Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
Ich glaube du hast da was falsch verstanden. Feminismus ist nicht der Kampf um weibliche Privilegien sondern der Kampf um Geschlechtergerechtigkeit. Der Gegenpol zum Feminismus wäre demnach der Kampf um eine Geschlechterungerechtigkeit.Gibt es eigentlich auch den Gegenpol zu Feministin? Oder wäre es sexistisch, wenn ein Mann, sich einer bewegung anschließt, die männer besser behandeln will?
wie mies männer oft im sorgerecht streit von den angeblich fairen beraterinnen behandelt. ich finde, wir berücksichtigen die Seite der Männer hier viel zu wenig in dem thread.
Zur Notwendigkeit eines Engagement von Männern für den Feminismus hat übrigens vor einigen Wochen die bei Nerds sehr beliebte Emma Watson vor der UN gesprochen. Danach war sie nicht mehr ganz so beliebt bei jenen Nerds. Die Rede ist jedem*jeder ans Herz zu legen.
Zu guter letzt ganz konkret: ja, es wäre sexistisch, wenn sich ein Mann einer Bewegung anschließt, die Männer "besser" (im Sinne von "bessergestellt") behandeln will. Genauso wie es eine Bewegung wäre, die Frauen besserstellen will.
Und jetzt zu allerletzt noch die vorauseilende Relativierung: auch der Feminismus ist selbstverständlich nicht davor gewahrt, dass unter seiner Flagge falsche Forderungen erhoben werden.