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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie eben geschrieben, ist mir das sogar passiert. Und juche, ich lebe noch und war nicht beim Psychologen deswegen. :ugly:

Diese Menschen haben doch keine ansteckenden Krankheiten oder schmeissen einen ins Verderben.

Wenn man vor solchen Szenarien wirklich Angst hat, dann stimmt vor allem mit dem eigenen Ego was nicht.
wenn man das genau nimmt marginalisierst du mit der aussage aber psychische erkrankungen und das hervorrufen solcher. es gibt menschen die angst vor langen wörtern haben und selbst DAS ist eine anerkannte krankheit mit eigenem namen.

ob sowas eine auslösen kann sei mal dahingestellt, aber ich finde deine wertung dahingehend auch nicht grade zielführend.
 
das mag ja sein, aber sie hatten bei mir jetzt nicht unbedingt den eindruck erweckt, er würde diesen menschen ihre daseinsberechtigung absprechen. und da stehen dann die reaktionen, die er erhalten hat auch nicht unbedingt im richtigen verhältnis.

Natürlich sprech ich niemandem seine Daseinsberechtigung ab, es wird such niemals jmd. Nen dummen Spruch etc. von mir kassieren wegen sowas. Ich sehe mich in sowas als recht tolerant an aber Ich will einfach nichts Sexuelles mit einem ehemaligen Mann.
 
Du begründest gut, wieso es nicht funktioniert, danke. Man kann per OP so vieles machen, bitte lasst uns dies nie als Begründung nehmen, Dinge anzuerkennen. Es gab Zeiten, da wurde genug Grenzen mit sowas überschritten.


Lassen wir das einfach. Unsere Meinungen sind so unterschiedlich, dass keiner den anderen auch nur ansatzweise von der jeweiligen Sicht überzeugen können wird. Sparen wir Energie. :)
 
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, im "normalen" Leben an jemand transsexuellen zu geraten, mit ihm intim zu werden, es nicht zu merken und es verschwiegen zu bekommen? Da kann man auch Lotto spielen. Hier werden zumeist theoretische Szenarien konstruiert, um Menschen ein generelles Fehlverhalten anzudichten.

Und andersrum: du lernst so jemand bei Facebook kennen, ihr versteht euch auf menschlicher Basis sofort super, ihr beschliesst euch zu treffen, es wird intim, du merkst nichts von einer Umwandlung, ihr habt Sex, der dir Spass macht... WAS DANN?

Wäre das nicht der richtige Zeitpunkt, seine Gedanken zu überdenken und zu erkennen/akzeptieren, dass man den Menschen so liebt, wie er ist?
Ist doch Quark. Ich müsste ja in diesem Gespräch schon aufs extremste angelogen werden, da ich mich mit keiner trefffe, die gar nichts über ihr Leben erzählt. Ich würde also eine Illusion lieben, die der Typ erfunden hat. Cooles Beispiel
 
wenn man das genau nimmt marginalisierst du mit der aussage aber psychische erkrankungen und das hervorrufen solcher. es gibt menschen die angst vor langen wörtern haben und selbst DAS ist eine anerkannte krankheit mit eigenem namen.

Das ist soweit korrekt. Und es ist auch gut so, dass den Betroffenen geholfen wird.

Das ändert aber nichts daran, dass wir, auch im übertragenen Sinne, nicht dem langen Wort die Schuld dafür geben, denn das wäre doch ziemlich unsinnig, oder? :D

@AryloN

Ich habe in meinem Bekanntenkreis ganz normale Hetero-Familien, da basiert die komplette Beziehung auf einer Lüge, die immer verheimlicht wurde. Und die Beziehung hat viele, viele Jahre bestens funktioniert, teils noch immer. So unwahrscheinlich ist das nicht, dass man belogen wird. Man liebt keine Illusion, sondern einen Menschen.

Dann gibt es natürlich Menschen, die können später mit der Wahrheit nicht leben, nicht damit leben, dass man belogen wurde. Verständlich natürlich. Ist ein Vertrauensmissbrauch. Aber das ändert nunmal nichts daran, dass man den Menschen ohne dieses Wissen geliebt hat.
 
Das ist soweit korrekt. Und es ist auch gut so, dass den Betroffenen geholfen wird.

Das ändert aber nichts daran, dass wir, auch im übertragenen Sinne, nicht dem langen Wort die Schuld dafür geben, denn das wäre doch ziemlich unsinnig, oder? :D
das stimmt, aber darum ging es jetzt erstmal nicht. bzw spielt das in deinem post keine rolle. du wirfst jemandem der durch eine solche erfahrung geschockt wird ein schwaches ego vor und das finde ich auch nicht in ordnung. daher mein hinweis, dass man bei psychischen dingen nicht mal holterdipolter was raushauen darf. vor allem nicht so einseitig. denn der gender*(?) seite wird die psyche ja durchaus als argument zugestanden.
 

