Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie gesagt, dass das BS ist, der das Thema nicht wirklich nach vorne bringt muss erst noch bewiesen werden. Ich sehe das jedenfalls anders. Schlägt nicht unbedingt in eine andere Kerbe als das iPhone-Bashing von Samsung in seinen TV-Spots.

Und selbst wenn sich "gute Kerle" wie ihr zu Unrecht gebashed fühlen. Wenn sie sonst wirklich aufgeklärt sind und das Thema mit Respekt angehen, so können sie normalerweise auch eher einfach darüber hinwegsehen und weiterleben.

Die Drecksäcke hingegen bekommen auf den Sack und auch wenn fraglich sein Mag, ob das hilft, so fangen sie zumindest an sich wieder zu verteidigen und rumzustänkern. In anderen Worten, der Trash outed sich für den Rest der Bevölkerung.

Ich bleibe also vor allem bei einem Punkt... jeder der hier so auf beleidigt tut, hat das Problem in seinem vollen Umfang gar nicht wahrgenommen. So sehr er sich jetzt auch auf die Seite von "ruhigem" Feminismus stellt. Klingt dann auch nur nach... "mir wäre es lieber wenn man dazu nichts hört, wenn es so sein soll"
 
Mir war in dem Moment klar, dass irgendwer darauf anspringt, dass ich von versuchen geschrieben habe. Gut, mein Fehler. Hatte keine lust, das zu korrigieren.

Aber Cale spricht schon einige Punkte an. Ich für meinen Teil weiß halt nicht, was von mir eigentlich erwartet wird. Im Gegenteil wird die Diskussion mit einer Aggressivität geführt, die einfach zu nichts führt: ALLE Männer sind Trash. wenn ihr euch davon nicht angesprochen fühlt ist das ja sehr schön für euch, ich hab aber keinen Bock mich als trash bezeichnen zu lassen, nur weil ich ein Mann bin. Ich rede auch nicht abwertend über Frauen.
Wenn das also das Ergebnis (ich spreche expliziti nicht von dank, denn den erwarte ich nicht) für meine Versuche ist den Sexismus aus unserer Gesellschaft zu bekommen, habe ich relativ wenig Interesse, mich dahingehend weiter zu engagieren. Denn offensichtlich bin ich ja ein großer Teil des Problems da ich selber nicht erkennen, was ich alles falsch mache und es SOFORT abstelle.

Jetzt bin ich selbstbewusst genug davon auszugehen, dass Leute wie Cale oder ich durchaus bereitwilliger und offener mit diesem Thema umgehen, als viele andere. Aber selbst bei uns kommt das nicht gut an. Wie viel Erfolg soll sowas dann bei diesen anderen haben? Wieso ist dann so ein BS, der das wichtige Thema Sexismus nicht wirklich nach vorne bringt verteidigenswert?
Sind deine Fragen wieder bloß rhetorischer Natur und willst du wirklich eine Antwort? Weiß man ja nie so genau. :D

Nun, ich möchte an sich gar nicht mal unbedingt den Hashtag groß verteidigen, auch wenn ich verstehe, wie er gemeint ist. Und auch ich hab so meine Probleme mit Personen wie Sibel Schick, die oft hart polemisch sind und keinen Jota von ihrem Standpunkt abweichen.
Ich verteidige aber sehr wohl den Kampf gegen Sexismus (und damit wohl auch z.T. den Hashtag, zumindest kommt es wohl so rüber) und finde es schade, sich von einem Hashtag auf einer social media Plattform sich von dem kompletten Thema abzuwenden. Wobei man sagen muss, dass ein Großteil der Kommentare unter dem Hashtag sich gegen den Hashtag ausspricht oder versucht ohne den Dampfhammer zu erklären, wie es gemeint ist. Auch von Feministinnen/Feministen.

Sollte ich mal eine Tochter haben und sie mich fragen, warum sie in so vielen Bereichen benachteiligt wird und ich als Mann nichts dagegen unternommen habe, möchte ich ihr nicht antworten, dass mich eine junge taz-Reporterin so getriggert hat, dass mir das Thema seit dem am Arsch vorbeigeht.
 
Die Sache ist doch auch, wer hier hat sich aufgeregt, als die Ärzte "Männer sind Schweine" gesungen haben? Oder wenn es ähnliche Aussagen von Männern selbst gibt, die eigentlich immer als positiv, männlich bzw. hart interpretiert werden. Oder mindestens ignoriert.

