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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Ja das Ur Resi 1 kenne ich in- und auswendig. Soooo viel anders ist es ja dann auch nicht

    Habe den 2. Schwersten Modus genommen. Auf ganz hart hatte ich keine Lust
     
    Red Dead Redemption II

    Fertig ! Was ein Brett.
    Brauch eigentlich nichts großartig zu philosophieren, über das Game ist ja eigentlich schon alles gesagt.
    Für mich bisher eines der besten Games, dass jeden Cent wert ist.
    Hoffe der online Modus wird genauso genial , dann dürften noch massig Stunden Spielspaß rausspringen.

    10/10
    Ich habe ja mit 100 Prozent karma gespielt. Macht es Sinn nochmal anzufangen und auf böser Bulle zu machen? Ändert sich überhaupt groß etwas?
     
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    11 Jahre ist der erste Teil der Mass Effect Trilogie nun alt (Mass Effect Andromeda existiert für mich nicht). Ich habe den Titel soeben zum 2. mal durchgespielt. Das letzte mal war ich ca. 18 Jahre alt. Unfassbar wie gut das Spiel gealtert ist. Mit 4K Auflösung sieht es auch heute noch fantastisch aus. Die Dialoge sind nach wie vor Referenz. Das Story-Telling und die düstere Atmosphäre sind episch und unübertroffen. Der Soundtrack wird bei mir wieder auf Heavy-Rotation laufen. Mass Effect ist einfach ein Zeitloser Klassiker. Ein Spiel aus einer Zeit, als die Videospielwelt (für mich) noch in Ordnung war. Kein aufgesetzter Multiplayer, keine Microtransaction, nicht ausschließlich Schlauchlevel und keine Storyrelevanten DLC, die es bis heute nicht in einer Complete-Edition gibt. Ein Spiel was ausschließlich von seiner Story lebt und Millionen von Fans begeistert hat. Und wahrscheinlich Bioware's letzter großer Epos. Werde Teil 2 und 3 auch nochmal mit Genuss durchzocken.
     
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    Ich bin ja jemand, der immer 3-6 Spiele parallel spielt, daher passiert das, was bei RE 1 passiert ist, doch relativ selten: Nämlich das ich das Spiel beginne und dann nicht mehr davon loskomme, bis ich es durch habe. Eine gute Woche habe ich nichts anderes gespielt, und konnte es jedes Mal kaum erwarten weiterzuzocken.
    Story, Charaktere und Dialoge sind dabei hanebüchen ohne Ende, richtiges Filmmaterial mit C-Trash-Charme sorgt immerhin für einen gewissen Spaßfaktor. Dafür stimmt aber das Gameplay, das aus heutiger Sicht wie eine Entschleunigungskur daherkommt. Die Mischung aus Kämpfen, Erkunden und Rätseln motiviert ungemein, sodass ich den Controller nicht weglegen konnte.
     
    Gestern Abend Forza Horizon 3 "durchgespielt". Also nicht alle Showrennen (das ist schon lange her), sondern alle Fanrennen, alle Meisterschaften und die komplette Bucket List (bis auf 2 Stück, die nicht klappen wollten)
    Knapp 45 Stunden rein gehängt und es war ne tolle Zeit.
    Genau meine Art von Rennspiel.
    Und seitdem ich den Skill der Schnellreise zu jedem Ort entdeckt hab, ist auch die Leerlaufzeit der sinnlosen Rumfahrerei weggefallen.


    Jetzt gehts weiter mit Ruiner. Hab ich seit letztem Frühjahr aus nem Humble Monthly in der Steam Bib.
     
    Resident Evil 7 DLCs:

    Mit den DLCs hat Capcom wirklich einen bunten Blumenstrauß an Spieleerweiterungen abgeliefert. Story-Erweiterungen zeigen, was abseits der Haupthandlung geschieht und spielen gleichzeitig mit neuen Gameplay-Elementen. End of Zoe beschäftigt sich damit, wie es mit dem titelgebenden Nebencharakter nach dem Hauptspiel weitergeht und führt mit Jacks Bruder Joe einen rustikalen Hillbilly ein, der Gegner mit den Fäusten erlegt. Mit Zombie-Alligatoren, Wurfspeeren und der neuen Faustkampftechnik fühlt sich End of Zoe auch spielerisch anders und frisch an und bietet ca. zwei Stunden Spielspaß am laufenden Band.
    In Bedroom bekommen wir Einblicke in das, was Clancy vor seinem Tod noch angetan worden ist. Das Minispiel bietet eine schöne Mischung aus Horror und Puzzles.
    Nightmare fügt dem Spiel einen quasi Horde-Modus hinzu und betont die Action von RE 7. Habe ich als Abwechslung zum Horrorgameplay auch sehr gerne durchgespielt.
    Ethan must die hingegen ist ein superschweres, mit Gegnern vollgestpftes Level. Dem konnte ich leider nichts abgewinnen, ist für mich einfach viel zu schwer.
    Daughters zeigt, wie der Horror bei Familie Baker Einzug hielt. Das halbstündige Game, in dem der Spieler die meiste Zeit über vor unbesiegbaren Gegnern flieht oder sich versteckt, hat mich wirklich gepackt, da gezeigt wird, wie die im Grunde liebenswerte Familie Baker Stück für Stück durchdreht.
    Mit 21 und Jacks Birthday warten noch zwei Minispiele der ganz anderen Art auf den Spieler. Beides hat mir gut gefallen und erweitert das Gameplay von RE 7 um coole Ideen, wobei vor allem die abgedrehte Geburtstagsparty als völlig neuartiges Spiel hervorsticht.