Genau den wollt ich gerade posten.

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass für manche Menschen Geschlecht nicht den Stellenwert hat, den es offentsichtlich für euch hat.
Nicht jede*r, der sein oder ihr Geschlecht 'verheimlicht' will euch damit "bescheißen". Er oder sie hält es eben nicht für relevant, so wie andere die Haarfarbe nicht für relevant erachten.
Im übrigen wurden schon Menschen aufgrund ihrer Haarfarbe auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
 
das stimmt, aber darum ging es jetzt erstmal nicht. bzw spielt das in deinem post keine rolle. du wirfst jemandem der durch eine solche erfahrung geschockt wird ein schwaches ego vor und das finde ich auch nicht in ordnung. daher mein hinweis, dass man bei psychischen dingen nicht mal holterdipolter was raushauen darf. vor allem nicht so einseitig. denn der gender*(?) seite wird die psyche ja durchaus als argument zugestanden.

Ich behandle Andersgeschlechtliche nicht anders als andere Menschen. Wer Scheisse baut, muss dafür gerade stehen und mit den Konsequenzen leben.

Und wenn jemand dieses tragische Schicksal ereilt, von einem anderen Menschen (Transexuellen) beschissen zu werden und man deswegen psychisch erkrankt, dann ist das natürlich auch Mitschuld desjenigen. Darf man nicht machen.

Hier läuft es nur, und das kann man nur immer wieder sagen, darauf hinaus, dass sehr theoretische Dinge konstruiert werden um Menschen vorverurteilen zu können. Und das wäre ungefähr so, als würde ich alle langen Wörter die Schuld daran geben, dass es Menschen gibt, die Probleme mit langen Wörtern haben.
 
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass für manche Menschen Geschlecht nicht den Stellenwert hat, den es offentsichtlich für euch hat.
Nicht jede*r, der sein oder ihr Geschlecht 'verheimlicht' will euch damit "bescheißen". Er oder sie hält es eben nicht für relevant, so wie andere die Haarfarbe nicht für relevant erachten.
Im übrigen wurden schon Menschen aufgrund ihrer Haarfarbe auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
es werden hier aber konsequent 2 dingen durcheinander geworfen:
1. diejenigen die personen/menschen ablehnen, die ihr geschlecht gewechselt haben
2. diejenigen die mit personen/menschen die ihr geschlecht gewechselt haben nicht ins bett oder eine beziehung führen wollen.

das mit dem scheiterhaufen ist halt auch einfach quatsch und völlig überzogen, mingo.
 
Das ist soweit korrekt. Und es ist auch gut so, dass den Betroffenen geholfen wird.

Das ändert aber nichts daran, dass wir, auch im übertragenen Sinne, nicht dem langen Wort die Schuld dafür geben, denn das wäre doch ziemlich unsinnig, oder? :D

@AryloN

Ich habe in meinem Bekanntenkreis ganz normale Hetero-Familien, da basiert die komplette Beziehung auf einer Lüge, die immer verheimlicht wurde. Und die Beziehung hat viele, viele Jahre bestens funktioniert, teils noch immer. So unwahrscheinlich ist das nicht, dass man belogen wird. Man liebt keine Illusion, sondern einen Menschen.

Dann gibt es natürlich Menschen, die können später mit der Wahrheit nicht leben, nicht damit leben, dass man belogen wurde. Verständlich natürlich. Ist ein Vertrauensmissbrauch. Aber das ändert nunmal nichts daran, dass man den Menschen ohne dieses Wissen geliebt hat.
Wem soll das jetzt helfen? Klingt wie ein Aufruf, den Partner auch mal anzulügen, solange es der Liebe zuträglich ist. In der Realität wird so ein Lügenkonstrukt der umoperierten Frau nichts bringen, sie lebt ja damit weiter so, dass sie nicht offen dazu steht.
 
es werden hier aber konsequent 2 dingen durcheinander geworfen:
1. diejenigen die personen/menschen ablehnen, die ihr geschlecht gewechselt haben
2. diejenigen die mit personen/menschen die ihr geschlecht gewechselt haben nicht ins bett oder eine beziehung führen wollen.

