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VOTE Schafft ihr es zu entspannen?

Schaffst du es zu entspannen?

  • Ich bin dauerhaft gestresst.

    Stimmen: 17 18,9%
  • Ich kann mich nur mit Alkohol, Drogen und Zocken ablenken.

    Stimmen: 11 12,2%
  • Ich nehme meine Probleme zumindest nicht in den Urlaub mit.

    Stimmen: 7 7,8%
  • Mich belasten einige Dinge, aber mein Alltag bleibt weitestgehend unberührt.

    Stimmen: 28 31,1%
  • Komme gut klar und bin entspannt.

    Stimmen: 22 24,4%
  • YOLO!

    Stimmen: 5 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    90

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weiß nicht, ob es an meinem Freundeskreis liegt, aber in letzter Zeit habe ich von mehreren Freunden erfahren, dass sie psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, weil sie mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen. Es belasten sie Uni, Arbeit, Freundin/das Singledasein, Familie und andere Dinge, die wohl jedem mal die Nerven gekostet haben. Überhaupt kennt wohl jeder diese Probleme, die einem den Schlaf rauben. Jetzt haben wir Sommer, machen alle Urlaub, versuchen etwas runterzukommen und abzuschalten.

Schafft ihr das? Könnt ihr überhaupt noch entspannen?
Umfrage ist anonym.
 
Mich belasten einige Dinge, aber mein Alltag bleibt weitestgehend unberührt.


Zumindest wenn ich frei hab klappt das meist. Also 1 Tag die Woche. Die restliche Zeit steh ich unter Strom.
 
So wie bei jedem Menschen gibt's solche und solche Tage. In aller Regel versuche ich aber den Stress des Jobs in der Firma zu lassen.

Zu Hause wartet meine Frau und vor allem mein kleiner Sohn. Die beiden sind auch mein Rückhalt im Leben.

Natürlich gibt es auch Tage, wo man nur schwer abschalten kann.

Ganz allgemein ist für mich das Zocken halt zum Abschalten da. Da bin ich alleine, denke an nichts ausser an das Spiel. Deswegen spiele ich auch meistens solo. Abends noch mehr Gelaber am HS muss ich auch nicht immer haben.
 
Für mich liegt das daran, daß komplett unwichtige Menschenmassen permanent etwas von einem erwarten. Kommt man dem nicht nach, ist man gearscht, sofern man nicht bevorteilt ist, arbeitstechnisch.

Ich hab über die Jahre für mich aber gelernt, im Moment zu leben. Grauenvoll für die Zukunft, aber da man in der ja nicht lebt... :D
 
Hab kein Problem mit entspannen. Kann, wenn ich will, 1-2 Tage absolut nix machen und kann mein Hirn auch mal komplett abschalten.

Mit Alkohol und/oder Drogen ist das natürlich noch leichter.
 
Jeder hat seine Murmeln zu schlucken, ich auch. Entspannen kann ich mich trotzdem problemlos*), auch ohne Drogen oder Alk. Allerdings sichere ich mir auch meine Rückzugsräume und bin da dann recht kompromißlos. Ich weiß, was ich brauche und das nehme ich mir auch. Sonst würde ich vermutlich auch am Rad drehen.

*) außer irgendwelche Gartennazis, Bauarbeiter, Gören oder sonstige Plagegeister stören meinen Schönheitsschlaf
 
Seit einigen Jahren habe ich das Gefühl mich gar nicht mehr richtig zu entspannen und wenn dann schaffe ich es tatsächlich beim zocken dem "Mindfuck" ein paar Stunden zu entrinnen.
 
Ich hab immer mal wieder Sorgen, mal mehr mal weniger.
Aber ich kann immer gut schlafen. Ich lege mich hin, geb mich einem schönen Tagtraum hin, und bin 2min später eingeschlafen. Ich lass mir meinen Schlaf nicht von dummen Sorgen kaputt machen. Ich hab ne Frau und eine Tochter, die ich beide liebe, und die mich lieben, die geben mir Halt. Da kann der Rest noch so sher den "Bach runtergehen".
 
Durch den Job bin ich schon ziemlich gestresst - oder stresse mich sehr. Bin ohnehin so ein Grübeltyp. Vor etwa einem Jahr ist dann aber etwas erstaunliches passiert. Plötzlich schaffe ich es alles von mir zu schieben und schalte ab. Z.B. schön bei nem Videospiel oder einer anderen Sache die mir Spaß macht. Das konnte ich früher nicht. Mir wirkt das wie ein Selbstschutz meines Hirns. Kann man gar nicht richtig beschreiben, aber wenn es z.B. ins Wochenende geht, schalte ich da komplett ab - egal wie groß die Sorgen und Probleme sind. Die kehren dann erst am Montagmorgen schlagartig zurück.
 
