wird.

Ich glaube, in dem Artikel, den ich verlinkt habe, wird noch eine andere Alternative erwähnt:

Wäre es denn theoretisch besser, bei der noch gültigen Zeitumstellung zu bleiben?

Die Zeitumstellung ist der Regen, ganzjährige Sommerzeit die Traufe. Wir brauchen dauernde Standardzeit mit Neueinteilung der Zeitzonen. Wir müssen auf Basis wissenschaftlicher Fakten auf eine gesunde Bevölkerung hinarbeiten. Die ist fröhlicher, produktiver und billiger.

Ihren Ausführungen zufolge wäre eine Zeitzonengrenze mitten in Europa am sinnvollsten, um möglichst nah an unserer natürlichen Zeit zu bleiben. Dann hätte Deutschland aber eine andere Zeitzone als Frankreich und die Benelux-Staaten.

Das macht doch nichts. Die USA funktionieren kulturell und ökonomisch seit mehr als hundert Jahren mit vier Zeitzonen. Die Zeitgrenzen gehen sogar durch einzelne Bundesstaaten. Das Gerede, das sei nicht möglich, ist Quatsch. Und in Europa bräuchten wir nicht einmal Zeitzonengrenzen innerhalb von Staaten. Die sinnvollsten Zeitgrenzen liegen fast alle auf den Landesgrenzen.

Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/...en-dass-es-ihnen-nicht-gut-geht/24156316.html
 
Arbeits- und Schulzeiten zu verschieben, ist kompletter Unsinn und würde einen wirtschaftlichen Schaden und Chaos bedeuten.
Nur an seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse zu denken, und zu sagen, "Dann fangt halt später an!", passt einfach auch nicht, weil es in vielen Bereichen nicht praktikabel ist. Der einfachste Kompromiss ist und bleibt die Zeitumstellung.
Nur ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen und die Entscheidung ist durch das EU-Parlament durch. Kein öffentliches Interesse war vorhanden, waren ja alle mit Uploadfiltern beschäftigt.

Was ich auch nicht wirklich verstehe, ist die Begründung mit Schlafstörungen bezüglich der Umstellung. Klar, sich an die eine Stunde Veränderung zu gewöhnen, dauert mal 2-3 Tage. Wir bewegen uns mit dem Flugzeug/Schiff/PKW im Urlaub innerhalb kürzester Zeit mehrfach durch eine Vielzahl von Zeitzonen, ganz freiwillig. Das bringt deutlich mehr Stress für den Körper, als die eine Stunde.
Demnach dürften Zeitumstellungsverweigerer, die es mit Schlafproblemen begründen, nie freiwillig unsere Zeitzone verlassen.
 
Arbeits- und Schulzeiten zu verschieben, ist kompletter Unsinn und würde einen wirtschaftlichen Schaden und Chaos bedeuten.
Nur an seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse zu denken, und zu sagen, "Dann fangt halt später an!", passt einfach auch nicht, weil es in vielen Bereichen nicht praktikabel ist. Der einfachste Kompromiss ist und bleibt die Zeitumstellung.
Nur ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen und die Entscheidung ist durch das EU-Parlament durch. Kein öffentliches Interesse war vorhanden, waren ja alle mit Uploadfiltern beschäftigt.

Was ich auch nicht wirklich verstehe, ist die Begründung mit Schlafstörungen bezüglich der Umstellung. Klar, sich an die eine Stunde Veränderung zu gewöhnen, dauert mal 2-3 Tage. Wir bewegen uns mit dem Flugzeug/Schiff/PKW im Urlaub innerhalb kürzester Zeit mehrfach durch eine Vielzahl von Zeitzonen, ganz freiwillig. Das bringt deutlich mehr Stress für den Körper, als die eine Stunde.
Demnach dürften Zeitumstellungsverweigerer, die es mit Schlafproblemen begründen, nie freiwillig unsere Zeitzone verlassen.
afaik ist es das nicht. es gibt einige studien die eher dazu tendieren später anzufangen, weil insbesondere kinder dann leistungsfähiger sind.
 
