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ONE/PC Quantum Break

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Texte lesen ist enorm wichtig in dem Titel, um das ganze Ausmaß der Story und Charaktere zu verstehen. Ohne beschneidet man sich da um ein ziemlich erhebliches Stück an Story.
 
Texte lesen ist enorm wichtig in dem Titel, um das ganze Ausmaß der Story und Charaktere zu verstehen. Ohne beschneidet man sich da um ein ziemlich erhebliches Stück an Story.
Und noch mal: Wenn der Entwickler die Story aufteilt zwischen Text, Emails, verpassbaren Dialogen, ingame Gesprächen, Cutszenes, loading screens und eine "TV Serie", dann muss er sich nicht wundern, wenn die Story nur ein Bruchteil der Konsumenten aufgreift und insbesondere die professionellen Tester weder Zeit noch Lust darauf haben. Eine gute Story braucht eine gute Struktur, ein gutes Pacing und eine brauchbare Präsentation. Ich denke, Remedy hat sich keinen Gefallen damit getan.
 
Polarisiert halt. Ich verstehe es wenn das jemandem absolut nicht schmeckt aber mir macht das gar nichts aus, als Spieler von Titeln wie Pillars of Eternity oder diverser japanischer Visual Novels. Mir ist da jedes Mittel recht um einer Story mehr Volumen und Tiefe zu verleihen und oft ist das geschriebene Wort in dieser Hinsicht noch der beste Weg.
 
Bin nun durch. Ende muss ich erst auf mich wirken lassen.

Der gefühlte Eindruck, ohne jetzt lang und breit über Pros und Cons nachzudenken bzw. sie rational abzuwiegen: Superb. Gefühlt ein knapper 90er Titel. Es folgt zu einem späteren Zeitpunkt, im Durchgespielt Thread, noch ein ausführlicheres Fazit aber so viel steht für mich fest: Remedy hat mal wieder abgeliefert und Quantum Break muss sich nicht vor Remedys anderen Titeln verstecken. Vier Spiele die uns dieses Studio bisher geliefert hat und vier Mal haben sie für mich ins Schwarze getroffen. Pfeift.

Kann aber auch die Kritik an der Unausgeglichenheit zwischen Cut Scenes und Gameplay von zB @mushaaleste absolut verstehen. Wenn man nicht der Typ für sowas ist, kann das schon ein großer Kritikpunkt für das Spiel sein. Bei mir ist es das Gegenteil. Mich störte das nicht, da ich sowas eigentlich mag. Also diesen Aufbau eines Story driven Shooter, in dem man von einer Cut Scene bzw. von einem Story Fetzen zum nächsten hechtet, auf streng linearen Bahnen und strikt durchinszeniert. In Zeiten heutiger Open World und Beschäftigungstherapie Titel eigentlich sogar eine Wohltat.
Na - nicht falsch verstehen - ich vergöttere Wing Commander 3 - von daher liebe ich cut scenes, Verschmelzung von Film/Game - hab mich ja auch amüsiert, genauso wie bei The Order, aber warum muss es immer so un-gewichtet sein, es hätte halt gerne noch ein paar mehr shootouts sein dürfen. Ebenso bei the order - das Grundgerüst war ja da, da gibt es so viele Level und Gänge wo man einfach nur durchläuft. Paar Gegner hier und da und schon hätte es auch etwas mehr Gameplay. Das meinte ich auch mit dem das ich die Entwickler da nicht verstehe, wäre ja nun kein Hexenwerk, da ein bischen was dran zu pappen. Alternativ könnte man auch die Levels ohne Kampf durchschleichen lassen oder einige eben optional.

Ist halt wie bei Alan Wake - man freut sich auf einen zweiten Teil weil soviel Potenzial ist und - der kommt dann erst mal nicht. Hier will ich auch einen zweiten Teil mit MEHR von allem.

Edit: Da sind wir dann eben beim angesprochenen last of us und uncharted - genau da passt das. Genau das ist der Unterschied zwischen einem 80-89 % und eben über die 90 zu gehen.
 
Eine gute Story braucht eine gute Struktur, ein gutes Pacing und eine brauchbare Präsentation.

Noch besseres Pacing als:

Screenshot-Original.jpg


?

