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TV Der offizielle Serienthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

13 Reasons Why (Dt. Titel: Tote Mädchen Lügen Nicht) Season 1

Gerade beendet. Besser, als ich erwartet hätte. Prämisse ist interessant und bleibt bis zum Ende spannend, auch wenn es in der Mitte etwas hinkt. Ende ist dafür wirklich befriedigend, wenn auch etwas abrupt.

Wer einer Teenie Geschichte nicht abgeneigt ist, kann sich das hier problemlos geben!
Heute die ersten drei Folgen gesehen, gefällt mir schonmal gut.
Erinnert nur mich das irgendwie an Life is strange?
 
13 Reasons Why hat schon so nen kleinen LiS-Vibe, ohne Mystery eben. Hatte ich bei Riverdale jetzt weniger. Da hatte ich eher nen Pretty Little Liars-Vibe...

Wer LiS mag, sollte unbedingt "Das Leben vor meinen Augen" mit Uma Thurman und Evan Rachel Wood (Westworld), anschauen. Kleiner Geheimtipp.
 
Fand Staffel 5 auch gut, Lady Gaga war ganz cool :)
Die 6 Staffel hatte ich bei Sky mal angefangen, die war total schräg.
Die 4. fand ich gar nicht mal sooo schlecht. Ich mag die Schauspieler alle ganz gerne.

Schräg hört sich ja gut an. Da ich aber nur über Netflix gucke, werde ich da wohl noch ne Weile drauf warten.
Keine Ahnung, aber die 4. hat uns beiden hier nicht gefallen. Irgendwie hatten wir nach 10 Folgen das Interesse verloren. Dabei war die Grundidee "Freaks" schon nicht schlecht. Lag vielleicht auch, weil wir kurz davor die dritte gesehen hatten und von der ziemlich begeistert waren. Da konnte die vierte nur abstinken gegen.

Gestern haben wir The Get Down beendet. Wie sie das Ding dann zuende erzählten, hat mich auch nicht so begeistert. Wirkte irgendwie ... keine Ahnung. Als wäre da noch mehr möglich gewesen. Alles bisschen gezwungen und mit der heißen Nadel zuende gestrickt. Keene Ahnung.
 
Wir gucken grade thirteen reasons why.

Die Serie gefällt meiner besseren Hälfte sehr gut. Ich bin zwiegespalten.
Finde vor allem dass sie sehr langatmig ist.
Sind jetzt bei Folge 9 also haben wir etwa 8 Stunden hinter uns. Mir kommt es aber eher so vor als ob wir schon 2 staffeln gesehen hätten.
Während manches sehr gut dargestellt wird sind andere Dinge zu plakativ und konstruiert. Wie zb Tony und dass er andauernd zur Richtigen Zeit am richtigen Ort.
 
Mein ich aber auch. Fand sie extrem kurzweilig. In zwei Tagen durchgesuchtet. Man kann ja gewisse Dinge an der Serie kritisieren, aber dass sie langatmig wäre, kann ich gar nicht nachvollziehen.

Und Tony ist nunmal der Bilderbuch-Bro. Ist sein Job immer da zu sein.
 
Also nach dem wir in letzter Zeit Scream und stranger things durch gesuchtet haben kommt mir das ganze schon etwas langatmig vor. Aber evtl liegt der Eindruck auch daran dass mich das ganze nicht so packt. Die Lust auf die nächste Folge hält sich in Grenzen. Werde die Serie trotzdem zu Ende schauen.

Finde die beiden Hauptpersonen übrigens gut besetzt. Generell sind die jungen Schauspieler recht gut.
 
Also nach dem wir in letzter Zeit Scream und stranger things durch gesuchtet haben kommt mir das ganze schon etwas langatmig vor. Aber evtl liegt der Eindruck auch daran dass mich das ganze nicht so packt. Die Lust auf die nächste Folge hält sich in Grenzen. Werde die Serie trotzdem zu Ende schauen.