Hier ein schönes Pro Contra Sommerzeit: via Tagesschau als Text


Trotz der logisch klingenden Contra Punkte bezüglich Schlafrhythmus bleibe ich bei meiner Vorliebe für die Sommerzeit.
Das Argument Nachts nicht richtig müde werden zu können, weil die Sonne zu lange scheint, teile ich nicht. Ich bin selbst im Hochsommer bei Sonnenschein bis 22 Uhr produktiv und komme super raus (Man kann ja auch einfach die Gardienen zu machen). Das es Früh am morgen noch eine ganze weile angenehm kühl bleibt hilft mir auch beim Schlaf. Im Winter hätte ich tatsächlich für ein paar Monate mehr Sonne am Nachmittag zur Verfügung, welche mir deutlich mehr hilft produktiv und aktiv zu bleiben als das bisschen Sonne am Morgen. Das mit dem Biorhythmus stimmt für die Mehrheit der Gesellschaft eh nicht mehr, wer hält seinen Schlaf heute den noch an den Sonnenrhythmus? Da können mir Schlafexperten noch soviel erzählen, wenn die Realität einfach faktisch eine andere ist. Und ich werde garantiert nicht anfangen einfach nen Job zu finden der 1-2 Stunden früher beginnt oder einfach 1-2 Stunden früher auf zustehen.
 
afaik ist es das nicht. es gibt einige studien die eher dazu tendieren später anzufangen, weil insbesondere kinder dann leistungsfähiger sind.

Ja, das Argument ist natürlich richtig, wobei man das nicht verallgemeinern kann. Viele Kinder sind auch um 8 Uhr schon leistungsfähig.
Ich bezog das mehr auf den Vorschlag von Politikern, bei dauerhafter Sommerzeit den Schulbeginn im Winter nach hinten zu verschieben und im Sommer wieder nach vorne zu legen. Hatte ich so nicht geschrieben.
 
Es geht nicht um dich als Individuum sondern um die breite Masse.


Dann sind deren Thesen immer noch an der Realität vorbei, wenn die Gesellschaft in der morderne den Tag faktisch seit Jahrzehnten um 1-2 Stunden nachhinten gelegt hat. Arbeit beginnt erst um 8 Uhr, wir stehen erst um 6 Uhr auf, bleiben dafür länger wach.

Damit dass, was die Experten sagen funktionieren soll (seinen Schlafrhythmus an den Sonnenrhythmus anzupassen) müsste die ganze Gesellschaft wieder um 1-2 Stunden früher aufstehen / schlafen gehen. No way das wir das nochmal drehen werden.

Also haben wir einfach die möglichkeit die Sonnenqualität an unser Privatleben anzupassen: Sommerzeit (Quality of Life)
 
Und wo ist da das wirtschaftliche Chaos? Es ist ja heutzutage nicht so, dass alle Jobs um die gleiche Uhrzeit starten und alle Schüler um 8 Uhr den Schultag beginnen. Und es ist letztendlich auch nur eine Stunde für die Hälfte des Jahres, die umgestellt wird. Und faktisch gehen wir bereits zu einer anderen globalen Uhrzeit zur Arbeit im Sommer. Man muss sich etwas anpassen, aber das hat doch nicht direkt ein Chaos zu bedeuten. Das ist meines Erachtens alles sehr gut lösbar.
 
Meiner Meinung nach machen nur zwei Dinge wirklich Sinn:

- Ganz jährige Sommerzeit (an das Arbeits- und Privatleben angepasst)
- Oder ganz jährige Winterzeit (aber dann das Arbeits- und Privatleben der ganzen Gesellschaft wieder um eine Stunde zurück drehen. Was bedeuteten würde, 1 Stunde früher aufstehen und zur Arbeit gehen, damit das Arbeits und Privatleben sich auch im Winter wieder am Sonnenrhythmus und somit dem gesunden Biorhythmus anpasst)

Letzteres halte ich für schwer umzusetzen.

Die Zeitumstellung muss aber definitiv Abgeschafft werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin ganz klar für die Sommerzeit und heil froh, dass diese Zeitumstellungssache ein Ende ist. Wobei es bis 2021 noch ein ziemliches Stück hin ist. Muss man das so lange rauszögern?

Dass diese Umstellungen meinem Körper bzw. meinem Rythmus nicht gut tut, merke ich immer stärker und ich brauche auch danach immer ein kleines Weilchen um mich daran zu gewöhnen.

Yap, warum wartet man damit wieder bis 2021?

Sollen mal ausm Knick kommen mit ihren Entscheidungen.

Sommerzeit wäre auch mein Favorit.

