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VOTE Ende der Zeitumstellung - Welche Zeit will der KT?

Welche Variante bevorzugt ihr?


  • Umfrageteilnehmer
    82

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also @Fuchs ist tatsächlich der erste der mich für eine Winterzeit überzeugen konnte, weil er tatsächlich seiner Biologischen Uhr folgt und sich an den Sonnen Auf- und Untergang hält. Wäre für ihn echt übel sone ganz jährige Sommerzeit.

Aber für meine Lebenswelt (und viele andere) ist die Sommerzeit einfach näher an der eigenen Realität und eigenen Bedürfnisse (Arbeits- und Privatleben) orientiert. Wer um 6/7 Uhr aufsteht und 22-23 Uhr ins Bett geht, der hört auch nicht auf sein Biorhythmus. Weshalb das Argument für mich dann auch nicht mehr zählt.

Was nutzt einem die gesündere und richtigere Zeit, wenn man sich selbst nicht daran hält?
 
Natürlich Winter. Das ist nun mal die korrekte Zeit. Die Sommer Zeit gaukelt uns nur etwas vor.

Wieso es im Sommer bis 23 Uhr hell sein muss erschließt sich mir auch nicht.

Genau! Alles eine verlogene Brut hier!!
Ihr Computer-Nerds wüsstet doch mit Tageslicht nicht einmal etwas anzufangen, wenn es Euch in den Arsch beißt
 
Natürlich dauerhaft Winterzeit ! Nicht nur, weil es die „richtige“ Zeit ist, sondern weil meine Kids einfach häufiger bei Helligkeit zur Schule unterwegs sind, als in der Sommerzeit. Das ist enorm wichtig für die Motivation - das erlebe ich seit 5 Jahre immer wieder. M. E. ist alleine das viel wichtiger als der „lange“ Abend, der in der Sommerzeit doch auch noch bis teilweise 21.30 oder 22 Uhr geht. In der Wintermitte wäre der Sonnenaufgang mit Sommerzeit teilweise erst um 9.15 Uhr ..... NEIN DANKE ! Der dunkle Morgen ist m. E. viel unproduktiver und gemütsschädigender als der dunkle Abend. Der Krankenstand wird m. E. mit Sommerzeit im Winter explodieren. Keiner hat mehr Bock aufzustehen, wenn man weiß, dass es noch 2 Stunden dunkel bleibt.
 
Vielleicht hat die Einführung der Sommerzeit in den 80iger Jahren tatsächlich seinen Teil beigetragen, dass sich unser Gesellschaft den Tag immer mehr nach hinten auf den Abend gelegt hat. Die Möglichkeit im Sommer später zur arbeit zu gehen, weil man im Sommer dafür länger Abends aufbleiben wollte, erst überhaupt Jobs ermöglicht die eine Arbeitszeitbeginn von 9 oder 10 Uhr erlauben. Vielleicht war das mit der Sommerzeit von Anfang an ein großer Fehler und nun hat sich die Gesellschaft an den Shift (später auf bleiben, später aufstehen) gewöhnt.

Ich bin von der Winterzeit (trotz vieler logischer Begründungen weiterhin noch nicht überzeugt). Vielleicht gerade deswegen, weil ich ein Opfer unserer Eulen-Gesellschaft geworden bin.
 
Natürlich immer Sommerzeit.

Hat mehrere Gründe. Zunächst kann ich einfach allgemein mehr mit dem Licht nachmittags/abends anfangen, als morgens. Das gilt im Grunde immer. Wer steht z.B. am Wochenende (oder auch unter der Woche) freiwillig um 4 Uhr morgens auf, um den kompletten Tag mitzunehmen? Dagegen ist es vollkommen normal um 22 Uhr noch wach zu sein.

