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VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

https://www.bild.de/regional/hannov...urteil-vom-kampfhund-chico-55326964.bild.html
Ich finde es voll in Ordnung wenn er auf einen Gnadenhof kommt. Schuld ist sicher nicht der Hund. Aber da wollen echt viele ihn mit nachhause nehmen. Ob das gut geht?
Das Tierheim Hannover, in dem der Hund seit der tödlichen Attacke untergebracht ist, erhielt in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen. Heiko Schwarzfeld (65): „Wir erhielten Hunderte Angebote von Leuten, die den Hund nehmen wollen.

Ohne ein absolutes Fachwissen wäre das womöglich wirklich unverantwortlich. Man weiss ja nicht wie das Tier psychisch tickt. Mein Onkel hat einen riesigen Garten mit einem weitläufigem eingezäunten Hundebereich. Und er hat sein Leben lang Hunde, solch einem Menschen könnte man das zutrauen. Und mit einem Maulkorb kann er auch beim Gassigehen keinem etwas tun.

Aber den Gnadenhof finde ich als Idee am besten, zumal er dort sicherlich gut behandelt wird.

Die Frage ist nur ob da nicht ein paar verwirrte Tierhasser hingehen werden um Richter und Henker zu spielen. Halte ich alles für möglich. Ich hoffe mal die Tiere sind dort auch bewacht.
 
IMG_9204.jpg


Das ist Chico. Sieht ja wirklich nach einer mörderischen Bestie aus. :roll:

Hoffentlich wird das mit dem Gnadenhof funktionieren. Das wird ja auch Kosten verursachen.
 
Da hast du natürlich Recht. Bei manchen Beiträgen hier hätte man jetzt aber trotzem eine Art Monsterhund mit Blut und Schaum vorm Mund erwarten können. ;)
Das sehen viele Menschen ja auch, haben die Medien doch super hinbekommen. Als ich damals bei der ersten Welle nach Fall Volkan im Urlaub auf der Hansesail mit meinem Hund war, hatte ich trotz der Massen immer enorm viel Platz, da die Leute ernsthaft dachten, der Hund würde sie im Vorbeigehen töten können, wenn sie ihm zu nahe kämen. War schon heftig die Zeit und ich hoffe, dass es diesmal nicht wieder solche Welle schlagen wird. Eins ist aber bei beiden Fällen identisch, die Umstände waren den Ämtern vor den Vorfällen bekannt und kein Mensch hat etwas getan.
 
Wenn ein Hund 2 Menschen tötet, dazu noch die beiden engsten Bezugspersonen, dann stimmt was sehr stark mit dem Hund nicht. Da ist es mir egal ob es jetzt an der Rasse oder einer schlechten Erziehung liegt. Der Hund ist jetzt so und wird sich auch nicht mehr groß ändern lassen und selbst wenn, kann sich keiner 100% sicher sein, dass er sowas nie mehr macht.
 
Ich hab überlegt ... und gegen den Impuls entschieden ... für „am Leben lassen“

Der wichtigste Punkt ist dabei der Impuls... ärgert mich sogar ein wenig, denn wir sind schon zu sehr gedrillt. Die bösen Kampfhunde ... (ersetze durch Menschengruppen, soll ja gar nicht so oft vorkommen).
Hinterfragt wird auch nix, man hat ja die ganze Story ... ist mir alles zu einfach.

Konkret gehört das Tier in die Hände von jmd, der mit ihm umgehen kann.
Das wäre auch vorher das Beste gewesen und ist für mich auch die Lösung.
 
Die meisten Hundebesitzer haben nicht wirklich Ahnung von den Bedürfnissen ihrer Tiere und halten sie alles andere als artgerecht. Trotzdem werden sie nicht einfach von ihnen aufgefressen. Also alles nur auf menschliches Fehlverhalten zu reduzieren, ist fahrlässig in so einer konkreten Situation. Der Hund tickt einfach nicht richtig. Fast jeder wird solche Tiere kennen, die einfach ne Macke haben, weil irgendwann etwas schief gelaufen ist. Daher ganz klar einschläfern. Der hat ganz klar gezeigt, welche Gefahr von ihm ausgehen kann ...
 
Ersetze den Begriff Hund durch den Begriff Afghane. Und dann will ich mal die Diskussion lesen. Aber im Ernst: Das Viech ist so hart, dass es eine 52jährige und einen 27jährigen killt? Das würde ich nicht mal mit einer Shotgun hinkriegen und der macht das mit dem Gebiss? Kill it with fire!
Eine Rollstuhlfahrerin und einen körperlich unterentwickelten wenn ich das richtig verfolgt habe :D
 
Jeder Syrer, der bei uns nen Apfel klaut, soll laut dem Internetpöbel durchs Dorf getrieben und bei lebendigem Leib verbrannt werden, aber wenn ein Hund zwei Menschen totbeißt, empfinden plötzlich alle Mitgefühl :kaffee:

:dhoch: Das hat noch gefehlt.

