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KT Alarmierendes 2017: Lootbox und Paywall-Wahnsinn

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weiß, GTA hat keine Lootboxen, aber imo trifft die ganze Situation um GTAO trotzdem voll und ganz auf die ganze Lootbox und Paywall-Debatte komplett zu, da sie ja fast schon der Auslöser für die aktuelle Welle an Microtransactions in Spielen ist.
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Will morgen noch was dazu schreiben, bin jetzt nur etwas zu müde und wollte das Video nur schon mal posten...
 
Ich weiß, GTA hat keine Lootboxen, aber imo trifft die ganze Situation um GTAO trotzdem voll und ganz auf die ganze Lootbox und Paywall-Debatte komplett zu, da sie ja fast schon der Auslöser für die aktuelle Welle an Microtransactions in Spielen ist.
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Will morgen noch was dazu schreiben, bin jetzt nur etwas zu müde und wollte das Video nur schon mal posten...
So, jetze...

Finde es auf jeden Fall interessant, dass GTA auch ohne Lootboxen das wohl schäbigste Modell auf dem Markt hat. Aber wie im Video auch gesagt, auch ich verteufele GTA dafür nicht so sehr, wie aktuelle Spiele mit Microtransactions. Es fällt mir einfach schwer, weil R* auch gleichzeitig die einzigen sind, die sich auch richtig Mühe bei solchen Content machen.
Ja, es ist völlig lächerlich overpriced, aber das System funktioniert nur, weil der tatsächliche Content dahinter cool, einzigartig und gameplay technisch komplett neu ist. Gleichzeitig wird einem ermöglicht fast alles an allem in GTAO anzupassen. Durch die letzten Updates jetzt sogar Flugzeuge, Militärfahrzeuge, Waffen und alles mögliche andere.

Fakt ist, ob einem Customization selbst wichtig ist oder nicht, einem großen Anteil der Masse die GTAO fanatisch rauf und runter spielt, ist sie das. Ich denke mir selbst, dass es so einfach sein könnte, GTAO vom Thron zu stoßen. Ja, R* hat fast unendliche Ressourcen und kann einzelne Mechaniken bis ins Detail polieren, sodass sie dann nur noch von spezialisierten Spielen übertroffen werden. Aber das ist imo gar nicht der so entscheidende Punkt.
Imo ist noch nicht einmal der Online-Punkt soooo wichtig. Das, was die Leute cool finden, ist mit ihrem gekauften, vergoldeten Bling Bling-Helikopter alles in Schutt und Asche zu legen. Die Schnittmenge an Leuten, die dabei tatsächlich den Griefing-Aspekt brauchen, weil sie das geil finden, ist eigentlich gar nicht mal soooo groß.

Wenn es jetzt z.B. ein Saint's Row Reboot geben würde (oder eine gänzlich neue Crime-Open-World IP) und die Mühe reingesteckt würde, die ganzen coolen Möglichkeiten aus GTAO zu haben.
Autos und Motorräder, Custom-Tuning, Character-Creation und Anpassung, eigene Geschäfte besitzen und anpassen, Bunker und Hangars, Flugzeuge und Helis, Boote, und U-Boote, Yachten, anpassbare Waffen, sämtliche anderen ausgefallenen Fahrzeuge, eine halbwegs glaubwürdige Open-World, das alles im Singleplayer und den ganzen Content normal freispielbar, dann muss das imo gar nicht mal so einhundert Prozent auf Hochglanz poliert sein wie GTA.
Alleine die Chance, all den ganzen Content eines GTAO zu erleben, aber ohne Abzocke UND auch im Singleplayer würde schon komplett ausreichen (und im Falle eines Saints Row Reboots würde man sogar ein paar der Punkte per Default abhaken können).

Es versucht halt nur keiner, GTAO wird komplett konkurrenzlos der Platz überlassen ohne das überhaupt geguckt wird, was die Leute so lange dadran hält und R* verdient sich dumm und dusselig. Nein, es ist nicht nur die tolle, lebendige Open-World, nach der Logik wäre The Crew ein Dauerbrenner, da es das einzige Spiel mit einer noch lebendigeren Open-World als GTAO ist. Und nein, es ist auch nicht die Möglichkeit zu griefen, sonst wäre Division immer noch ganz weit oben von den Spielerzahlen weil die Leute sich in Grund und Boden in der DZ abknallen könnten.
Es liegt einfach daran, dass GTAO immer und immer wieder mit komplett neuem und interessantem, einzigartigen Content versorgt wird.
 
Apple macht man einen Anfang, mehr Transparenz in das Business zu bringen.

Eigentlich erzwingt Apple damit ja nur die in China schon seit Mai diesen Jahres rechtlich vorgeschriebene Offenlegung jetzt auch weltweit. Wenn man böse wäre, könnte man behaupten, dass Apple das nur tut, um sich den Verwaltungsaufwand für unterschiedliche Versionen derselben App in den lokalen Appstores zu sparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
PUBG now features what looks a lot like gambling
It’s very easy to ignore the loot box aspect of PUBG, because it doesn’t impact the game itself. You don’t have to worry about cosmetics if you don’t want to, and rare items don’t do much to change the balance of the game itself. It’s a side system, and that’s part of the reason it’s so insidious. It looks almost like a game with a themed casino attached, even if both sides of the business have only a glancing relationship with each other.

