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Geplante Obsoleszenz - was denkt ihr darüber?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich habe oder besser hatte den gleichen drucker wie im anfang des berichts, nen totales scheiß teil. kann ich keinem empfehlen. da kann man froh sein, wenn er so schnell wie möglich defekt geht um sich dann nen besseren kaufen zu können.
 
canon drucker sind auch sone grütze. mein nächster wird ein brother.:grins:

ich glaube zu wissen, das man diese obsoleszens nicht immer verallgemeinern kann.

und ich hab echt ein arsch voll an consumer electronic aus 4 jahrzehnten. wenn ein hersteller dies auf all seine produkte anwenden würde, dann wäre er dank internet
ratzfatz entlarvt.:haha:

aber ausnahmen gibts immer, und ich glaube auch dran das das bei einigen produkten auch praktiziert wird.

die technik wird immer höher, schneller, weiter gehen. so ist das nunmal.:popcorn:
 
Geplante Obsoleszenz ist die logische Konsequenz aus einer Wachstumsgesellschaft und anders herum. Diese wird die moderne Gesellschaft niemals wieder loslassen, auch nicht wenn es Krieg bedeuten sollte. Das würde ein Ausmaß an Veränderung bedeuten, der um Größenordnungen von Größenordnungen über das hinaus geht, was der Durchschnittsbürger ohnehin schon bereit wäre an Veränderung einzugehen, ohne sich zu beschweren. Auf das Essentielle reduziert könnte man dieses System als direkte Metapher zu einem Totmannschalter verstehen und hätte es vollständig in einer gewissen Abstrakheit beschrieben. Ironischer Weise basiert das alles auf der intrinsischen Obsoleszenz des Planeten selbst und wir fröhnen dem mit Pauken und Trompeten entgegen wie Wild, das paralysiert in die Scheinwerfer eines Autos starrt, nur, dass es kein Reflex ist sondern eine jahrzentelang gezüchtete Leck-mich-am-Arsch-Einstellung. Hooray!
 
Da fällt mir immer wieder der Spruch von einem ehemaligen Nokia-Manager ein, dass ein Nokia-Handy heute genau zwei Jahre halten muss, da dann der Vertrag des Kunden eh ausläuft.
 
Mir fällt diese Scheiße bei immer mehr Produkten auf.
Oft wird auch versucht den Kunden an einen kostenpflichtigen "Herstellerservice" zu binden. (z.B. Akkuaustausch bei Apple Geräten oder Wechsel der Scheinwerferbirnen bei einigen neuen Autos).

Noch schlimmer sind die Sachen die wirklich schnell kaputtgehen. Spontan fallen mir da z.B. die Mülleimerdeckel von Ikea ein oder die Gehörschutzstopfen von Ohropax. Die haben bestimmt lange gebraucht um einen Schaumstoff zu entwickeln der sich nur einige Male zusammenpressen lässt und sich wieder ausdehnt.

Die lange Entwicklungszeit bis das Produkt auch wirklich obsoleszent ist, wird dann natürlich dem Kunden in Rechnung gestellt... :klopf:
 
Ja wie geil, direkt das Beispiel mit dem TV kenne ich selber. In meinem letzten Samsung ist ebenfalls das Netzteil durch minderwertige/zu schwache Elcos kaputt gegangen, 3 Monate nach Ablauf der Garantie. Und das bei einem 2000€ Gerät, unfassbar. :Wand:
 
Und was will man jetzt genau mit einem Fernseher / PC / Whatever der 10 Jahre hält?
Problematisch wirds doch erst, wenn die Dinger wirklich ZU früh den geist aufgeben.

Meine Waschmaschine darf auch gerne so lange halten.
 
Och, die kleine Röhre, die in meinem Bastelzimmer steht, hat bestimmt schon 10 Jahre auf dem Buckel und funktioniert immer noch tadellos. Finde ich eigentlich ziemlich gut :)
 
Ja, ich hab auch noch (zwei) Röhrenfernseher - und nur die.
Aber ich brauch auch nicht mehr. Mein Freundeskreis ist da schon anders drauf.

Trotzdem sind wir da die Ausnahme. V.a. in unserer Generation.

Da Fällt mir ein, dass ich keine Ahnung hab wie alt du bist. Ich schätzte dich auf 32.
 
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