Habe seit ein, zwei Jahren starke Schlafstörungen. Wache immer gegen drei, vier auf aus Angst, irgendwas zu verschlafen. Danach wache ich auch immer fünf bis 20 Minuten vor dem Wecker auf.

Übermorgen erstmal eine Woche Urlaub, nehme aber die Last von zwei Hausarbeiten mit. Jetzt sagt mir meine Freundin auch noch, dass man normalerweise erst in der zweiten Woche runterkommt. Das sagt sie mir JETZT? Dann hätte ich direkt zwei Wochen genommen ;)

Ich liebe meinen Job und Uni - macht echt Spaß und lässt sich gut vereinbaren. Aber der Erfolgsdruck macht mich irgendwo fertig.

Nach den zwei Hausarbeiten noch eine Bachelor-Arbeit, dann ist das auch geschafft. Vielleicht entspanne ich dazwischen mal zwei Wochen und danach dann erstmal ein halbes Jahr nur Job.
 
Also ich steh hier den ganzen Tag schon ziemlich unter Dauerstreß.
Das merkt man bei mir dann abends ein bisschen, dann fall ich erstmal in ein Loch wenn ich aus dem Büro raus bin.
Da bin ich auf dem Heimweg froh wenn kein Telefon mehr klingelt. Radio ist bei mir dann auch aus.
Einfach fahren, nix hören, Kopf leer kriegen. Normalerweise reicht die halbe Stunde bis ich zu Hause bin um dann einigermaßen wieder gechillt zu sein, manchmal hab ich dann aber auch Tage, wo ich kein Bock mehr hab überhaupt das Maul aufzumachen, weil ich halt den ganzen Tag gequatscht habe.
Ich mach auch keine Früstücks- oder Mittagspause, sondern schling das halt so nebenbei rein. Weiss, ist nicht gut, aber als quasi selbstständiger geht man halt auch anders an den Tag ran.
Urlaubstage nehm ich auch nicht komplett, je nachdem wieviel zu tun auch mal nur 2 Wochen im Jahr.

Ich fühl mich aber eigentlich auch belastbar. Also wenn ich dann Frau und Hund und Xbox um mich rum hab bin ich dann auch eigentlich wieder wie neu, mir geht zwar ein bisschen die Abenteuerlust ab, also dann noch in Bars rumhängen oder noch irgendwelche Aktivitäten unter der Woche betreiben, da reicht mein Lustpegel jetzt auch nimmer soooooo. Ein Ründchen zocken und gut ist.

Von meiner Grundeinstellung bin ich aber auch immer ziemlich optimistisch, zudem bin ich mir bewusst, dass es einem auf der Welt weitaus schlechter gehen kann und empfinde daher auch irgendwie eine Dankbarkeit in mir, dass ich halt ein ganz ordentliches Leben habe.
Also ich bin gefühlstechnisch total in der Mitte, ausgeglichen und gechillt. Das hilft wohl auch dabei, dass ich Streß nicht so krass empfinde.
 
Ich würd sagen zwischen "Mich belasten einige Dinge, aber mein Alltag bleibt weitestgehend unberührt." und "Komme gut klar und bin entspannt."
Schwankt immer etwas hin und her.. Größtenteils is aber alles tutti paletti.


Dein 2. Punkt der Auswahl "Ich kann mich nur mit Alkohol, Drogen und Zocken ablenken", steckt das Thema zocken aber ganz schön in ne Schublade.
War zumindest mein erster Gedanke als ichs gelesen hab..
 
Momentan habe ich starke Probleme, vorallem was das finanzielle betrifft.
Obwohl es keine leichte entscheidung ist, bin ich bereit einfach alles entberliche herzugeben, um aus diesem "Loch" wieder herauszukommen.
Das Loch enstand durch 50% 3tter leute und 50% war es meine Schuld, weil ich immer "ja" gesagt habe.

Entspannen kann ich momentan nur, wenn ich kein Papier kram vor augen habe, bei Freunden bin, oder Zocke und auf KT ein wenig surfe.

Stressig wird es wenn ich Arbeite, vor "die Wahl" gestellt werde, ich auf mein Konto gucke, oder irgendjemand den ich nicht kenne, mit irgendeinem neuen Gesetz um die ecke kommt oder einfach den Vertrag ändert und normal nicht geht, es aber erlaubt ist, obwohl man es nicht machen darf, rückt der Galgen gedanklich immer einen Schritt näher.
Davon will ich mich zur zeit so weit es geht distanzieren.
Mein leben mal wieder auf vordermann bringen. :)
 
@m1ke82
So war das nicht gemeint. Sondern dass man gezielt aktiv Ablenkung braucht um sich von seinen Problemen kurzfristig zu lösen. Habe das Zocken dazugenommen, weil das hier nicht unwahrscheinlich ist. Da könnte auch Shoppen oder Fernsehen stehen.
 
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