Finde die beiden Hauptpersonen übrigens gut besetzt. Generell sind die jungen Schauspieler recht gut.

Scream ist aber auch wirklich kurzweilig und Stranger Things hat ein deutlich filmischeres Pacing, als die meisten anderen Serien.

13 Reasons Why arbeitet jedoch auf einen bestimmten Punkt/Moment/Reveal/Whatever hin, dessen Existenz dem Zuschauer bekannt ist. Es ist praktisch das Set-Up/Reminder/Payoff Prinzip in Serien Form. Man weiß ungefähr was kommt, aber viele Leute wollen den Aufbau des großen Moments überspringen und direkt zum Payoff kommen.

Ich muss aber such sagen, dass es vereinzelte Szenen gab, die es nicht unbedingt gebraucht hätte. Auch, dass alle Folgen 55-60 Minuten lang sind, tut der Serie nicht wirklich gut. 40-45 minuten hätten meiner Meinung nach auch gereicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir heute die erste Folge Fargo angeschaut, kann mir mal jemand die erste Szene erklären. Was hat die auf sich?
 
Scream ist aber auch wirklich kurzweilig und Stranger Things hat ein deutlich filmischeres Pacing, als die meisten anderen Serien.

13 Reasons Why arbeitet jedoch auf einen bestimmten Punkt/Moment/Reveal/Whatever hin, dessen Existenz dem Zuschauer bekannt ist. Es ist praktisch das Set-Up/Reminder/Payoff Prinzip in Serien Form. Man weiß ungefähr was kommt, aber viele Leute wollen den Aufbau des großen Moments überspringen und direkt zum Payoff kommen.

Ich muss aber such sagen, dass es vereinzelte Szenen gab, die es nicht unbedingt gebraucht hätte. Auch, dass alle Folgen 55-60 Minuten lang sind, tut der Serie nicht wirklich gut. 40-45 minuten hätten meiner Meinung nach auch gereicht.

Kann ich so unterstreichen.
Wir haben die Serie am Wochenende auch durchgesuchtet.
Ich fands okay bis gut, meine Frau war begeistert.

Mich hat die konstruierte Handlung von 13 Reasons Why dann doch etwas zu sehr gestört.
Mir war das alles etwas too much und überzogen, als das es mich am Ende wirklich tief bewegt hätte.
Etwas weniger von allem wäre hier mehr gewesen.

Trotzdem schöne Serie mit zeitgemäßer und wichtiger Message!
 
Hab mir heute die erste Folge Fargo angeschaut, kann mir mal jemand die erste Szene erklären. Was hat die auf sich?

Meinst du die von der dritten Staffel?

eindeutig ist das nicht, aber viele gehen davon aus, dass diese Szenen benutzt wurde, um bestimmte Sachen zu der eigentlichen Geschichte anzudeuten. So wird der Typ gefangen genommen, obwohl er sich sicher ist, dass man ihn mit jemand anderem verwechselt. Man kann sich sicher sein, dass das auch ähnlich mit den Stussy Brüdern passieren wird, weil sich sich nunmal so ähnlich sehen. Dazu kommt, dass der gefangene hingewiesen wird, dass seine Hausschuhe voller Schnee sind und er deswegen zu ihnen runter schaut und fast die exakte Szene gab es auch hinterher mit Emmit Stussy, wo er sein Haus verlassen wollte und man ihn darauf hinweist, dass er noch seine Hausschuhe an hat.

Man kann die Szene aber auch so interpretieren, dass sie nochmal deutlich zeigen soll, dass der "This is a True Story" Spruch der Serie einfach nicht stimmt und die Geschichte trotzdem so zurecht geschrieben wird, wie es die Schreiber wollen, was ja auch so im verhört passiert, wo der Polizist erzählt, dass der gefangene seine Frau getötet hat und ihn, als der gefangene alles leugnet, danach darauf hinweist, dass seine Schuhe voller Schnee sind. So nimmt der Polizist die Rolle des Schreibers ein und wenn er sagt, dass etwas so oder so ist, dann ist das letztendlich auch so. Der Schriftzug "This is a True Story" zeigt das auch nochmal, wo zuerst das Wort 'true' verschwindet und da für ein paar Sekunden 'this is a story' steht. In den anderen Staffeln verschwanden immer alle anderen Wörter, sodass am Ende nurnoch 'true' stand.