das mit dem scheiterhaufen ist halt auch einfach quatsch und völlig überzogen, mingo.
Ich will nur, dass man sich mal für einen Moment auf folgendes Gedankenexperminet einlässt:
Jemand (Person A) will keine Beziehung mit einem braunhaarigen Menschen eingehen. Nun trifft er sich mit einem Menschen (Person B), der für Person A ganz offensichtlich blond ist. Person A weiß aber nicht, dass Person B eigentlich braunhaarig ist und ihre Haare lediglich blond färbt.
In diesem Gedankenexperiment, wird Person A von Person B beschissen, obwohl Person B gar nichts von der "Ablehnung" braunhaariger Menschen weiß?
Oder ist das Handeln von Person B vielmehr nur aus der sehr persönlichen und subjektiven Perspektive von Person A als "Betrug" zu bezeichnen?
Und wann wäre für A und B der richtige Zeitpunkt, das Haarefärben zur Sprache zu bringen? Vielleicht ist es für B so wenig relevant, dass es tatsächlich erst herauskommt, wenn A im Badezimmer von B das Haarfärbemittel findet oder Person B gar dabei "erwischt", wie diese gerade ihre Haare färbt.
Vielleicht wird Person B aber auch selbst in einem Gespräch mal darauf zu sprechen kommen, dass sie ihre Haare färbt. So ganz beiläufig, wie man eben manchmal über dies und jenes spricht.
Vielleicht ist es Person B aber auch selbst unangenehm, dass sie braune Haare hat und versucht das Thema zu umschiffen und sich als "naturblond" zu präsentieren. Und wird alles daran setzen, dass Person A nichts von ihrer wirklichen Haarfarbe erfährt.
Und wann ist für Person A der richtige Zeitpunkt, von der wahren Haarfarbe zu erfahren? Gleich nachdem man sich kennengelernt hat, obwohl noch nicht der Ansatz von sexueller oder romantischer Anziehung zu spüren war?
Oder erst, wenn man sich mehrmals getroffen hat und schon erkennbar "datet"? Wäre es da nicht spätestens an der Zeit sich gegenseitig zu offenbaren, ob man sich die Haare färbt?
Und so weiter und so fort.

Wie gesagt, es geht mir um die Dimension von "Betrug und Beschiss".
 
Ich will nur, dass man sich mal für einen Moment auf folgendes Gedankenexperminet einlässt:
Jemand (Person A) will keine Beziehung mit einem braunhaarigen Menschen eingehen. Nun trifft er sich mit einem Menschen (Person B), der für Person A ganz offensichtlich blond ist. Person A weiß aber nicht, dass Person B eigentlich braunhaarig ist und ihre Haare lediglich blond färbt.
In diesem Gedankenexperiment, wird Person A von Person B beschissen, obwohl Person B gar nichts von der "Ablehnung" braunhaariger Menschen weiß?
Oder ist das Handeln von Person B vielmehr nur aus der sehr persönlichen und subjektiven Perspektive von Person A als "Betrug" zu bezeichnen?
Und wann wäre für A und B der richtige Zeitpunkt, das Haarefärben zur Sprache zu bringen? Vielleicht ist es für B so wenig relevant, dass es tatsächlich erst herauskommt, wenn A im Badezimmer von B das Haarfärbemittel findet oder Person B gar dabei "erwischt", wie diese gerade ihre Haare färbt.
Vielleicht wird Person B aber auch selbst in einem Gespräch mal darauf zu sprechen kommen, dass sie ihre Haare färbt. So ganz beiläufig, wie man eben manchmal über dies und jenes spricht.
Vielleicht ist es Person B aber auch selbst unangenehm, dass sie braune Haare hat und versucht das Thema zu umschiffen und sich als "naturblond" zu präsentieren. Und wird alles daran setzen, dass Person A nichts von ihrer wirklichen Haarfarbe erfährt.
Und wann ist für Person A der richtige Zeitpunkt, von der wahren Haarfarbe zu erfahren? Gleich nachdem man sich kennengelernt hat, obwohl noch nicht der Ansatz von sexueller oder romantischer Anziehung zu spüren war?
Oder erst, wenn man sich mehrmals getroffen hat und schon erkennbar "datet"? Wäre es da nicht spätestens an der Zeit sich gegenseitig zu offenbaren, ob man sich die Haare färbt?
Und so weiter und so fort.

Wie gesagt, es geht mir um die Dimension von "Betrug und Beschiss".
ich verstehe worauf du hinauswillst und ja, man kann das sicher so sehen. ich finde aber es gibt schon einen massiven unterschied ob es um die haarfarbe geht oder darum, ob der gegenüber mal ein mann war.
das kann man ja auch weiterdrehen. ehemaliger mörder, ehemaliger pornodarsteller, etc pp.

am ende ist es nun mal eine bedeutsame sache und zwar für beide. natürlich gibt es ne menge menschen denen das nix ausmacht. ist ja auch prima und der idealfall sieht so aus. es gibt aber nunmal auch ne menge menschen, die das eben nicht einfach ausblenden können. und ich kann nachvollziehen, dass das eine wahrheit ist, bei der sich viele schwertun, sie möglicherweise erst im laufe einer beziehung rauszufinden.

btw: die haarfabe einer frau ist doch eh nie echt... ;)
 
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