Bei NMS und den Wertungen wird es genauso laufen, wie bei Spielen wie Ryse oder The Order 1886 seinerzeit: Die Kritiker fühlen sich mit den durchschnittlichen Wertungen bei Metacritic & Co. bestätigt, während andere das Spiel in ihre GotY-Liste aufnehmen werden und begeistert sind.
Klar, sieht man ja jetzt schon.
Daran merkt man, dass Spielspaß einfach nicht objektiv zu messen ist.
Nach 4 Stunden kann ich auch verstehen, wenn man sagt, dass das Spiel nichts für einen ist. Objektiv hat das Spiel auch Schwächen. Fängt beim fummeligen Inventar an und hört bei den streng betrachtet repetitiven Aufgaben auf.
Ich gehe aber emotional an die Sache ran und da trifft eben alles meinen Nerv. Ich fühle mich wie ein Pionier in fremden Welten, befähigt, das komplette Universum zu erkunden. Und das ist so ein Traum von mir, den bisher noch kein Spiel erfüllen konnte.
Ich schaue in den Sternenhimmel im Spiel und weiß, dass ich da überall hin kann.
Ich liebe die Atmosphäre auf den Planeten, die sich für mich fremdartig und immer wieder anders anfühlt.
Und ich bleibe auch bei meiner "Meilenstein-Potenzial"-Meinung. Denn wenn es in der Zukunft ein Entwickler schaffen sollte, so ein Universum noch zusätzlich mit variablen Quests, Künstlicher Intelligenz und NOCH ausgefeilterem prozeduralem System (man denke an Klimazonen auf einem Planeten, richtig korrekt berechnete Gravitationsverhältnisse etcpp), und anderen Dingen anzureichern, dann macht das Medium Videospiele einen richtig großen Sprung, den man nur NMS verdankt.