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Tragödie um Michael Schumacher

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie darf man sich so etwas mit Helm vorstellen?

Durchschlägt der Fels den Helm und trifft auf den Kopf oder reicht der Aufprall des Hirns an die Schädeldecke?
Er hat auf jeden Fall Prellungen im Gehirn, was laut dem ntv-Arzt schon auf einen massiven Aufprall hindeutet und mit einer Schädigung des Gehirns unmittelbar während des Unfalls einhergeht.
Der Rest ist Spekulation. Wenn der Helm durchschlagen worden wäre, hätten sie auf der PK über Frakturen und optische Verletzungen gesprochen. Da er ja auch zunächst in ein örtliches Krankenhaus geflogen worden war, kann man das hoffentlich verneinen.
 
Grundsätzlich reicht einfach nur die Wucht eines Aufschlages, um ein schweres SHT herbeizuführen. Da muss die Schädeldecke nicht einmal etwas abbekommen.

Genau so würde ich es auch sehen. So ein Aufprall erzeugt ja, trotz Helm, eine ziemliche Wucht, die das Gehirn ziemlich dürchrütteln dürfte.

Ohne Helm wäre es (mal grob vermutet) vermutlich direkt zum Schädelbruch gekommen.
 
In den Nachrichten habe ich gehört, dass er ohne Helm das mit Sicherheit nicht überlebt hätte.
Vor kurzem hat der Berufsverband der Deutschen Chirurgen übrigens erst eine Helmpflicht gefordert.
 
Für Kinder bis zum 15. Lebensjahr gibts zum Beispiel auf österreichischen Pisten eine Helmpflicht. Mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg.

Danach ist es der Vernunft des Einzelnen überlassen. Passt auch so. Selbst schuld wer ohne unterwegs ist. Da braucht der Gesetzgeber nicht eingreifen. Gehe auch ausschließlich mit Helm snowboarden.
 
Krass. Wobei ich mir bei Schumi immer sicher war, dass er nicht "normal" altern wird. Seine riskante Fahrweise früher, dann das Comeback, bei dem sich jeder gefragt hat, warum er sich das noch antut... und jetzt sowas. Der Typ muss ein übelster Adrenalinjunkie sein.
 
Adrenalinjunkie? Nicht wirklich. Ehrgeiziger Motorsportler mit unbedingtem Siegeswillen ohne Kompromisse, ja. Deshalb hat er sich auch dem Motorradsport gewidmet, was Anfang 2009 zu einem schweren Unfall führte. Aber sonst? Diese subjektive und wertende Bezeichnung würde ihm nicht gerecht werden. Ski fahren ist jetzt ja nicht dafür da, sich den ultimativen Kick zu holen.
 
Ski fahren ist jetzt ja nicht dafür da, sich den ultimativen Kick zu holen.

Das kommt drauf an ob du einer der gemütlichen Pistenwedler bist, Speed-Junkie (und da erreicht man wirklich mörderische Geschwindigkeiten, wenn man es drauf anlegt, mit teilweise über 100 km/h...die Abfahrtsläufer erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 130+ km/h. Laut den Ärzten musste Schumacher auch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein), Freestyler, Tiefschneefahrer,...

Das ist definitiv etwas für Adrenalinjunkies. Ich bin auch Tiefschneeboarder, ua aus dem Grund.
 
Klar, aber mit seinem Sohn war er sicherlich nicht derartig unterwegs um in diesem Fall als Speedjunkie eingeordnet zu werden.

@Thitor : Er war F1-Fahrer, logisch. Aber welche Aktivitäten außerhalb, die öffentlich bekannt sind, veranlassen dich dazu? Skifahren? Reiten? Eine dederartige Einschätzung wird ihm nicht gerecht.
 
Damit wir keine 2 Threads um das Thema benutzen war ich so frei den Titel hier zu ändern damit die aus dem Boulevard thread auch wissen dass es hier weiter geht.
 
Adrenalinjunkie? Nicht wirklich. Ehrgeiziger Motorsportler mit unbedingtem Siegeswillen ohne Kompromisse, ja. Deshalb hat er sich auch dem Motorradsport gewidmet, was Anfang 2009 zu einem schweren Unfall führte. Aber sonst? Diese subjektive und wertende Bezeichnung würde ihm nicht gerecht werden.

"Adrenalinjunkie" ist doch weder wertend noch negativ behaftet... "Lebensmüde" wäre wertend gewesen.

Ski fahren ist jetzt ja nicht dafür da, sich den ultimativen Kick zu holen.

Achso, er ist "normal" Ski gefahren? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass er abseits der Piste gefahren ist.
 
Naja er konnte nach seiner Karrerie halt auch ein paar Dinge nachholen, ich denke nicht dass er Fallschirmspringen durfte während seiner Karriere, klar probiert der jetzt nachträglich Dinge aus.
 
Man muss aber auch ehrlich sagen, dass er ein stückweit selber Schuld ist, wenn er außerhalb der gekennzeichneten Pisten unterwegs war. Nicht umsonst sind die zulässigen Pisten abgesteckt.
 
@John Galt : Und er springt seither von morgens bis abends? Wie @pil es gerade schon schrieb, ausprobieren kann man doch so einiges. Da ist man doch nicht gleich ein Junkie. Die Motorradrennen sprach ich ja zuvor schon an, die seiner Leidenschaft für den Motorsport zugeordnet werden kann.

Man sollte zudem vorsichtig mit dem "selbst Schuld, da Abseits der Piste"-Argument sein. Das ist weder offiziell bestätigt, noch ist das genau definiert. Ein Meter neben der Markierungslinie kann ja auch schon abseits der Piste sein. Diese Vorverurteilung und die Adrenalinjunkie-Geschichte können nämlich die Person und den Unfall schnell in ein anderes Licht rücken, welche ihr nicht gerecht wird.
 
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