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MOVIE Interstellar (Zeitreise-Sci-Fi von Christopher Nolan)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei uns wars auch ohne Pause, wäre auch nicht nötig gewesen, so kurzweilig wie der Film war.
Leider war bei uns das Bild ziemlich grieselig und SD-like.
 
Hollywood zahlt Leuten wie Brad Pitt, Angelina Jolie und Johnny Depp nicht umsonst so horrende Summen, sondern weil sie eben doch mehr Leute in die Kinos locken, als es die reine Story eines Films vermag.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab schon lange keinen Film mehr gesehen der mich so geflasht hat. Werde ihn mir vielleicht sogar nochmal im Kino geben, hatte leider ein paar Idioten hinter mir sitzen die wohl was anderes erwartet haben und ständig dumme Kommentare abgegeben haben. Die ganze Art des Films hat mir einfach gefallen, allein der Staub war irgendwie total faszinierend.
Aber auch die Szenen im All waren aller erste Sahne.
Der erste Flug durch das Wurmloch war einfach nur genial :schock:
Von mir gibts seit langem nochmal eine 10/10.
 
hatte leider ein paar Idioten hinter mir sitzen die wohl was anderes erwartet haben und ständig dumme Kommentare abgegeben haben.

Das ist richtig ätzend. Das habe ich eigentlich auch befürchtet, aber obwohl der Saal gefüllt war, war es sehr ruhig. Hat niemand gelabbert oder sonstwas.

Glaub ich hätte die Leute sonst mit Nachos und Käsesoße beworfen.
 
Wer mich ja mal wieder positiv überrascht hat, ist Hans Zimmer. Der Mann wird auf die Tage deutlich subtiler und facettenreicher, dräng seinen Score nicht in den Vordergrund. Ich mag Zimmer ja grundsätzlich, aber manchmal kopiert er sich selber zu gerne. Bei Interstellar fühlte ich mich bei manchen Tracks an Philip Glass erinnert.
 
Naja, der Soundtrack war zeitweise schon sehr dominant. Das hat zwar auch gut gepasst, aber unaufdringlich ist dann auch noch mal was anderes.
 
Naja, der Soundtrack war zeitweise schon sehr dominant. Das hat zwar auch gut gepasst, aber unaufdringlich ist dann auch noch mal was anderes.

Aber längst nicht in dem Umfang wie es bei seinen Bombast-Scores der Fall ist. Und ein Score kann auch gerne mal im Vordergrund stehen, solange er die Bilder nicht komplett überschattet und letzteres ist meines Erachtens nach nicht passiert. Ich fand das war ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Zimmer und Nolan.
 
Normalerweise fällt mir Musik in einem Film nie auf.
Aber bei Interstellar war das immer so passend, dass mir die Mucke richtig positiv aufgefallen ist.
War zuletzt bei Oblivion so.

Also was der Zimmer da gebastelt hat ist aller Ehren wert.
 

Eh... doch. Der Inception Soundtrack war seit Jahren wieder ein von Musikritikern positiv aufgenommenes Werk und sogar da hieß es z.B. "The compositions are very simple ones, but here the familiar elements of those previous scores are pulled off in a more energetic and complex way." (Archie Watt)
Der Typ benutzt seit Jahrzehnten bei jedem zweiten Film die gleichen Themen. Schade, dass John Williams langsam sehr alt wird. Das war noch ein Hollywood-Komponist mit Ideen.


Die ganzen negativen Kritiken beruhen aber weniger auf den Kompositionen selbst, da gibt es auch ein paar ganz gute unter seinen unzähligen Austauschbaren, sondern eher an der Person. Der Typ hat ja keine richtige musikalische Ausbildung, kann kein Instrument spielen, ja noch nicht einmal Noten lesen geschweige denn schreiben, sondern lässt nur seine Ghostwriter (aka Media Ventures) arbeiten und verschiebt seine a-Moll-Akkorde in Fruity Loops. Das tut natürlich jedem Musiker im Herzen weh, wenn dann so ein Typ so viel Erfolg hat. Er ist halt der King of Pop (Sorry, Michael) der Filmmusik.


Hier übrigens ein wundervoller Hate-Beitrag von der moviepilot-Redaktion: http://www.moviepilot.de/news/hans-zimmer-und-das-ende-der-filmmusik-116922 :D
 
Hans Zimmer haten ist einfach auch völlig in. Er ist sicherlich kein John Williams oder meinetwegen Michael Giacchino, aber ich finde es meistens völlig übertrieben, was für ein Aufhebens um seine Werke gemacht wird.

Richtig schöne Scores mit eingängigen Themes sind heutzutage ohnehin Mangelware, das scheint mir aber weniger darin begründet, dass das keiner beherrscht, sondern liegt eher daran, dass Filmmusik als Ganzes einen Wandel durchmacht. Aber gerade weil Interstellar nicht so extrem Zimmer typisch ist, bin ich der Meinung, dass man das mal positiv herausstellen kann.
 
Auf jeden Fall. Ich mag ja auch einige Hans Zimmer Scores und das, was ich bisher von Interstellar gehört habe, hat mir sehr gut gefallen. Ich hasse den Typen aber trotzdem, was dann auch noch zusätzlichen an seiner extrem arroganten Art liegt. Er erinnert mich in seinen Interviews immer an Uwe Boll.
 
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