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MOVIE Interstellar (Zeitreise-Sci-Fi von Christopher Nolan)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So ein Unsinn. Der "Hate-Beitrag" setzt dem Ganzen noch die Krone auf (der im Kommentarbereich zum Glück ordentlich Gegenwind bekommt). Natürlich kann er Instrumente spielen. Natürlich kann er Noten lesen. Dass sich seine Themen wiederholen, ist richtig. Taten die von Mozart und Beethoven auch. Hör dir Williams' Harry Potter und Kevin allein zu Haus an und nenne mir den Unterschied. Ich gebe dir Recht, dass sich Zimmer in den letzten 3-4 Jahren auffällig häufig (wohl auch der Masse an Filmen geschuldet, die er vertont) wiederholt. Aber schaut man sich seine Entwicklung an, ist es schlicht Unsinn zu behaupten, in seiner musikalischen Fähigkeit stecke keine Variation. Von Rain Man, König der Löwen, über The Last Samurai und Sakrileg bis hin zu Ring oder Hannibal hat Zimmer ganz wunderbare Scores abgeliefert. Man kann es sich natürlich einfach machen und sagen: "Das ist doch der Typ, der in jedem Film das Inception-Horn dröhnen lässt!" Meinetwegen. Ist letztlich Geschmackssache, und Zimmer-Hate scheint zurzeit in der Tat "in" zu sein.

Aber lasst uns das besser an anderer Stelle ausdiskutieren. Hier geht's ja nicht um Zimmer, sondern um den Film. ;)
 
So ein Unsinn. Der "Hate-Beitrag" setzt dem Ganzen noch die Krone auf (der im Kommentarbereich zum Glück ordentlich Gegenwind bekommt). Natürlich kann er Instrumente spielen. Natürlich kann er Noten lesen. Dass sich seine Themen wiederholen, ist richtig. Taten die von Mozart und Beethoven auch. Hör dir Williams' Harry Potter und Kevin allein zu Haus an und nenne mir den Unterschied. Ich gebe dir Recht, dass sich Zimmer in den letzten 3-4 Jahren auffällig häufig (wohl auch der Masse an Filmen geschuldet, die er vertont) wiederholt. Aber schaut man sich seine Entwicklung an, ist es schlicht Unsinn zu behaupten, in seiner musikalischen Fähigkeit stecke keine Variation. Von Rain Man, König der Löwen, über The Last Samurai und Sakrileg bis hin zu Ring oder Hannibal hat Zimmer ganz wunderbare Scores abgeliefert. Man kann es sich natürlich einfach machen und sagen: "Das ist doch der Typ, der in jedem Film das Inception-Horn dröhnen lässt!" Meinetwegen. Ist letztlich Geschmackssache, und Zimmer-Hate scheint zurzeit in der Tat "in" zu sein.

Aber lasst uns das besser an anderer Stelle ausdiskutieren. Hier geht's ja nicht um Zimmer, sondern um den Film. ;)

Dass Zimmer musiktheoretisch nichts drauf hat, kann man überall lesen. Dem hat er auch nie widersprochen, soweit ich weiß. Jetzt können wir die Diskussion lassen. :P
 
Was mich ein wenig wundert sind die Meinungen, die ich andernorts gelesen habe und bei denen sich über die Melodramatik der Vater-Tochter-Beziehung ("Geh nicht.") beschwert wird. Frei nach dem Motto, das würde zu häufig aufgegriffen und völlig übertrieben. Ich hab in den Momenten wirklich mitfühlen können und fand, dass es ein sehr wichtiges Element für das gesamte Handeln Coopers war.
 
Die Vater-Tochter-Beziehung fand ich auch gelungen. Es fiel eigentlich nur eine Tochter-Szene völlig aus dem Rahmen...

Die Szene, in der sie Heureka jubelt und Topher Grace, einem der unnötigen Charaktere in der Handlung, küsst. Leicht zum Fremdschämen.
 
Ich mag ja geheule und Sentimentalitäten in Filmen eigentlich überhaupt gar nicht, aber bei Interstellar kam das wirklich sehr authentisch rüber. War echt ne gute Leistung speziell von Cooper.
 
Hans Zimmer haten ist einfach auch völlig in. Er ist sicherlich kein John Williams oder meinetwegen Michael Giacchino, aber ich finde es meistens völlig übertrieben, was für ein Aufhebens um seine Werke gemacht wird.
Natürlich kopiert sich Zimmer oft selbst, aber das machen ja alle Komponisten. Das macht seine Kompositionen nicht immer toll, aber auch nicht schlecht. Zimmer ist aber immer dann am Besten wenn er sich nicht nach typischen Zimmer anhört. Und die Soundtracks sind dann wirklich besonders gut. Der 'The Thin Red Line' Soundtrack gehört z.B. zu meinen Alltime Favorites.
 
