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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du meinst, das Ross? Das bereits ein geschlechtsneutralen Artikel hat? :ugly:

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Dazu will ich jetzt doch noch was sagen.

Mein_e GirlfriendIn (zukünftig "meine Frau" genannt) ist eine erwachsene Frau. Zweifache Mutter. Hat einen gut bezahlten Job. Ist politisch im Gemeinderat engagiert. Dumm ist sie auch nicht.

Wenn ich mich mit ihr heute Abend hinsetze, und ein Gespräch über Gleichberechtigung im Job oder der Beziehung anfange, dann wird das aller Voraussicht nach ein konstruktives Gespräch. Eventuell mit verschiedenen Meinungen. Aber konstruktiv.

Würde ich ihr aber die letzten Seiten dieses Threads hier zeigen, oder einen Artikel, der Gender-konform geschrieben ist... oder würde ich sie darauf aufmerksam machen, dass sie mit "Mädels" sich und ihr Geschlecht kleinredet und verniedlicht, dann würde sie mir wahrscheinlich an den Kopf fassen um zu gucken, ob ich Fieber habe. Alternativ fragen, ob ich zu viel Alkohol getrunken habe... Sie gehört nämlich auch zu den Frauen, die mit ihren Mädels weg geht.

Sowas mit "Klum'scher Verdummung" abzutun, Frauen eine eigene Meinung, Verstand und Realitätssin abzusprechen, die sich mit "unserer normalen Sprache" identifizieren, das halte ich schon fast für diskriminierend.

Bei mir das selbe...

Eine wirklich selbstbewusste Frau wird sich ob der Diskussion hier an den Kopf langen.

Genau wie mit der Frauenquote in Firmen.. Ich würd mir als Frau eher diskriminiert vorkommen wenn man mir zwecks Quote den Vortritt lässt. Auch da: eine wirklich selbstbewusste Frau hat das nicht nötig und erarbeitet sich solch eine Anstellung. Ok hat hier nicht wirklich was zu suchen wollte es aber trotzdem sagen.

Was meine Freundin dazu sagt will ich hier auch nicht ausführen. Aber ich bin froh ist sie mit ihrem unterdrückten Frauenleben so zufrieden. Und darum geht es doch letzten Endes: das sie wie auch ich zufrieden sind :dhoch:
 
Bei mir das selbe...

Eine wirklich selbstbewusste Frau wird sich ob der Diskussion hier an den Kopf langen.

Genau wie mit der Frauenquote in Firmen.. Ich würd mir als Frau eher diskriminiert vorkommen wenn man mir zwecks Quote den Vortritt lässt. Auch da: eine wirklich selbstbewusste Frau hat das nicht nötig und erarbeitet sich solch eine Anstellung. Ok hat hier nicht wirklich was zu suchen wollte es aber trotzdem sagen.

Was meine Freundin dazu sagt will ich hier auch nicht ausführen. Aber ich bin froh ist sie mit ihrem unterdrückten Frauenleben so zufrieden. Und darum geht es doch letzten Endes: das sie wie auch ich zufrieden sind :dhoch:
ich bin auch kein freund von quoten, aber sowas ist erwiesener maßen leichter gesagt als getan. männer werden bevorzugt eingestellt und bekommen im schnitt mehr gehalt. mit dem gehalt lässt sich das wohl auch dadurch erklären, dass frauen bei der einstellung nicht (wirklich) bzw seltener verhandeln und daher schlechter wegkommen, dafür müssen sie aber für die gleiche stelle mehr "leisten"
 
Die Frauenquote ist doch eh eher ein rein symbolischer Akt. Es betrifft so wenige Firmen in Deutschland, und davon betrifft es auch nur einen Teil der zu vergebenen Jobs. Da finde ich es trotzdem richtig, denn sonst wird dieser "elitäre Club" nie durchbrochen und Frauen können ihr Können nicht unter Beweis stellen. Es ist auch erwiesen, dass in Betrieben, in denen mehr Frauen in der Führungsriege sitzen, oft das Betriebsklima besser ist und es Frauen allgemein leichter haben.

Im normalen Mittelstand und in Inhaber geführten Unternehmen ist sowas leider nur schwer umsetzbar und (logischerweise) scheitert es auch oft an uns Männern.
 
Bei meinen 3 bisherigen Arbeitgebern konnte ich eben genau das nicht beobachten. Klar ist das anderswo mühsamer für die Frau aber eine Quote find ich irgendwie falsch. Und zwar nicht weil ich mich dadurch benachteiligt fühlen würde sondern weils einfach irgendwie falsch ist. Also ich möchte das (als Frau) nicht.
 
Die Frauenquote ist doch eh eher ein rein symbolischer Akt. Es betrifft so wenige Firmen in Deutschland, und davon betrifft es auch nur einen Teil der zu vergebenen Jobs. Da finde ich es trotzdem richtig, denn sonst wird dieser "elitäre Club" nie durchbrochen und Frauen können ihr Können nicht unter Beweis stellen. Es ist auch erwiesen, dass in Betrieben, in denen mehr Frauen in der Führungsriege sitzen, oft das Betriebsklima besser ist und es Frauen allgemein leichter haben.

Im normalen Mittelstand und in Inhaber geführten Unternehmen ist sowas leider nur schwer umsetzbar und (logischerweise) scheitert es auch oft an uns Männern.

Das kann ich bestätigen. In einem Betrieb in dem ich angestellt war, war auch eine Frau in der Chef Etage. Klima im Betrieb war tiptop. Und von der geleisteten Arbeit her konnte sich jeder eine Scheibe von Ihr abschneiden.
 
Wie sich erwachsene Frauen selbst als "Mädels" bezeichnen, ist mir auch immer schon ein großes Rätsel. Aber das ist halt leider auch die typisch sexistische Behandlung, dieses Verniedlichen und selbst Kleinermachen aus der Klum'schen Verblödungsfrabrik, die bereitwillig gerne angenommen wird. ("huhuuuu Määääääädels, hallihallooohoooo!!!")

Sorry, das muss ich jetzt nochmal zitieren, warst du nicht die die ihren Freund Boyfriend nennt? Du weist auch dass sich Männer untereinander ua. als Jungs bezeichnen? Man kann echt in allem was negatives sehen.
 
Ich hab ja bei der Telekom gearbeitet und die haben dann 2 Frauen in die Führungsriege gesteckt. Wir waren davor Standort Nr 1 bei der Kundenabfrage. Danach nur noch 6. :gerri:

Die beiden haben sich so oft gefetzt. Heute is die Abteilung geschlossen.

Aber ich bin pro Frauenquote. Bis man sich endlich daran gewöhnt. Dann wird es kein Thema mehr sein.
 
Eben, sowas pauschal zu behaupten, halte ich für ziemlich schwierig. Auch Frauen können inkompetent sein. Ich habe gerade mit zweien zutun, die nichts drauf haben und sich dazu auch noch gegenseitig nicht leiden können. Das Ergebnis ist eine katastrophale Betriebsführung. Dazu kommt dann auch noch, dass eine davon sich liebend gerne an männlichen Charakteren ortientiert und die Rolle des untergeordneten Weibchens einnimmt. Das führt dann dazu, dass ich ihr klar untergeordnet bin, sie aber ständig beratschlagen darf/muß, wie sie ihre Arbeit zu machen hat.

Nichtsdestotrotz bin ich aber auch der Überzeugung, dass eine gute Durchmischung immer förderlich ist für den Betrieb.
 
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Und hier folgt auch schon die Antwort von jemandem, der sich angesprochen fühlt:

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