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MULTI Far Cry 5

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag vor allem einfach diese tolle Atmosphäre, in den dichten Wäldern umherzustreifen, von Geräuschen oder in der Ferne aufblitzenden Orten leiten zu lassen. Vielleicht eine Hütte im Wald oder einen verlassenen Hof zu entdecken, sich anzuschleichen, das Gebiet und die Gebäude zu erkunden, Secrets zu finden, oder kleine Geschichten. Dann vielleicht einen kleinen Trupp Gegner mit dem Fernglas zu erspähen, und anschließend im Stealth-Manöver zu killen, oder aus der Ferne das Gewehr anzulegen, die Flugbahn mit der Entfernung richtig abzuschätzen, um dann einen sauberen Headshot zu landen und dann wieder zurück in die Büsche.

Wenn man sich in der dichten Spielwelt einfach nur treiben lässt macht es wirklich am meisten Spaß, und man entdeckt auch ständig was Neues, trifft auf Gegner oder NPCs, Kämpfe am Wegesrand, Konvois oder Überfälle...bin echt beeindruckt von dem Spiel, dabei hat mich Teil 4 nach einer Stunde schon völlig vergrault mit Story und Setting, aber Far Cry 5 macht's für mich genau richtig.
 
Jesus, was für ein beschissener Bossfight und noch viel beschisseneres Ende.
Endlich kommen die ersten anderen Spieler nach und nach auch am Ende des Spiels an. Warte schon seit 3 Tagen darauf, einfach um andere Meinungen dazu zu erfahren und ob ich da so merkwürdig bin, dass das für mich wahrscheinlich das schlechteste und bescheuerteste Ende, dass ich je in einem Medium konsumiert habe, ist oder ob andere das vielleicht ähnlich sehen.
Ein paar wenige haben es ja auch durch und da sind auch die meisten leicht... irritiert, was da am Ende passiert. :O_o:
 
was war daran so beschissen? kannst es ruhig spoilern. bis ich das mal spiele hab ich es schon wieder vergessen.
Naja, der Fight. Es kommen alle GFH dazu und werden von der Droge Bliss beeinflusst, sodass man sie ausknocken (lies: erschießen) muss, bevor man sie wiederbelebt. Währenddessen wird man vom Father und seinen Schergen zu Klump geschossen. Während man einen friendly wieder belebt, werden zwei andere wieder erschossen und dann vom Father, der natürlich teleportieren kann, wieder auf seine Seite gezogen. Man stelle sich vor, Tellerdrehen, nur dass man 12 Teller hat, alle Teller auf einen schießen und der Koch mit einer Shotgun hinter einem her ist.

Das Ende selber: Urplötzlich taucht eine Atombombe auf, explodiert, man fährt zum Bunker vom Anfang, Dutch ist tot, man selbst ist angekettet und der Father labert was von einem neuen Start... roll credits.
 
Naja, der Fight. Es kommen alle GFH dazu und werden von der Droge Bliss beeinflusst, sodass man sie ausknocken (lies: erschießen) muss, bevor man sie wiederbelebt. Währenddessen wird man vom Father und seinen Schergen zu Klump geschossen. Während man einen friendly wieder belebt, werden zwei andere wieder erschossen und dann vom Father, der natürlich teleportieren kann, wieder auf seine Seite gezogen. Man stelle sich vor, Tellerdrehen, nur dass man 12 Teller hat, alle auf einen schießen und der Koch mit einer Shotgun hinter einem her ist.

Das Ende selber: Urplötzlich taucht eine Atombombe auf, explodiert, man fährt zum Bunker vom Anfang, Dutch ist tot, man selbst ist angekettet und der Father labert was von einem neuen Start... roll credits.
Mal meine Gedanken und Analyse zum Ende:
Zum Ende noch genauer, da ich die vergangenen Tage noch die letzten zwei, drei Locations aufgedeckt und Notes gelesen habe:
Es war tatsächlich nicht nur eine Atombombe, sondern mehrere, die man auch in der Fahrt-Sequenz sieht. Am Ende des Spiels fängt Nordkorea an die Staaten im Fallout-Style wegzubomben. Das erfährt man bei dem NPC, der die Nebenquest für die Vietnam-Feuerzeuge hat. Der hat eines der wenigen funktionierenden Radios mit normalen Nachrichten stehen in denen darüber gesprochen wird, dass ein Atomkrieg mit Nordkorea kurz bevor steht.