    Insgesamt ein sehr hochwertiges DLC-Paket!
     
    Strange Brigade

    Wesentlich besser als im Vorfeld gedacht, hab es Solo gespielt, im Koop sicherlich spaßiger aber auch alleine war es ein gutes Erlebnis. Grafisch sieht es auf der X ganz gut aus (hdr ballert mal wieder gut rein), die Umgebungen sind detailreich gestaltet und alles versprüht einen 30er Jahre Trash Flair. Der Erzähler hat mich mit seinen ständigen Kommentaren oft zum Schmunzeln gebracht und das Gameplay mag simpel erscheinen, wird aber durch Rätsel, Fallen und Magie aufgelockert. Im Vergleich zum öden Zombie Army ein deutlicher Fortschritt. Hab sogar die DLCs gekauft und bereits 2 von 3 neuen Story Missionen gezockt, die Umgebungen sind abermals toll umgesetzt und wer nicht genug vom Hauptspiel bekommen hat, ist hier genau richtig.

    7.5/10

    The Gardens Between

    Nettes Puzzlegame in dem man die Zeit manipuliert um die 2 Spielfiguren ans Ziel zu bringen, audiovisuell ansprechend und am Ende leicht melancholisch, insgesamt gutes Game, gekauft hätte ich mir das nicht aber durch den Gamepass kann man ruhig mal einen Nachmittag damit verbringen.

    7/10

    The Lego Movie Videogame

    Wollte es beinahe nicht testen nachdem ich den alten Star Wars Ableger kurz gezockt habe und fast vor Langeweile gestorben bin. Aber das Lego Movie Game ist da ganz anders, in meinen Augen das beste und eigentlich auch das einzige Lego Spiel welches dem Namen gerecht wird. Der Umstand, daß die Hintergründe und Objekte tatsächlich alle aussehen wie aus Lego gebaut, hebt es von allen anderen Games dieser Reihe ab.
    Auch spielerisch ist es viel interessanter und bietet viel Abwechslung im Laufe der 15 Kapitel. Gerade wenn man den Film mag, wird einem das Spiel umso mehr gefallen. Ich hab doch tatsächlich fast alle Erfolge geholt weil es mir so gefallen hat, nur ein bescheuerter Erfolg fürs 1. Tanzspiel blieb mir verwehrt und da man den ganzen verfickten Level nochmal spielen muss um zu diesem Minispiel zu gelangen und man es auch im direkten Anschluss nicht wiederholen kann, werde ich wohl mit 980 Punkten leben müssen.

    7.5/10
     
    Uncharted 2 - Among Thieves

    Weiter geht's im Uncharted-Universum :D Hatte wieder mal sehr viel Spaß, allerdings hat der Teil doch auch dezent genervt. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich die Passagen mit den

    Monstern

    in Uncharted einfach nur hasse und in meinen Augen waren schon ein paar ordentlich knackige Kämpfe dabei - selbst für einfach.

    Stattdessen habe ich hier aber festgestellt, dass ich am liebsten klettere und mich durch die Gegend schwinge - könnte ich gefühlt den ganzen Tag tun. In Teil 1 wäre das noch undenkbar für mich gewesen :D

    Generell bin ich echt happy, dass ich mich dazu "überwunden" habe mir die Reihe anzusehen und weiß plötzlich gar nicht mehr, wieso ich es eigentlich immer als Überwindung empfand.

    Wie auch schon im letzten Teil geschrieben, wird meine Liebe für lineare Spielwelten und 20/30-Stunden-Spiele immer weiter angefacht. Hat denn jemand einen guten Tipp für mich, was ich mir nach der Uncharted-Reihe ansehen könnte? :)
     
    Hellblade - Senuas Sacrifice (Xbox One X)

    Als ich das erste mal von dem Spiel gehört habe war mein Interesse sofort auf 100%: Nordische Mythologie + eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Psychosen und Schizophrenie? In einem Spiel? Muss ich haben.
    Auch erste Screenshots und Videos haben mich sofort begeistert.

    Nun bin ich durch... und wurde das Spiel meinen schon seeehr hohen Erwartungen gerecht?

    Vorneweg: Ich hab das Spiel komplett mit meiner Freundin durchgespielt: Sie ist äußerst Fit in der nordischen Mythologie und hat schon ein wenig im psychiatrischen Bereich gearbeitet. Ich bin nun schon über 15 Jahre im psychiatrischen Bereich tätig und meine Hauptzeit habe ich mit schizophrenen Klienten verbracht. Also eine gute Basis um diese Aspekte des Spiels gut einschätzen zu können.