Ganz konkret bei mir hat es auch noch den Grund Tennis: die Stunde abends fehlt einfach, was dem Sport unglaublich schaden würde. Die Zeit ~17.30 bis ~20 Uhr ist unter der Woche die typische Zeit mit der höchsten Auslastung. Nur könnte man die Zeit nach hinten hin mit dauerhafter Winterzeit erst ab ~Mitte Mai und nur bis ~Anfang August nutzen. Durch die Sommerzeit geht das einen Monat früher und einen Monat extra hinten raus.
 
@Cycron
Du betonst ständig die Arbeitszeiten von dir oder deinem Umfeld. Aber es gibt doch alle möglichen Arbeitszeiten. In meinem Umfeld müssen fast alle gegen 4 Uhr aufstehen weil um 6 Uhr Dienstbeginn ist. Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Pflege, Justiz, Flughafen, Hotel usw überall wo im drei Schicht System ein durchgehender Betrieb nötig ist, wird früh begonnen.
Und nur weil es in meinem Umfeld so ist, würde ich nicht auf diese Art argumentieren.

Man sieht an der Diskussion hier, den verlinkten Artikeln, Meinungen von Experten usw, dass das Thema komplexer ist und sowieso niemals eine Lösung gefunden werden kann, mit der alle glücklich sind.

Mir persönlich ist es relativ egal, weil ich eh ca 10 Stunden nicht zu Hause bin. Eine "Entscheidung" würde ich höchstens vom Nachwuchs / Schulsystem abhängig machen. Das Wohl der Kinder ist mir wichtiger als die Überlegung ob es nun Morgens oder Abends hell ist.

Edit:
Bei der Umfrage fehlt der Punkt, wo es einem egal ist.
 
Die EU sind nicht die ersten, die auf die Idee gekommen sind, die Zeitumstellung abzuschaffen und dann die Sommerzeit ganzjährig durchsetzen wollten.

In Russland haben die das schon 2011 gemacht und die Sommerzeit zur Regel gemacht und das ging bei denen so gut, dass sie 2014 bereits wieder zu ganzjährigen Standardzeit gewechselt sind.


Das hat in Russland nicht funktioniert, weil die Kollegen ihren Vodka ne Stunde früher in sich gekippt haben. :p
 
sondern weil meine Kids einfach häufiger bei Helligkeit zur Schule unterwegs sind, als in der Sommerzeit. Das ist enorm wichtig für die Motivation

Ist halt die Frage ob 12 Jahre motiviertes Schule gehen oder die restlichen 65 an lauen Sommerabenden draussen ein Bierchen zu trinken wichtiger ist. :D
 
@Cycron
Du betonst ständig die Arbeitszeiten von dir oder deinem Umfeld. Aber es gibt doch alle möglichen Arbeitszeiten. In meinem Umfeld müssen fast alle gegen 4 Uhr aufstehen weil um 6 Uhr Dienstbeginn ist. Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Pflege, Justiz, Flughafen, Hotel usw überall wo im drei Schicht System ein durchgehender Betrieb nötig ist, wird früh begonnen.
Und nur weil es in meinem Umfeld so ist, würde ich nicht auf diese Art argumentieren.

Man sieht an der Diskussion hier, den verlinkten Artikeln, Meinungen von Experten usw, dass das Thema komplexer ist und sowieso niemals eine Lösung gefunden werden kann, mit der alle glücklich sind.

Mir persönlich ist es relativ egal, weil ich eh ca 10 Stunden nicht zu Hause bin. Eine "Entscheidung" würde ich höchstens vom Nachwuchs / Schulsystem abhängig machen. Das Wohl der Kinder ist mir wichtiger als die Überlegung ob es nun Morgens oder Abends hell ist.

Edit:
Bei der Umfrage fehlt der Punkt, wo es einem egal ist.


Das ist eine Minderheit und wer im 3 Schicht-System arbeitet, arbeitet eh vollkommen gegen seinen Biorhythmus.

Die Winterzeit wird immer wieder als das gesündere Modell verkauft (wäre sie in der Theorie ja auch), aber das ist sie halt in der Praxis nicht. Weil sich der Großteil eh nicht an seinen Biorhythmus hält und nicht vor 22 Uhr sich schlafen legt. Der Arbeitsbeginn um 7 Uhr (oder davor) ist hauptsächlich für eine Minderheit gültig.