Aber wehe so eine Aussage kommt im Zuge eines echten Problems oder gar von einer Frau. Dann werden die Pimmel ganz schnell ganz klein und das Geschrei ist groß. Natürlich nicht, weil man sich angesprochen fühlt ein Teil des Problems zu sein. Man ist schließlich aufgeklärt. Sondern weil es ja niemanden hilft.
 
Die Sache ist doch auch, wer hier hat sich aufgeregt, als die Ärzte "Männer sind Schweine" gesungen haben? Oder wenn es ähnliche Aussagen von Männern selbst gibt, die eigentlich immer als positiv, männlich bzw. hart interpretiert werden. Oder mindestens ignoriert.

Aber wehe so eine Aussage kommt im Zuge eines echten Problems oder gar von einer Frau. Dann werden die Pimmel ganz schnell ganz klein und das Geschrei ist groß. Natürlich nicht, weil man sich angesprochen fühlt ein Teil des Problems zu sein. Man ist schließlich aufgeklärt. Sondern weil es ja niemanden hilft.
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

:lol:
 
Mission accomplished. :)

Davon ab sitzen wir doch "im selben Boot", immerhin bin ich auch ein Mann. Aber ich fühle mich halt nicht in meiner Männlichkeit gekränkt (als Person schon Mal gar nicht) durch diesen Hashtag. Im Gegenteil, finde das trifft "uns Männer" schon mit der nötigen Wut, die wir uns schwer verdient haben.

Hab da zuletzt auch wieder meine persönliche Erfahrungen gemacht mit einer Freundin, da bleibt mir dann auch nicht viel übrig als zu ihr entschuldigend zu sagen dass Männer halt einfach dumm sind. Oder meinetwegen auch Abfall. Schäme mich dann richtig für meine "Artgenossen", aber was will ich machen...
 
Was weißt du bitte über mich und andere? Deine Verallgemeinerungen und in eine Eckedrängerei kotzen mich an und machen dich neben deinen wirklich guten Denkanstößen zum absoluten Quälgeist. Du raffst immer noch nicht, dass du genau das tust, was du anderen vorwirfst. Pauschalisieren, über einen Kamm scheren usw.

Du weißt einen Scheiß über mich und mein Verhalten, aber das ist dir egal, du glaubst das, was in deine Scheuklappenwelt passt, für alles andere scheint kein Platz zu seien. Auch die Vehemenz, mit der du Dinge ansprichst, diskutierst ist eher löblich, bei dir allerdings gibt es nie einen Schritt zurück oder auch mal Einsicht oder dergleichen, immer volle Pulle voraus seine Meinung fahren.

Und ja, ich nehme es persönlich, wenn man über einen Kamm geschoren wird, das macht mich sogar furchtbar wütend. Mit diesem Verhalten unterscheidest du dich leider sehr wenig von der Diskussionskultur derer, die du so verachtest.

This. Ein Text mit klaren Gedanken :dhoch:
 
Na dann mach doch. Bin gespannt, ob "die Frauen" auch so rumheulen. :D
Es wird genug Frauen geben, denen das komplett am Arsch vorbeigeht. Oder die das differenziert betrachten. Das steht außer Frage.

Aber ich geb dir Brief und Siegel, dass - gerade in einem ungefilterten Medium wie Twitter - ein Shitstorm an aufgebrachten Feministen und Feminazis über dich herfallen würde.

Denn wir auch bei "den Männern" gibt es "die Frauen" nicht. Und genauso wie es ekelige Chauvinisten gibt, deren Weltbild in den 50ern stehen geblieben ist, gibt es widerliche Feminazis, die nur "either you're with us or against us" kennen und auf jeden herabsehen, der/die nicht ihre radikale Denke unterstützt.
Und das komplette Spektrum an Graustufen dazwischen

EDIT: Um das klarzustellen (auf die Diskussion hab ich eigentlich wenig Lust): mir geht der Hashtag am Arsch vorbei (i.S.v. es triggert mich null, weil ich mich nicht angesprochen fühle) und prinzpiell ist es wichtig, dass man Erfahrungsberichte betroffener Frauen erhält. Ob man das so provokativ machen muss... Ich find nicht, bei mir führt das zu Augenrollen. Ähnlich wie bei PeTA, deren eigentliches Ziel ja auch lobenswert ist, aber mit imo indiskutablen Methoden arbeiten, die Gräben vertiefen anstatt zu vermitteln.