Sehr offensichtlich hat Ubisoft wenige Monate vor Release einen kompletten 180 gemacht und sich umentschieden doch nicht das heikle (aber imo frische und interessante) Thema um Kulte, Alt-Right und Rassismus zu machen, sondern die "sicherere" Variante und im letzten Moment alles in einen Armageddon Plot umgeschrieben. Obwohl nichts an Promotional Material oder irgendetwas anderes das als zentrales Thema des Spiels ersichtlich macht. Und die direkte Erwähnung des aktuellen politischen Klimas zwischen USA und Nordkorea ist auch nur ganz weit weg versteckt.

Aber wenn man das Ende kennt, ist es offensichtlich, wenn man die Augen danach aufhält. Etliche, dutzende Items, Waffenbeschreibungen und Kleidungsstücke haben die Apocalypse und das Vorbereiten auf den Untergang der ZIvilisation als Thema. Prepper Stashes in Atomschutzbunkern und ähnlichem. Dutzende Notes, aber versteckt, fernab von relevantem Content, wo es um dieses Thema geht, im Spiel.
Es ändert trotzdem nichts an der miserablen Qualität des Endes, da es nicht einmal als zentrales Thema des Spiels bewusst wird und innerhalb der buchstäblich letzten 5 Minuten des Spiels eingeführt wird.
So fängt ein Spiel als Cop-Story an, dessen Ziel es ist einen leicht verrückten Kult-Anführer zu verhaften oder zu erschießen, und endet mit Armageddon und der Vernichtung der Zivilisation mit buchstäblich der selben geklauten Nuke-Detonationsszene aus dem Fallout 4 Intro. Weiter kann man sein Ziel glaube ich nicht verfehlen...
 
Was ist eigentlich mit diesen kommenden Inhalten, was genau soll das alles sein? Sind das Modifikationen des Hauptspiels? Also benutzen die einfach die selbe Map für ein anderes Szenario?
 
Mal meine Gedanken und Analyse zum Ende:
Zum Ende noch genauer, da ich die vergangenen Tage noch die letzten zwei, drei Locations aufgedeckt und Notes gelesen habe:
Es war tatsächlich nicht nur eine Atombombe, sondern mehrere, die man auch in der Fahrt-Sequenz sieht. Am Ende des Spiels fängt Nordkorea an die Staaten im Fallout-Style wegzubomben. Das erfährt man bei dem NPC, der die Nebenquest für die Vietnam-Feuerzeuge hat. Der hat eines der wenigen funktionierenden Radios mit normalen Nachrichten stehen in denen darüber gesprochen wird, dass ein Atomkrieg mit Nordkorea kurz bevor steht.

Sehr offensichtlich hat Ubisoft wenige Monate vor Release einen kompletten 180 gemacht und sich umentschieden doch nicht das heikle (aber imo frische und interessante) Thema um Kulte, Alt-Right und Rassismus zu machen, sondern die "sicherere" Variante und im letzten Moment alles in einen Armageddon Plot umgeschrieben. Obwohl nichts an Promotional Material oder irgendetwas anderes das als zentrales Thema des Spiels ersichtlich macht. Und die direkte Erwähnung des aktuellen politischen Klimas zwischen USA und Nordkorea ist auch nur ganz weit weg versteckt.

Aber wenn man das Ende kennt, ist es offensichtlich, wenn man die Augen danach aufhält. Etliche, dutzende Items, Waffenbeschreibungen und Kleidungsstücke haben die Apocalypse und das Vorbereiten auf den Untergang der ZIvilisation als Thema. Prepper Stashes in Atomschutzbunkern und ähnlichem. Dutzende Notes, aber versteckt, fernab von relevantem Content, wo es um dieses Thema geht, im Spiel.
Es ändert trotzdem nichts an der miserablen Qualität des Endes, da es nicht einmal als zentrales Thema des Spiels bewusst wird und innerhalb der buchstäblich letzten 5 Minuten des Spiels eingeführt wird.
So fängt ein Spiel als Cop-Story an, dessen Ziel es ist einen leicht verrückten Kult-Anführer zu verhaften oder zu erschießen, und endet mit Armageddon und der Vernichtung der Zivilisation mit buchstäblich der selben geklauten Nuke-Detonationsszene aus dem Fallout 4 Intro. Weiter kann man sein Ziel glaube ich nicht verfehlen...
Sorry, aber so einen aus dem Zusammenhang gerissenen Müll schreckt mich wieder komplett ab das Spiel überhaupt an zu fassen.
ich finde es generell scheiße wenn man in games stundenlang auf ein Ziel hin arbeitet, krampfhaft Gebiete befreit etc, und am Ende dann alles was man sich Stunden vorher mühsam erarbeitet hat, für die katz ist.
da wird dann am Ende der ganze Sinn vom Spiel in Frage gestellt.
war in anderen spielen aber auch schonmal der Fall.
 