Ich brauch kein Licht am Morgen oder auf der Arbeit, ich brauch den zum Feierabend. Ich argumentiere so, weil ich nicht nur für mich spreche, sondern dies Tatsächlich der Lebenswelt der Mehrheit entspricht. Das macht es zwar nicht richtiger oder falscher, weil die Mehrheit einfach einen verkorksten - auf die Nacht - verschobenen Tagesrhythmus hat. Ich sehe aber nicht, dass sich das mit der Winterzeit ändern sollte.
 
Als ob man im Dunkeln nichts mehr machen kann. :D

Was mit an der dauerhaften Winterzeit missfallen würde, ist, dass es ja dann schon wieder ab 3 Uhr nachts hell werden würde im Sommer. Oder sehe ich das falsch?

Wie gesagt, ich bin pro Zeitumstellung.

Ich steh um 4:45 auf und fange um 6 Uhr an zu arbeite
 
Das ist eine Minderheit und wer im 3 Schicht-System arbeitet, arbeitet eh vollkommen gegen seinen Biorhythmus.

Die Winterzeit wird immer wieder als das gesündere Modell verkauft (wäre sie in der Theorie ja auch), aber das ist sie halt in der Praxis nicht. Weil sich der Großteil eh nicht an seinen Biorhythmus hält und nicht vor 22 Uhr sich schlafen legt. Der Arbeitsbeginn um 7 Uhr (oder davor) ist hauptsächlich für eine Minderheit gültig.

Ich brauch kein Licht am Morgen oder auf der Arbeit, ich brauch den zum Feierabend. Ich argumentiere so, weil ich nicht nur für mich spreche, sondern dies Tatsächlich der Lebenswelt der Mehrheit entspricht. Das macht es zwar nicht richtiger oder falscher, weil die Mehrheit einfach einen verkorksten - auf die Nacht - verschobenen Tagesrhythmus hat. Ich sehe aber nicht, dass sich das mit der Winterzeit ändern sollte.
Also alle Menschen, die um 6 Uhr Dienstbeginn haben, sind eine Minderheit? Auch ohne Schichtdienst gibt es oftmals den frühen Dienstbeginn.
Da würde mich jetzt tatsächlich mal eine Verteilung der Arbeitszeiten in der deutschen Bevölkerung interessieren. Diesbezüglich kann ich es schlecht einschätzen, wie es in der Realität aussieht.

Aber schon lustig, wie oft in diesem Forum auf Minderheiten vehement Rücksicht genommen wird, und dann plötzlich wieder doch nicht, je nach Gusto :gerri:

Und persönliche Bedürfnisse wie "ich möchte Tennis spielen" oder "Abends grillen" ... Naja... Sowas sollte da eigtl keine Rolle spielen, oder?
 
Also alle Menschen, die um 6 Uhr Dienstbeginn haben, sind eine Minderheit? Auch ohne Schichtdienst gibt es oftmals den frühen Dienstbeginn.
Da würde mich jetzt tatsächlich mal eine Verteilung der Arbeitszeiten in der deutschen Bevölkerung interessieren. Diesbezüglich kann ich es schlecht einschätzen, wie es in der Realität aussieht.



Übrigens steht die Mehrheit der Deutschen werktags relativ früh auf. 31 Prozent sagen, ihre normale Aufstehzeit sei zwischen 6 und 7 Uhr, für insgesamt 28 Prozent ist sie sogar noch früher. Und lediglich 8 Prozent stehen nach eigenen Angaben später als 9 Uhr auf.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1211 Personen im Zeitraum vom 20. bis 24. Mai 2016 repräsentativ befragt.

28% stehen früher als 6 Uhr auf.
31% stehen zwischen 6-7 Uhr auf.
32% stehen zwischen 7-9 Uhr auf.
8% stehen nach 9 Uhr auf.