Aber wenn du schon den Vergleich anstellst. Der Mensch handelt nach Vorsatz. Getrieben von niederen Beweggründen. Der Mensch ist sich seiner Tat bewusst.

Ein Tier tötet z.B. nicht aus religiösen Gründen oder wegen Eifersucht, Rache oder Habgier. Ein Tier handelt nach Instinkt und der wird gestärkt oder ausgebildet durch sein Alpha Tier - bei Haustieren ist das der Mensch.
 
:dhoch: Das hat noch gefehlt.

Aber wenn du schon den Vergleich anstellst. Der Mensch handelt nach Vorsatz. Getrieben von niederen Beweggründen. Der Mensch ist sich seiner Tat bewusst.

Ein Tier tötet z.B. nicht aus religiösen Gründen oder wegen Eifersucht, Rache oder Habgier. Ein Tier handelt nach Instinkt und der wird gestärkt oder ausgebildet durch sein Alpha Tier - bei Haustieren ist das der Mensch.

Der erste Absatz ist einfach Unfug, aber da fängt das Problem schon an. Alle Verbrecher sind natürlich von Grund auf böse, aber kaum steht ein Tier im Fokus, werden genau die Argumente ausgepackt, die man sonst bei den Linksgrün-Versifften anprangert.

Tod allen Kinderschändern, aber Chico soll bitte in Therapie ...
 
... Chico soll bitte in Therapie ...
Um Therapie geht es ja gar nicht, sondern darum ersteinmal abzuklären, was die Ursache für das Verhalten war. Einschläfern kann man dann immer noch.
Was man allerdings nicht machen sollte, ist dem Hund menschliche Verhaltenszüge zuzuschreiben. So etwas ist Hunden schlichtweg fremd. Und führt in vielen Fällen zu Problemen inklusive Beißvorfällen.
 
Den Einzigsten Unfug verbreitest du gerade. Das ist einfach peinlich. Ständig muss jemand mit einem Flüchtlingsthema ankommen. Ich bitte dich einfach nochmal darüber nachzudenken.
Ich habe mit keinem Wort gesagt, das Verbrecher von Grund auf Böse sind. Ich sagte, das sich jeder Mensch seiner Tat bewusst ist. Jeder Mensch kann nachdenken was passiert, wenn Aktion xy gemacht wird. Einem Mord geht immer einem Vorsatz voraus (sonst wäre es kein Mord..)

Vielleicht beschäftigst du dich einfach mal mehr mit Tieren als in einem Thread über Tiere mit Flüchtlingsthemen rumzupoltern.

Tod allen Kinderschändern, aber Chico soll bitte in Therapie ...

Das ist auch komplett falsch...
 
Um Therapie geht es ja gar nicht, sondern darum ersteinmal abzuklären, was die Ursache für das Verhalten war. Einschläfern kann man dann immer noch.
Was man allerdings nicht machen sollte, ist dem Hund menschliche Verhaltenszüge zuzuschreiben. So etwas ist Hunden schlichtweg fremd. Und führt in vielen Fällen zu Problemen inklusive Beißvorfällen.

Was gibt es da abzuklären. Der Hund hat zwei kranke hilfsbedürftige Menschen angegriffen und getötet. Da ist es für mich völlig irrelevant ob das Tier artgerecht gehalten wurde. Das Vieh hätte man an Ort und Stelle erschießen sollen, war doch klar das so wieder ein paar fanatische Tierschützer protestieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier ist auch wieder alles vertreten, was "Diskussionen" ausmacht. Zum einen die sachlich vorgetragenen Postings, dann wiederum die "schön" provokativen. Zudem darf bei jeder Tierdiskussion natürlich nicht der Vergleich mit Kindern fehlen.

Ich selber bin mir da uneins. Bevor ich auf den Thread geklickt hatte, war ich der Meinung, dass Einschläfern die richtige Lösung ist. Gibt aber durchaus ein paar Denkanstöße, die mir hier präsentiert wurden. Finde es aber auch leicht heuchlerisch, wenn sich plötzlich Leute melden, um den Hund bei sich aufzunehmen. Es gibt doch sicherlich hunderte Hunde/Tiere, die eingeschläfert werden. Aber nur, wenn der mediale Buzz dahintersteht, tauchen plötzlich Freiwillige auf, die sich dem Tier annehmen möchten. Was unterscheidet Chico jetzt von zig anderen Hunden?
 
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