Im Laufe der Staffel wird man sicher noch einige callbacks zu dieser Szene bekommen.
 
Wir haben gestern auch 13 reasons why beendet. Eine Serie mit Auf uns Abs. Den Anfang fand ich ziemlich gut, in der Mitte zog es sich ziemlich, die letzten Folgen waren wieder sehr gut. Insbesondere die 2 expliziten Szenen in den letzten 2 Folgen waren ziemlich heftig und haben die Stimmung ganz schön runtergezogen (was auch beabsichtig war).

Insgesamt fand ich die Serie aber nur ok. Es gab eben doch zu viele Dinge, bei denen die Protagonisten taten, als wäre es das Schlimmste, was je passieren könnte. Als Zuschauer dachte ich mir aber oft, dass das wohl doch eher Probleme von Teens sind. Mir hätte als Erklärung auch Folge 12 gereicht...

Eines fand ich übrigens sehr merkwürdig. Die Protagonisten sind ja alle ca 18, werden von den Eltern aber behandelt, als wären sie 12. Und auch sie selbst handeln manchmal so. Das passte für mich manchmal einfach nicht.

Was aus meiner Sicht sehr gut war, war die Auswahl der Musik. Da waren echt gute Stücke dabei, die die jeweiligen Szenen super untermalt haben. Auch die Schauspieler waren aus meiner Sicht sehr gut, ach wenn die Mutter von Hannah mir persönlich nicht gefallen hat.

Fazit für mich: Eine Serie, die man gern schauen kann, die ein paar Highlights hat, die aus meiner Sicht aber ein klein wenig zu lang ist. 10 reasons why hätte gereicht.
 
Meinst du die von der dritten Staffel?

eindeutig ist das nicht, aber viele gehen davon aus, dass diese Szenen benutzt wurde, um bestimmte Sachen zu der eigentlichen Geschichte anzudeuten. So wird der Typ gefangen genommen, obwohl er sich sicher ist, dass man ihn mit jemand anderem verwechselt. Man kann sich sicher sein, dass das auch ähnlich mit den Stussy Brüdern passieren wird, weil sich sich nunmal so ähnlich sehen. Dazu kommt, dass der gefangene hingewiesen wird, dass seine Hausschuhe voller Schnee sind und er deswegen zu ihnen runter schaut und fast die exakte Szene gab es auch hinterher mit Emmit Stussy, wo er sein Haus verlassen wollte und man ihn darauf hinweist, dass er noch seine Hausschuhe an hat.

Man kann die Szene aber auch so interpretieren, dass sie nochmal deutlich zeigen soll, dass der "This is a True Story" Spruch der Serie einfach nicht stimmt und die Geschichte trotzdem so zurecht geschrieben wird, wie es die Schreiber wollen, was ja auch so im verhört passiert, wo der Polizist erzählt, dass der gefangene seine Frau getötet hat und ihn, als der gefangene alles leugnet, danach darauf hinweist, dass seine Schuhe voller Schnee sind. So nimmt der Polizist die Rolle des Schreibers ein und wenn er sagt, dass etwas so oder so ist, dann ist das letztendlich auch so. Der Schriftzug "This is a True Story" zeigt das auch nochmal, wo zuerst das Wort 'true' verschwindet und da für ein paar Sekunden 'this is a story' steht. In den anderen Staffeln verschwanden immer alle anderen Wörter, sodass am Ende nurnoch 'true' stand.

Im Laufe der Staffel wird man sicher noch einige callbacks zu dieser Szene bekommen.

Gerade bei Reddit noch gelesen: "Stussy" hat ja auch praktisch den gleichen Wortlaut wie "Stasi". Wird auch kaum Zufall sein, aber muss jetzt auch nicht zwingend sein dass da noch weiter darauf eingegangen wird.
 
