Nee, Potenzial hab ich im Hammerhead gesehen. Das waren zwar zu wenige und zu kurze Missionen, da kleiner DLC, aber die hätten nur weiter ausgebaut werden müssen.
Alles, was zum Mako gehört, ist für mich der schlechteste Teil in Sachen Gameplay der ganzen ME-Serie.
Ich weiß, was du meinst mit der Atmosphäre, jedes Mal wenn ich nen neuen Run bei ME1 machen muss um ME2 spielen zu können, denk ich mir immer bei der ersten Erkundungsmission "Ich weiß gar nicht, was ich damals hatte. Ist doch eigentlich ganz nice, so n bisschen über den Planeten düsen zwischendurch.", was nach 5 Missionen umschwengt in "Okay, jetzt seh ich doch, warum ich das ein bisschen blöd fand, ist tatsächlich ein bisschen repetitiv." bis Richtung Ende des Spiels nach dem 37. Mal in "Why the fuck is this still a thing?".
Sorry, aber wenn etwas so exzessiv auf ein so immer gleichbleibendes Gameplay als Content verteilt wird, dass schreckt mich sogar immer wieder mehr vor nem ME-Rerun ab als das Ende vom dritten Teil. Die einzige wirkliche negative Sache der ME-Serie hängt bei mir alles mit dem Mako in Verbindung.
Vor allem weil die Hauptmissionen ja tatsächlich Potenzial gezeigt haben, aber in gut 80% der restlichen Spielzeit man immer das gleiche macht.
Selbst jetzt hab ich dabei das konstante Brummen vom Mako im Kopf, immer gleich bleibend, mit den Sprungdüsen zwischendurch. Dann kurz Aussteigen, Ressourcenvorkommen markieren, zurück zur Normandy, nächsten Planeten anwählen, wiederholen...
Während ME2 daraufhin wirkliche, richtige Nebenquests gebracht hat. Zwar kurz und nicht mit zum Beispiel dem jetzigen Witcher vergleichbar, aber Missionen, die immer unterschiedlich sind in unterschiedlichen Umgebungen und Landschaften, die vor allem nicht immer nur "Shoot X" oder "Collect Y" sind...