Ubi Soft muss einfach mal ein, zwei Autoren einstellen. Der Rest der Firma leistet ja im Grunde brauchbare Arbeit. Bei Ubi Soft ist nahezu immer dasselbe Phänomen zu beobachten. Ich spiele die Dinger für 40 Stunden und kann mich am Ende an nichts Konkretes erinnern. Frag mich nach meiner Lieblingsmission in AC Origins. Oder Watch Dogs 2. Oder Far Cry 5. Wisst ihr, in Far Cry 5 kämen ja noch die Drogenszenen in Betracht, wenn das Spiel nicht ein Dutzend davon hätte.
 
Sorry, aber so einen aus dem Zusammenhang gerissenen Müll schreckt mich wieder komplett ab das Spiel überhaupt an zu fassen.
ich finde es generell scheiße wenn man in games stundenlang auf ein Ziel hin arbeitet, krampfhaft Gebiete befreit etc, und am Ende dann alles was man sich Stunden vorher mühsam erarbeitet hat, für die katz ist.
da wird dann am Ende der ganze Sinn vom Spiel in Frage gestellt.
war in anderen spielen aber auch schonmal der Fall.
Es ist halt auch schlecht ausgeführt, da man förmlich sehen kann, wie ein Ubisoft Writer eine kreative Idee hatte und kein Konstrukt darum, wie es dazu kommt oder die Fähigkeit das gut umzusetzen. Joseph, also der Endboss und Anführer des Kults, reibt es einem richtig schön unter die Haut in der besagten Bunkerszene, die Bart Wux beschreibt, dass er recht hat. "The best part is... I was right."

Die kreative idee ist also eigentlich, "Hey, was ist, wenn es im Plot um einen religiösen Fanatiker und seinen Kult geht, die sich auf den Untergang der Zivilisation vorbereiten. Jeder normale Mensch wird das als wirren Blödsinn abtun.
Auch daher, da Far Cry Spiele zwar nie hundert prozent ernst sind, aber außer Spin-Offs immer in glaubwürdigen, realistischen Settings spielen, die sich größtenteils an unseren eigenen Begebenheiten orientieren. Was ist jetzt, wenn der Twist ist, dass der wirre Prophet recht hat und es kommt wirklich das Ende der Welt?" und ihnen platzt die Hose auf, was für einen geilen Einfall sie damit doch haben, aber keiner hat ne Idee, wie man sinnvoll dort hinkommt.

Der Protagonist hat keinerlei Agenda in diesem "Collapse"-Plot. Er trifft als neuer Deputy mit seinem Sheriff und anderen Polizeikollegen bei dem Kult und seinem Anführer auf, versucht ihn zu verhaften, das geht schief und versucht daraufhin den Kult nach und nach alleine und mit dem Widerstand auszuschalten, zum Teil um das Gesetz zu erhalten, zum Teil um seine Kollegen zu befreien und zu retten.
In dem ganzen "Die Welt geht unter, wir haben alle gesündigt"-Zeug hat der Protagonist nichts mit am Hut und könnte nen Dreck darauf geben. Und doch tut Jospeh am Ende so, als wäre man so involviert, als hätte der Spieler irgendein Gegenteil behauptet oder sonst was. Der vom Spieler wahrgenommene Plot und der eigentliche tatsächliche Plot spielen in 2 völlig unterschiedlichen Kinos gleichzeitig.

Aber das zieht sich storytechnisch durchs gesammte Spiel.
Alleine die Idee den Spieler 9mal gefangen zu nehmen, 3 Mal pro Regionsboss, um ihn die Waffen abzunehmen, damit Villain A, B und C einen Monolog vor ihm halten kann, damit er charismatisch näher gebracht wird, wie Vaas und Pagan Min in FC3 und FC4, nur damit man wieder grundlos in die Welt entlassen wird, weil das Spiel muss ja irgendwie weiter gehen, der Spieler kann jetzt ja nicht exekutiert werden, upps, da haben wir uns in eine Sackgasse geschrieben.
 
da muss ich aber dazu sagen das ac origins wenigstens ein schlüssiges Ende hatte. zwar etwas komisch gelöst mit der Frau, aber relativ nachvollziehbar.
 

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