Bei uns ist es so:
10 - 16:30 Arbeiten. Danach einkaufen, Essen, Hausarbeit
und spätestens ab 18:30 (eher früher) wird bis ca 1 Uhr gezockt. Dann schlafen.
rinse, repeat.
Alles, was diesen Tagesablauf stören würde haben wir uns von getrennt.
Es gibt zwar den ein oder anderen Movie-Sonntag wo wir morgens ein oder zwei Filme / Serien zum frühstück reinziehen aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.
Aktivitäten mit anderen beschränken wir auf Feiern wie Geburtstage oder Silvester.
10-16:30 arbeiten, du bist mein Held... Neid pur.
Mir geht mein gut bezahlter job grade dermassen auf den sack, leider komme ich da nicht mehr raus, bzw. mir fehlen die eier dazu das radikal zu ändern.
Deswegen spiel ich lotto. Echt, grade hier im rhein-main gebiet, scheiss pendelei, heute morgen war die a5 voll gesperrt und halb deutschland wurde über die a45 geschickt, meine stammstrecke. Macht spass schon auf der auffahrt schon im stau zu stehen. Dann verkackt der rmv auch noch und nach 2 h ist man auf Arbeit. Bin grade nach hause gekommen, seufz. Waren mal wieder 3 h lebenszeitvernichtung durchs pendeln.
Unser ablauf ist so: 6:10 Wecker, 10 minuten liegen bleiben bis man merkt das man noch am leben ist, raus frühstück für die kids vorbereiten, kinder wecken, kurz kuscheln, unter genöle unser gut gelaunten grossen Tochter diese unter die dusche stellen. Mit Kinder frühstücken, dann selbst duschen, rein in die ekelige businesspelle, den strick, das zeichen der angestellten geiselhaft, noch mal festzurren bevor die sausenfahrt los geht. Kinder werden dann aufgeteilt, die eine in die krippe, die andere in den kindergarten. So gegen 8:15 bin ich dann auf meiner stündlichen pendeltour gen Frankfurt, inkl. dem Abenteuer öffi in Ffm.
Um 9:15, sofern alles gut ging, hole ich den teuren Kaffee im Atrium unserer Bank. Der Preis spielt keine rolle wenn man Müde und gereizt ist (Anmerkung: Rmv verrecke). Dann prügelt man sich dirch zig emails, meetings, ad-hoc gesülze und kann so ab 15:00 Uhr mal was anfangen zu "arbeiten".
Irgendwann ab 17:30 schaut man mal auf der Bahn Seite vorbei ob denn noch irgendein Zug fährt und wann. Meist fährt ganz viel aber nichts nach Plan. Egal, die S-Bahn Station ist quasi nur 200 Meter entfernt, also timed man das und geht irgendwann in Richtung Bahnhof. Fast jeden Tag stelle ich dann fest das die Bahn mal wieder ihre Züge verloren hat. Wurde eben noch der Zug mit fast pünktlich angezeigt hat er, wenn man nur 2 Minuten später am Bahnsteig geht satte 10 Minuten "oder so" Verspätung. Also plant man meist dynamisch seinen Fahrweg um und ist dann irgendwann zwischen 18:30-19:30 Uhr zuhause. Die kleine ist dann manchmal schon im bett (seufz) und mit der grossen kann man noch etwas Kuscheln.
Ab 20:00 Uhr ist dann Feierabend, Zwei Serienfolgen anschauen, Dabei Kt checken, bischen youtube und um 22:30 ist Licht aus, der morgen naht bald.