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Rechtliche Frage

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich habe von meinem AG die Kündigung heute im Briefkasten gehabt. Er ist mir zuvorgekommen. Ich wollte nämlich auch kündigen.

Habe ich also nur einen Anspruch auf 1,44 Tage Urlaub?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe heute eine "Ordentliche Kündigung" bei meinem Werkstudentenjob durchgeführt. Diese ist im beidseitigen Interesse.

Nun muss ich bis zum 30.04.2017 arbeiten und habe eine Arbeitszeit von 8 Std./Woche. Des Weiteren habe ich noch 4,33 Tage Urlaub. Somit eigentlich einen ganzen Monat. Kann ich diesen (Urlaub) nun unverzüglich beim AG beantragen, damit ich überhaupt nicht mehr in der Kanzlei erscheinen muss oder wie wird dies normalerweise behandelt?

PS: Das AV besteht seit dem 01.01.2017. Also habe ich pro Monat doch 1/12 Anspruch des Jahresurlaubs oder?
Du kannst du Urlaub zwar einreichen, gewähren muss dir dein AG den dann nicht.

Dann gilt § 7 Bundesurlaubsgesetz Abs. 4: Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.
 
Muss mich grade auch mit ner Firma rum ärgern:

Habe 3D Bambusfaserplatten zur Wandverkleidung bestellt inklusive den dazu passenden Kleber. Einen Tag nach der Montage haben sich die Dinger verzogen, von der Wand gelöst und waren unbrauchbar.

Hab den Kundenservice angeschrieben zwecks Reklamation. Hier wurde mir auf recht unprofessionelle Art und Weise verdeutlicht dass man anhand meiner Bestellung erkennt, dass ich zu wenig Kleber benutzt hätte.
Habe dann erwidert dass ich mich genau an die Angaben auf der Website gehalten habe. Hier wird ein Kleberverbrauch von 100-150g / m² angegeben. Hab eine 1000g dose Kleber bestellt für ca 8qm². Das ergibt 125g/m² und damit liege ich voll in der Herstellerangabe auf deren Website (Leider hab ich später festgestellt dass auf der Dose ei anderer Verbrauch angegeben ist). Habe dann noch angemerkt dass man mich bei der Bestellung ruhig hätte darauf hinweisen können dass ich zu wenig Kleber bestellt hätte.

Jedenfalls stellt die Firma sich jetzt quer und weist sämtliche Schuld von sich. Nichtmal der Versuch einer Einigung wurde unternommen. Habe daraufhin gesagt dass ich den Vorgang an "Amazon Payments" (so eine Art Paypal) weiter leite.

Und jetzt kommt der Hammer. Folgende Antwort habe ich bekommen:

Sie sehen Ihren eigenen Fehler nicht ein, wir sollen dafür haften und wenn nicht geben Sie es an Amazon Payments.

Also Ich sehe hier eine eindeutige Bedrohung und Erpressung, ich denke wir geben es unseren Rechtsanwälten weiter die kümmern sich immer gerne um solche Angelegenheiten.

Sind die noch ganz Knusper? :ugly:

Hab jetzt folgende Antwort formuliert:

Verstehen Sie das unter professionellen Kundenservice? Ich nehme hier lediglich meine Rechte als Verbraucher wahr und Sie drohen mir mit einer Klage? Respekt. Aber wenn Sie unbedingt diesen Weg gehen wollen, bitte. Spricht für Ihr Unternehmen

Würdet ihr das so raus hauen?
 
Ne. Nicht emotional werden (signalisiert Schwäche)... du bist im Recht und das weißt du auch, deshalb locker angehen.

Ich würde so etwas schreiben wie : "OK, wenn Sie diesen Weg gehen möchten..." Kannst ja noch beiläufig erwähnen, dass du rechtschutzversichert bist.
 
Nein, das bringt nix. Ich würde mit denen gar nicht mehr kommunizieren. Dass die nix von Kundenservice halten ist doch jetzt schon klar. Beschwer dich direkt bei Amazon Payments
 
Ich würde noch Fotos und das Recht auf Nachbesserung vorab anbieten .

Fotos hab ich direkt mit meiner ersten, freundlich formulierten Mail mit geschickt. Nachbesserung ist nicht mehr möglich, da die Platten sich komplett verzogen haben und ich Sie darauf hin wieder von der Wand gerissen habe.

Ausdrucke von der Seite machen, wo die fehlerhafte Angabe drauf ist, bevor sie geändert wird

Schon längst passiert :)

BTW, ist das eigentlich die Antwort im original Wortlaut? :ugly:

Ja das ist der Original Text aus der Mail. Ich sag ja, dezent "unprofesionell" :D

Ich will aber auf jeden Fall noch etwas erwidern, da ich bei ihm nicht den Eindruck erwecken möchte, als hätte er mich mit seiner lächerlichen Androhung einer Klage eingeschüchtert.

Das wäre auch noch ne Mögliche Antwort:

Der Vorgang liegt sowieso schon bei Amazon, und dort wird darüber entschieden. Dass Sie allerdings sofort mit einer Klage drohen, wenn ein Kunde seine Rechte als Verbraucher wahr nimmt, halte ich für höchst unprofessionell. Da weiß man seine Rechtsschutzversicherung wieder zu schätzen.
 
Also Ich sehe hier eine eindeutige Bedrohung und Erpressung, ich denke wir geben es unseren Rechtsanwälten weiter die kümmern sich immer gerne um solche Angelegenheiten.

Sehr geehrter Damen und Herren,

natürlich wollte ich Sie zu keiner Sekunde bedrohen oder erpressen. Leider ist es nun so, dass das von Ihnen angebotene Produkt nicht, wie beschrieben, vernünftig zu kleben war. Dass Sie mir nun aufgrund Ihrer fehlerhaften Beschreibung, siehe Anhang, keinen Ersatz anbieten wollen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Aus diesem Grund habe ich auch Amazon Payments eingeschaltet.

Das wir das ganze nun auf dem Rechtsweg klären müssen, bedauere ich sehr. Alle Infos zum Produkt, Ihrer Website und den entsprechenden Mail-Verkehr habe ich bereits an meine Rechtsschutzversicherung weitergeleitet.

Freundliche Grüße

Frequenzberater
 
Denke ich werde das jetzt so raus schicken:

Der Vorgang liegt sowieso schon bei Amazon, und dort wird darüber entschieden. Dass Sie allerdings unvermittelt mit einer Klage drohen, wenn ein Kunde seine Rechte als Verbraucher wahr nimmt, halte ich für höchst unprofessionell. Anstatt sich kooperativ zu zeigen und mir das Interesse an einer Einigung vermitteln, weisen sie reflexartig alles von sich und drohen mit einer Klage. Und das obwohl die Angaben auf Ihrer Website eindeutig fehlerhaft sind.
Wenn das ihr Weg ist, dann bitte. Da weiß man seine Rechtsschutzversicherung wieder zu schätzen. Für mich ist der Dialog an dieser Stelle auch beendet.
 
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