Aber so oder so - Hauptsache kein Uhrgestelle mehr :fauli:
 
Das mit dem Biorhythmus stimmt für die Mehrheit der Gesellschaft eh nicht mehr, wer hält seinen Schlaf heute den noch an den Sonnenrhythmus? Da können mir Schlafexperten noch soviel erzählen, wenn die Realität einfach faktisch eine andere ist.

Du blendest aber aus, dass die Realität auch bei sehr vielen Menschen gravierend Schlafprobleme mit sich bringt. Das Problem sind nicht die Schlafexperten, sondern unsere selbst gewählte Realität.

Mit der Winterzeit habe ich im Winter früh Sonne und Licht. Im Sommer würde die Sonne zwar früher untergehen (sagen wir mal, es würde gegen 21 Uhr dunkler werden), dafür würde aber auch früher Melatonin ausgeschüttet und du könntest natürlicher schlafen.

Dass wir das nicht tun sondern lieber bis in die Puppen wach bleiben und Freizeit betreiben ist ein selbst gewähltes Problem der Gesellschaft.
 
Du blendest aber aus, dass die Realität auch bei sehr vielen Menschen gravierend Schlafprobleme mit sich bringt. Das Problem sind nicht die Schlafexperten, sondern unsere selbst gewählte Realität.

Mit der Winterzeit habe ich im Winter früh Sonne und Licht. Im Sommer würde die Sonne zwar früher untergehen (sagen wir mal, es würde gegen 21 Uhr dunkler werden), dafür würde aber auch früher Melatonin ausgeschüttet und du könntest natürlicher schlafen.

Dass wir das nicht tun sondern lieber bis in die Puppen wach bleiben und Freizeit betreiben ist ein selbst gewähltes Problem der Gesellschaft.


Siehe mein letzten Post. Gesünder wäre tatsächlich letzteres. Ist das aber realistisch?

Wenn wir die Winterzeit nehmen, sich aber das Arbeits und Privatleben nicht daran anpasst. (wir weiterhin eher um 6 Uhr aufstehen und 23 Uhr ins Bett gehen). Raubst du den Leuten mit der Winterzeit gut gemeint (weil gut begründet) lediglich Sonnenlicht.
 
Siehe mein letzten Post. Gesünder wäre tatsächlich letzteres. Ist das aber realistisch?

Wenn wir die Winterzeit nehmen, sich aber das Arbeits und Privatleben nicht daran anpasst. (wir weiterhin eher um 6 Uhr aufstehen und 23 Uhr ins Bett gehen). Raubst du den Leuten mit der Winterzeit gut gemeint (weil gut begründet) lediglich Sonnenlicht.

Nein, ich raube ihm kein Sonnenlicht. Man nimmt es am späten Abend. Dafür hat man es ja morgens eher. :ugly:
 
Ich kenne Leute die fangen sogar erst 9 Uhr an zu arbeiten (Bürojobs) und Leute die sogar erst um 10 Uhr anfangen (Sozialarbeiter), die stehen aber nicht wesentlich viel früher auf bevor sie zur Arbeit müssen (1-2 Stunden vor Arbeitsbeginn) als ich. Sie verschieben einfach ihren Tag und passen ihn daran an. Sind in der regel noch bis zur Mitternacht auf.

Einzig meine Großeltern stehen tatsächlich um 5 Uhr auf und starten den Tag mit der Sonne. 12 Uhr ist für die tatsächlich auch noch "Mittag" (Mitte des Tages).

Ich denke das wird sich in Zukunft auch nicht mehr zurückdrehen. Keiner hat bock vor 8 oder 7 Uhr auf Arbeit zu sein. Der Trend geht eigentlich immer weiter nach hinten (9/10 Uhr Arbeitsbeginn). Und nur wenige Menschen nutzen dann auch noch anständig den Morgen, in dem sie weiterhin zur selben Zeit aufstehen und den morgen als Privatezeit vor der Arbeit nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, ich raube ihm kein Sonnenlicht. Man nimmt es am späten Abend. Dafür hat man es ja morgens eher. :ugly:


Du raubst es ihnen im Sommer, da ist die Sonne um 4 Uhr da. Davon hat wohl keiner was (bis auf Partygänger und der Bäcker). Und du Raubst es ihnen im Sommer sowie im Winter indem du sie auf die Arbeitszeit verfrachtest und sie aus der Freizeit umlagerst. :intensiv lachender Smiley:
 
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