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Die große Sexismus-Debatte (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mich würde mal interessieren ob du diese Einstellung auch außerhalb der geschützten Forenwelt vertreten würdest.

Deshalb lade ich dich zusammen mit Mingo nach Bremen ein. Hier gibt es eine wunderschöne Moschee, in denen Freitags massenweise Frauen in Burka getrennt von ihren Männern einkehren.

Wie wäre es mal mit einer kleinen Demonstration davor? Oder stehst du nicht zu deiner Meinung?

Andere im Internet korrigieren kann ja jeder...

Die Sache kommt mir immer so vor, als wenn ihr versucht einen qualmenden Zweig mit 30 Löschzügen zu löschen, während im Hintergrund die Wohnsiedlung abbrennt.

ich hab lezte woche noch jemanden aus der kneipe geworfen, wegen sexismus.. ich mache in der richtung im realen leben sicherlich mehr, als hier im forum.
 
Ey Schäkkl-chan, kannste dich da nicht einfach raushalten, wenn dich das Thema nicht interessiert? No offense...aber das ist mies.

Doch es interessiert mich schon ein wenig, allerdings weiss ich genau worauf es hinausläuft, je nachdem was ich schreibe zu dem Thema.
Man kann es dem Internet einfach nicht recht machen, egal was man schreibt.

Es gibt da so ein Bild, ich finde es grade nicht, eine Frau schreit:
"Emanzipation, du darfst mich nicht schlagen ich bin eine Frau"
Ich finde das einfach nur saukomisch, weder positiv, noch negativ, sondern einfach nur komisch.

Jeder hat halt seine eigene Meinung zu dem Thema und es ist leicht seine eigene verkackte Meinung dazu zu schreiben.
Am schwierigsten ist es einfach nichts zu schreiben und es hinzunehmen, lass die idioten ruhig idioten sein.
Es gibt schon einen guten grund, warum ich die ganze zeit nur schwachsinn und "Spam"beiträge poste.
MEine Meinung, egal wie ihr sie deuten mögt ist eh irrelevant für diejenigen, die anderer Meinung sind und ausserdem bin ich es schon im Vorfeld leid mich für irgendwas zu rechtfertigen, wenn als nächstes wieder ein gesichtsloser Avatar mit erhobenen Finger auf mich zeigt und mich als "das Böse" entlarvt, nur weil ihm danach ist.
Ich schweife ab.
Ich ziehe mich nun zurück und lasse euch gegenseitig zerfleischen mit euren Beiträgen, es macht sowieso viel mehr spaß eure Beiträge zu lesen. :P
 
Mich wundert es nur, wie du dich hier an so Kleinigkeiten hochziehen kannst, während du dem puren Sexismus jeden Tag auf der Straße begegnest und wahrscheinlich schweigend vorbei gehst.

Doppelmoral.
Tu mir bitte einen Gefallen und lies meine Beiträge nochmal genau durch.
Ich habe denke ich mehr als einmal erwähnt, dass es mir nicht darum geht mit dem Finger auf Leute zu zeigen und "Sexist*in!" zu rufen sondern lediglich darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Geschlecht eine soziale Dimension hat, die durch Handeln und Sprache generiert und reproduziert wird.
Und dass es an jeder und jedem Einzelnen liegt, der oder die dieses Bewusstsein hat, das eigene Handeln zu hinterfragen und entsprechend anzupassen.
Wo genau ist die Doppelmoral?
 
ich hab irgendwann aufgehört zu lesen. mal so als gedankengang: ja, sexismus ist scheiße (wie im grunde jeder -ismus). jetzt kann ich natürlich hergehen und die welt unter diesem gesichtspunkt ansehen. in jeder dazu passenden aussage direkt sexismus (rassismus, homophobie) vermuten, alltags-sexismus anprangern und bei jeder kleinigkeit ein fass aufmachen.
ich kann aber auch einfach mal entspannt bleiben. nicht hinter allem gleich etwas bösartiges vermuten. wenn es um schwerwiegende, benachteiligende sachen geht, mag das was anderes sein, aber oft wird sich über irgendeinen belanglosen scheiß aufgeregt. niemand verhindert heutzutage, dass frauen sog. männer-berufe wahrnehmen. sie können das problemlos tun (mal abgesehen von der kathl. kirche, aber den verein mag ich eh nicht). auch heißt es nicht, dass jemand sexist ist, nur weil mal etwas in diese richtung fällt. ich selber bin nicht grade bekannt dafür übertrieben korrekt zu sein. wenn ich etwas scheiße finde, nenne ich das auch schon mal schwul. hab ich was gegen schwule? nö. einer meiner ehemaligen ausbilder ist schwul, in meinem freundeskreis gab/gibt es schwule und das sexualleben anderer leute ist mir viel zu egal, als dass ich da irgendeine ablehnung empfinden könnte....