Das musst du mir nicht sagen. Ich mag die Zimmer-Kompositionen. Aber das sind halt die klassischen Kritikpunkte, die gerne gegen Zimmer vorgebracht werden.
 
Gesehen und für sehr gut befunden. Allerdings bleibt eine Frage übrig:

Wenn Murph wusste dass Brand einen neuen Planeten gefunden hat, wieso hat sie dann nicht vorher Truppen hingeschickt um diesen zu erforschen? Sie hatte lange genug Zeit und Ressourcen um viele Raumstationen zu bauen, da könnte Sie doch auch eine Truppe zu Brands Planeten entbehren können. Wieso muss das Cooper am Ende übernehmen? Ja, Sie mag vielleicht nicht wissen auch welchem der drei Planten Coopers Truppe gelandet ist, aber das hätte man doch rausfinden können z.B. indem Sie sich TARS Daten mal ansehen würde oder eben per Trial and Error... und woher weiß Sie überhaupt das Brand lebt und es auf den Planeten geschafft hat?
 
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Gesehen und für sehr gut befunden. Allerdings bleibt eine Frage übrig:

Wenn Murph wusste dass Brand einen neuen Planeten gefunden hat, wieso hat sie dann nicht vorher Truppen hingeschickt um diesen zu erforschen? Sie hatte lange genug Zeit und Ressourcen um viele Raumstationen zu bauen, da könnte Sie doch auch eine Truppe zu Brands Planeten entbehren können. Wieso muss das Cooper am Ende übernehmen? Ja, Sie mag vielleicht nicht wissen auch welchem der drei Planten Coopers Truppe gelandet ist, aber das hätte man doch rausfinden können z.B. indem Sie sich TARS Daten mal ansehen würde oder eben per Trial and Error... und woher weiß Sie überhaupt das Brand lebt und es auf den Planeten geschafft hat?

Meine Meinung dazu ist folgende:
Brand erreicht den neuen Planeten und setzt Plan B in Kraft. Dadurch entwickelt sich zwangsläufig eine neue Population, die irgendwann in (ferner) Zukunft in der Lage sein wird, Cooper in den zeitlosen fünfdimensionalen Raum zu schicken. Cooper ist damit in der Lage, seiner Tochter im Alter von ca. 35 Jahren (aus seiner Perspektive als in der Vergangenheit) die Informationen zur VOllendung der Quantentheorie zur Verfügung zu stellen. Soweit, so gut. Murph geht sofort ans Werk und siedelt die bestehende Menschheit der Erde innerhalb der nächsten Jahre um (denn die Erde steht ja kurz vor dem Abgrund). Die "Station" auf dem Saturnmond (es wird eindeutig klar, dass dies nur eine Station und nicht der Ort des dauerhaften Lebens ist) ist aber nur eine Zwischenstation. Ziel der Population ist der neue Planet. Die "Ist-"Zeit von Cooper ist ca. 40-50 Jahre nach der Vollendung der Formel und dem Umsiedlungsprozess, wenn man das Alter seiner Tochter zugrunde legt. Zu eben jenem Zeitpunkt kommt auch Brand auf dem neuen Planeten an. De facto MUSS dieser Planet aber bereits seit einiger Zeit von den Menschen der Erde bevölkert sein. Scheinbar paradoxerweise hat Brand dies zwar erst ermöglicht, WEIL sie Plan B initiiert und somit die Weiterentwicklung der Menschheit gesichert hat, aber wenn man konsequent zuende denkt, muss innerhalb dieser 40 bis 50 Jahre bereits die Population durch die Erdbevölkerung erfolgt sein. Künstliche Atmosphäre etc. auf Saturnmonden für die gesamte Weltbevölkerung stand nie zur Debatte, denn man brauchte ja das organische Leben auf dem fremden Planeten. Daher stellt sich (wenn auch aus einer anderen Perspektive) mir dieselbe Frage: Wieso stößt Brand auf einen verlassenen Planeten? Es würde mich freuen, wenn mir dies jemand plausibel darlegen könnte, denn dies bleibt für mich bei diesem grandiosen Film der einzige Wermutstropfen.
 
Kann deiner Logik nicht folgen. Den "Zeitsprung" haben doch Cooper und Brand gemeinsam gemacht, als sie nah am schwarzen Loch vorbeiflogen. Oder hab ich das falsch in Erinnerung? Also erreicht sie den neuen Planeten quasi zur gleichen Zeit, als Cooper dort auf der Station wieder aufwacht.
 
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