Was mich nur stört ist wie schon von anderen geschrieben wurde, dass es imo nicht mit "Gleichberechtigung" vereinbar ist, wenn man einer Seite mehr zugesteht als der anderen - in diesem Fall plakative Pauschalisierungen und Übertreibungen.
Denn so erreicht man nur, dass die plakativ sichtbare Übertreibung von der Masse wahrgenommen wird, das führt dann dazu, dass die Extrem-Feministen von der Masse als Kern der Bewegung gesehen werden und dann ist die Konsequenz zu oft, dass diese Extrema den Diskurs bestimmen und die Gräben zwischen "uns Normalos" und "den Feministen" vertiefen. Das Ziel sollte sein, Gleichberechtigung alltäglich zu machen und diese Stilmittel verfehlen ihr Ziel imo grandios.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte echt nicht so einen auf intellektuell (oder besserwisserisch) machen, wenn man sich den Auswirkungen von Sexismus scheinbar nicht im klaren ist und ebenso wenig von Medienwirksamkeit versteht.

Ach ja, Schlaukopf? Du hast jedenfalls nicht verstanden was ich sagen wollte, war vermutlich zu intellektuell. Wie auch immer, ich bin aus dem Thema (hier) zumindest raus, aus den schon erwähnten Gründen.
 
Mit Sicherheit. Weil es „die Frauen“ nicht gibt. Wird genug Frauen geben, die sich daran reiben würden.
Wie ich schonmal geschrieben hab, es braucht dafür keinen Hashtag, viele Frauen bekommen es tagtäglich strukturell, institutionell und gesellschaftlich zu spüren, dass sie Trash sind. Weil sie Frauen sind. Und das meist von männlich geschaffenen Strukturen.
Es wird genug Frauen geben, denen das komplett am Arsch vorbeigeht. Oder die das differenziert betrachten. Das steht außer Frage.

Aber ich geb dir Brief und Siegel, dass - gerade in einem ungefilterten Medium wie Twitter - ein Shitstorm an aufgebrachten Feministen und Feminazis über dich herfallen würde.

Denn wir auch bei "den Männern" gibt es "die Frauen" nicht. Und genauso wie es ekelige Chauvinisten gibt, deren Weltbild in den 50ern stehen geblieben ist, gibt es widerliche Feminazis, die nur "either you're with us or against us" kennen und auf jeden herabsehen, der/die nicht ihre radikale Denke unterstützt.
Das Problem an der ganzen Sache ist nur, dass umgekehrter Sexismus (wie auch Rassismus) nicht funktioniert, die Machtungleichheit steht dem im Wege.
Von daher ist es etwas grundlegend anderes, wenn Frauen (die benachteiligten) Männer beleidigen und daher verstehe ich auch nicht ganz, warum man den Spieß umdrehen will.
 
Dieser Hashtag könnte mich kaum weniger interessieren.

Wie viele Frauen identifizieren sich denn ernsthaft mit den Hasspredigen dieser Frau Sibel Schick ? Sie will bewusst provozieren und geht das Thema ganz hart feministisch und menschen(nicht nur männer)feindlich an. Wenn man sich mal mit ihren Tweets oder sonstigen geistigen Ergüssen beschäftigt, dann gehört die Dame ganz dringend in psychologische Behandlung zur Aufarbeitung ihrerer Traumata, die sie auf Grund Ihrer Vergangenheit unstreitig erlebt hat.

Ich empfinde daher echtes Mitleid für Frau Schick, aber vor allem für die vielen Frauen, deren tatsächliche Auseinandersetzung mit Diskriminierung im täglichen Leben unter solch krankhaften Personen, die nur polarisieren wollen und daher nicht ernst genommen werden dürfen, leidet.
 
Wie ich schonmal geschrieben hab, es braucht dafür keinen Hashtag, viele Frauen bekommen es tagtäglich strukturell, institutionell und gesellschaftlich zu spüren, dass sie Trash sind. Weil sie Frauen sind. Und das meist von männlich geschaffenen Strukturen.
[...]

Da widerspreche ich nicht, aber das war nicht das Statement auf das ich eingegangen bin.
 
Das war aber nicht das Statement auf das ich eingegangen bin.
Ok. Dann sage ich einfach mal, dass sich natürlich genügend Frauen daran stoßen würden. Und warum? Weil sie nicht nur als Trash bezeichnet werden würden, sondern es strukturell, institutionell und gesellschaftlich zu spüren bekommen.
Umgekehrt ist das eben nicht der Fall. Von daher passt es natürlich zu meinem Statement.
 
Zurück
Oben