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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dürfen sie ja gerne. Meiner Ansicht nach brauch es keine genderspezifischen Ausführungen von Spielzeug. Aber das war ja auch nicht die Frage. Wollte nur aufzeigen dass der Markt durchaus auch anderes, auf Mädchen zugeschnittenes Spielzeug bietet, als Prinzessin, Hausfrau und Co.
 
gestern auf der rückseite einer spieleschachtel entdeckt. ich fühle mich in meiner männlichkeit diskriminiert!

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:D
 
Harvey Weinstein is my monster too (nytimes.com)
HARVEY WEINSTEIN WAS a passionate cinephile, a risk taker, a patron of talent in film, a loving father and a monster.
For years, he was my monster.
Ein ziemlich beeindruckendes Stück von Salma Hayek über ihre Beziehung zu Weinstein und über den Sexismus, Rassismus und Benachteiligung.
Auf Englisch, Lesezeit etwa 20 Minuten. Sehr zu empfehlen.
 
Ich möchte auch nochmal das Thema von Spielzeug und Farben aufgreifen.

Vorweg aber eins... Ich würde mein Kind hier NIEMALS bevormunden und jedem meine Meinung sagen, der es versucht. Möchte mein Sohn eine Puppe, soll er sie haben. Möchte meine Tochter als Pirat zum Fasching oder den F1-Boliden mit Sammelheft, statt dem Barbie-Magazin, immer gerne!

Trotzdem wird das alles auch viel zu aufgebauscht und die Industrie als Übeltäter dargestellt. Klar werden manche Dinge evtl. zu extrem dargestellt (siehe Spielzeugwerbung). Aber man hat auch immer nur begrenzt Platz, Zeit und Geld zur Verfügung, Und überhaupt was soll man sonst machen? Unbedingt einen Jungen auch neben dasPuppenhaus platzieren? Unbedingt etwas in blau auf die Puppenseite packen? Nur damit einige Eltern sich in ihrer political correctness bestätigt fühlen?

Ich möchte eines zu verstehen geben. Es ist Jungs und Mädchen angeboren, dass sie sich zu entsprechenden Farben hingezogen fühlen. Ebenso dass sie mit bestimmten Formen und Gegenständen eher etwas anfangen können. Studien mit Kleinkindern ab 9 Monaten haben ergeben, dass bei freier Auswahl die Jungs in der Tat (viel häufiger) bei Bällen und Rädern hängen bleiben, während Mädchen sich menschenähnlichen Gestalten zuwenden (z.B. Puppen). Ebenso bevorzugen Mädchen alles das ein Gesicht anmuten lässt ungleich mehr als Jungs.

Klar, dass sich das Marketing dies zu Eigen macht und wieso auch nicht? Es ist Kindern scheinbar nun mal teilweise angeboren (wissenschaftlich belegt).

Es wäre also Quatsch einem Kind etwas zu verbieten, nur weil es jemand geschlechtlich für falsch hält, dass man aber die Werbung und so weiter verteufelt find ich auch scheinheilig. Ausnahmen gibt es natürlich. Wieso das Küchenspielzeug nur auf Mädchen abzielt verstehe ich nicht. Ich für meinen Teil würde ein süßes Kleinkindpaar mit Bäcker/Kochoutfit zusammen in die Spielzeugküche stellen.

Aber ich denke man darf da auch nicht zu viel hineininterpretieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kein Mensch ist gleich.
@enix Ich würde mich für das Studiendesign der Studien interssieren, die du anführst.
Spontan würde ich sagen, dass man bei Versuchen mit Kleinkindern ab 9 Monaten (!) nicht davon sprechen kann, dass ihnen Verhaltensweisen angeboren (!) sind, da sie ja bereits über die ersten Lebensmonate diversen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind.
 
Aber das war vor über 30 Jahren. Gesellschaften dürfen sich auch weiterentwickeln
oder auch nicht.Sind wir denn solche schlechten Menschen geworden weil wir so aufgewachsen sind? Lasst die Kinder spielen und gut.Die machen sich darum nicht wirklich nen Kop ob das Sexistisch ist oder nicht.Meine Tochter spielt am liebsten mit ihrer Rosa Kuschelpuppe die sie täglich mit nen John Deere Traktor ihres Bruders durch durch die Bude choffiert.
 
Kein Mensch ist gleich.
@enix Ich würde mich für das Studiendesign der Studien interssieren, die du anführst.
Spontan würde ich sagen, dass man bei Versuchen mit Kleinkindern ab 9 Monaten (!) nicht davon sprechen kann, dass ihnen Verhaltensweisen angeboren (!) sind, da sie ja bereits über die ersten Lebensmonate diversen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind.

Einfach mal googlen. Ebenso ist man sich relativ einig darüber, dass Kinder ab 2 Jahren soziale Normen aufsaugen und verstehen was Rollen sind. Davor spielt das absolut keine Rolle. Insbesondere nicht in den ersten 9 Monaten.
 
Und das ist auch gut so.
Natürlich ist das gut so.
Wer will schon, dass wir alle gleich sind.
Gerade dagegen stemmt sich ja der Feminismus, dass sich nämlich nicht qua unseres Geschlechts bereits bestimmte Schubladen öffnen, aus denen wir uns bedienen sollen, sondern dass es jedem Menschen freisteht sich aus allen Schubladen zu bedienen.
Feminismus und Gender-Equality bedeutet mehr Vielfalt, nicht weniger.
 
Sehe ich anders. Natürlich hat jeder gewisse individuelle Züge aber im großen und Ganzen wirst du sehr viele Menschen finden die anderen sehr ähnlich sind.

So ist es... So gerne das einige auch vergessen. Unsere Psyche ist eine Sache aber der Zusammenbau bestimmt dann doch so einiges. XX oder XY Kromosom sagt da schonmal extrem viel aus. Selbst für eine Grippe.

Das soll uns wie gesagt nicht in unserer Akzeptanz einschränken, aber man sollte sich das doch vor Augen führen.
 
Jetzt bitte nicht auf einzelne Worte festnageln. Aber wenn man etwas noch nicht begreift, dann spielt es nun mal auch keine (oder eine vernachlässigbare) Rolle.
aus der Studie schrieb:
However, it is possible that preferences relate to previous positive experiences of play with similar gender-typed toys selected by caregivers (Alexander et al., 2009). The possibility that boys and girls follow different developmental trajectories with respect to selection of gender-typed toys is indicated. Thus, the results suggest both biological and developmental–environmental components to sex differences in object preferences.
Genau das meine Ich. Die Erkenntnis der Studie ist eben nicht, dass es Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen qua Geburt gibt.
Sie zeigt vielmehr auf, wie früh Kinder geschlechtettypischem Spielzeug zuwenden, ein Einfluss der Umwelt und des sozialen Umfelds wird explizit nicht ausgeschlossen.

Edit: Danke für den Link @AncalagoN
 
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