bei meiner freundin und mir ist so: sie ist sehr, sehr eigenständig, macht vieles selber. ist bspw. umgezogen, hat dort selbst gestrichen, lackiert, zerstört und aufgestellt usw. das alles ohne meine großartige mithilfe (weil wenig zeit und wenig bock ;) )... trotzdem hab ich sie auf dem arm, wenn eine spinne kommt.

wenn mir einer doof kommt, irgendwas erzählt was ich scheiße finde oder dinge tut, mir denen ich nix anfangen kann, dann meide ich diese person und gut ist. sich ständig über solche dinge aufzuregen sorgt nur dazfür, dass man selber mies drauf ist.

oh und ich will das problem hier nicht kleinreden: sexismus gibt es. auch in deutschland. und dagegen muss man was tun. keine frage. aber manchmal wird übers ziel hinausgeschossen (manchmal passiert auch zu wenig, zugegeben.). daher: etwas entspannter sein, vielleicht mal nicht den oberlehrer raushängen lassen oder den moralapostel. vielleicht mal nicht anfeinden, sondern erklären, nen denkanstoß geben und dann auch da thema ruhen lassen. wilde diskussionen bringen eh nix. ermüden nur auf dauer.
 
wenn ich etwas scheiße finde, nenne ich das auch schon mal schwul. hab ich was gegen schwule? nö. einer meiner ehemaligen ausbilder ist schwul, in meinem freundeskreis gab/gibt es schwule und das sexualleben anderer leute ist mir viel zu egal, als dass ich da irgendeine ablehnung empfinden könnte....

Ich finde die ganze Sexismusdebatte auch völlig überzogen und lächerlich, doch wenn man etwas Scheiße findet, es schwul zu nennen, finde ich schon daneben.
 
ich hab irgendwann aufgehört zu lesen.

Hättest du mal besser getan denn dann wüsstest du dass...

niemand verhindert heutzutage, dass frauen sog. männer-berufe wahrnehmen. sie können das problemlos tun (mal abgesehen von der kathl. kirche, aber den verein mag ich eh nicht).

...der Punkt mehrmals erörtert wurde und eigentlich einer der Gründe ist warum dieser Alltags-"ismus", so belanglos er auch im Einzelfall ist, im Kontext so scheiße ist.

Klar, es gibt weder gesellschaftliche noch rechtliche Hindernisse dass zB Frauen in "Männerberufen" tätig werden. Das Problem ist dass sie großteils einfach nicht auf die Idee kommen, einfach weil sie von Klein auf mit Rollenklischees zugemüllt werden.

Puppen und Spielzeugherd für die Mädchen, Bagger und Spielzeugknarren für die Burschen. Hinter diesem Problem Alltagssexismus steckt einfach soviel System und festgefahrene Dogmas die es einfach aktiv zu durchbrechen gilt. Mädchen werden zeitlebens in ihrem Heranwachsen einfach permanent mit antiquierten Rollenbildern zugedröhnt. Werbung, Erziehung, Umfeld,... nimmt ihnen einfach ein großes Stück Selbstbestimmung.

Es ist einfach unfair, wenn Mädchen erstmal anerlernte Rollenbilder überwinden müssen um überhaupt soetwas wie Chancengleichheit im (Berufs)leben zu haben.
 
Die meisten Männer finden aber auch "weibliche" Frauen sexy und keine Klemptnerinnen die abends 3 Bier trinken. Warum kann denn nicht einfach jeder tun was er möchte?

@Mingo Ich glaube unsere Meinung unterscheidet sich nicht groß voneinander, nur dass ich nicht so radikal bin und anderen Menschen sagen möchte was richtig und falsch ist ;)
 
Ich denke nicht dass Rollenbilder nur anerzogen sind. Es gibt bestimmt auch biologische Gründe dafür dass sie sich so entwickelt haben, wie es eben geschehen ist. Und das auch noch in jeder Gesellschaft ziemlich ähnlich, unabhängig voneinander.

Klar, evolutionär hat die Rollenaufteilung sicher mal mächtig Sinn gemacht.
Und wahrscheinlich auch noch lange ins Mittelalter.

Aber ich glaube das sind Standards, an denen sich die heutige Gesellschaft nicht mehr unbedingt messen lassen muss...
 
