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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wow, Respekt, wieviel geballte Scheisse man in so kurzer Zeit unterbringen kann. Das hab ich das letzte Mal bei der Rede von Günther Oettinger erlebt. :ugly:

Obwohl Frauen uns da ja in nix mehr nachstehen. Siehe Frauke Petry und Beatrice von Storch. :ugly:
 
Wobei ich damit besser umgehen kann, wenn jemand seinen Sexismus offen zu Schau trägt. Das ist immerhin auch ehrlich. Besser als die verkappten, die meinen SIE wären für Gleichberechtigung, nur um dann alles Mögliche als übertrieben, nicht praktikabel und unrealistisch abzuurteilen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde beide Lieder unnötig.

Als Sandwichkind zwischen zwei Schwestern fühle ich mich auch von beiden Seiten nicht wirklich abgeholt. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Jennifer und Fabio bzw. Mingo und JOD.
 
Wenn sich jemand offen zu nem frauenfeindlichen Weltbild bekennt, ist das glaub ich deutlich unnötiger, als wenn ne Frau singend dazu aufruft, sich von solchen Arschlöchern freizumachen.
 
Ein menschenverachtender Text, der klingt, wie aus der Feder eines pubertären 12-jährigen, der erst kürzlich die Gabe der Masturbation erhielt ist für dich also so unnötig, wie ein Song gegen Sexismus und die patriarchalen Strukturen in der Musikindustrie?

... du meinst das Anti-Sexismuslied von der Frau mit den Silikontitten?

Ja, finde ich auch unnötig. Feuer mit Feuer bekämpfen...?
 
... du meinst das Anti-Sexismuslied von der Frau mit den Silikontitten?

Ja, finde ich auch unnötig. Feuer mit Feuer bekämpfen...?
Ja, das Lied meine ich. Was ihre körperlichen Attribute jetzt schon wieder damit zu haben soll, erschließt sich mir im Gegenzug aber wieder nicht.
Gegen Sexismus zu sein ist also nur konform, wenn man sich unserer Kultur nach unweiblich gibt, seinen Körper verhüllt und nicht "modifiziert"?

Feuer mit Feuer nicht direkt, aber warum nicht?
Als kleines Beispiel fallen mir da immer Anti-Kriegs-Filme ein. 99% solcher Filme bestehen aus Krieg, Waffen, Tod und Leid und dennoch ist die Aussage und Intention eine völlig andere.
 
Die Intention des Liedes ist relativ klar, der Text ist ja auch unmissverständlich.

Fragwürdig finde ich höchstens, sich nackt zu präsentieren, so dass Männer sich sexuell angesprochen fühlen (bewusst), um genau das anzuprangern. Funktioniert für mich nicht. Selbst Männern muss man nicht alles visualisieren, damit sie es verstehen.

Aber gut, vielleicht bringt es auch einfach mehr Klicks bei YT als wenn es nur um die Musik ginge. :D
 
Das war übrigens meine erste, und durchaus ernstgemeinte Frage zu dem Song. Warum ist sie nackt? Für mich ändert es die Aussage des Liedes nicht, ich sehs nur als, relativ billige, Werbung um das Lied und die Aussage zu pushen.
Ich bin ja auch der Meinung, dass Nacktheit per se nix mit Sexismus zu tun hat. Im Gegenteil.
 
Ja, das Lied meine ich. Was ihre körperlichen Attribute jetzt schon wieder damit zu haben soll, erschließt sich mir im Gegenzug aber wieder nicht.
Gegen Sexismus zu sein ist also nur konform, wenn man sich unserer Kultur nach unweiblich gibt, seinen Körper verhüllt und nicht "modifiziert"?

Ich frag jetzt mal genauso dämlich zurück: Du findest angezogene Frauen unweiblich?

Ich nicht... und ich stehe auf Argumente! Da höre ich mir lieber die Argumente einer angezogenen Alex und eines, zumindest obenrum bedecktem, Mingos an.

DESHALB ist das Lied für mich unnötig und nicht, wie du wahrscheinlich vermutet hast, weil ich mit selbstbewussten Frauen nicht umgehen kann.
 
Sex sells. Denke der Clip ist mit Absicht so wie er ist um mediale Aufmerksamkeit zu generieren. Und klappt ja auch, wurde gefühlt überall darüber berichtet.

Was mich interessieren würde und als ernstgemeinte Frage zu verstehen ist, an diejenigen hier, die dieses ganze Gegendere befürworten, speziell Männer wie Mingo, wie es dazu kommt? Kenne sowas tatsächlich nicht und auch die Frauen in meinem Umfeld schütteln bei solchen Themen mit dem Kopf, selbst diejenigen die es ein paar Semester lang studiert haben. Ich habe da irgendwie immer so das Gefühl, dass es Menschen sind, die früher vielleicht gemobbt oder anderweitig ungerecht behandelt wurden und jetzt einen auf Judge Dredd machen (überspitzt formuliert).
Die Frage ist wirklich ernst und nicht provokant gemeint, ich möchte es nur verstehen, weil ich das wie gesagt so nicht kenne.

Gleichberechtigung in allen Ehren, aber auf den letzten Seiten hat man schon div Auswüchse gesehen wo man sich nur an den Kopf fassen kann. Die Formulierung der Bundeswehr war ja kaum noch verständlich lesbar. Und für sowas gehen dann zeitliche wie finanzielle Ressourcen drauf, na prima.

Ich selbst bin in meinem beruflichen Alltag einer der ganz wenigen Männer in einer von Frauen dominierten Branche. In der ersten Bibliothek wo ich war, war ich sogar der einzige Mann und entsprechend waren die Fächer nur für Frauen beschriftet. War ich halt eine Azubine, na und? Einmal geschmunzelt und gut ist. Man muss nicht alles so ernst nehmen und zum Glück sind die meisten Frauen mit einer gesunden Portion Menschenverstand gesegnet und fühlen sich nicht von jeder Formulierung vernachlässigt oder gar diskriminiert.
 
Die haben das studiert, sind aber nicht dieser Auffassung. Die pflegen mitunter Frauenbilder die sehr konservativ sind. Haben also genderstudies gehabt, was aber nicht heißen muss diese gut zu finden.
 
Mit Freunden, die das studiert haben, bist du doch schon mal viel weiter an dem Thema dran, als die meisten anderen hier. Egal, welcher Auffassung die sind. Die haben sich damit zumindest mal intensiv auseinandergesetzt und sollten doch für dich besten Gesprächspartner sein. Haben die dir erzählt, dass sie den Eindruck hatten, die Verfechter wären alles früher Mobbingopfer gewesen? Wenn nicht, frag sie doch mal.
 
... du meinst das Anti-Sexismuslied von der Frau mit den Silikontitten?

Ja, finde ich auch unnötig. Feuer mit Feuer bekämpfen...?

Sex =/= Sexismus.
Deshalb ist es auch irgendwie ziemlich zynisch, wenn Sultan Hengz rappt "Nur weil ich ficken mag bin ich kein schlechter Mensch", weil GENAU DAS ja auch die Message ist, die Jennifer Rostock mit ihrem Auftreten vermittelt.
Der Unterschied ist halt nur, dass Sultan Hengzt sich für nen geilen Stecher hält, weil er aufs Ficken steht, und die Sängerin von Jennifer Rostock (ich sollte mal ihren Namen lernen) als Schlampe/Bitch ansieht, weil sie aufs Ficken steht bzw. ihre Sexualität zur Schau stellt.
 
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