(ganz links fehlt noch eins)
 
Bin auch durch und teile die allgemeine Forumsmeinung. Grafisch teils top, teilweise aber auch mäh. Spielerisch hat es mich dann über die Dauer auch in den Bann gezogen. In der Anfangszeit habe zu sehr Divison-like gespielt und viel in der Deckung gesessen, im weiteren Verlauf hat sich dann aber ein unheimlicher Flow in den Shoot-outs eingestellt.

Die Geschichte ist typische Zeitreise etwas verwirrend, aber generell hat mir ein kompaktes und von einer Geschichte getriebenes Spiel seit längerem gefehlt und ich hatte viel Spaß damit. Ich kann. Ihr kann mir auch gut vorstellen, dass ich es nochmal einlege, gerade weil es so kurzweilig und "kurz" ist.

Ich habe es auf schwer gespielt und es war genau richtig.
 
Ich lese alles im Spiel. Und in fast allen anderen Spielen auch. Aber hier wirkt das teilweise doch krass deplatziert. Da trifft einerseits modernste Präsentation auf einige der langweiligsten Textlogs der jüngeren Geschichte - oft noch verpackt in zu 95% belanglosen Emailketten. Das hätte ich gerade von Remedy nicht erwartet. Dazu noch das miese Writing der Serie. Das ist wohl einer der unnötigsten Bulletpoints ever.

Das Spiel an sich gefällt mir aber sehr gut.
 
Ich verstehe die Story-Aufregung gar nicht. Remedy hat meiner Meinung nach hervorragend differenziert.

Im Spiel erlebst du die Story von Jack. Und die ist rund. Verständlicher Plot, eindeutiger Verlauf, greifbarer Bösewicht und abschließendes Ende. Präsentiert in einwandfreien Zwischensequenzen und Ingame-Dialogen.

In allen anderen Medien, den Mails, der Serie, den sonstigen Texten, erfährst du mehr über das Drumherum. Über die Antagonisten, die Strukturen innerhalb Monarchs, die Funktionsweise der Zeitmaschine und andere Nebenhandlungen.

Das sind für mich zwei paar Schuhe, zwei unterschiedliche Perspektiven und teils ganz andere Geschichten. Du braucht den einen Storystrang nicht, um den anderen zu verstehen. Dennoch ergänzen sie sich hervorragend. Läufst du durch und ignorierst alles Optionale, verstehst du eben nur Jacks Teil der Story. Konsumierst du auch den Rest, kriegst du einen umfassenderen Einblick in die gesamte Spielwelt und entdeckst weitere Geheimnisse. Für mich funktioniert das sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jup und das ist ja das fantastische an diesem Spiel. Du bekommst die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln präsentiert. Entweder durch das Spiel (Sicht auf die Guten), durch die Serie (wo es eben auch um die Bösen geht) und zusätzlich noch durch die vielen Dokumente. Aber wie schon geschrieben: will man viel wissen, dann sind die zwei Tagebücher einfach nur perfekt.
 
Zum Thema Verkaufszahlen zwei vage, aber optimistische Aussagen von Greenberg:
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Das ist mir zuvor gar nicht aufgefallen. Wie er gegen die Wand springt. :lol:
htSUVxH.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den ganzen Krempel am Anfang auch gelesen, ab Akt 2 aber nicht mehr.

Erstens hatte ich nicht das Gefühl, als würde ich irgendwas relevantes sehen, zweitens reisst mich das komplett aus dem Flow. Bei der Serie weiss ich ja, dass nun ~20 Minunten Pause kommen, aber wenn ich alles lese, lese ich mehr als das ich spiele... :ugly:

Akt 5 steht mir nun bevor. Bin schon gespannt.
 
Eben Akt 4 beendet, mmn hat Remedy was ganz besonderes geschaffen, für mich jetzt schon ein Must have für jeden One-Besitzer :deal:
Meine Wertung bisher ist eine lockere 9/10 :liebe:
 
Fast schon wieder durch, zum 2,5sten mal. Schwer ist schon dezent nervig, die Kombination aus langen Ladezeiten und schlecht gesetzten Speicherpunkten nimmt den ganzen Flow. Spaß macht es aber noch immer. :D Wertung werde ich bei 4.0 belassen, hat sich langfristig bewährt, die niedrigere Stufe zu nehmen, wenn man das Ganze wieder etwas nüchterner betrachtet.
 

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