Klar, evolutionär hat die Rollenaufteilung sicher mal mächtig Sinn gemacht.
Und wahrscheinlich auch noch lange ins Mittelalter.

Aber ich glaube das sind Standards, an denen sich die heutige Gesellschaft nicht mehr unbedingt messen lassen muss...

Gegen den biologischen Trieb zu handeln macht aber mit Sicherheit auch nicht gerade glücklich ;) Gibt doch jetzt schon mehr als genug Frauen die sich darüber beschweren, dass es keine "echten" Männer mehr gibt. Umgekehrt wirkt eine bierbäuchige und bietrinkende Bauarbeiterin auf die wenigsten Männer attraktiv.
 
Ich glaube schon, dass Kinder sowas wie eine Geschlechterorientierung brauchen und die darf meiner Meinung nach auch stereotype Züge haben. Daher halte ich überhaupt nichts davon, diese zwanghaft zu verhindern oder zu reglementieren. Wenn die Mädchen in der Kita alle in rosa Kleidern rumlaufen wollen, dann sollen sie das auch tun.
 
Die meisten Männer finden aber auch "weibliche" Frauen sexy und keine Klemptnerinnen die abends 3 Bier trinken. Warum kann denn nicht einfach jeder tun was er möchte?

Im Umkehrschluss heißt das, dass die meisten Frauen Klempner, die Abends drei Bier trinken, sexy finden, weil das besonders "männlich" ist?
Warum muss sich "Weiblichkeit" daran messen lassen, wie stark die sexuelle Anziehung auf die Männerwelt ist? Das ist doch ganz klar eine männlich dominierte Definition des weiblichen Geschlechts.

@Mingo Ich glaube unsere Meinung unterscheidet sich nicht groß voneinander, nur dass ich nicht so radikal bin und anderen Menschen sagen möchte was richtig und falsch ist ;)
Manchmal glaube ich das auch, im nächsten Moment aber wieder nicht.
Und ja, ich beziehe zu vielem eine klare richtig/falsch-Stellung. Aber in dieser Diskussion habe ich mich dazu kaum positioniert würde ich behaupten.
 
Ich glaube schon, dass Kinder sowas wie eine Geschlechterorientierung brauchen und die darf meiner Meinung nach auch stereotype Züge haben. Daher halte ich überhaupt nichts davon, diese zwanghaft zu verhindern oder zu reglementieren. Wenn die Mädchen in der Kita alle in rosa Kleidern rumlaufen wollen, dann sollen sie das auch tun.

Natürlich sollen die das tun dürfen.. Diskussionswürdig wird es ja dann, wenn es heißt, dass ein Mädchen gefälligst immer rosa zu tragen hat etc.
Wenn ein Junge nur mit Autos spielen möchte, dann soll er das auch bitte tun. Wenn er aber sich eine Puppe kaufen möchte, dann sollte es halt nicht heißen: ne das ist nur was für Mädchen.
Darum geht es ja in der ganzen Diskussion in meinen Augen..
 
Natürlich sollen die das tun dürfen.. Diskussionswürdig wird es ja dann, wenn es heißt, dass ein Mädchen gefälligst immer rosa zu tragen hat etc.
Wenn ein Junge nur mit Autos spielen möchte, dann soll er das auch bitte tun. Wenn er aber sich eine Puppe kaufen möchte, dann sollte es halt nicht heißen: ne das ist nur was für Mädchen.
Darum geht es ja in der ganzen Diskussion in meinen Augen..

Genau das ist der Punkt und die Meinung die ich vertrete.


@Mingo Du fragst auf der letzten Seite ob ich denke dass sich Männer schlechter für den Beruf eignen. Das denke ich nicht, im Gegenteil sind fast alle bekannten Fotografen männlich und auch in den letzten Klassen die ich mitbekommen habe waren die Männer immer unter den besten.
Ich habe als Kind ua Puppen zum spielen bekommen und fand das nie schlimm. Trotzdem finde ich es absolut nicht schlimm, wenn ich mal was tun soll nur weils ein Rollencliche ist. Ich finde man sollte einfach ein bisschen locker sein und das tun was einem zusagt. Und vor allem anderen nicht sagen was sie zu tun haben. Jeder hat das Recht so zu handeln und zu denken wie er möchte. Und Frauen, viele zumindest, stehen auf ein gewisses Maß an Rollencliches genauso wie das Männer tun. Das ist absolut okay. Ich halte nichts von radikalen Ansichten egal in welche Richtung.

@tim_buktu Wenn du mich das nächste Mal trollst sags mir gefälligst :P
 
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