Also 6 Uhr Dienstbeginn scheint wirklich lediglich für eine Minderheit die Realität zu sein.


Aber schon lustig, wie oft in diesem Forum auf Minderheiten vehement Rücksicht genommen wird, und dann plötzlich wieder doch nicht, je nach Gusto :gerri:

Ich versuche immer Rücksicht zu nehmen. Hier entscheide ich aber was für mich am besten ist. Ich geh doch auch nicht die AfD-Wählen, weil das eine Minderheit für "Richtig so" hält.

Und persönliche Bedürfnisse wie "ich möchte Tennis spielen" oder "Abends grillen" ... Naja... Sowas sollte da eigtl keine Rolle spielen, oder?

Doch genau das tut es.
 
Also alle Menschen, die um 6 Uhr Dienstbeginn haben, sind eine Minderheit? Auch ohne Schichtdienst gibt es oftmals den frühen Dienstbeginn.
Da würde mich jetzt tatsächlich mal eine Verteilung der Arbeitszeiten in der deutschen Bevölkerung interessieren. Diesbezüglich kann ich es schlecht einschätzen, wie es in der Realität aussieht.

Aber schon lustig, wie oft in diesem Forum auf Minderheiten vehement Rücksicht genommen wird, und dann plötzlich wieder doch nicht, je nach Gusto :gerri:

Und persönliche Bedürfnisse wie "ich möchte Tennis spielen" oder "Abends grillen" ... Naja... Sowas sollte da eigtl keine Rolle spielen, oder?

Gerade dann ist es doch top wenn man heim kommt und es ist noch Stunde länger hell.
 
Mir Wlegal aber wenn ich abstimmen muss dann Winterzeit (Normalzeit). Von mir aus könnt es auch bleiben wie es ist. Fuckt mich nur die ersten 2 Wochen ab die Umstellung, danach geht's wieder. Bin aber auch eher ein Nachtmensch und ganz froh wenn es früher dunkel wäre.
Auf der Arbeit mit der Kita macht es für mich keinen großen Unterschied. Vor 10Uhr sind wir nur Dienstags bei dem Ausflug mit den Kindern draußen. Kita hat eh bis 18Uhr geöffnet, glaub kaum die Eltern die ihre Kinder von 8-18Uhr bei uns lassen werden in der Woche noch großartig mit denen raus gehen.
 
28% stehen früher als 6 Uhr auf.
31% stehen zwischen 6-7 Uhr auf.
32% stehen zwischen 7-9 Uhr auf.
8% stehen nach 9 Uhr auf.

Also 6 Uhr Dienstbeginn scheint wirklich lediglich für eine Minderheit die Realität zu sein.




Ich versuche immer Rücksicht zu nehmen. Hier entscheide ich aber was für mich am besten ist. Ich geh doch auch nicht die AfD-Wählen, weil das eine Minderheit für "Richtig so" hält.



Doch genau das tut es.
Wo ist das eine Minderheit? 28, 31 und 32 % würde ich als gleichmäßig verteilt empfinden. Die einzige Minderheit ist mit 8% vertreten, die nach 9 Uhr. Also das was du zuerst als Mehrheit propagiert hast :ugly:
 
Wo ist das eine Minderheit? 28, 31 und 32 % würde ich als gleichmäßig verteilt empfinden. Die einzige Minderheit ist mit 8% vertreten, die nach 9 Uhr. Also das was du zuerst als Mehrheit propagiert hast :ugly:

Wenn es um den Dienstbeginn von 6 Uhr geht, ist das eher eine Minderheit. Das Betrifft ja dann Hauptsächlich die, die vor 6-7 Uhr aufstehen müssen. Also Maximal 28% von 100% und ob die auch alle wirklich um 6 Uhr Dienstbeginn haben und nicht eher ne Runde vorher mit dem Hund Gassi gehen oder die Kinder fertig machen ist da ja auch noch nicht geklärt. 6 Uhr Dienstbeginn ist tatsächlich keine normale Arbeitszeit. 7 und 8 Uhr da eher schon.
 
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