The odds of getting the new items, at least on the test server at the time of publication, have been posted on the official site. You have a 40 percent chance of getting a desperado crate, and you will get the rarest item in 0.16 percent of those crates. The rarest item overall is the checkered cloth mask in the biker crates, which you’ll find in 0.01 percent of the crates you’ll open. The amount of disclosure on these odds is welcome, but the rest of the situation is a bit hazier.
PUBG doesn’t just sell crates, nor can you earn as many as you’d like. There’s a limit of six crates per week on your account, and the developer itself has, in the past, indicated this is done to keep rarity of certain items low, which increases their value.

“The reason crates get more expensive the more you buy is to enforce a soft limit on the number of crates you can buy a week,” an older version of the game’s FAQ stated.“This creates an economy based on our skins. Limiting the number of crates you can obtain a week is important to make sure there is rarity within items so there’s value in the marketplace.”
The difference is that PUBG seems to be creating this entire system, complete with posted percentages, as a way to create a transparent system that also creates value on the secondary market. You don’t have to guess at how rare these items are, you know you have very little chance at getting them through the game itself. That’s going to send people to the marketplace, and there’s an argument to be made that it’s all being done within the rules of Steam.

Which is accurate, but it looks suspiciously like a system meant to facilitate a risk-based system designed to make the house money. If only we had a name for that.
Screen_Shot_2018_01_09_at_3.59.15_PM.png


https://www.polygon.com/2018/1/9/16870828/pubg-loot-crates-probability-odds-gambling
 
Es liegt einfach daran, dass GTAO immer und immer wieder mit komplett neuem und interessantem, einzigartigen Content versorgt wird.

Sehe ich alles nicht so.
GTAO ist die krasseste Form von Pay-to-win überhaupt.
Du investierst einfach und hast sofort die krassesten Vorteile.
Kampfhubschrauber, Panzer, Oritalkanone - die einen Gegner entweder manuell oder sofort automatisch aufspürt und vernichet (kostet nur halt mehr) usw usf.
Und es ist so wie ich schon vorher immer gesagt habe, hier gibts keinen Aufschrei wie bei Battlefront zb, weil es eben die heilige Kuh ist.
Die schlachtet man nicht. Ja, da gibts mal einen Artikel dazum, ja da sagt man mal ist nicht cool.
Aber eine riesige Protestwelle gibts da nicht, im Gegenteil, da lobt man sie noch für ihren Content. :D
Das ist wie gesagt genau das, was ich schon bei der ganzen Diskussion über pawall und lootboxen gesagt habe, temporäer Aufschrei bei Sachen, die einen nur am Rande interessieren, bei anderen Sachen wirds geschluckt oder sogar gefeiert.
 
Sehe ich alles nicht so.
GTAO ist die krasseste Form von Pay-to-win überhaupt.
Du investierst einfach und hast sofort die krassesten Vorteile.
Kampfhubschrauber, Panzer, Oritalkanone - die einen Gegner entweder manuell oder sofort automatisch aufspürt und vernichet (kostet nur halt mehr) usw usf.
Und es ist so wie ich schon vorher immer gesagt habe, hier gibts keinen Aufschrei wie bei Battlefront zb, weil es eben die heilige Kuh ist.
Die schlachtet man nicht. Ja, da gibts mal einen Artikel dazum, ja da sagt man mal ist nicht cool.
Aber eine riesige Protestwelle gibts da nicht, im Gegenteil, da lobt man sie noch für ihren Content. :D
Das ist wie gesagt genau das, was ich schon bei der ganzen Diskussion über pawall und lootboxen gesagt habe, temporäer Aufschrei bei Sachen, die einen nur am Rande interessieren, bei anderen Sachen wirds geschluckt oder sogar gefeiert.
Finde es auf jeden Fall interessant, dass GTA auch ohne Lootboxen das wohl schäbigste Modell auf dem Markt hat. Aber wie im Video auch gesagt, auch ich verteufele GTA dafür nicht so sehr, wie aktuelle Spiele mit Microtransactions. Es fällt mir einfach schwer, weil R* auch gleichzeitig die einzigen sind, die sich auch richtig Mühe bei solchen Content machen.
Ja, es ist völlig lächerlich overpriced, aber das System funktioniert nur, weil der tatsächliche Content dahinter cool, einzigartig und gameplay technisch komplett neu ist. Gleichzeitig wird einem ermöglicht fast alles an allem in GTAO anzupassen. Durch die letzten Updates jetzt sogar Flugzeuge, Militärfahrzeuge, Waffen und alles mögliche andere.
Und nein, es ist auch nicht die Möglichkeit zu griefen, sonst wäre Division immer noch ganz weit oben von den Spielerzahlen weil die Leute sich in Grund und Boden in der DZ abknallen könnten.
 