Gerade bei Reddit noch gelesen: "Stussy" hat ja auch praktisch den gleichen Wortlaut wie "Stasi". Wird auch kaum Zufall sein, aber muss jetzt auch nicht zwingend sein dass da noch weiter darauf eingegangen wird.
Ah ok, hat mich etwas irritiert da aufeinmal Deutsche zu sehen.

@GunzerkerSalvador
Ja hört sich schlüssig an, fängt aufjedenfall sehr gut an, Ewan ist auch klasse besetzt.
 
Kann ich so unterstreichen.
Wir haben die Serie am Wochenende auch durchgesuchtet.
Ich fands okay bis gut, meine Frau war begeistert.

Mich hat die konstruierte Handlung von 13 Reasons Why dann doch etwas zu sehr gestört.
Mir war das alles etwas too much und überzogen, als das es mich am Ende wirklich tief bewegt hätte.
Etwas weniger von allem wäre hier mehr gewesen.

Trotzdem schöne Serie mit zeitgemäßer und wichtiger Message!

Wir haben gestern auch 13 reasons why beendet. Eine Serie mit Auf uns Abs. Den Anfang fand ich ziemlich gut, in der Mitte zog es sich ziemlich, die letzten Folgen waren wieder sehr gut. Insbesondere die 2 expliziten Szenen in den letzten 2 Folgen waren ziemlich heftig und haben die Stimmung ganz schön runtergezogen (was auch beabsichtig war).

Insgesamt fand ich die Serie aber nur ok. Es gab eben doch zu viele Dinge, bei denen die Protagonisten taten, als wäre es das Schlimmste, was je passieren könnte. Als Zuschauer dachte ich mir aber oft, dass das wohl doch eher Probleme von Teens sind. Mir hätte als Erklärung auch Folge 12 gereicht...

Eines fand ich übrigens sehr merkwürdig. Die Protagonisten sind ja alle ca 18, werden von den Eltern aber behandelt, als wären sie 12. Und auch sie selbst handeln manchmal so. Das passte für mich manchmal einfach nicht.

Was aus meiner Sicht sehr gut war, war die Auswahl der Musik. Da waren echt gute Stücke dabei, die die jeweiligen Szenen super untermalt haben. Auch die Schauspieler waren aus meiner Sicht sehr gut, ach wenn die Mutter von Hannah mir persönlich nicht gefallen hat.

Fazit für mich: Eine Serie, die man gern schauen kann, die ein paar Highlights hat, die aus meiner Sicht aber ein klein wenig zu lang ist. 10 reasons why hätte gereicht.

Kann euch beide voll und ganz verstehen. Ja die Serie ist sehr konstruiert und ja manche Probs werden sehr hochgeschaukelt. Fand es auch total bescheuert dass sich Hannah echt jedes mal auf die sehr offensichtlichen Arschlöcher der Schule, eingelassen hat. Und sie stoplert von der einen Scheiße direkt in die nächste. Verstehe dann wirklich jeden der mit den Augen rollt und abbricht. Ich konnte mich aber trotz allem sehr gut in die beiden Hauptcharas hineinfühlen und deswegen hatte die Serie auch einen sehr großen Impact auf mich.

Trotz der offensichtlichen Schwächen, ist es gerade im Bereich der Inszenierung und der Schauspieler, für mich eine besondere Serie. Und nein ich bin schon lange kein Teenager mehr, vielleicht ab und an noch geistig etwas :D
 
Sehe ich exakt genau so. Ohne einen gewissen Grad an 'Suspension of Disbelief', kommt man bei den meisten - modernen - Serien nicht weit. Momentan gucke ich The Returned und da gibt's auch bestimmte Aktionen von Charakteren, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, trotzdem finde ich die Serie richtig gut.

Aber es gibt natürlich auch Serien, wo selbst ich auf meine Grenzen der Akzeptanz stoße, wie z. B The OA.
 
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