    Technisch ist das Spiel eine Wucht. Das Spiel hatte kein AAA-Budget, sieht aber sehr wohl danach aus und hört sich vor allem auch danach an. Auf der One X ist das Spiel knackscharf, die Mimik von Senua äußerst überzeugend und der Sound ist grandios abgemischt. Da verzeiht man auch die ab und an auftauchenden schlechten Texturen. Die Atmosphäre ist zum schneiden dick und nimmt den Spieler sofort komplett gefangen (wenn er sich denn darauf einlässt).

    Das Spiel selbst ist erfrischend minimalistisch aufgebaut. Es gibt kein HUD, kein Inventar, keine Statusanzeigen... bis auf einen Spiegel am Gürtel der mal aufblitzt gibt es nix in die Richtung. Und das ist gut so... das ganze zieht den Spieler erst recht in das Spiel ohne mit solchen Schnickschnack abzulenken. Auch spielerisch ist das ganze recht minimal gehalten. Man läuft viel, kämpft ab und an mal, löst seichte Suchrätsel die sich oft wiederholen, danach läuft man wieder. Rein spielerisch war es das dann auch schon wieder.

    Aber der Fokus des Spiels liegt eben nicht im eigentlichen spielerischen Bereich. Das Spiel will das (psychotische) Erleben von Senua dem Spieler näher bringen. Und hier punktet das Spiel auf voller Ebene. Quasi ununterbrochen hört man unterschiedlichste Stimmen. Mal kommentierend, mal ermutigend, mal abwertend, mal alles zusammen. Diese sind so abgemischt dass man den Eindruck hat sie kommen von allen Seiten. Ein 5.1 Setup oder gute Kopfhörer sind hier auf jeden Fall empfehlenswert (wird einem vor dem Hauptmenü auch so gesagt). Es ist einfach fantastisch wie man beginnt tatsächlich auf die Stimmen zu hören. Sind diese Anfangs noch akustisches Beiwerk werden sie im Spiel immer wichtiger... mal warnen sie vor einen Gegner der von hinten kommt, mal geben sie Hinweise was man tun könnte. Auf der anderen Seite kritisieren sie allerdings auch das was man tut oder raten einen ab etwas zu tun. Man selbst beginnt zu zweifeln und ist irritiert von ihnen.
    Zusätzlich zu der akkustischen Ebene gesellt sich dann die Optik. Auch diese ist vom psychotischen Erlebens von Senua geprägt. In Wasserfällen erkennt man Gesichter, die Welt verengt sich oder weitet sich aus... Die Rätseleinlagen greifen direkt auf auf die "Fähigkeit" zurück in eher normalen Dingen weit aus mehr zu sehen. Senua sieht/sucht in Baumkronen Runen die sie als Botschaften der Götter interpretiert... optische Illusionen werden Realität. Subjektive Realität.

    Aus meiner professionellen Sicht heraus habe ich sehr, sehr viel aus dem Spiel aus den Erzählungen von meinen Klienten wiedererkannt. Hier merkt man dass Ninja Theory tatsächlich mit Betroffenen und professionellen Helfern aus dem Bereich zusammengearbeitet haben und dies so direkt im Spiel umgesetzt haben. Ebenso beim mythologische Hintergrund. Meine Freundin saß immer nur nickend neben mir. Die Erzählungen sind korrekt und werden im Spiel auch recht korrekt umgesetzt.

    Im Gesamtbild muss ich sagen dass sich Hellblade in meine Alltime-Best-Of eingereiht hat... mich (uns) hat das Spiel komplett abgeholt. Man muss aber auch dazu sagen dass wir die perfekten Voraussetzungen dafür mitbringen. Wer nix mit psychischer Erkrankung und dem mythologischen Hintergrund anfangen kann und "nur" ein Spiel spielen will ist hier wohl verkehrt. Rein spielerisch ist das Spiel maximal Durchschnitt und vor allem sehr repetitiv. Aber wie gesagt, das Spiel will auch nicht durch die spielerischen Mechaniken punkten sondern ein Erlebnis bieten dass es so in der Form bisher noch nicht gab. Und das hat Hellblade zu 100% geschafft.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Heute nochmal Super Mario 3D World verputzt. Wollte eigentlich einen zweiten Odyssey Durchgang angehen, aber irgendwie hatte ich eher Bock auf das lineare Level-Design von 3D World. Was soll man sagen, noch immer ein fantastisches Spiel, mega abwechslungsreich und einfach ein großer Spaß. Besonders geil ist der jazzige Big-Band Soundtrack. Spielerisch fehlt mir hier immer der klassische Triple-Jump, ansonsten hat es einfach alles was man von einem 3D-Mario erwartet.

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    Was ich mir wünsche wäre eine Fortsetzung für die Switch. Was ich bekommen werde ist ein Port für die Switch. Nun.
     
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