Waypoint: For Many Players, Lootboxes Are a Crisis That's Already Here
https://waypoint.vice.com/en_us/art...ers-lootboxes-are-a-crisis-thats-already-here
In trying to learn how gambling-like systems in games can harm people, I opened myself to a broad spectrum of stories and experiences. The individuals I spoke to ran a wide gamut of gaming contexts and age groups. They played across multiple platforms, from mobile to PC and console. Generally, these individuals had problems with one specific game rather than a problem spread across multiple titles. I did not observe a line between cosmetic economies, such as Overwatch, and economies that influence progression such as Battlefront II and Shadow of Mordor. The strongest common thread in all of these stories was a similar set of behaviors and impacts.
The people I spoke to by-and-large described their spending on loot boxes as impulsive, shameful, and stress-inducing. The urge to buy loot boxes and try to get epic gear was driven by limited events and peer pressure. One respondent reported accruing several thousands of dollars in debt playing Neverwinter Online. A player who spent hundreds on loot boxes told me they were egged on by “the slow reveal, the soft glow, the visuals of the loot exploding out of the top of the box, the couple of frames where the light turns gold,” and the kinds of presentation elements that are baked in to continue the allure.
The most severe mental health impacts resulted in deep depressions and thoughts of self-harm. A player who had developed a problem with spending on mobile rhythm games like Idolm@ster and Love Live described their breaking point. “I ended up calling a suicide hotline that night. I felt distraught, pathetic, that I had just blown so much money on nothing but virtual jewels. I felt like I deserved to die for letting it get so bad and for wasting this much money.”
 
Deutsche Jugendschutz-Kommission erwägt Verbot von Lootboxen
Videospiele werden dem Glücksspiel laut einer noch unveröffentlichten Studie immer ähnlicher, Suchtpotenzial inbegriffen. Die Jugendschutzkommission der Landesmedienanstalten erwägt aus diesem Grund, bestimmte Elemente in Videospielen zu verbieten. Das zeigen Recherchen von WELT AM SONNTAG.
Zudem überlegt die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten, sogenannte Lootboxen in Videospielen zu verbieten.
Der Vorsitzender der Jugendschutz-Kommission, Wolfgang Kreißig, sagt dazu: „Ich halte es für denkbar, dass Lootboxen gegen das Verbot von Kaufappellen an Kinder und Jugendliche verstoßen könnten.“ Wäre dies der Fall, droht den Spieleanbietern ein Bußgeldverfahren. Die Kommission könnte den Herstellern außerdem verbieten, Spiele mit solchen Elementen anzubieten. Eine Entscheidung soll im März fallen.
https://www.welt.de/wirtschaft/webw...ele-suechtig-und-schliesslich-arm-machen.html
 
Wollte gerade schreiben, was für Heuchler viele deutsche Videospieler doch sind. Deutsche Behörden nehmen uns die Hakenkreuze und Splattereffekte weg, dabei sind wir doch alle erwachsen!!!!111elf!! Buh :motz:
Aber wehe, die pösen Entwickler führen was ein, was man nicht mag. Dann schreit die Masse sofort nach Verboten :fp:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Verbot wäre IMO immernoch kontraproduktiv und entmündigt den Erwachsenen mal wieder. Ich bin immernoch für die 18er Freigabe. Das Problem würde sich in Windeseile erledigen, auch ohne Verbote.
This.
Aber trotzdem extrem schlimm mit kindern und 18er titel.
Habe zb. Das gefühl, das fast mehr als die hälfte aller gta online spieler unter 18 sind und viele davon zwischen 12-16jahre alt, weil die eltern sich nicht mit den interessen der kinder auseinander setzten oder sie verwähnt sind.
"Hier hast du eine konsole mit GTA V, Kevin.
Sei unsozial. Schrei rum und behaupte du hättest anderer spieler Mütter gefickt"

So in etwa fühlt sich der online part an.
Ab 18 bedeutet leider nicht immer gleich unter 18 jährige können es nicht spielen.
 
Mal ne blöde Frage, kann man bei MS und Sony Lootboxen mit Zahlungsmitteln für unter 18 Jährige bezahlen?

Wenn man nicht mit Prepaid-Karten für Lootboxen zahlen könnte, wäre doch das ganze Problem erledigt?

Ich finde Kinder sollte man schon vor dem Mist schützen und zwar effektiv, nicht mit einem Verbot.

Wenn die Eltern aber dumm genug sind und ihre KK im Account hinterlegen und sich die kleinen blind tausend Lootboxen kaufen, habe ich nichts dagegen.
 
Mit den Prepaid-Karten sorgst du halt für Guthaben auf deinem Konto. Ob es technisch möglich wäre, dass die Stores bei Sony und MS beim Kauf einer Lootbox noch unterscheiden können, ob das Guthaben per Karte oder KK/PayPal eingezahlt wurde... spätestens, wenn du gemischtes Guthaben auf deinem Account hast, wird das nicht mehr gehen.
 
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