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Megabahnstreik - was denkt ihr?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Super, meine Freundin und ich wollen am Wochenende aufs Maifeld Derby und sie muss mit der Bahn aus Frankfurt anreisen, denke dass da auch sehr viele auf die Bahn setzen werden um dort hinzukommen. :I

Und dann muss sie ja dann irgendwie von mir wieder nach Frankfurt kommen. Hoffe mal, dass ich dann am 4.Juni ohne Probleme nach Frankfurt komme. Bahntickets gestern natürlich gekauft. :D
 
möglicherweise irre ich mich, aber hat man ganz zu beginn seitens der gdl nicht konsequent abgelehnt, mit der evg zu reden/gemeinsam zu verhandeln? das zeigt doch, dass die bereitschaft für kompromisse praktisch nicht gegeben ist. man will seine forderungen durchsetzen, koste es, was es wolle. so sehr ich unser streikrecht schätze, hier schießt die gdl übers ziel hinaus.
und ich bin mir ziemlich sicher: genau wie die bahn, streckt sich die gdl richtung gesetz. so kann die gewerkschaftsspitze alles ohne das gesicht zu verlieren abblasen und "denen da oben" die schuld dafür geben.

Zum anderen verläuft ein tiefer Riss zwischen den Organisationen, da die Vorgängerorganisation der EVG die Börsenpläne von Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn unterstützt hatte. Dies gipfelte im Wechsel von Gewerkschaftschef Norbert Hansen in den Bahn-Vorstand.http://www.focus.de/finanzen/videos...treik-der-lokfuehrer-wirklich_id_4213452.html

Im ernst, was soll man von so einer Gewerkschaft halten? Schon aus o.a. Grund würde ich austreten.... Wir leben in einem der reichsten Länder... die Geschäftsführer sollen einfach mal aufhören die Mitarbeiter zu verarschen! Go Weselsky!


das letzte zucken dieser gewerkschaft.

Bonzenkommentare :roll:

Nicht falsch verstehen, ich gönne wirklich jedem seinen Wohlstand, schau mir gerne auch Bexters und Boarders diesbezügliche Posts an, verstehe aber nicht wie man, gerade wenn es einem besser geht, in diesem Fall nicht solidarisch sein kann.
 
ich kann weder was mit Gewerkschaften (sind doch alle ab einem bestimmten Level korrupt) aber noch weniger mit so Typen wie dem Weselsky anfangen. Sollen beide verschwinden...

Schadet nur der Volkswirtschaft und im Endeffekt wird es auf lange Sicht nur eines bringen - Autonome Systeme für den Betrieb des Zugwagens.... herzlichen Glückwunsch :dhoch:
 
Bonzenkommentare :roll:

Nicht falsch verstehen, ich gönne wirklich jedem seinen Wohlstand, schau mir gerne auch Bexters und Boarders diesbezügliche Posts an, verstehe aber nicht wie man, gerade wenn es einem besser geht, in diesem Fall nicht solidarisch sein kann.

Solidarisch? Wofür? 90% des Streiks sind doch nur Mitläufer, denen so ein Streik gerade recht kommt. Die sind einfach zu faul zu arbeiten oder sich entsprechend zu verbessern. Jeder hat es selbst in der Hand.

"Geil, jetzt wird wieder gestreikt - wieder ein paar Tage bezahlt nix tun; Juhuuu. Ab auf die Straße!"

Mein Mitleid hält sich in Grenzen; denn im Endeffekt geht es den Leuten nicht schlecht.

Die Post streikt, Die Bahn streikt gefühlt jedes 2. Monat. Dann streiken wieder die Piloten, usw. Wäre ich Deutscher, würde ich lieber auswandern als für solche Leute Steuern zu zahlen um deren Streiks zu finanzieren. Und wenn ich schon als Außenstehender das Kotzen bekomme, möchte ich nicht in der Haut eines hart arbeitenden (nicht streikenden) Familienvaters stecken, welcher sich jetzt Alternativen suchen muss um in die Arbeit zu kommen. Eine Sauerei ist das.
 
Naja, Streiks haben schon ihren Sinn und Zweck und im Prinzip bin ich da auch immer dafür. Aber es muß sich halt im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bewegen (und das ist hier imho nicht mehr der Fall). Und vor allem sollte der Streik nicht primär dem Wettbewerb der Gewerkschaften untereinander dienen, wie jetzt. Die sollen sich von mir aus auf der grünen Wiese treffen und das persönlich ausmachen - wer hinterher noch steht, der verhandelt :D
 
Wow, von Hobiologe ist man ja einiges gewöhnt, aber da toppt er sich in Sachen Bullshitpopulismus ja nochmal kräftig selbst. Alle Achtung!
Nur dazu kurz:
Die Post streikt, Die Bahn streikt gefühlt jedes 2. Monat. Dann streiken wieder die Piloten, usw. Wäre ich Deutscher, würde ich lieber auswandern als für solche Leute Steuern zu zahlen um deren Streiks zu finanzieren.
Im internationalen Vergleich wird in Deutschland weiterhin relativ wenig gestreikt, zeigt das WSI auf Basis der aktuellsten verfügbaren Daten. Nach Schätzung des WSI fielen hierzulande zwischen 2005 und 2013 im Jahresdurchschnitt pro 1.000 Beschäftigte rechnerisch 16 Arbeitstage aus. In Frankreich kamen auf 1.000 Beschäftigte hingegen im Jahresmittel 139 Arbeitskampftage, in Dänemark 135 und in Irland 28. Ein deutlich niedrigeres Streikvolumen findet sich in Österreich, Polen und in der Schweiz.
http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_42406.htm
Bald dann die große Abwanderung von Deutschland nach Österreich. Hobiologe hat noch Betten frei!
 
Wobei man bei den Zahlen immer die Streikenden/ausgefallenen Arbeitstagen deutlich von der Anzahl der durch den Streik Betroffenen trennen muß. Letztere sind in Deutschland nämlich nicht weit unterdurchschnittlich :D
 
Was verdient man als Lokführer eigentlich so wenn man alle naslang streikt und nur Streikgeld bekommt? Ich mag mir nicht vorstellen dass man mit Streikgeld über längere Zeit seine Familie durchbringen kann.
 
Die GDL muß ja afaik nur ein Drittel der Streikgelder aufbringen, die anderen zwei Drittel kommen aus der Tasche des Beamtenbundes. Da streikt es sich gleich viel leichter.
 
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